• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
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• Wir befinden uns im März und April2018 •


Highlight dieser Monate: 01.3.18 - Frühlingsanfang 02.3.18 - 11.03.18 traditioneller Jahrmarkt 17.3.18 - St.Patricks Day
Die nächste Zeitumstellung findet voraussichtlich Anfang Dezember statt.

• Die Temperaturen hier in Portland •


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#1

Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 30.08.2018 11:58
von Rebecca Brandon | 10 Beiträge

Hier in Portland liefen die Dinge ähnlich wie in New York. Wenn man etwas wissen wollte, hing man auf der Straße ab. Und Becks hatte eh ne menge Zeit im Moment. Zu viel Zeit wenn man es genau betrachtete. Sie hatte beschlossen sich einen Job zu suchen, allerdings ohne zu wissen was sie machen wollte oder wo. In Downtown hatte sie letzte Nacht einen Biker kennen gelernt. Und nach einigen Bier und einem Joint, erzählte er ihr von einer Bar die Bedienungen suchen würde.
Die Bar lag im Süden der Stadt, ‘Serpents Nest’ hieß sie. Nicht die beste Gegend von Portland aber Becks war in der Hinsicht nicht wählerisch. Es war Nachmittags als Becks die Bar erreichte. Sie sah geschlossen aus, aber die meisten dieser Läden öffnen erst gegen Abend. Durch die dunklen Scheiben konnte sie nicht viel erkennen und so versuchte sie, ob die Eingangstür offen wäre. Sie hatte Glück. Und so öffnete sie bereitwillig die Tür und betrat die Bar.

Sie Blickte sich um und das Schild ‘geschlossen’ sollte recht behalten. Die Bar war leer, bis auf den Barkeeper und der blonden Lady, die beide gerade zu ihr herüber sahen, war niemand hier. Becks setzte ein schiefes lächeln auf und trat näher an die beiden heran. “Hey Leute, wie geht’s”, grüßte sie in lockerem Ton und sah beide abwechselnd an. “Hab gehört ihr sucht Bedienungen? Würde passen, ich such nen Job”, haute sie gleich raus, weshalb sie da war. Dabei lag ihr Blick vornehmlich auf dem Barkeeper. Woher sollte sie auch wissen das eigentlich die Blonde Lady hier das sagen hatte?

@Sara van de Hook & ( @Leander Henessy - falls du noch mitmachen möchtest. Zum Zeitpunkt eures Plays war ich noch nicht in Portland^^)



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#2

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 30.08.2018 12:24
von Sara van de Hook


| 30 Beiträge

Ich hatte eigentlich nicht viel zu tun heute, Leander auch nicht. Die Bar war noch geschlossen, aber die Tür war nicht abgesperrt. Ich handhabte das eigentlich immer so, weil manchmal Leute fürs Geschäft vorbeikamen. Selbstverständlich außerhalb der Öffnungszeiten. Heute erwartete ich aber niemanden und man konnte mir meinen genervten Blick wirklich ansehen, als sich die Tür öffnete. Ich lehnte mich auf die Seite um zu sehen, wer uns da ohne Voranmeldung besuchen kam und blickte auf ein kleines, zierliches junges Mädchen. Sie hatte nen rockigen Stil und mein erster Gedanke war, dass sie hier wen vermutete, den sie kennengelernt hatte, oder dass sie eine der Töchter war, die ihren verschollenen, nutzlosen Vater suchte. Meine Gedanken wurden aber recht schnell unterbrochen, als sie selbstverstädnlich hier reinmaschierte und sich nicht mal vorstellte. Ich zog eine Augenbraue hoch, nicht die höflichste Art sich bei wem vorzustellen, aber ich war auch nicht immer die Netteste und deshalb war mir das vorerst egal.
Ich zitierte die Kleine zu mir, stellte mich kurz und knapp mit Sara vor und musterte sie nochmal. Von der Optik würde sie reinpassen, Alter und Name würde ich wohl noch erfahren.
"Kannst Du nen Mojito mixen?", fragte ich sie und schob sie hinter die Bar. "Falls Du Hilfe brauchst, dort oben hängt eine Mappe, da sind alle wichtigen Hinweise drin."
Vielleicht war es nicht das typische Einstellungsgespräch, aber was solls. Zuerst wollte ich wissen, was sie konnte, den Rest konnte man auch später klären.
"Harte Getränke stehen dort unten, da drüben sind Softdrinks und das Bier steht dort.", sagte ich kurz zu ihr und wartete ab, was nun kommen würde. Wie würde sie reagieren? Ich hoffte (für sie und für mich), dass sie das locker nahm und einfach machte.

@Rebecca Brandon



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#3

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 30.08.2018 14:17
von Rebecca Brandon | 10 Beiträge

Wenn man bedachte, dass die junge Becks als Tochter einer renommierten Anwältin und eines angesehenen Arztes das Licht der Welt erblickte, würde man auch annehmen das sie ein passend höfliches Verhalten an den Tag legte. Und das konnte sie durchaus, wenn sie es wollte. Die meiste Zeit jedoch rebellierte sie gegen ihre Eltern und in den späteren Jahren gegen ihre Mutter. Oder auch die Gesellschaft allgemein, wer konnte das schon so genau sagen? Sie trieb sich vermehrt mit ihren Freunden auf Partys herum und lebte ihr Leben. Und das war auch der Grund, der sie nach Portland führte. Ein Freund und im weitesten Sinne das leben ihres Lebens. Becks war schon immer direkt und hatte keinerlei Berührungsängste oder war gar schüchtern. Ihr schien es das beste zu sein, direkt zu sagen warum sie hier war. Über Konventionen machte sie sich so gar keine Gedanken.

Die blonde Lady hob ihre Braue und winkte sie zu sich an die Bar. Zunächst lag ihr Blick noch musternd auf Becks, als sie sich schließlich als Sara vorstellte. “Becks” entgegnete die jüngere nur knapp und blickte sie dabei abwartend an. “Ist der Papst katholisch?”, konterte sie direkt auf Saras Frage und ließ sich bereitwillig hinter die Bar schieben. Becks war vielleicht noch jung aber bestimmt nicht das erste mal in einer Bar, geschweige denn, hatte das erste mal mit Alkohol zu tun. Sie kannte bestimmt nicht alle Longdrink oder Cocktail Rezepte und diese sicher auch nicht in Originalform, aber durch ihre Zeit mit Jake und Lucky, hatte sie einiges gelernt. Gerade was den üblichen ‘Stoff’ anging. Und meist war sie es die bei den Jungs für Nachschub sorgen musste. Den Hinweis mit der Mappe, lächelte sie knapp nickend ab und schaute sich um. Vielleicht hätte sie eher mit einem Schwall Fragen gerechnet aber so war es ihr durchaus lieber. Denn wenn sie überzeugte, so würde sie den Job sicher in der Tasche haben. So dachte sie jedenfalls.

Sie nahm sich ein Glas aus dem Regal und suchte nach einer Flasche weißem Rum. Sie füllte einen guten Schuss in das Glas. So wie sie es immer tat. Sie mischte nach Gefühl, nicht nach Angaben. Letzteres würde auch viel zu lange dauern. Gerade wenn man sich einfach nur abschießen wollte. Anschließend gab sie noch etwas aus der Flasche mit Limettensaft hinzu. Den Zuckersirup musste sie suchen, fand ihn aber nicht, weshalb sie sich mit einfachem Zucker aus der Tüte behalf. Zum schluss füllte sie mit einem guten Schuss Sodawasser das Glas auf und rührte kurz um, ehe sie das Glas selbstsicher zu Sara schob. Die Tatsache das noch Minze fehlte, hatte sie vielleicht einmal gewusst. Aber bei den Abendlichen Partys wurde auf derlei Details gerne verzichtet. “Ein Mojito New York Style”, meinte sie und verschränkte, durchaus mit sich zufrieden, die Arme vor der Brust.

@Sara van de Hook



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#4

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 02.09.2018 10:17
von Leander Henessy | 50 Beiträge

Er war gerade im Gespräch mit Sara als die Türe aufging. Er dachte sich nichts dabei. Wie auch Sara meinte er, dass es irgendjemand war, der jemanden suchen würde als eine junge Frau einige Schritte auf sie zukam. Sie hatte kurzes Haar und wirkte wohl alles andere als Ladylike, aber auch das störte ihn nicht weiter. Er machte einfach dort weiter, wo er begonnen hatte und obwohl der Blick auf ihn lag, sagte er dazu nichts. Er war nicht der Besitzer der Bar und das wollte er auch nicht sein. Er hatte sich nur als Barkeeper verdingen wollen und das er mittlerweile ein ganz gutes Verhältnis zu Sara hatte, lag wohl einfach an seiner Art. Er war nämlich schon immer sehr unkompliziert gewesen. Da sich Sara kurz darauf auch schon zu erkennen gab und die Person herumführte, stellte er das Gespräch mit Sara vorläufig ein, ehe er sich ins Büro begab. Heute erwarteten sie zwar keine Lieferung und obwohl ihm der Laden nicht gehörte, schmiss er momentan mit Sara diesen. Er war viel hier, denn auf eine komische Art und Weise fühlte er sich der Bar verbunden. Vielleicht war es aber auch nur der Gedanke, den er sich einredete und zwar, dass er gebraucht wurde? Seitdem er wusste, dass er eine Tochter hatte, würde er fast behaupten, dass er einen kleinen Wandel durchgemacht hat. Nicht unbedingt im Charakter, aber in seinen Handlungen. Wirklich lange war er nicht im Büro als er auch schon wieder zurück zur Theke lief und sich die Person mittlerweile hinter dem Thresen befand. Da es sich nun um keine enorm grosse Bar handelte, wurde es zu dritt dahinter etwas eng, weswegen er sich vor diesen bewegte und sich setzte. Er schaute jeden einzelnen Handgriff an und was er bemerkte, gefiel ihm. Sie war kein einziges Mal unsicher und wie viele Leute waren in den letzten Wochen hier, um sich vorzustellen? Unter anderem der ein oder andere Barchef. Keiner hatte überzeugt, was ihn fast schon in den Wahnsinn trieb. Vielleicht sollte er die Stelle doch annehmen? Sara vertraute ihm soweit. Zumindest hatte er das Gefühl und da er nun eine Tochter hatte und noch dazu einen Neffen, dachte er nicht wirklich daran, nun weiterzuziehen. Vielleicht sollte er sich langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, sich hier fest zu integrieren.

@Sara van de Hook @Rebecca Brandon







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#5

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 03.09.2018 11:39
von Sara van de Hook


| 30 Beiträge

Ich schaute ihr dabei zu und achtete auf Leanders Blicke, er schien zufrieden zu sein und die Tatsache, dass sie nicht jeden Handgriff nachschlagen musste, lies mich aufhorchen. Sie schien wirklich jung zu sein, aber sie wirkte sicher in dem, was sie tat. Nochmal blickte ich zu Leander um mir das "ok" von ihm zu holen. Immerhin musste er mit ihr zusammenarbeiten und ich wollte nicht, dass er dafür verantwortlich war, ihr Chaos zu beseitigen. Dann mussten nämlich nur ein paar formelle Dinge getätigt werden.
"Wie alt bist Du Kleine?", fragte ich sie dann. Immerhin war das ein wichtiger Hinweis darauf, wann sie wie arbeiten durfte. Und was sie überhaupt durfte. Wie schon erwähnt, das hier war das Serpents Nest, aber trotzdem durfte ich nicht illegal Leute hier anstellen, manchmal gab es Stress mit der Polizei, und dem wollte ich so gut wie möglich aus dem Weg gehen. Also nichts da mit illegalen Machenschaften rund um die Bar. *hust* Das betraf sogar unsere Putzfrau, die eigentlich aus Mexico stammte. Sie hatte sich einen Arbeitstitel besorgt und durfte nun hier für ein paar Dollar die Stunde arbeiten. Schon einmal hatte ich wegen ihr die Bullen im Haus gehabt. Das brauchte ich nicht nochmal und schon gar nicht wegen Minderjährigen Mitarbeitern. Ich konnte Becks Alter schlecht einschätzen, das lag wohl an ihrer Art.

@Rebecca Brandon
@Leander Henessy



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#6

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 04.09.2018 11:25
von Rebecca Brandon | 10 Beiträge

Wenn man Becks heute sah, würde man nie vermuten woher sie kam. Geschweige denn, dass sie mal Jahrgangs beste ihrer Schule war. Aber diese Zeiten lagen einige Jahre zurück. Vor allem aber lagen sie in New York. Hier in Portland wollte sie sich ein neues Leben aufbauen. Oder es jedenfalls versuchen. Vielleicht aber würde sie auch morgen schon ihre sieben Sachen packen und weit erziehen. Auch wenn sie nicht wusste wohin. Hier in Portland war sie nur wegen einem wirklich guten Freund gelandet.
Jetzt gerade stand sie in der Bar der Serpents und hatte einen Mojito gemixt. Oder jedenfalls etwas das in diese Richtung ging. Sie hatte das nie gelernt und nur aus Spaß für ihre  Jungs gemacht. Und genauso machte sie es hier, aus Spaß, auch wenn sie den Job wirklich gut gebrauchen konnte. Verrückt machte sie sich deswegen nicht. Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Mit vor der Brust verschränkten Armen stand Becks hinter dem Thresen und blickte abwechselnd zum Barkeeper und der blonden Lady, die hier das sagen zu haben schien. Die Lady schien zu überlegen und schließlich fragte sie nach ihrem Alter. Becks blickte sie nur einen Moment lang an, ehe sie, scheinbar ohne großartig nachzudenken mit “21”, antwortete. Und ohne weiteres zögern griff sie in ihre Tasche und holte einen Führerschein hervor. Ausgestellt in New York lief er auf den Namen Becks Brandon. Eine Fälschung, wenn auch eine der besseren Sorte die sogar einem flüchtigen Polizei Blick stand halten würde. Gerade hier, in einem anderen Bundestaat. Den Ausweis hatte ihr damals Jack besorgt. Sie hatte keine Ahnung wo er ständig die Leute auftat die sich mit derlei Dingen aus kannten, aber es war ihr auch schlussendlich egal. Und da Becks keine Ahnung hatte wie die Gesetzeslage hier in Portland Oregon aussah, hielt sie es für das beste auf 21 zu Pokern. “Also wie siehts aus Leute? Hab ich den Job?”, fragte sie absolut selbstsicher und völlig ungeniert und blickte von Leander zu Sara.

@Leander Henessy
@Sara van de Hook



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#7

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 06.09.2018 15:59
von Sara van de Hook


| 30 Beiträge

Einundzwanzig. Es hallte in meinem Kopf wider und verursachte leichte Kopfschmerzen. Diese Selbstsicherheit, die die kleine Dame da an den Tag legte, konnte nur einstudiert sein. Wie oft hatte sie schon gelogen? Oft genug damit sie sich selbst von dieser Lüge überzeugte. Ich nickte kurz, nahm den Führerschein, verschwand kurz ins Büro, kopierte das Ding und nahm einen Anstellungsvertrag mit. Eigentlich war es ganz einfach, man konnte einfach jemanden als "Selbstständiger Mitarbeiter" anstellen, sodass derjenige seine Steuern und Versicherungen selber bezahlen musste, oder auch nicht. Genau diesen Vertrag kramte ich für Becks raus, da ich keine Lust hatte, bei der Anmeldung keinen unter dem Namen zu finden. Sowieso hielt ich mich nicht immer ans Gesetz. Obwohl ich es bei der Bar sehr oft tat, wollte ich keinen Ärger. Also musste dieser Selbstständigenvertrag her.
Ich kam wieder, legte den Vertrag auf den Tisch. "Neun Dollar die Stunde, Trinkgeld kannst Du Dir behalten, zusätzlich drei Dollar die Stunde, damit Du Deine Versicherungen und Steuern bezahlen kannst.", sagte ich und schob ihr den Zettel entgegen. "Du musst hier unterschreiben und bestätigst damit, dass Du hier als selbstständiger Barkeeper arbeitest, und Dich um Deine Steuern selber kümmerst. Das geht mich dann nichts mehr an, falls Du einen Tipp mit Versicherungen brauchst, frag mich einfach.", fuhr ich fort und legte einen Kugelschreiber auf den Zettel.
"Ach und nochwas, wenn ich Dich hier erwische, wie Du Alkohol konsumierst, fliegst Du hier raus. Ohne Widerrede. Ich hab keine Lust auf Stress mit der Arbeitsinspektion, okay?", das sagte ich, weil ich wusste, dass sie nicht 21 war.
"Da Du laut Deinem Ausweis über 21 bist, hast Du keine Arbeitszeitbeschränkungen.", erklärte ich ihr noch. "Und übrigens, KEIN Ausschank von Alkohol an Minderjährige, das gilt auch für dich.", sagte ich nochmal und blickte ihr in die Augen. Ich wusste, dass sie nicht 21 war, aber es war mir wirklich egal, ich war hier nicht dafür da um Ausweise zu kontrollieren. Er sah echt aus, und woher sollte ich wissen, dass er gefälscht war?!

@Rebecca Brandon
@Leander Henessy



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#8

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 08.09.2018 17:45
von Leander Henessy | 50 Beiträge

Er schaute sich das ganze Schauspiel an. Mojitos mixen konnte sie. Mehr benötigte er gar nicht. Ihre Selbstsicherheit wird ihr hier in der Bar auf jeden Fall zugute kommen, denn er war sich fast sicher, dass sie sich nichts gefallen liess. Er konnte es nicht anders ausdrücken, aber wie in jeder Bar gab es da die Kerle, die einfach jeden Rock anmachten und auch, wenn sie nicht gerade den Femininsten Eindruck erweckte, so hatte sie nichts zwischen den Beinen baumeln, was alleine schon ausreichend war, um in die Schusslinie eben von diesen zu kommen. Als Sara dann ins Büro verschwindet, blickte Lee Becks unmittelbar in die Augen. Er sagte kein Wort, denn er war auch nicht derjenige, der diese Entscheidung treffen musste und er hatte nicht das Gefühl, dass sie grossartige Schwierigkeiten mit ihm wollte, weswegen sie schon tun wird, was man ihr sagte. Kaum war Sara zurück, schon lag der Vertrag vor der Nase des dunkelhaarigen Mädchens. Er war auf ihre Reaktion gespannt, denn er wusste sehr genau, dass Sara sich nicht übers Ohr hauen lassen würde. Sie hatte immer eine Idee im Hinterkopf, was er wirklich gut fand. Sie war umgänglich und er unterhielt sich wahnsinnig gerne mit ihr. Die genauen Anweisungen von Sara drangen auch bis in sein Ohr vor und er nickte immer wieder einmal. Er war echt gespannt, wann genau Becks zum Stift greifen und unterschreiben würde. Es war immerhin ihre Chance. "Wenn du unterschreibst....", meldete er sich zu Wort. "...kannst du dann gleich anfangen? Dann würde ich dir wirklich alles zeigen. Wenn du denkst, es geht hier nur um das Ausschenken von Getränken an unsere Stammkunden, irrst du dich. Du wirst genauso hart arbeiten, wie ich es tue oder gar jeder andere hier in der Bar. Du bist dann Teil des Teams und als solches sollten wir immer ehrlich zueinander sein. Hast du Probleme, komme zu uns. Wir wollen nicht, dass das Geschäft unter deinen persönlichen Problemen zu leiden hat..." Das meinte er vollkommen ernst. Er hatte sich Sara immerhin auch gleich anvertraut, dass er nun Vater ist. Wenn man über alles redet, dann kann einem nichts im Kopf herumspuken und somit vom wesentlichen ablenken. Er ging jetzt nicht davon aus, dass Becks eine Person ist, die sich mit körperliche Gefälligkeiten sonst noch etwas dazu verdiente, weswegen er es auch nicht dezidiert aussprach, aber sein Blick sprach auch Bände. Sie suchen immerhin schon einige Zeit nach geeignetes Personal und was manches Mal zum Probearbeiten gekommen war, er wollte ehrlich gesagt, gar nicht daran denken.

@Rebecca Brandon @Sara van de Hook







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#9

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 09.09.2018 12:17
von Rebecca Brandon | 10 Beiträge

Becks ordnete die Reaktion der beiden als positiv für sich ein. Selbst als sie ihr falsches Alter nannte und den Führerschein vorlegte, kam kein Widerspruch. Auch wenn der Blick der Lady so ziemlich alles sagte, sie nahm den Ausweis und verschwand nach hinten. Insgeheim hoffte Becks das sie keine Abfrage starten würde. Aber auf der anderen Seite. Eine Bar wie die hier war sicher nicht die legalste in der Stadt. Und Becks war sich ziemlich sicher das es wie in New York laufen würde. Niemand konnte die Cops gebrauchen. Erst recht nicht in so einem Laden. Das war schlecht fürs Geschäft.
Der Blick des Barkeepers machte sie etwas nervös, auch wenn sie es sich vielleicht nicht anmerken ließ. Sie hielt seinem Blick stand, wenn auch ihre Augen öfter hin und her wanderten. Aber was sollte schon großartig passieren, sollte sie auffliegen. Sie kannte die Prozedur nur zu gut. Aus eigener Erfahrung, von Freunden und mehr noch von Fällen ihrer Mutter.
Als die Lady mit einem Vertrag zurück kam und ihn vor ihr ablegte, blickte sie erst zu Sara und schließlich auf den Vertrag. Becks blickte kurz zwischen den beiden hin und her und nahm schließlich den Vertrag auf um ihn zu überfliegen. Sie wusste auf was sie zu achten hatte und wie so ein Teil aufgebaut war. Und nach kurzem überfliegen legte sie den Vertrag wieder ab und schaute zu Sara, die gerade mit ihren Worten geendet hatte. “Ich komm schon klar, ist nichts neues”, meinte Becks trocken und hörte Sara weiterhin aufmerksam zu. Als diese dann Anfing sie zu belehren, verschränkte sie locker ihre Arme vor der Brust. Ihr Kopf legte sich leicht auf die Seite und anschließend ging ihr Blick zum Barkeeper. “Ja könnte ich…”, antwortete sie mit leichtem nicken. Ihr Kopf wandte sich zurück Richtung ihrer potentiellen neuen Chefin. “Hab ich verstanden.” Nickte sie. “Ich bin hier um zu arbeiten und etwas Kohle zu verdienen.”, fügte sie noch in selbstsicherem Ton hinzu und nahm den Stift auf. Bevor sie aber zur Unterschrift ansetzte, blickte sie noch einmal auf und warf beiden einen Blick zu. “Ach, was ich nicht suche sind neue Eltern. Ich kann gut auf mich aufpassen, komme selber klar und weiß wie der Hase läuft. Alles klar?” Sie wusste was sie wollte und scheute es auch nicht es auszusprechen. Der Stift zeichnete ihren Namen ins Unterschriftenfeld. Zufrieden legte sie ihn ab und schaute erneut zu Sara und Leander, “also, was soll ich tun, Boss?”.

@Sara van de Hook
@Leander Henessy



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#10

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 13.09.2018 16:22
von Sara van de Hook


| 30 Beiträge

Ich beobachtete Becks dabei, wie sie über den Vertrag las und bestätigte, dass sie sich auskannte. Zwar ging ich nicht davon aus, dass sie diesen Job melden würde, aber was solls. Solange ihr nichts passierte, hatte sie mehr Geld übrig. Sollte was passieren, war es ihr Problem. Alles was hier in der Arbeit passierte, deckte die Versicherung der Bar ab. Sie unterschrieb den Wisch und ich ging kurz ins Büro und händigte ihr eine Kopie aus. "Das darfst Du behalten.", sagte ich dann zu ihr und warf ihr einen Schlüssel entgegen. "Neben dem Büro ist ein kleiner Aufenthaltsraum, da steht ein Sofa, eine Waschmaschine und es gibt eine Dusche. Dort kannst Du duschen und der Schlüssel sperrt Spint Nummer 7. Den kannst Du anfüllen wenn Du möchtest.", meinte ich dann zu ihr. "Für weitere Fragen... frag Leander oder frag einfach mich. Die meisten Dinge sind selbsterklärend. Wir haben hier eine Putzfrau, die kommt putzen, aber solltest Du grobe Verschmutzungen vorfinden, bitte gleich sauber machen. Leander zeigt dir alles weitere. Falls Du aufs Klo musste, im Aufenthaltsraum ist eine Tür, die führt zur Mitarbeitertoilette. Fühl Dich wie zu hause, aber auch nicht so sehr zu Hause, dass Du hier Privatpartys schmeißt. Solltest Du eine Party schmeißen wollen, sags mir vorher, wir können uns sicher auf irgendwas einigen, alles klar?"

@Leander Henessy
@Rebecca Brandon



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#11

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 15.09.2018 13:11
von Leander Henessy | 50 Beiträge

Was sie hier benötigten, war eine Person, welche eigenständig arbeitete und wo er oder Sara nicht ständig ein Auge drauf haben mussten. Es kam schon vor, dass sie sich jemanden in die Bar geholt hatten und dieser jemand sich dann an der Kasse bedient hatte. Natürlich flog diese Person im hohen Bogen raus. Natürlich konnte man den Personen immer nur vor die Stirn sehen und nicht, was in diesen jemand vor sich ging, aber er war der Meinung, dass weder er noch Sara so ahnungslos waren und keinerlei Menschenkenntnis besassen. Die Formalitäten liess er daher Sara klären. Immerhin war sie der Big Boss. Während andere vermutlich ein Problem hatten, den Anweisungen einer Frau zu folgen, störte es ihn nicht wirklich. Er wollte nur ein angenehmes Arbeitsklima, denn er hatte auch schon in England oder Schottland einen Arbeitgeber, der absolut ätzend war und das Arbeitsumfeld ihn einfach nur ankotzte. Hier war es anders. Hier war er zwar Sara untergeben, aber er hatte sich ihr Vertrauen erarbeitet, sodass er eigentlich fast so wie ein Chef fungieren konnte. Das sein Blick die junge Dame nervös machte, obwohl er sie nur anblickte und seinen Gedanken nachhing, bemerkte er nicht.
Nach den Belehrungen von Sara, unterschrieb sie den Vertrag und nachdem Sara erneut ins Büro ging, um diesen zu kopieren und ihr dann auszuhändigen, kamen Worte über seine Lippen. Er wollte sicherlich nicht wie ein Vaterersatz klingen, hatte er von all dem immer noch keine wirkliche Ahnung, aber er fand es wichtig, dass eine Art Vertrauensverhältnis zwischen den Angestellten herrschte. Er wollte definitiv nicht wissen, wenn sie verliebt war oder dergleichen, aber alles, was die Arbeit hier in Mitleidenschaft ziehen könnte, interessierte ihn schon. Er zog daher nach ihrer Aussage eine Augenbraue hoch und liess dann auch schon eine Antwort verlauten. "Ich habe nicht vor dein Ersatzvater zu werden. Ich wollte nur damit sagen, dass private Probleme hier in der Bar nichts zu suchen haben und man diese vor der Schicht ablegen sollte. Ob du das nun bei deinen Freunden machst oder bei uns Dampf ablässt, ist dir überlassen." Er für seinen Teil, fand ohnehin, dass Sara sehr locker war. Das zeigte sich schon als sie meinte, dass sie ihr sogar erlaubte eine Party zu machen, aber nur in vorheriger Abklärung. Zu tun gab es hier immer zur Genüge, aber da Sara der Boss ist, sollte sie auch dementsprechend eine Anweisung geben, was die Kleine zu tun hatte. Für ihn war eines klar. Ein guter Test wäre wohl tatsächlich, sie die WC's auf Vordermann bringen zu lassen. So bemerkte man gleich, wie wichtig ihr der Job war oder ob sie diesen nur machen wollte aufgrund einer verlorenen Wette oder aus Langeweile heraus.

@Rebecca Brandon @Sara van de Hook







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#12

RE: Looking for a Job | 10.03.18 Nachmittags | Sara & Becks

in Bar "Serpents Nest" 19.09.2018 10:00
von Rebecca Brandon | 10 Beiträge

Becks hatte ihre eigene Sicht der Dinge. Über das Leben und dessen Sinn. Sie ging ihren eigenen Weg auch wenn dieser nicht immer der beste war. Aus Fehlern lernte man. Hier in der Bar wollte sie ein bisschen Kohle verdienen um sich eine eigene Bude zu suchen. Sie konnte nicht ewig bei ihrem Kumpel auf dem Sofa schlafen. Schon gar nicht weil es nicht sein Sofa war sondern genau genommen seinem Onkel gehörte. Becks hatte dabei keine großen Ansprüche, auch wenn sie in einem großen Apartment in Manhattan aufgewachsen war.
Ihr Blick folgte beobachtend ihrer neuen Chefin als dieser abermals im Büro verschwand und kurze Zeit später mit Kopien in der Hand wieder auftauchte. Becks nahm die Kopie, warf einen flüchtigen Blick darauf und nickte nur zu Sara’s Worten. Den Schlüssel fing sie geschickt auf und blickte sie an. “Ich komm schon klar Boss, keine Sorge”, entgegnete sie mit einem selbstsicherem lächeln und blickte zum Barkeeper der anscheinend mit Leander gemeint war. “Keine Sorge Lee, ich hab keine Probleme und ich muss auch keinen Dampf ablassen.” Ihre Worte klangen vielleicht eine Spur zu trocken. Aber das waren auch Dinge die ihrer Meinung nach, nicht hier hin gehörten.
“Ich habs kapiert Boss”, nickte sie abermals in die Richtung der blonden Lady, “ich bin hier wegen nem Job und nicht wegen Partys.” Und das entsprach der Wahrheit. Davon ab kannte sie hier niemanden wirklich, Jack mal ausgenommen, mit dem sie eine Party hätte schmeißen können. Und wenn, dann würden die Partys sicher nicht in einer Bar wie der hier stattfinden.
Becks befestigte den Schlüssel einer schmalen Kette die an ihrer Hüfte hing und schob ihn dann in die Tasche. Anschließend warf sie einen flüchtigen Blick auf die Uhr und wandte sich Leander zu. Er war der Barkeeper und hatte wahrscheinlich mit dem Tagesgeschäft mehr am Hut als die Lady. “Also wann fange ich an? Jetzt?”, wollte sie direkt wissen. Becks hatte kein Problem damit direkt zu bleiben. Sie hatte eh keine Pläne mehr für heute. Lediglich Jack würde sie eine kurze Nachricht schicken.

@Sara van de Hook
@Leander Henessy



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