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#1

Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 23.09.2018 21:59
von Kione Henderson | 16 Beiträge

Providence St. Vincent Medical Center - Portland, 03. März - afternoon


Nachdem sie nun 2 Tage frei hatte, fand sie sich zur Spätschicht hier im Krankenhaus ein. Vollkommen ausgeruht und mit sich im Reinen, begab sie sich ins Schwesternzimmer um die Kleidung zu wechseln und sich bereit zu machen. Sie war jetzt ein gutes halbes Jahr in ein und derselben Abteilung und bisher gefiel es ihr mehr als gut. Natürlich konnte sie noch nicht alles machen und ihre Arbeit beschränkte sich meistens aufs Zusehen und Lernen, waren Kinder im Krankenhaus - was ziemlich häufig vorkam - verbrachte sie sogar Zeit mit ihnen und versuchte ihnen die Angst vor der OP zu nehmen. Es dauerte nicht lang und sie hatte sich mit Klemmbrett und Stift bewaffnet und folgte Dr. Miller. Unterwegs erklärte er ihr, dass er heute Vormittag einen Fußballer der Timbers operieren musste, da dieser mit Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Temperatur und heftige Schmerzen im Unterbauch eingeliefert wurde. Das er sie immer testen musste, nervte sie zwar häufig, aber es packte sie auch beim Ehrgeiz, weswegen sie die Symptome erst einmal mitschrieb. "Dann war es eine Blinddarmentzündung?" Natürlich, sie war noch in der Anfangsphase ihrer Ausbildung, aber durch ihre Eltern hatte sie nun einmal doch enorme Vorteile, verstand sie dieses Ärztelatein und auch ihr Vater hatte ihr bereits vor Jahren immer Symptome genannt, wo sie dann die entsprechende Diagnose stellen musste. Gar nicht so einfach, denn jeder Mensch war anders und somit traf nicht immer alles auf einen zu. Als Dr. Miller jedoch dann zu nicken begann, fing sie an zu lächeln. Er warnte sie noch, dass Sportler immer sehr wehleidig waren, weswegen sie sich durchaus auf Gejammer vorbereiten sollte, als dieser auch schon die Türe öffnete und eintrat. Sie positionierte sich direkt neben Dr. Miller als dieser einen ersten Blick auf den jungen Patient warf. Instinktiv fiel ihr Blick auf den Namen, der am Bett stand. Als ihr Blick dann auf Ryan Chilwell fiel, musste sie feststellen, dass er wohl noch nicht allzu lange aus seiner Narkose erwacht sein konnte, denn er sah dementsprechend fertig aus. "Mr. Chilwell, sie haben die OP wie man sieht überlebt. Unsere Kione wird sich die nächsten Tage um sie kümmern. Sollten Sie Wünsche haben, können sie diese gerne aussprechen. Sie wird gewiss ihr Bestes versuchen, diese ihnen zu erfüllen."Die Worte, welche dann aus dem Mund von Dr. Miller kamen, brachte sie fast dazu, sich zu verschlucken, aber was sollte sie denn machen? Die Arbeit verweigern? Sie hoffte nur nicht, dass er so wehleidig war, wie Dr. Miller vorhin angedeutet hatte. Ihr Glück war wohl auch, dass man mit ihm heute nicht viel anfangen wird können und morgen würde sie ihn sicherlich aus dem Bett holen, um mit ihm ein paar Meter zu laufen. Den Kreislauf in Schwung halten war der beste Weg, das Spital alsbald verlassen zu können. Dr. Miller warf dann noch einen Blick auf den Verband und auf das Auffangglas, wo sich doch schon einiges an Blut gesammelt hatte, ehe er eine gewisse Geste machte, welche ihr sagte, dass sie bleiben sollte. Machte er das nur, weil er bei den Timbers spielte? Sicherlich bekam nicht jeder seiner persönliche Krankenschwester, auch wenn sie noch in Ausbildung war.

@Ryan Chilwell
Ich hoffe, Du kannst damit etwas anfangen?




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#2

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 23.09.2018 22:28
von Ryan Chilwell


| 12 Beiträge

Es war schon vor einigen Tagen losgegangen das Ryan sich nicht wirklich wohl gefühlt hatte, jedoch hatte er das auf das Wetter geschoben und auf eine leichte Grippe die vielleicht im Anflug war. Er hätte sicher nicht damit gerechnet das es zu so etws kam, wenn auch harmlos so war es das erste mal das er Operiert werden musste, das erste mal das er wirklich im Krankenhaus war und das hatte ihn Anfangs vor der OP schon etwas Angst haben lassen.
Die Tage hatten sich hingezogen und seine vermeindlichen Grippe Sympthome waren immer schlimmer geworden, doch hatte er sich durchgekämpft, er wollte nicht schlapp machen und die Jungs eben nicht hängen lassen beim Training.
Aber mit seiner Leichtsinnigkeit war genau das passiert, als er an diesem Tag zum Training in der Früh gekommen war,fühlte er sich Hundelend, er hatte sich aus der Umkleide geschleppt und kaum hatte er die Aufwärmlaufrunde begonnen hatte es ihn zusammen geklappt wie ein Kartenhaus. Er war mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gekommen und er war sich sicher, das es die ein oder andere Fake Meldung darüber geben würde wie immer. Ihre Mannschaft hatte hin und wieder ein ziemliches 'wildes' Image. Das lag wohl daran das sie alle noch ziemlich Jung waren, sie waren wie Teenager auf einer immer anhaltenden Klassenfahrt, zumindest hatte seine Mutter es so beschrieben bevor Ryan in die Staaten gezogen war. Im Krankenhaus hatte es nicht lange gedauert bis die Diagnose gestellt gewesen war, Blinddarm, er musste raus, gleich. Sicher wusste Ryan das so was nun nicht dramatisch war, aber dennoch war es eine OP, seine erste.
Aber alles winden half ja nichts und wie sagte seine Mutter immer? Ein Indianer kennt keinen Schmerz, auch wenn Ryan kein Indianer war. Aber er biss sich eben durch, von der OP bekam er so oder so gar nichts mit, weswegen ihm der Akt an sich dann auch egal war, denn die schöne Narkose half ja ziemlich schnell die Angst aus seinem Kopf zu vertreiben.
Irgendwann, er weiß gar nicht wie viel Später, war er wieder wach geworden. Sein ganzer Körper fühlte sich an als wäre es nicht seiner, wabbelig und wie in Watte gepackt, es hatte gedauert bis er wieder einigermaßen Klar im Kopf war, zudem fühlte er sich als hätte jemand in seinem innersten herum gewühlt. Okay, das hatte man ja schließlich auch.
Es war ruhig im Zimmer, die Vorhänge waren zugezogen weswegen er auch nicht einordnen konnte wie viel ihr es bereits war, wie lange er tatsächlich weg gewesen war.
Sein Blick ging langsam zur Tür als sich diese öffnete und ein Art und eine Krankenschwester herein kamen, aufmerksam folgte er den Worten des Arztes, er hatte im Moment weder fragen noch groß den Drang mit diesem zu reden. Sein Blick ging dann zu der Krankenschwester und er fragte sich seit wann es üblich war das man eine eigene Krankenschwester bekam, aber wahrscheinlich war dies das Timber Spezial Paket.
Nachdem der Arzt alles kontrolliert hatte, machte er sich auf den Weg zu seinen anderen Patienten und Ryan warf einen Blick auf die hübsche Blondine die noch immer im Raum stand.
"Ich bin Ryan", stellte er sich nun vor, auch wenn seine Stimme krächzig war und nicht seine eigene, er hörte sich in seinen Ohren fremd an. "Also..ich will dich nicht von irgendwas wichtigem abhalten, ich komm klar..", es ging ihm im Moment gut er hatte keine Schmerzen und auch keine besonderen Wünsche. Er fühlte sich einfach ziemlich ausgeknockt einfach.
"Wie viel uhr Haben wir denn?", fragte er dann nach da er gerne wissen wollte wie viel zeit vergangen war.


@Kione Henderson

Alles wunderbar!



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#3

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 23.09.2018 22:56
von Kione Henderson | 16 Beiträge

Sie selbst hatte noch alles in sich. Weder die Mandeln, noch der Blinddarm haben ihr jemals Probleme bereitet. Dennoch wusste sie, dass eine Blinddarmoperation ein Routineeingriff darstellte und man eigentlich keine Angst haben musste. Das der Timbers Star mit dem Krankenwagen hierher gekommen war und sofort operiert wurde, würde sie zwar verwundern, aber vielleicht waren die Ergebnisse eindeutig und man wollte nicht riskieren, dass dieser platzte. Alles möglich. Dr. Miller war auf jeden Fall ein guter Arzt, auch wenn sie ihn manchmal wirklich zur Sau machen wollte. Sie fragte sich gerade wirklich, warum er sie nun hier stehen liess, denn sie fühlte sich wie bestellt und nicht abgeholt. Da sie aber kein bisschen Rebell in sich hatte, würde sie wohl tun, was man von ihr verlangte und das ohne Murren und Knurren. Als der Arzt dann den Raum verliess und sie alleine waren, blickte sie den jungen Mann vor sich an. Klar, er sah etwas fertig aus, war aber durchaus ganz niedlich, aber was dachte sie da? Er war bei den Timbers. Nicht, dass sie wirklich viel Ahnung von der Mannschaft hatte, aber die Fussballregeln kannte sie. Ihr Onkel - ein eingefleischter Fan der niederländischen Mannschaft - hatte sie vor etlichen Jahren besucht. Sie wusste gar nicht mehr, wann genau es war, aber damals war - sie glaubte, sie war damals 10 Jahre alt - fand in Südafrika die Weltmeisterschaft statt und da die Niederlande es tatsächlich ins Endspiel geschafft hatten, musste dieser natürlich nach Johannesburg kommen, um es live mitzuerleben. Das Spanien letztlich Weltmeister wurde, hatte ihren Onkel dementsprechend traurig gestimmt, ihn aber trotzdem nicht abgehalten, die Vizeweltmeisterschaft gebührend zu feiern. Sie kannte daher die Regeln des Spiels, hatte ihr Onkel sie dementsprechend unterrichtet und war mit ihr im Stadion als die Holländer die Partie verloren.
Sie blickte nach wie vor auf den jungen Mann herunter und fragte sich, wie alt er wohl sein mochte, denn die Narkose liess ihn sicherlich älter wirken als er tatsächlich war. Erst als sie seine krächzende Stimme vernahm, nickte sie. Er hatte ihr soeben seinen Vornamen genannt, was hiess, dass sie ihn wohl nicht mit Mr. Chilwell ansprechen sollte. "Kione.", kam es nur kurz aus ihrem Mund. "Deine Stimme...", setzte sie nach, ehe sie dazu in der Lage war einen ganzen Satz zu bilden und ihm mitzuteilen, was sie eigentlich von sich geben wollte. "Ich könnte Tee bringen." Da Dr. Miller eigentlich der Arzt war, der ihr sagte, was sie tun sollte und seine Anweisungen ja deutlich waren, blickte sie zur Türe. Natürlich fand sie immer etwas zu tun und sei es nur die Schränke zu füllen oder Fieber zu messen oder es den Leuten irgendwie bequemer zu machen. "Es ist bald 15.00 Uhr. Liegst du bequem?" Als sie sich umblickte, erkannte sie, dass er wohl nichts dabei hatte, was ihn beschäftigen könnte, weswegen sie auch sogleich einen Vorschlag machte. "Mir scheint als ob sie nichts dabei hätten. Soll ich vielleicht irgendjemanden bitten, ihre Sachen zu bringen? Und während wir warten und wenn sie nicht weiter schlafen wollen, könnte ich ein Brettspiel bringen?" Die waren zwar eigentlich für die Kinder, aber es würde auch hier seinen Zweck erfüllen, oder?

@Ryan Chilwell




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#4

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 23.09.2018 23:14
von Ryan Chilwell


| 12 Beiträge

Nachdenklich lag Ryans Blick auf dem blonden Mädchen vor sich, er schätzte sie noch nicht so alt, sie wirkte ungefähr als wäre sie im gleichen Alter wie seine kleine Schwester. Für einen Moment herrschte Schweigen im Raum doch dann erfüllte ihre zarte Stimme den Raum und sie teilte ihm ihren Namen mit, welcher sehr außergewöhnlich war.
"Woher kommt der Name?", harkte er also nach da ihn so etwas immer sehr intressierte, er liebte es Menschen verschiedener kulturen zu Treffen, er fand es immer interessant einfach neues zu lernen. Bei ihrem Vorschlag nach Tee, bemerkte er erst wie trocken sein Mund war, etwas zu trinken wäre echt nicht schlecht, "Wenn du so nett wärst wäre es großartig, ich lass dich ungerne für mich laufen aber ich denke mal ich darf nicht aufstehen oder?", dabei meinte er nichtmal die OP sondern eher den Beutel, der dort hing.
Schon, 15 Uhr. Es war eine Zeit seitdem Morgen vergangen, er könnte darauf wetten das ein Teil der Jungs schon da war oder es noch immer war, er schaute dann wieder zu der Blonden bei ihrer frage. "Ja ich liege gut danke, aber könnten wir die Vorhänge aufziehen? Es ist so düster hier drin..", meinte er dann und fuhr sich mit einer Hand durch sein Gesicht während er leise seufzte, er musste dringend aus dem Krankenhaus Kittel raus in seine Sachen, er fühlte sich darin nicht sehr wohl, schon gar nicht in der Gegenwart von so jemand hübschen wie seiner Krankenschwester.
"Ich bin mir ziemlich sicher, das irgendeiner meiner chaotischen Mannschaft am Empfang eine Tasche abgegeben hat, sie sind doch ziemlich schlau", er könnte drauf schwören das @Bamidele Curtis , dafür gesorgt hatte das er was zum anziehen, sein Handy und Ladekabel bekommen würde. "Vielleicht sind sie sogar noch da, im Wartezimmer, wenn dem so ist könnten sie ihnen sagen das es mir gut geht? Aber ich will sie nicht sehen in dem Kittelchen hier, das würde nur dafür sorgen das sie mich in der Umkleide aufziehen damit", klärte er sie mit einem verschmitzten Grinsen auf.
"Aber ja, ein Brettspiel klingt ziemlich gut..", vor allen Dingen konnte man bei so was sehr gut reden, er würde gerne noch mit dem Mädchen reden, sie war nämlich total süß.

@Kione Henderson



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#5

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 24.09.2018 22:03
von Kione Henderson | 16 Beiträge

Sie wusste nicht einmal, warum ihre Stimme so zartbesaitet aus ihrem Mund drang, denn eigentlich verstand man sie gut. Es muss wohl irgendwie an ihm liegen. Anders konnte sie sich das nicht erklären. Als sie ihm dann ihren Namen nannte, war es klar, dass er sich danach erkundigte. Irgendwie geschah das hier im Krankenhaus immer. Der Name war hier wohl nicht wirklich gängig, weswegen sie ihm erst ein Lächeln schenkte, ehe sie ihm die Antwort gab. „Afrika. Ich bin in Südafrika aufgewachsen. Meine Eltern dachten sich wohl, dass es besser wäre, mir einen afrikanischen Namen zu geben, da ihnen wohl damals schon klar gewesen ist, dass sie nicht mehr zurück gehen werden. Mein Vater stammt aus Portland und meine Mutter kommt aus den Niederlanden.“ Eigentlich hatte er sie nicht danach gefragt, aber irgendwie war das fast schon ihre Standardaussage. „Du bist auch nicht von hier, oder?“ Man hörte es einfach heraus. Sie mochte seinen britischen Akzent. „Das ist richtig und dafür bin ich doch da. Ich werde dir gerne Tee bringen. Ich weiss nur nicht, welchen du willst und vor allem, ob du auch einen Schuss Milch benötigst.“ Sie selbst war zwar bisher noch nie im Vereinigten Königreich, aber natürlich hatte sie Freundinnen in Johannesburg gehabt, welche englisch waren. Natürlich erfolgte eine Anpassung, aber Tee tranken sie alle sehr gerne. Sie zählte dann verschiedene Teesorte auf, denn sie würde ihm nicht nur ein Glas oder eine Tasse bringen, sondern ihm gleich eine Kanne machen.
Als er darum bat, dass sie die Vorhänge aufzog, nickte sie und ging die wenigen Schritte zu diesen, um diese schwungvoll aufzuschieben. Just in diesem Moment kam die Sonne hervor. Als sie ihn darauf aufmerksam machte, dass er nichts hier hätte, glaubte er zu wissen, dass gewiss jemand von seiner Mannschaft seine Habseligkeiten gepackt und gebracht hatte. „Ich werde schauen und sie bringen.“ Seinen Wunsch respektierte sie, obwohl sie eigentlich nicht davon ausging, dass er aufgezogen wurde, nur weil er nach der Narkose ziemlich fertig aussah. „Ich werde ihnen auch sagen, dass es dir gut geht und sie dich bald wieder für sich haben.“ Er würde zwar sicherlich mal drei Wochen ausfallen, da bei einer falschen Bewegung die Naht aufgehen konnte und er durfte unter keinen Umständen schwer heben, aber das würde ihn sicherlich nicht daran hindern, seine Mannschaft irgendwie moralisch zu unterstützen. Nachdem er ihr die Teesorte genannt hatte, verliess sie kurz den Raum, ging den Tee machen und ihn in eine Kanne füllen, ehe sie nachfragte, ob eine Tasche für Ryan abgegeben wurde. Tatsächlich sassen noch ein paar ziemlich hochgewachsene Kerle im Wartebereich und einer hatte sogar eine Tasche bereit. Wie von Ryan darum gebeten, versuchte sie seiner Mannschaft zu vermitteln, dass er niemanden sehen wolle, es ihm aber gut ginge. Natürlich gab es hier und da etwas Murren, aber sie akzeptierten es, übergaben ihr die Tasche. Sie konnte zwar im Hintergrund durchaus den ein oder anderen Kommentar vernehmen, aber sie war sich sicher, dass es nicht an ihr lag, dass er sie nicht sehen wollte, denn geflirtet hatte Ryan mit ihr bisher nicht. Sie ging dann zurück in das Zimmer und stellte die Tasche ab, genauso wie die Kanne, welche sie während des Gesprächs mit seinen Teamkameraden in der Hand hielt. Mit der Teekanne ging sie direkt auf ihn zu, drehte die Tasse um und füllte diese. "Deine Tasche war tatsächlich da. Deine Jungs haben auf dich gewartet und waren etwas enttäuscht." In diesem Moment fiel ihr ein, dass sie die Brettspiele vergessen hatte, weswegen sie sich nochmals kurz entschuldigte und mit den gängigsten Spielen unter dem Arm zurückkehrte. "Auf was hast du Lust?"

@Ryan Chilwell




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#6

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 25.09.2018 22:05
von Ryan Chilwell


| 12 Beiträge

Afrika, das war doch mal sehr interessant. Er fand es wirklich cool, er selbst war bisher nicht in Afrika gewesen, nur in den Staten oder eben England, aber irgendwann wollte er gerne mal die ganze Welt bereisen.
Er folgte aufmerksam ihren Worten, er fand es schön das sie ihm diese Auskunft gab sie hätte ja auch gar nicht mit ihm reden können, schließlich war er ja nur ein Patient.
"Dein Name gefällt mir wirklich sehr, ich hab ihn noch nie gehört..", er fand es wirklich cool das sie so einen seltenen Namen trug, er war nicht so gewöhnlich und weit verbreitet wie zum Beispiel Ryan. "Nein, ich stamme ursprünglich aus England, aber ich lebe hier aufgrund meines Jobs, Fußballerfahrungen sammeln und so was.." meinte er mit einem kecken grinsen, während er die Blondine nicht aus seinem Blick entließ.
"Ich hätte gerne Kamille, ganz einfach Kamille und etwas Zucker..das wäre klasse", er mochte die einfachen Dinge, er brauchte nicht so zahllose komplizierte Dinge. Einfach war immer gut, extravagant war einfach nichts für ihn.
Das Licht das nun das Zimmer erhellte ließ ihn mehrmals blinzeln, er schirmte seine Augen mit der Hand ab und seufzte leise auf, ehe seine Aufmerksamkeit dann wieder auf ihr lag.
"Danke, das ist echt nett Kione..", sicher es war ihr Job aber deswegen musste er nicht weniger dankbar sein. Er blickte ihr nach als sie das Zimmer verließ.
Während sie draußen war, ließ er sich richtig zurück in die Kissen sinken und verzog das Gesicht, er fühlte sich unwohl, er hatte nicht direkt Schmerzen aber die Situation gefiel ihm eben einfach nicht. Seine Augen schloßen sich fast automatisch, er öffnete sie erst wieder als er die Tür hörte welche das zurückkommen seiner liebsten Krankenschwester andeutete.
"Ja ich dachte mir schon das sie nicht weggehen werden...", meinte er ehrlich, sie waren eben seine Familie, er würde ihnen sowieso gleich in die Whatsapp Gruppe schreiben und fragen ob sie morgen wenn er fitter war vorbei kommen wollten.
Er beobachtete seine Krankenschwester bei ihrem tun, und blickte ihr dann nach und als sie wiederkam mit den Brettspielen, überlegte er einen Moment. "Mensch ärger dich nicht?", fragte er an da ihm das gerade am leichtesten fallen würde. "Aber...kann ich vorher aus dem Kittel raus? Ich fühle mich hier wie ein Stück Fleisch in der Theke, nicht das du mich anstarrst oder so, aber..das Hemd ist ja fast nichts ich würde mich besser in meinen Sachen fühlen..", klärte er sie nun auf, ihm war durchaus bewusst das sie ihm helfen musste.

@Kione Henderson



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#7

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 26.09.2018 19:30
von Kione Henderson | 16 Beiträge

Für sie war es im Grunde ihre Heimat. Sie sah nicht Amerika als ihre Heimat an, obwohl sie den amerikanischen und auch den niederländischen Pass besass, sondern sie fühlte sich in Johannesburg heimisch. Natürlich war dies dort ein komplett anderer Standard, aber sie benötigte nicht viel und das, was sie von ihren Eltern bekam, war ohnehin tausend Mal mehr wert als irgendwas Materielles, nämlich Liebe. Sie liebte die Harmonie und sie liebte die kleinen Dinge im Leben, denn diese machte es erst richtig lebenswert. Obwohl sie auf einem komplett anderen Kontinent gelebt und dieser nicht gerade für Luxus, ein gutes Gesundheitssystem usw. bekannt war, war sie dort glücklich gewesen. Da Kiki nicht wirklich schüchtern war, obwohl sie manchmal den Eindruck hinterliess durch ihr Aussehen, fing sie sofort an zu erzählen. Wie sollte man denn sonst neue Leute kennenlernen, wenn nicht auf diese Weise? Man musste eben auch bereit sein, etwas von sich Preis zu geben und zu erzählen. "Meine Eltern dachten wohl, dass Gleiche, obwohl er nun in Afrika nicht so selten ist.", klärte sie ihn auf und hörte dann ihm zu. "England ist gewiss auch ein wunderschönes Land, oder? Woher genau bist du in England aufgewachsen? Vermisst du deine Heimat?" Sie vermisste sie schon, aber sie hatte ja zumindest auch hier etwas Familie und bereits einige Freundschaften geschlossen. Als er ihr dann mitteilte, was für einen Tee er wollte, erledigte sie kurz alles, ehe sie wieder zurück kam, um den Tee und die Tasche abzustellen. Den Tee goss sie dann auch ein, ehe sie sich einen Stuhl heranzog und sich neben sein Bett setzte. Gewiss hätte sie auch kein Problem gehabt, sich auf sein Bett zu setzen, aber sie wusste nicht, ob es ihm wirklich Recht war und sie wollte ihn sicherlich nicht in eine unangenehme Situation befördern. Als sie gerade nochmals das Zimmer verliess, konnte sie noch sehen, wie sich die Mannschaft - seine Freunde - aufmachten, das Spital zu verlassen. Das er sich ausgerechnet für Mensch ärgere dich nicht entschied, fand sie irgendwie lustig. "Dann hoffen wir mal, dass sich wirklich niemand ärgert.", sie zwinkerte ihm automatisch zu, obwohl sie das gar nicht vorhatte zu tun. Irgendwie schien Ryan etwas auszustrahlen, was sie locker werden liess. Ob das als Flirtversuch durchging? Sie ging nicht davon aus, weswegen sie das Brettspiel gerade an sich ziehen wollte als er erneut das Wort an sie richtete und sie um etwas bat. Sie fing an zu nicken, konnte sie das durchaus nachvollziehen. "Darf ich?" Sie deutete dabei auf die Tasche, wo sie anschliessend Unterwäsche, Shirt und Hose herausziehen würde. Sie wusste ja nicht, ob er nicht viel lieber einen Krankenpfleger haben wollte, der ihm in die Sachen half. Sie war mit Nacktheit schon sehr früh konfrontiert worden und auch wenn sie nun nicht sonderlich freizügig oder nackt umherirrte, fühlte sie sich an einem FKK Strand oder so nicht unwohl. Sie wartete daher seine Antwort ab, ehe sie aktiv werden würde. "Ich kann auch einen Pflege holen.", kam es dann auch schon aus ihrem Mund.

@Ryan Chilwell




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#8

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 26.09.2018 21:27
von Ryan Chilwell


| 12 Beiträge

Das Gefühl sich nur eben in seinr Heimat wirklich heimisch zu fühlen konnte Ryan mit ihr teilen, für ihn war das nämlich ganz genauso, sein Zuhause war Milton Keynes. Daran würde sich eben auch nie was ändern, dort war sein Herz tief verankert.
"Ja, du hast dort wie in Afrika eben alles, schöne Landschaften, schöne Städte. Es ist wirklich schön, ich vermisse es auch ziemlich", klärte Ryan sie auf, er war ja auch ziemlich jung gewesen als er dort weg ist raus in die große weite Welt.
"Ich vermisse England ziemlich und alles was daran hängt, vor allem die Tatsache das Leute dich nicht komisch ansehen wenn der Akzent durchkommt, anfangs haben die Jungs mich nich so gut verstanden oder sie wollten es nicht", meinte er mit einem leisen lachen eher er weiter sprach. " Aufgewachsen bin ich in Milton Keynes, ist eine wunderschöne Stadt, wenn du irgendwann in England bist musst du sie dir ansehen", wies Ryan sie darauf hin weil sie wirklich schön war seine Heimatstadt.
"Ich bin ein ziemlich guter verliere keine Sorge..", er konnte mit niederlagen wirklich sehr gut umgehen, natürlich verlor er nicht gerne aber konnte damit umgehen. Man musste sich eben das nächste mal einfach besser anstellen. Ihr zwinkern nahm er mit einem grinsen war, ihm gefiel es das sie nicht schüchtern zu sein schien auch wenn sie auf ihn irgendwie so wirkte.
Als sie fragte ob sie an seine Tasche durfte nickte er, er hatte damit so gar keine Probleme.
Das Kione ihm nun helfen würde störte ihn nicht wirklich, aber er hatte gar nicht darüber nachgedacht ob es SIE stören würde weswegen er sie nun nachdenklich anblickte.
"Ähm...ja also wenn es dir nicht unangenehm ist...mich stört es nicht", in diesem Bereich hatte er keinerlei Hemmungen, es war halt ein nackter Körper was völlig natürliches eben. Er würde sicher nicht daran stören wenn dieser wunderschöne Mensch der hier mit ihm im Raum war ihn nun anfassen würde.
Er hatte keinerlei Berührungsängste und vor allen Dingen schämte er sich auch keineswegs für seinen Körper, er blickte der blonden Schönheit nun direkt ins Gesicht. "Ich will nicht das du dich unwohl fühlst.", merkte er dann an um ihr die Entscheidung zu überlassen.

@Kione Henderson



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#9

RE: Stories can actually rearrange continents if they are told long enough | 3. März 18 | Ryan & Kiki | Open

in Das Krankenhaus 26.09.2018 23:33
von Kione Henderson | 16 Beiträge

Vielleicht würde Portland ja irgendwann ihre Heimat werden. Wer wusste das schon? Immerhin konnte sie sich vor einem Jahr noch nicht einmal vorstellen aus Johannesburg wegzuziehen und nun war sie doch hier und nicht mehr dort. Sie hatte auch schon häufig gehört, dass es nicht darauf ankam, wo man lebte, sondern mit wem man dort lebte. Sie hatte immerhin noch ein paar Jahre vor sich, ehe sie mit ihrer Ausbildung fertig war. Ihrem Vater war es vor allem wichtig, dass sie in einem richtigen Krankenhaus die Ausbildung absolvierte. Ansonsten wäre sie vermutlich nun gar nicht hier. "Vielleicht schaffe ich es ja eines Tages nach England." Natürlich hatte sie sich Bilder angesehen und sie mochte multikulturelle Städte, weswegen wohl auch München, London, Paris auf ihrem Reiseplan stand, aber das würde sie wohl erst nach ihrer Ausbildung in Angriff nehmen und dann war es immer noch so eine Sache. Vielleicht bekam sie ja ein gutes Angebot hier in Portland? "Ich glaube, sie haben dich nur aufgezogen. Ich finde deinen Akzent sehr deutlich.", äusserte sie dann schmunzelnd. Sie hörte dann aufmerksam zu, weil es sie eben interessierte. Immerhin könnte sie dadurch noch etwas lernen und sie war immerhin die nächsten Tag für Ryan zuständig, sollte ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen und dazu gehörte sicherlich auch Unterhaltung. "Vermutlich ist es normal, dass man seine Heimat vermisst. Wie lang lebst du bereits hier in Portland?" Sein Akzent hatte er noch nicht verloren bzw. eingebüsst, was ja häufig der Fall war, wenn man schon Jahre dort lebte. "Das beruhigt mich ungemein. Es gibt nichts Schlimmeres als schlechte Verlierer." Natürlich war sie kein Ass im 'Mensch ärgere dich nicht' spielen, denn da benötigte man auch das Quäntchen Glück, aber sie war ehrgeizig, was sie bei ihm offensichtlich ausleben konnte, denn bei Kindern, mit denen sie sonst immer spielte, ging das schlecht.
Sie würde sicherlich nicht einfach so an seine Tasche gehen. Das gehörte sich nicht, weswegen sie sich noch zurückhielt. Erst als er ihr das OK gab, stand sie auf und brachte die Tasche ans Bett. Es war ihr Job, älteren Menschen oder auch den Kleinen beim Anziehen zu helfen. Da er gerade frisch operiert wurde, musste man eben besonders aufpassen, steckte noch ein Schlauch in ihm, der das überschüssige Blut herausbeförderte. "Warum sollte ich mich unwohl fühlen? Ich bin in Afrika aufgewachsen. Da ist der Körper etwas ganz Natürliches. Ausserdem gehört es wohl zu meinem Pflichten hier im Krankenhaus." Gedanklich ging die Antwort noch weiter, denn sie konnte sich wahrlich Schlimmeres vorstellen als ihn nackt zu sehen. Sie öffnete daher die Tasche und kramte darin herum, als sie Unterwäsche, sowie ein Shirt und eine lange Stoffhose herauszog. Egal, wer die Tasche gepackt hatte, er hatte mitgedacht. Vermutlich könnte er sich auch selbst anziehen, jedoch ist der Kreislauf nach einer OP nicht immer in Topform, weswegen es wohl definitiv schlauer war, ihm dabei zur Hand zu gehen. Sie zog daher am Kittel und liess diese von seinem Arm gleiten und zog ihn dann komplett von ihm. Immerhin war er hinten auf, weswegen es ein leichtes war ihn zu entkleiden. Die Decke verdeckte immer noch seine untere Region, weswegen sie sich als erstes das Shirt griff und ihm so - wie ihre Muter sie früher angezogen hatte - hinhielt, sodass er nur noch hineinschlüpfen musste. Waren auch ideale Übungen, sollte sie irgendwann vorhaben, Kinder zu bekommen. Jedoch ging es dann weiter. Sie deckte ihn ab und sicherlich hätte das ein oder andere Mädchen nun dafür getötet, ihn nackt zu sehen und angefangen zu starren, aber nicht sie. Ein Glück hatte sein Teamkamerad keine enge Boxer gebracht, denn es wäre sicherlich unangenehm, diese auf dem Verband liegen zu haben. Sie setzte sich daher kurz auf das Bett und zu seinen Füssen, ehe sie ihn bat, etwas mitzuhelfen. Sie musste etwas hochrutschen, um diese über seinen Po zu streifen, wozu er diesen etwas anheben musste. Zu guter Letzt kam die weite Schlafanzughose und als er sich zurück ins Kissen hat sinken lassen, wusste sie, dass es ihn körperlich doch ziemlich angestrengt hatte. "Du solltest etwas trinken und dich vielleicht doch ausruhen.", schlug sie dann vor. "Das Brettspiel läuft uns nicht davon.", kam es dann auch schon aus ihrem Mund, welches mit einem sanften Lächeln versehen war.

@Ryan Chilwell




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