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#1

Another Brick in the Wall | 19.02.2018 | ca. 14:00 Uhr | Primrose Graham & Iain Coltraine | open

in Past 03.09.2018 22:43
von Iain Coltraine | 24 Beiträge




War es bei seiner eigenen Tochter nie notwendig gewesen, Gespräche mit irgendwelchen Lehrern zu führen, da Felicity immer darauf bestanden hatte, dass Hope zuhause unterrichtet wurde und sich sämtliche Diskussionen über Lehrinhalte zwischen Iain und seiner Exfrau abgespielt hatten, sorgte die Ironie des Schicksals jetzt dafür, dass Iains Defizit in dieser Hinsicht gleich doppelt ausgeglichen wurde: Er kam in den Genuss, über den Schulalltag von gleich zwei Teenagern in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen informiert zu werden, und inzwischen hatte er das untrügliche Gefühl, dass es eine wilde Mischung aus Schikane, Langeweile und Neugierde war, denn andere Eltern schienen nicht annähernd so viel Zeit bei den diversen Lehrkräften zu verbringen wie er. Insbesondere der stellvertretende Direktor schien ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis zu haben was Jack betraf. Iain kannte Männer wie Adler, Männer die sich ihrer selbst zu sicher sind und keinen Grund kennen, es zu verbergen, ohne zu ahnen, dass es ihre größte Schwäche war. Männer, die sich selbst gerne reden hörten – er hatte für genügend Männer dieser Art gearbeitet, dass man ihnen am besten mit zurückhaltendem Schweigen begegnete, das ihnen das trügerische Gefühl von Überlegenheit vermittelte, das sie so genossen. Also hatte Iain dem scheinbar endlosen Monolog gelauscht, hin und wieder ein Brummen von sich gegeben, das so gut wie alles bedeuten konnte und sich innerlich gefragt, was zum Teufel er hier sollte. Jetzt beugte er sich vor und verschränkte die Hände, die Ellenbogen auf den Oberschenkeln abgestützt und musterte seinen Gegenüber eindringlich. „Mr. Adler“, sagte er und kam sich vor als spräche er mit einem ungeduldigen Kind, „Lassen Sie mich das noch mal wiederholen, damit wir ganz sicher vom gleichen Sachverhalt sprechen. Das ständige Grüßen meines Neffen missfällt Ihnen. Sie beschweren sich also darüber, dass Jack Ihnen zu höflich  ist.“

Mr. Adler räusperte sich, es schien, als würde das Gespräch einen Verkauf nehmen, der ihm missfiel. Mit säuerlicher Miene räumte er ein: „Wenn Sie es so formulieren, klingt es natürlich lächerlich!“ Iain zog eine Augenbraue hoch, was einem unausgesprochenen Was Sie nicht sagen  sehr nahekam. Laut sagte er dagegen mit einem knappen Nicken: „Wunderbar, dann sind wir uns ja einig.“ Er erhob sich, klopfte zweimal auf die Platte des Schreibtischs, der zu teuer aussah, um aus Schulmitteln finanziert worden zu sein. „Auf Wiedersehen, Mr. Adler, danke für dieses äußerst informative Gespräch.“ Er hätte nicht sagen können, woran es genau lag, aber der Lehrer machte keine Anstalten, ihn aufzuhalten. Die Sekretärin lächelte freundlich und er verabschiedete sich höflich von ihr, und als er die Türe zum Sekretariat hinter sich schloss, ertönte gerade die Pausenglocke. Iain musste an sich halten, um nicht wie die meisten Schüler bei diesem herbeigesehnten Läuten den Gang entlang und die Treppe hinunterzustürmen. Stattdessen schob er sich durch schwatzende Schülergruppen und fühlte sich schlagartig zurückversetzt in seine eigene Zeit an der Highschool. Der gravierendste Unterschied war definitiv, dass er das Geplapper und Geschrei damals nicht annähernd als so laut empfunden hatte, obwohl er sich sicher war, dass man in seiner Jugend kaum leiser gewesen sein konnte. Er erinnerte sich außerdem dunkel daran, dass es ihm selbst immer peinlich gewesen war, seinen Eltern in der Schule über den Weg zu laufen – nicht, dass er ihnen jemals Grund gegeben hätte, tiefschürfende Gespräche mit dem Direktor zu führen. Iain konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, und fragte sich, ob es Jack und Caelynn wohl ebenso gehen würde wie ihm damals. Aber es war weder seine Nichte, noch sein Neffe, denen er begegnete. Stattdessen stand unvermittelt schlanke Gestalt vor ihm, die zwischen dem Tumult wie ein kleine Oase der Ruhe wirkte. Er blieb kurz vor ihr stehen und lächelte ihr entgegen: „Scheinbar verlaufen unsere Begegnungen dem üblichen Schema entgegengesetzt, normalerweise kommen die Treffen im Flur der Highschool so viel früher im Leben. Für den Abschlussball ist es wohl schon zu spät, aber vermutlich hättest du sowieso schon ein Date.“

@Primrose Graham


    

And time waits for no one.

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#2

RE: Another Brick in the Wall | 19.02.2018 | ca. 14:00 Uhr | Primrose Graham & Iain Coltraine | open

in Past 14.09.2018 22:44
von Primrose Graham


| 33 Beiträge

Montage. Montage waren die besten Tage an einer Schule, was gab es denn besseres als die plappernden Schüler die noch lauter waren als sonst uns lautstarkt von ihren Wocheenden berichteten ob man nun davon hören wollte oder nicht?
Das beste an den Montagen war jedoch, das Primrose den ganze Vormittag über die Frehsman unterrichtete, Schüler die neu waren auf der Highschool, Schüler die noch wirklich Respekt hatten und ihrem Unterricht folgten. Nicht das sie Probleme mit dem Respekt hatte, einer ihrer Kollegen hatten sie einmal als lauernden Schatten bezeichnet, sie fiel nicht auf zwischen den Schüler doch plötzlich war sie da und durchkreuzte jeglichen 'Spaß' und verteilte Strafen. Sie hatte gerade eine Doppelstunde Theologie mit den Freshman hinter sich, ihr heutiges Gespräch hatte sich den verschiedenen Religionen in ihrer Klasse gewidmet, eine wirkliche wunderbare Doppelstunde war es gewesen. Primrose liebte diese Klasse, diese jungen Leute waren sehr aufgeschlossen zumindest noch, das nächste Jahr würde sie versauen so war es immer. Danach waren sie richtige Teenager die nicht mehr offen genug im Unterricht wirklich sprachen, zumindest die meisten von ihnen.
Ihr Klassenzimmer war auch wirklich gemütlich, vielleicht lag es daran das ihre Schüler offen waren, die Tische standen an den Wänden auf den Boden lagen Kissen herum, leise Musik im Hintergrund, die Fächer welche sie unterrichtete lebten von Lockerheit und Entfaltung, sie konnte dort einfach keinen Kasernenton gebrauchen, auch wenn Primrose sehr locker wirkte, ihre Schüler wussten sehr wohl das sie auf ihren Ton und ihr Verhalten in ihre Nähe achten mussten. So war es auch möglich das sie gerade versunken darin, was sie sich zu Essen organisieren würde, bevor sie ihre beiden Freistunden genoss, den Flur durchqueren konnte ohne entsprechend wie manch andere Lehrer genervt zu werden. Das war das beste an Montagen, ein langer Mittag. Gelegentlich betreute sie die Schüler welche in der Bibliothek Hausaufgaben machten, aber nur wenn diese Fragten während Primrose ihre Nase selbst in einem Buch hatte. Obwohl sie eben eine Gewisse Strenge an den Tag legte, war sie wohl ebenso beliebt denn bisher, war ihr nicht aufgefallen das die Schüler sie nicht mögen würden.
Sie schritt über den Flur in Richtung der Cafeteria, während die lauten Stimmen der Teenager auf sie einprasselten hier und da hörte sie von Partys, jedoch musste sie nicht einmal die Seite wechseln, ihr wurde aus dem Weg gegangen sie wurde gegrüßt und hier und da wurde wegen einer Hausaufgabe gefragt. Sie bog nun um eine Ecke, um zur Cafeteria zu kommen da erblickte sie ihn. Es war als hätte ihr Blick sich magnetisch auf ihn gerichtet, auch wenn er aus der Schülermasse heraus stach alleine schon wegen seinem auftreten, seiner Statur und seiner ganzen Art wie er dort einfach auf dem Flur stand.
Einen kleinen Moment hatte Prim gestockt doch dann war sie auf ihn zugelaufen und vor ihm stehen geblieben, bevor sie ihn begrüßen konnte, begann er bereits zu sprechen und seine Worte lockten ein mildes Lächeln auf ihre Lippen.
"Du hättest mich in der Highschool wahrscheinlich übersehen Iain", sprach sie nun ehrlich während sie ihn dann schmunzelnd ansah "Ich war nicht auf meinem Abschlussball", gestand sie nun. Ihr Vater hatte sie auf so eine sündige Veranstaltung nicht gehen lassen, aber das Thema war ein anderes. Ihr Blick wanderte einen kleinen Moment von Iain weg, da einige der Schüler auf sie aufmerksam geworden waren und zumindest einige der weiblichen Seite sie musterten und hinter vorgehaltener Hand kicherten.
"Ich habe ein wenig Zeit, möchtest du einen Tee mit mir in meinem Klassenzimmer trinken?", fragte sie nun nach, für einen Plausch mit Iain verzichtete sie gerne auf eine laute Cafeteria. Sie war sich sehr sicher, das er wegen seinem Neffen oder seiner Nichte oder sogar wegen Beiden hier war, denn sie standen immer hin vor Cliffords Büro, welcher kein gutes Haar an dem Neffen von Iain lies dabei schien der Junge Clifford wirklich zu mögen.

@Iain Coltraine


So it's gonna be forever or it's gonna go down in flames you can tell me when it's over if the high was worth the pain
 

'Cause we're young and we're reckless we'll take this way too far it'll leave you breathless or with a nasty scar 

Iain Coltraine hat Herzchen in den Augen!
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