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#1

❖ Truth is like blood underneeth your fingernails • [baldige?] Exfrau & Mutter gesucht ❖

in Familie 19.08.2018 23:29
von Lexian Bartholomew Rutherford | 15 Beiträge



» Name deines Charakters «
Lexian Bartholomew Rutherford und Fleur Elizabeth Yates
 


» Alter deines Charakters «
41 und 17  

» Fakten zur Person «


Lexian wurde geboren in einer reichen, privilegierten Familie. Alle liebten ihn, er lebte alle. Er hatte eine überragende Schulbildung, beging nie Straftaten, erbte viel, liebte viel, heiratete und war glücklich. zuerst musste er aber seine Schule abschließen, landete in einer Firma, in die sein stinkreicher Vater ihn mit liebevollen Grüßen schickte, arbeitete sich hoch, landete mysteriöser Weise unglaublich schnell auf dem Chefposten und wandert seitdem als glücklichster Mann auf der Erde über den Planeten.
Ja.

Nein.
Geboren wurde Lexian als Lexian Reid in Cardiff, Wales. Dort war er das Produkt einer unglücklichen Affäre von einer Sekretärin eines großartigen Anwaltes. Der wollte natürlich nichts mit seinem Sprössling zu tun haben, als die Dame, übrigen hörte diese auf den Namen Elizabeth Reid, ihm von ihrer Schwangerschaft erzählte. Der glatt gestriegelte Mann verschwand im Nichts und ließ Elizabeth mit ihrer kleinen Last allein.
Die kam 9 Monate nach ihrem letzten ... innigen Gespräch zur Welt und entpuppte sich als hübscher, kleiner Bursche der die ganze Nacht durch schrie, wenn Mummy nicht tat, was er wollte.
Aber Elizabeth liebte ihren Sohn trotz allem. Sie tat alles für ihn, was in ihrer Macht stand, aber als sie gefeuert wurde, war einfach kein Geld da. Sie musste sich einen schlechter bezahlten Job suchen um sich ihre kleine Wohnung weiter leisten zu können und war kaum da. Ihre Mutter, die an einer [noch] recht schwachen Form von Demenz erkrankt war musste oft auf Lexian aufpassen. Das ging auch gut, solange, bis Lexian 5 Jahre alt war und seine Großmutter derart vergesslich war, dass sie die kleine Wohnung fast abbrannte, weil sie den Wasserkocher auf eine angestellte Herdplatte stellte um sich einen Tee zu machen. Und während der dort froh vor sich her schmorte, legte sie sich schlafen, ließ unglücklicherweise die Haustür offen und Schwupps... Klein-Lexian war verschwunden. Es war wahrscheinlich eine glückliche Fügung des Schicksals, das genau in diesem Moment Elizabeth die Treppen des kleinen Hauses herauf lief und Lexian gerade noch rechtzeitig vor einem Sturz und die Wohnung vor einem Brand bewahren konnte. Es war jedenfalls das erste und letzte Mal, das Elizabeth ihren Sohn einer derartigen Situation aussetze. Von nun an hatte sie nur leider das Problem, dass sie auf Mutter und Sohn gleichermaßen aufpassen musste. Da sich dies mit ihrer Arbeit aber nicht vereinbaren ließ musste eine andere Lösung her und mit steigender Vergesslichkeit der Mutter wurde die Not dahingehend größer.

Mit 7 Jahren lebte Lexian schon in der dritten und bis dahin kleinsten Wohnung. Seine Großmutter war in ein Pflegeheim gekommen, weil sie nicht mehr in der Lage war, auf sich allein aufzupassen. Seine Mutter musste mehrere Jobs annehmen, damit sie das Geld für die Wohnung, ihn und seine Großmutter aufbringen konnte. Lexian war kein dummes Kind. Er bemerkte, wie knapp bei Kasse die Familie war und so beschloss er bereits im Alter von 7 Jahren seiner Mutter irgendwie unter die Arme zu greifen. Einmal wanderte er zum Beispiel mit selbst gedrucktem Geld in den Supermarkt und wollte die halbe Obsttheke leer kaufen. Seine Mum liebte Obst. Da Geld aus dem Drucker aber nicht zählte, wurde er von der Polizei eingesammelt und zuhause abgeladen. Glücklicherweise waren die Beamten nachsichtig, weil er erst 7 Jahre alt und sahen es eher als Kinderspielerei an. In dem Kopf von Lexian allerdings kämpfte alles darum einen handfesten Plan zu entwickeln wie er denn sonst Geld machen konnte, ohne dass diese Spielverderber ihn daran hinderten.
Aber er hatte Glück. Mummy fand einen neuen Freund und der wusste wie...

So geriet Lexian also schon ziemlich früh auf die schiefe Bahn. Der Freund seiner Mutter war ein Dealer, der den noch jungen Lexian für seine Zwecke missbrauchte. So schaffte Lex zwar Geld heran, musste sich gleichermaßen aber auch den Launen des neuen Freundes aussetzen. Der prügelte dem Jungen nämlich gern verstand ein, wenn Elizabeth mal nicht da war und schärfte dem Winzling immer wieder ein, wie wichtig es war, dass er die Klappe hielt. In der Schule ging es ähnlich weiter für Lex. Weil er das arme Kind war musste er viel Häme und Prügel über sich ergehen lassen, was ihn allerdings weniger scherte, als die Misshandlung daheim. Nein er nahm es als stärkende Erfahrung an, stellte sich vor, wie er alle Schläge wie ein Zauberer absorbierte um sie dann mit größerer Macht in die Fressen seiner Mitschüler zurückzuschlagen. Dies bedeutete allerdings, dass er auch Häufig von der Schule abgeholt wurde. Wenn seine Mutter das tat, dann war sie äußerst entsetz und schärfte ihm ein, wie falsch es war. Doch ihr neuer Freund.. der klatschte ihn ab und verkündete seinen Stolz. Lex mochte ihn, trotz der Prügel.

Aber als die Geschäfte von Lex und seinem neuen besten Freund heraus kamen war Elizabeth dermaßen entsetzt, dass sie ihn ohne Umschweife vor die Tür setzte und ein weiteres Mal umzog. Mehrere Male sogar, weil der Kerl ihr immer wieder nachgerannt kam, aber niemand sollte Lex mehr auf die schiefe Bahn zwingen können. .. Oh wenn sie nur gewusst hätte, dass Lex wahrscheinlich schon für sein Leben gezeichnet war.. oder gab es zu diesem Zeitpunkt noch eine Chance? Vielleicht versaute ihn sein nächster Lebensabschnitt ja erst so richtig.

Denn mit einem Mal, als hätte er es schon gehört, stand Carlisle Finnegan Rutherford vor der Tür und wollte klein Lexian mitnehmen. Das, meine Damen und Herren, war der wirklich echte und aalglatte Erzeuger von Lexian. Er bot wirklich eine Menge Geld an, um Lexian mit sich nehmen zu können. Elizabeth wollte es nicht. Sie lehnte die ersten Male ab. Aber immer wieder sah sie auf ihren wirklich kleinen Kontostand, überlegte wie viel Geld sie für Wohnung und Pflegeheim brauchte. Erinnerte sich daran, dass sie und Lexian nie in Frieden leben würden, solange ihr Ex ihnen auflauerte und dann... nahm sie das Geld und gab Lexian in die Hände dieses alten, stinkreichen Sacks ab. Lex war davon natürlich alles andere als begeistert. Er schrie und schlug um sich, als die Affen seines Vaters den damals 10 Jährigen packten und mit sich zerrten um ihn in den Wagen zu stecken. Er schlug gegen die abgedunkelte Fensterscheibe des Fahrzeugs, schrie nach seiner Mum, dass sie nicht böse sein sollte. Er würde besser werden und sie beschützen. Er würde alles tun, was er konnte, damit sie glücklich war. Er würde aufpassen auf sie und sich. Doch es half nichts. Seine Mum kehrte ihm den Rücken, schloss die Tür hinter sich ab und war mit diesem Augenblick für immer aus dem Leben des Jungen verschwunden. Heulend und schniefend saß Lexian im Auto und starrte die Tür an, als sich hinter ihm eine andere öffnete und sein Erzeuger sich zu ihm setzte. Verwirrt und eingeschüchtert von dieser düsteren Gestalt ließ Lex sich in den Sitz fallen, wischte sich den Schnodder von der Nase und starte den Mann an, der ihn mit einer gewissen Abwertung in den Augen musterte und nur ein "Hör auf zu heulen. Du bist ein Mann!" ertönen ließ und ihn nach London verschleppte.

So. Damit wären wir am Punkt privilegierter Eltern angekommen. Lexian wurde von seinem Vater also aufgenommen, nahm seinen Namen an und bekam den seines Großvaters - Bartholomew - aufgezwungen. Von jetzt auf gleich wurde das Kind in eine Welt geschmissen, die ihm so surreal vorkam, als hätte man ihn durch den Schrank nach Narnia geschickt. Die Welt der reichen war so einfach und doch so kompliziert. Sie alle wedelten mit ihren Geldscheinen, als wäre es das wichtigste auf dem Planeten. Sie maßen ihren sozialen Kontakten nur den Wert derer Bankkonten zu und stachen einander mit ihren neusten und teuren Spielereien aus. Und natürlich mit ihren Nachkommen. Von denen hatte Carlisle im Übrigen nur einen. Denn wie sich herausstellte konnte seine derzeitige Ehefrau, Davina, keine Kinder bekommen. Sie hatten es länger versucht und als ihnen klar wurde, dass sie keinen Erben zeugen konnten, schienen sie es für eine gute Idee zu halten Lexian zu sich zu holen, zu dressieren wie einen Hund und es für andere wie eine romantische Geschichte darzustellen.
Der Sohn einer Affäre, durch die Davina und Carlisle fast entzweit wurden, woraufhin sie sich trotz aller Schwierigkeiten zusammenrafften um ihren unerfüllten Kinderwunsch zu erfüllen und diesen armen, kleinen Jungen vor seiner unfähigen, armen Mutter zu retten. Jedes Mal, wenn sie auf den letzten Punkt der Geschichte trafen fuhr der junge Brite fast aus der Haut... aber er musste ruhig daneben sitzen und alles über sich ergehen lassen.

Da wäre die ausgezeichnete Schulbildung. Aber auch hier hatte sich Lexian zu beweisen. Er war immer noch das arme Kind, weil er ja nicht wirklich zu den reichen gehörte. Doch die meisten Reichen kannten es wohl nicht, dass man sich mit Fäusten wehrte und als die erste angedrohte Anzeige von Lexians Vater abgeschmettert worden war und dieser mit seinem Einfluss dafür sorgte, dass Lex in Ruhe gelassen wurde... erleichterte sich das Leben des jungen Briten. Es wurde zudem noch weitaus angenehmer, als er sich, wie sein Vater, ein paar Affen zulegte. (mit denen er im Übrigen seine alte Schule besuchte um ein paar alte Bekanntschaften aufzumischen)
Dank der Kontakte seines Vaters machte Lex früh Praktika in verschiedenen Firmen, sammelte Berufserfahrung und zusagen für Ausbildungen, noch ehe er überhaupt daran denken musste. Nicht nur das.. er baute sich auch bereits eine äußerst fragwürdige Karriere auf, als sein Vater ihn näher mit seinen Klienten zusammenbrachte in der Hoffnung, dass sein Sohn eines Tages Anwalt werden würde und sein Klientel übernehmen würde, wenn er selbst sich zur Ruhe setzte. Lexian selbst hatte andere Pläne.. aber er brauchte Daddys Geld, also spielte er erstmal mit.

Das hieß, dass er zunächst erst einmal eine vernünftige Uni besuchen sollte und studierte. Jura... ? Es ermüdete ihn so unglaublich, doch es gab ein Licht in all der Langeweile und dessen Name war Lilly Yates. Warum sie Lexian sofort ins Auge stach und ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte konnte sich der nicht erklären. Aber er musste sie unbedingt für sich haben und so heftete er sich regelrecht an die Fersen der Dame um sie für sich zu begeistern. Es war ein harter Kampf, aber er gewann ihn. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil er reich war und gut aussah. Alles was er ihr versprechen konnte war so verlockend... da konnte man nicht nein sagen, oder?
Und da begannen auch die Zweifel, ob Lilly wirklich ihn mochte oder nur sein Geld. Aber er vertraute ihr.. zunächst.

Es wurde geheiratet, Lexian begann in einer Firma zu arbeiten die weit entfernt war vom Anwaltsdasein seines Vaters. Doch er machte gutes Geld als bald schon rechte Hand des Chefs. Der Nachwuchs folgte bald und damit wurde Fleur Elizabeth Rutherford Teil der Familie. Sie war Lexians ganzer Stolz. Sein verdorrtes Herz blühte mehr auf als je zuvor. Nicht einmal die Liebe zu seiner Ehefrau hatte ihm ein derartiges Lächeln ins Gesicht gezaubert, wie der Moment, als er Elizabeth zum ersten Mal auf dem Arm hatte. Nicht umsonst bekam sie den Namen ihrer Großmutter. Der heiligsten Person in Lexians Leben. Und sie.. sie nahm den unbestrittenen zweiten Platz ein.. oder.. mehr sogar?

Aber das Leben meinte es nicht gut mit der kleinen Familie - Oder Lexian selbst. Immer mehr wuchs seine Eifersucht, seine Obsession und seine Vernarrtheit in den Gedanken, dass Lilly ihn betrügen würde, wenn er ihr nur zu viel Freiheit ließ. So begann er sie immer weiter einzuengen und drehte komplett frei, wenn sie nicht tat, was er ihr auftrug. Wie zum Beispiel ihre Ausgänge mit ihm abzusprechen. Nur ein Friseurbesuch? Ihm fiel viel zu viel ein, was man in der Zeit tun konnte.
Seine Tochter blieb von all dem weitestgehend unangetastet. Ihr vertraute er weitaus mehr, auch wenn er auch stets einen argwöhnischen Blick auf all ihre Kontakte zu haben pflegte. Aber im Gegensatz zu ihrer Mutter wurde seine Prinzessin eher verwöhnt. Sie bekam alles von Lexian. Alles, was er ihr geben konnte und wollte. Es war fast, als würde es sich in der Rolle seiner Mutter sehen, nur in der Lage seinem Kind wirklich alles zu geben, was es brauchte. Nur dann... veränderte sich etwas. Seine Tochter schien mutloser. Sie verlor Interesse an derart vielen Dingen, dass Lex sich daran machte herauszufinden was der Auslöser dafür sein könnte. Was er dann jedoch wirklich herausfand ließ ihn schlimmer aus der Haut fahren, als je zuvor. Die Konfrontation mit seiner Frau endete in einem derart lauten Streit, dass man ihn wahrscheinlich noch in Kanada gehört hatte. Und das, was Lilly über sich ergehen lassen musste? Nun.. ja... Lexian hat sich eben schwer im Griff. Erst recht, wenn jemand ihn bis aufs Äußerste reizt.
Mit rauchendem Kopf war er am Schluss aus dem Anwesen gestürmt und hatte sich auf den Weg gemacht. Er hatte ein Geschäftsessen in Manchester zu erledigen und wäre mehrere Tage unterwegs. Um Lilly und Elizabeth machte er sich keine Gedanken. Es war abgehakt, in seinen Augen und seine Frau genug eingeschüchtert, um keine weiteren Schritte einzuleiten. Als sich dann jedoch herausstellte, dass Lilly Elizabeth 'in Sicherheit' gebracht hatte und selbst die Scheidung in die Wege geleitet hatte, war es um Lexian geschehen. Er zerlegte im Anwesen das gemeinsame Schlafzimmer von sich und Lilly, ehe er sich daran machte seine Leute nach ihr und Elizabeth suchen zu lassen. Lilly war recht schnell gefunden, doch alles was Lex von ihr wissen wollte war, wo Elizabeth steckte mit dem angefügten Versprechen sie vor Gericht fertig zu machen und Liz allein zu sich zu nehmen. Immerhin gehörte sie zu ihm und niemandem sonst. Wenn Lilly diese Familie zerstören wollte, war es nicht seine Schuld. Dann sollte sie sich aus seinem und Elizabeths Leben fern halten, aber nicht sie beide auseinander reißen. Er würde jetzt wieder zusammenfügen, was zusammen gehörte.
Und zwar hier in Portland wo er in einem aufwendigen Verfahren den Hauptsitz seiner Firma hin verfrachtet hatte, damit er ungestört nach seiner Tochter suchen konnte und gleichzeitig seine Arbeit erledigen. Immerhin musste das dreckige Geld ja noch verdient werden.


Geboren als Fleur Elizabeth Rutherford in London und in einer kleinen Ortschaft in Surrey aufgewachsen, verlebte sie im Grunde eine ziemlich glückliche Kindheit und Jugend. Ihre Mutter, Lilly Rutherford, geborene Yates, hatte bereits in jungen Jahren Lexian Bartholomew Rutherford, während des gemeinsamen Studiums, kennen und lieben gelernt. Trotz der zunächst zögernden Haltung ihrer Mutter und dem Wissen, dass Lex ein paar Leichen im Keller und einige Fehler hatte, gab sie dennoch nach einiger Zeit seinem Werben nach. Das Leben welches er ihr bot, war einfach zu verlockend und die Aussicht auf ein unbeschwertes, sorgenfreies Dasein als Ehefrau und künftige Mutter, auf einem annehmbaren Anwesen mit ein paar Ländereien herum und Unterstützung im Haushalt, äußerst reizvoll. Nach der standesgemäßen Hochzeit ließ auch der Nachwuchs nicht lange auf sich warten und so gab Lilly ihren Beruf als Lehrerin auf und widmete sich ihrer Tochter Elizabeth. Ihrem Vater war es nur recht, dass seine Frau die meiste Zeit zu Hause war und lediglich ausgewählten, ehrenamtlichen Tätigkeiten nachging, hatte er doch so die volle Kontrolle über sie. Kontrolle – eine Seite ihres Vaters, die das junge Mädchen sehr zeitig kennen lernen sollte. Mit Argusaugen wachte er nicht nur über seine Angestellten, sondern auch über seine Familie - keinen Schritt vor die Haustür ohne seine Zustimmung, Besuche von Familie und Freunden seiner Frau, sah er äußerst skeptisch. Hatte ihre Mutter es doch einmal gewagt etwas zu unternehmen ohne ihm Bescheid zu geben und wenn es nur der Besuch beim Friseur war, bekam sie oft genug seinen Zorn zu spüren. Elizabeth bekam davon anfangs kaum etwas mit. Zwar wachte Lexian auch über sie wie ein Adler, jedoch war er bei seiner Tochter nachgiebiger. Privatschule, Ballettunterricht, Reitstunden, im Sommer Ferien in Südfrankreich oder bei der Familie ihrer Mutter und im Winter zum Skifahren in die Alpen… wunschlos glücklich könnte man meinen, wenn ihr Vater nicht der wäre, der er ist. Ob aus Sorge um ihr Wohlbefinden oder auf Grund seines Charakters, konnte sie nicht sagen. Feststand nur, je weiter er seine Karriere vorantrieb – mittlerweile hatte er ein beachtliches Bauunternehmen aufgebaut – umso launischer wurde er auch seiner Familie gegenüber. Macht, Einfluss und Kontrolle bestimmten nicht nur sein berufliches Leben, sondern mittlerweile auch sein Familienleben. Ihre Mutter hatte schon lange aufgehört, etwas für Lexian zu empfinden und war nur Elizabeth zuliebe bei ihm geblieben und hatte weiterhin die liebende Ehefrau für die Öffentlichkeit gespielt, während sie immer mehr brisante Details seines Aufstiegs und seiner Vorgehensweise, in Erfahrung brachte. Je mehr Lilly über ihn erfuhr, desto unheimlicher wurde er ihr und was sie bereits zum Anfang ihrer Beziehung zögern ließ, bewahrheitete sich. Lexian war ein gewissenloser Geschäftsmann, der ohne den Hauch einer Spur von Reue über Leichen ging und für den Korruption und Erpressung auf der Tagesordnung stand. Dennoch brauchte es einige Zeit, ehe sich ihre Mutter von ihm los sagen konnte. Eine Zeit, in der sich Elizabeth Leben langsam aber sicher, ändern sollte. Während ihre Mutter heimlich Vorbereitungen für ihr neues Leben traf, sollte sich Elizabeth langsam an die neue Situation gewöhnen, dass sie nicht mehr lange in dem schönen Anwesen wohnen würden und bald nur noch zu zweit wären – ohne ihren Vater. Hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen und ihren Eltern, der ständigen Geheimnistuerei und die angespannte Lage zuhause, sackten ihre Noten ab, sie vernachlässigte ihre Hobbies und zog sich immer öfter zurück. Ein Verhalten, welches auch ihrem Vater nicht verborgen blieb. Misstrauisch wie er war, stellte er nun seinerseits Nachforschungen an und fand heraus, dass seine Frau die Trennung plante und vorhatte Elizabeth mit sich zu nehmen. Wo Lex sonst so überlegt vorging, verlor er dieses Mal jedoch seine Beherrschung und stellte seine Frau zu Rede, was unschön endete. Aus Angst, dass es zu spät sein könnte, wenn sie noch länger warteten, packte ihre Mutter in einer Nacht und Nebelaktion nur das Nötigste ein und die beiden flohen, während ihr Vater auf Geschäftsreise war, zunächst zu einer Freundin. Ausgestattet mit einem neuen Ausweis, saß Elizabeth, am übernächsten Tag, in einem Flieger Richtung Portland zu der Familie ihrer Mutter, während diese in London die Scheidung in die Wege leiten würde. Die Angst ihrer Mutter vor ihrem Ehemann und das dieser ihr die gemeinsame Tochter wegnehmen könnte, war übermächtig und real. Daher entschied sich Lilly dazu, Elizabeth zu ihren Verwandten nach Oregon zu schicken, in der Hoffnung, dass sie dort etwas zur Ruhe kommen und einen vernünftigen Schulabschluss machen kann. Untergebracht bei ihrem älteren Cousin Peyton, besucht sie nun, unter dem Mädchennamen ihrer Mutter, in Portland die High-School und versucht ihr Leben wieder in halbwegs normale Bahnen zu lenken. Herausgerissen aus ihrem bisherigen Leben, stellt der einzige Lichtblick im Moment, ihre gleichaltrige Cousine Sally dar. Neue Schule, neue Klasse und Kurse, neue Stadt, neues Land… neues Leben. Trotzdem fühlt es sich für sie manchmal falsch an und sollte ihr Vater doch eines Tages wieder vor ihr stehen, sie wüsste nicht, wie sie reagieren sollte. Allerdings würde sie sich darüber erst Gedanken machen, wenn es so weit war. Zunächst heißt es für sie erst einmal, das Leben an einer amerikanischen High-School zu überstehen.
 


» Avatar deines Charakters «
Michael Fassbender und Elle Fanning 




» Name des/der Gesuchten «
bisher Lilly (Oder einen Namen von dem man Lilly ableiten kann?) Rutherford
Vorname ist abänderbar, doch in Story und Co. Als Lilly vermerkt. Beim Nachnamen entweder Rutherford oder Yates, wenn du deinen Mädchennamen wieder angenommen hast  



» Alter «
36 bis 40 


» Beziehung zum Charakter «
Ex-Frau und Mutter 


» Storyansätze / Ideen «
Bereits im Studium hast du Lexian kennen gelernt und obwohl du damals schon leichte Bedenken wegen ihm hattest, bist du seiner durchaus charmanten und beharrlichen Art erlegen und hast ihn geheiratet. Trotz aller Annehmlichkeiten – Hauspersonal, ein stattliches Anwesen vor den Toren Londons, Urlaube in der Toskana, der Provence oder zum Ski fahren in die Alpen, teure Shoppingausflüge – das Leben mit Lexian entwickelte sich immer mehr zum Spießrutenlauf für dich. Seine krankhafte Eifersucht, grundlose Unterstellungen, sein Kontrollzwang und Einmischungen in deine Lebensentscheidungen, haben immer mehr an dir gezehrt und du hast begonnen, dir über dein Leben Gedanken zu machen. Denn so bequem das Leben im goldenen Käfig auch ist, es ist ein Käfig und deiner wurde extra klein gehalten. Außerdem ist Lex mittlerweile alles andere, als der liebende und treusorgende Ehemann und so hast du einen Schlussstrich gezogen.
Heimlich, still und leise und mit allergrößter Vorsicht hast du begonnen, Vorkehrungen für ein Leben ohne Lex zu treffen und hast die Scheidung in die Wege geleitet. Unglücklicherweise hat er von deinen Plänen erfahren und bei der darauffolgenden Konfrontation kam es zwischen euch zu einem handfesten Streit. Handfest, was bedeutet, dass Lex die Hand ausgerutscht ist. Mal wieder? Oder zum ersten Mal? Entscheide du, doch er war noch nie wirklich zimperlich, wenn er etwas nicht bekam, das er aber wollte. Und noch weniger zimperlich, wenn ihn tatsächlich einmal etwas verletzte, was in diesem Fall tatsächlich einmal zutraf.
Die nächstbeste Möglichkeit nutzend, hast du ein paar Sachen zusammengepackt, dir Fleur geschnappt und bist geflüchtet. Aus Angst vor Lex und seiner Rache, hast du Fleur ohne eine Erklärung kurzerhand in den nächsten Flieger nach Portland gesetzt, während du in London die Scheidung weiter vorantreibst. Deine Hoffnung, dass Fleur bei deiner Familie in Portland sicher ist und sie die ganze Geschichte, ohne in einen dreckigen Scheidungskrieg gezogen zu werden, übersteht und ihren Abschluss machen kann, zerschlägt sich jedoch, als Lexian eines Tages in London vor dir steht, dich unsanft packt und dir eindringlichst rät ihm zu verraten wo Fleur stecken würde. Einige Androhungen seiner Rache und dem Versprechen, dass sie das ganze noch bereuen würde , später verschwand er und kurze Zeit später kam dir zu Ohren, dass er sich wohl nach Portland begeben hätte. Die Angst, dass er dir Fleur wegnehmen, sie gegen dich aufbringen könnte, ist zum Greifen nah und du bist zum Handeln gezwungen. Denn dir ist bewusst, dass er sich seine geliebte Tochter nicht kampflos entziehen lässt und er sie mit allen Mitteln zurückholen wird.

Ob du eh vor hattest dir mit Fleur in Portland ein neues Leben aufzubauen, immerhin lebt deine Familie in der Stadt oder ob du bereits jemand neues in deinem Leben hast, der vielleicht auch der ausschlaggebende Punkt war, dass du endlich gehandelt hast, um aus deiner Ehe raus zukommen, bleibt dir überlassen. Als du mitbekommst, dass Lexian Fleur gefunden haben muss, lässt du alles stehen und liegen und fliegst ebenfalls nach Portland…

Kleine Zukunftsvision bezüglich Lex: Wenn du hier aufschlägst, wird Lex alles andere als begeistert sein. Er würde es niemals zugeben, doch du hast ihn wirklich zutiefst gekränkt und verletzt mit der Trennung. Noch schlimmer wurde es, als du ihm klammheimlich Fleur genommen hast. Das wird er natürlich nicht ungesühnt auf sich sitzen lassen und so versucht er Fleur derart zu verdrehen, dass sie ihm die 'Wahrheit' glaubt und nicht dir. Er wird alles daran setzen, dass du aus dem Weg geräumt wirst - mit böse Worten versteht sich. Oder?  



» Wunschavatar «
deine Wahl, aber etwas Blondes in dem entsprechendem Alter wäre schön

Reese Witherspoon


Gwyneth Paltrow
 


» Probepost «
Aus der Sicht des Charakters [] | Älterer Probepost [X] | Keiner von Nöten [] 

» Anmerkungen «
Hab Interesse und Spaß an dem Charakter, mögliche Ansätze für Spannung und Drama sind auf jeden Fall gegeben und ebenso findet sich leicht Anschluss im Forum (neben deinem geliebten Ex-Mann und deiner Tochter, sind auch einige Neffen und Nichten von deinem Bruder im Forum). Ansonsten das übliche blabla… rl geht vor, dennoch eine gewisse Aktivität und die Qualität sollte halbwegs hinhauen.

Das Gesuch kann gerne auch intern als Zweitchara vergeben werden. 





Achtung • Dieser Charakter ist überaus beleidigend und legt es gern nur darauf an euch zu treffen. Nehmt das nicht persönlich! Ich als PB bin eher ein Honigkuchenpferd, alsoooo.. Hi!
Achja da war noch was • Der Kerl hier hat echt ein Agressionsproblem. Wenn ihn jemand reizt rutscht ihm gern Mal die Hand aus.. oder was immer er in der Hand hat.
Wer das umgehen möchte kann sich gern in meine PMs schmeißen ~ 

Fleur Elizabeth Yates und Jacob Yates finden es gut!
zuletzt bearbeitet 09.09.2018 03:51 | nach oben

 
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