• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
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#31

RE: (Trailerpark) Ein Freundschaftsdienst | 18. Feb. Nachmittags/Abends | Millie & Emilia | open

in Past 08.09.2018 18:51
von Leander Henessy | 49 Beiträge

Er wusste nicht, ob er es wirklich als so komisch erachtete, dass sie sich kaum kannten, obwohl sie bereits ein Jahr lang nebeneinander wohnten. Es war für ihn viel befremdlicher, dass sie seine Tochter sein soll. Er war immer davon ausgegangen, dass er sich gut genug geschützt hatte, um eben genau so etwas vorzubeugen, aber wie es scheint, waren sie einmal sogar vorgestossen. Es war seltsam, denn er hatte sich niemals über so etwas Gedanken gemacht und jetzt dachte er pausenlos daran, ob sich nicht in England noch weitere Nachkommen von ihm tummelten.
Das sie ihn als Jackpot betrachtete, obwohl seine Eltern wohl niemals so von ihm gedacht hatten, löste ein ungewohntes Gefühl aus. War das etwa Glückseligkeit? Als sie dann das Wort ergriff und ihn fragte, ob er den Test machen möchte, schüttelte er den Kopf. Warum sollte ihre Mutter so lange hinter den Berg halten und es nun nach der Aktion doch zugeben, wenn es nicht so war? Er vertraute den Worten von Giulia. Er ergriff daher das Wort. "Deine Mutter gehört nicht zu den Personen. Sie hielt nun gute 17 Jahre hinter den Berg, wer dein Vater ist. Wäre ich es nicht, hätte sie es nicht zugegeben, auch nicht, um ihre Ruhe zu haben. Sie hat versucht dich zu schützen. Das ist ganz klar aus dem Gespräch mit ihr hervorgekommen. Ich bin sehr flatterhaft. Selbst in Europa war ich nie lange an einem Ort, sollst du wissen. Deine Mutter hat niemals damit gerechnet, mich wieder zu sehen. Sie setzt sich gewiss nicht so ein, nichts preiszugeben, um hinterher Ammenmärchen zu erzählen." Er verzichtete daher auf einen Test, jedoch kommt es ihm so vor als wollte sie die absolute Sicherheit haben, weswegen er erneut zu sprechen begann. "Aber dir scheint es wichtig zu sein, 100 Prozentige Sicherheit zu haben? Willst du ihn machen?"
Als sie von ihrem Traumberuf zu erzählen begann, bemerkte er sehr wohl die Leidenschaft, welche in ihrer Stimme mitschwang. Er hatte niemals sowas gefühlt oder gar in der Stimme gehabt. Er wusste nur immer schon, wofür er nicht gemacht wurde. Das er nun Barkeeper war, lag wohl einfach daran, weil er in England Geld verdienen musste und er als Barkeeper doch relativ gute Chancen hatte, eine Stelle zu finden. "Reisen ist echt etwas Tolles. Aus diesem Grund solltest du auch mit deiner Freundin diesen Trip machen." Er hatte es nicht vergessen, auch wenn er heute gesehen hatte, wie schlecht Giulia auf den Lockenkopf zu sprechen war.
Er nickte, denn er hatte durchaus so etwas. Er war damals in Schottland und es hatte tatsächlich gut ausgesehen. Natürlich war es anfänglich nur Spass für ihn. Jedoch je mehr er sie kennenlernte, desto mehr mochte er sie. Das jedoch für eine wirkliche Beziehung mehr als nur 'mögen' eine Rolle spielte, war ihm spätestens dann klar gewesen, als er von ihr gefordert hatte, etwas mehr Verantwortung ihren Kindern gegenüber an den Tag zu legen. Es eskalierte und er verschwand in einer Nacht und Nebelaktion, denn wenn Schotten eines waren, dann stur. Vermutlich erwähnte er es deswegen nicht, obwohl er immer noch Postkarten dorthin schickte. Einsam war in seinem Leben nie gewesen. Es gab natürlich auch unterschiedliche Varianten von Einsamkeit. Während andere sich schon einsam fühlten, wenn der Freund oder Ehemann mal einen Abend etwas mit Freunden machte, so fühlten sich andere erst einsam, wenn sie jahrelang Single waren und ebenso keine sozialen Kontakte pflegten. Er hingegen verzichtete weder auf das eine noch auf das andere und würde sich daher in keinster Weise als einsam bezeichnen. Als er dann die Gegenfrage stellte, verstummte sie plötzlich. Sie wirkte in sich gekehrt und im Gedanken versunken. Er wollte sie schon anstupsen als sie mit einem simplen Ja hervor kam und auch zu erzählen anfing, dass Giulia ihren Freund wohl nicht mochte. Die Frage war wohl eher, wen mochte Giulia schon? Er würde sie zwar nicht als Helikoptermutter bezeichnen, denn dafür hatte Millie tatsächlich zuviele Freiheiten, aber niemand wird jemals gut genug für ihre Millicent sein. Obwohl sie versuchte gleichgültig und stark zu wirken, sah er etwas, was das alles zunichte machte. Es war der Glanz in ihren Augen, die sie verrieten. "Du wirst dich immer an ihn erinnern, Millie. So heisst es. Und wer weiss, was passiert, wenn du eine Zusage zu einer Universität in New York erhältst? Ich meine, man begegnet sich immer zweimal im Leben." Er wollte ihr jetzt gewiss nicht sagen, dass sie sich ausprobieren sollte, denn sie sollte nicht so enden wie Giulia und in ihrem Alter bereits Mutter werden, aber sie sollte offen für Neues sein und sich nicht verkriechen. "Was hast du gemacht, um über ihn hinweg zu kommen?" Ja er stellte viele Fragen, aber es interessierte ihn nun einmal. Er war nie in dieser Situation gewesen, nicht mal bei ihrer Mutter. Giulia war eine schöne junge Lady gewesen, die zufälligerweise seine Aufmerksamkeit erhielt und diese nicht mit Füssen trat, sondern sie in einer leidenschaftlichen Nacht enden liess. Sein Interesse an Giulia damals war wirklich nur körperlicher Natur. Wie es damals bei ihr aussah, wusste er nicht und wollte er vermutlich auch gar nicht wissen.

@Millicent Moretti







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#32

RE: (Trailerpark) Ein Freundschaftsdienst | 18. Feb. Nachmittags/Abends | Millie & Emilia | open

in Past 11.09.2018 20:19
von Millicent Moretti


| 72 Beiträge

Das Leander ihrer Mutter vertraute freute Millicent natürlich, jedoch hatte sie dennoch etwas Angst, das am Ende herauskam das es doch nicht so war auch wenn sie ihrer Mutter vertraute. Sicher konnte sie auch Leanders Worte nachvollziehen aber es blieb dennoch eine Rest angst das am Ende alles nur zu schön war ohne wirklich wahr zu sein.
Daher schwieg sie nur und gab mit einem Nicken zu verstehen, das sie seine Worte zur Kenntnis genommen hatte. Millicent war kein dummes Mädchen sie wusste sehr wohl das ihre Mutter nur das beste für sie wollte aber umso älter sie wurde umso war für sie eben klar, das ihre Mutter sich nicht zu tode schuften sollte weswegen sie eben auch bei Roberta arbeiten ging, auch wenn ihre Mutter bisher drauf bestand das Millie das Geld was sie bekam sparen sollte. Millie wollte ein besseres Leben, auch für ihre Mum sie wusste nicht wann ihre Mutter das letzte mal einen wirklichen ganzen Tag frei hatte, meist wenn sie mal ein paar Stunden frei hatte und die Beiden nen film sehen wollte schlief Giulia bereits in den ersten 20 Minuten ein. Als Leander sie nun fragte ob sie den Test haben wollte, blickte sie ihn an, sie fuhr sich mit einer Hand durch ihre Locken und begann dann zu erklären "Ich hab Angst dafvor, das es richtig gut läuft, wir eine Bindung aufbauen und am Ende bist du vielleicht doch nicht mein Vater, ich möchte nicht das wir Beide enttäuscht werden", sie wollte eben nicht das sie Beide am Ende damit Leben mussten doch nicht zu sein was sie wohl nun waren, Vater und Tochter.
"Sollte ich, aber Mum wird es nicht erlauben..", sie war sich da ziemlich sicher, Giulia würde sie nie alleine weglassen und schon gar nicht mit Emilia. "Wenn es nach meiner Mutter geht ist Emilia das Böse, dabei...hatte sie einfach nicht soviel Glück wie ich..", Millie wusste das es ihr selbst hätte auch so gehen können, wenn ihre Mum nich mehr da wäre. Weswegen sie Emilia niemals im Stich lassen würde immer hin kannten die Beiden sich ihr gesammtes Leben. Zumindest konnte sich Millie an kein Leben ohne Emilia erinnern.
Das Thema Bryce war wirklich schwierig, er war der erste Mensch gewesen mit dem Millie über die Dinge sprechen konnte die sie bewegten, Dinge die sie nichtmal Emilia erzählte einfach nur weil sie Angst hatte das ihre Freundin sie nicht verstand.
"Ich weiß, Ich frage mich einfach was passiert wäre wenn er noch hier wäre..wie es gelaufen wäre einfach", bei Leanders Worten blickte Millie ihn ein wenig ungläubig an, sie rieb sich nun nervös über ihren Nacken und räusperte sich leise "Ich hab mich nicht beworben, also in New York. Ich kann nicht einfach nach New York gehen..", sie konnte ihre Mutter und Emilia nicht zurück lassen, ein weiterer Grund wieso sie nie darüber sprach wirklich Schauspielerin für Filme zu werden sondern nur vom Theater in Portland.
"Aber ja, wer weiß vielleicht hätten wir uns wieder gesehen...", sicher hätten sie das, nein hätten sie nicht, denn bisher hatten sie ganz selten eine Email ausgetauscht. Was sicher daran lag das Bryce ihr es nicht schwer machen wollte, sie wusste das er in diesem Bezug der Stärkere von Beiden war, vielleicht redete Millie sich das auch nur ein und er hatte sie schon längst vergessen, wer wusste das schon.
Die nächste Frage ließ Millie dann aus ihren Gedanken aufschrecken, "Ich war fast jeden Tag im Theater, ich hab mich hinter meinen Büchern versteckt, bin ziemlich oft zur offenen Schauspiel Stunde im Theater gegangen, findet einmal die Woche statt. Aber...ich denke dennoch ziemlich oft dran..", sie könnte auch jedesmal sehr sentimental werden egal wann sie an ihn dachte.
"Kann...ich dich was fragen?", meinte sie dann leise und schmiegte kurz die Lippen aufeinander "Es ist...wenn du gewusst hättest das es mich gibt, hättest du damals in meinem Leben einen Platz gewollt?", die Frage beschäftigte sie sehr oft, wie es gewesen wäre mit Vater aufzuwachsen und ob sich dadurch Dinge geändert hätten.

@Leander Henessy



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#33

RE: (Trailerpark) Ein Freundschaftsdienst | 18. Feb. Nachmittags/Abends | Millie & Emilia | open

in Past 14.09.2018 22:01
von Leander Henessy | 49 Beiträge

Vielleicht war es auch kein richtiges Vertrauen, aber er glaubte einfach nicht, dass sie sowas tun würde. Sie hatte sich so dagegen gesträubt, ihm zu sagen, was Sache ist, sodass er nicht glaubte, dass sie einfach etwas bestätigen würde, wenn es nicht der Wahrheit entspringen würde. Und sie war damals erst 16. Alleine dieser Umstand, hätte ihn die Füsse bereits in die Hände nehmen lassen müssen, um so schnell wie möglich weg zu kommen. Er hatte sich damals ziemlich strafbar gemacht. Jetzt war die Katze aber bereits aus dem Sack und nicht mehr zu ändern. Er war sich dennoch sicher, dass sie das nicht für sich behalten hatte, weil sie ihn schützen wollte.
Das letzte Jahr hatte er vieles gesehen. Unter anderem das viele Arbeiten von Giulia. Das Millicent sich auch etwas gesucht hatte, um ihre Mutter zu unterstützen, fand er echt gut, denn so würde sie es später auch einmal einfacher haben, auf eigenen Beinen zu stehen. Es war immer besser, wenn man sich alles selbst verdienen musste als nun alles in den Po geschoben zu bekommen. In einem Punkt musste Lee Giulia Recht geben. Es war nicht Millicents Aufgabe für ihren Lebensunterhalt aufzukommen, sondern das der Eltern und auch, wenn er nun nicht dieser typische Vater war und sicherlich auch keine Reunion zwischen Giulia und ihm stattfinden würde, so konnte er trotzdem seinen Teil leisten und Giulia sowie auch Millie etwas finanziell unter die Arme greifen. Millie sollte daher ihr hart verdientes Geld wirklich sparen. Obwohl er auf den Test verzichten konnte, denn dafür war die Aufregung und die Diskussion zwischen Leander und Giulia zu gross als das es gelogen sein könnte, ging es nicht nur darum, was er wollte, weswegen er die Frage auch an sie stellte und ihre Antwort abwartete. Als sie geantwortet hatte, nickte er. "Dann sollten wir einen machen, nur zur Sicherheit. Dann haben wir beide Gewissheit. Aber wir machen es auf legale Weise und wenn ich tatsächlich dein Vater bin, will ich an deinem Leben teilhaben und dir ein besseres Leben ermöglichen, sprich deine Mutter in diesem Belang unterstützen." Das war seine Forderung. Er wusste zwar, dass Giulia das nicht dulden würde, aber es wäre dann eine Abmachung zwischen ihnen und wenn Giulia das Geld nicht annahm, dann konnte er es immer noch selbstständig für Millicent anlegen und ihr geben, wenn sie sich irgendeinen Wunsch erfüllen möchte.
Er zog eine Augenbraue hoch als sie meinte, dass ihre Mum es nicht erlauben wird. "Sie wird es schon erlauben. Dafür versuche ich zu sorgen." Er hatte gewissermassen schon eine Idee, denn sollte sich wirklich herausstellen, dass Millie seine Tochter ist, wonach schwer auszugehen war, würde auch Giulia etwas verdienen und zwar eine kleine Auszeit nur für sich. "Jedes ist sein eigener Glückes Schmied. Wenn es danach geht, bin ich laut meiner Eltern auch ein Nichtsnutz. Ich lebe vielleicht nicht wie sie, aber das will ich auch nicht. Trotzdem habe ich es in meinen Augen zu etwas gebracht." Er hatte finanziell nicht ausgesorgt, aber er stand gut da und Sara hatte ihm ja bereits den Job als Barchef angeboten, welchen er sicherlich jederzeit annehmen könnte.
Als dann das Thema Liebeskummer aufkam - womit er weder etwas anfangen, noch grossartige Ratschläge verteilen konnte, da er keinen Schimmer hatte - wurde er erst einmal ruhig und hörte ihr zu. "Ich denke, das kann keiner wissen. Das ist die Zukunft und es ist gut, dass man nie weiss, was passieren wird. Vielleicht hatte es aber auch einen Grund, warum ihr nun getrennte Wege geht. Vielleicht war es die falsche Zeit oder es hat doch nicht so gepasst, wie es den Anschein hatte. Es stecken immer irgendwelche Gründe dahinter.", meinte er als er erneut eine Augenbraue hochzog. "Warum solltest du nicht nach New York gehen können?" Er verstand es nicht. Wollte sie nicht, weil sie Angst hatte, ihm zu begegnen? Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschah, war nicht so enorm hoch ausser sie kannte seine Lieblingsorte und würde diese bewusst aufsuchen, aber so wie sie sprach, bezweifelte er dies. Da er jedoch bemerkte, wie schwer es ihr fiel, wollte er das Thema irgendwie wechseln. Es machte keinen Sinn, sie bereits am ersten Abend traurig zu stimmen und Giulia war ohnehin eine Frau, die alles gleich so sah, wie sie es sehen wollte. "Es ist in Ordnung, wenn man traurig deswegen ist. Er hat dir was bedeutet. Dennoch solltest du dich nicht an die Vergangenheit klammern und so blöd das jetzt aus meinen Mund auch klingen mag. Andere Mütter haben auch tolle Söhne. Es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo dich auch wieder andere Personen reizen und in ihren Bann ziehen. Du bist noch jung, musst noch soviel lernen und erfahren..." Vielleicht hätte er noch weiter geredet, aber als sie mit der Frage kam, ob sie ihn was fragen dürfe, wusste er, dass es keine angenehme Frage sein würde. Als die Frage dann an sein Ohr drang, blickte er sie an. "ich könnte jetzt ja sagen, aber ich weiss es nicht. Ich war damals älter als deine Mutter, aber eben ein Kerl, der sich austoben wollte. Ich wäre vielleicht nicht das geworden, was man als Vorzeigevater gesehen hätte und die Tatsache, dass deine Mutter mit dir schwanger wurde, hätte mich auch nicht dazu veranlasst, sie zu heiraten oder mit ihr zusammen zu sein, aber ich denke nicht, dass ich so verantwortungslos gewesen wäre, um dich komplett zurückzulassen. Vermutlich wäre ich dann nicht nach Europa gegangen. Eine wirkliche Antwort kann ich dir jedoch nicht geben und meine jetzige Antwort ist die Antwort eines 38 Jährigen und nicht eines 21-Jährigen. Ich bin jetzt viel reifer als ich es vor 17 Jahren gewesen bin." Er versuchte es zumindest zu erklären. Ob es ihm gelungen war? Das wusste er definitiv nicht.

@Millicent Moretti







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#34

RE: (Trailerpark) Ein Freundschaftsdienst | 18. Feb. Nachmittags/Abends | Millie & Emilia | open

in Past 18.09.2018 22:01
von Millicent Moretti


| 72 Beiträge

Seine Worte ließen Millicent schweigen, sie fand es gut das er an ihrem Leben teilhaben wollte aber, sie wollte nicht das er für sie Geld ausgab, darauf sollte das nicht aufbauen und schon gar nicht wollte sie das ihre Mum sich deswegen aufregte.
"Okay.." war daher alles was sie sagte, der Tag war lang gewesen und ihr schwirrte der Kopf von all den Überlegungen und Möglichkeiten.
Sie war sich sicher das ihre Mutter es nicht erlauben würde, aber sie wollte Leander die Hoffnung darauf das er ihr das vielleicht ermöglichen konnte nicht kaputt machen weswegen sie ihm ein Lächeln schenkte.
Das seine Eltern ihn als nichtsnutz sahen verstand sie nicht denn er tat ja wohl was und lebte nicht vor sich her.
Das alles, was hier gerade passiert war so unwirklich das sie sich immer wieder unauffällig in den Oberschenkel kneifte.
"Ja, es war wahrscheinlich besser so", meinte Millie nun mit einem angedeuteten Lächeln auch wenn sie es einfach nicht aus ihrem Kopf bekam.
Bei Leanders frage warum sie nicht nach New York gehen konnte sah sie ihn fragend an ehe sie dann leise sprach "Ich kann Emilia und meine Mum nicht alleine lassen, zudem möchte meine Mutter nicht das ich Schauspielerin werde, sie möchte das ich was vernünftiges mache aber...", bisher hatte sie noch niemanden davon erzählt und schon gar nicht ihre Mutter um die Erlaubnis gebeten.
"Weißt du..." sie biss sich nun auf ihre Lippen und sah Leander ernster an " In zwei Wochen ist ein Casting für eine Kinderbuchreihe, hier in Portland, der Hauptdarsteller des Films ist Jack Black und sie haben noch niemanden für die weibliche Hauptrolle gefunden, wieso auch immer jedenfalls würde ich gerne hingehen aber ich glaube Mum unterschreibt mir die Erlaubnis nicht...wenn das klappen würde dann...wäre das ein riesiger schritt aber..ich trau mich nich sie zu fragen..", erzählte sie Leander nun da sie unglaublich gerne an dem Casting teilnehmen würde. Wann kam so eine Chance schon nach Portland?
Als er sie nun tröstete über die Liebeskummer sache schenkte sie ihm dann ein ehrliches Lächeln, "Danke Lee, das is echt nett von dir..", im Moment wollte Millie jedoch keinen anderen und es gab andere Dinge die wichtig waren.
Sie lauschte offen seinen ehrlichen Worten und nickte sachte zu ihnen, während sie sich langsam vom Sofa erhob, sie ging zu ihm hinüber und blickte ihn ernst an "Danke, für deine Ehrlichkeit...", sie neigte sich dann einfach zu ihm und umarmte ihn sachte einen Moment, dann lies sie ihn los und warf einen Blick auf ihre Armbanduhr "Ich sollte aber nun rüber bevor sie da drüben die Nerven verliert, ich will sie nicht warten lassen, wir sehen uns morgen? Gute Nacht Lee..", sie schenkte ihm ein weiteres lächeln und verlies den Trailer.
Vor der Tür blieb sie aber stehen und atmete tief durch, während sie sich fragte wie sie soviel glück haben konnte, langsam machte sie sich dann auf den Weg rüber zu ihrer Mutter.

@Emilia Walsh
@Leander Henessy



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#35

RE: (Trailerpark) Ein Freundschaftsdienst | 18. Feb. Nachmittags/Abends | Millie & Emilia | open

in Past 22.09.2018 18:16
von Leander Henessy | 49 Beiträge

Er würde gewiss nichts tun, was sie oder Giulia in Verlegenheit bringen würde, aber er konnte ihr trotzdem etwas Gutes tun oder? Es war nicht so, dass er durch Geld versuchte, sich eine Beziehung zu Millicent zu kaufen, denn das hatte ohnehin noch nie geklappt. Seine Eltern hatten immerhin auch alles versucht, ihn dazu zu bringen, ein Leben zu führen, dass sie stolz machen würde. Das seine Eltern nicht gerade arme Schweine waren, ist wohl allen, die etwas mit der Familie Henessy zu tun haben, bewusst, weswegen sie häufiger versucht hatten, ihn mit Geldgeschenken und Geld zu locken. Jedoch war Lee schon immer ein Sturkopf und tat wirklich nur das, was er tun wollte. Das Millicent wohl - obwohl sie es selbst eingefädelt hatte - leicht überfordert war, war daher nicht wirklich in seinem Kopf. Er selbst, wusste ja auch nicht, ob er alles richtig machte oder einen guten Weg einschlug. Natürlich bohrte er nach, warum sie nicht nach New York gehen würde. Es interessierte ihn einfach und für ihn stand schon immer fest, dass man das tun musste, was einen glücklich machte. Das Giulia natürlich die Meinung vertrat, dass Millicent etwas studieren sollte, was eine gewisse Festigkeit aufwies, konnte er sich daher ganz gut vorstellen. Vermutlich war Millie doch mehr wie er als vermutet. Vermutlich sollte er genau deswegen den Mund halten. Er war neu in ihrem Leben und er wollte ihr keine Flausen in den Kopf setzen und Giulia somit in den Rücken fallen. Jedoch hoffte er, dass Millicent in der Hinsicht mehr nach ihm schlug und ihren Weg ging und nicht den Weg eines anderen einschlug. Als sie dann weitersprach und ihm erzählte, dass in zwei Wochen wohl ein Casting sein würde, wollte er schon sagen, dass sie unbedingt hingehen musste, biss sich aber auf die Zunge. Er war natürlich ihr Vater, aber er hatte noch keine Rechte, da er nicht als dieser eingetragen war. Vermutlich sollte er bald mal ein Gespräch mit Giulia führen und genau das fordern, obwohl er genau wusste, wie es wohl ausgehen würde. Diese Frau konnte einen aber auch verrückt machen. Er schenkte ihr daher nur ein aufmunterndes Lächeln.
Das sie momentan unter Liebeskummer litt, war natürlich eine blöde Sache. Er wollte ihr mit seinen Worten auch nicht sagen, dass sie sich einfach einen anderen schnappen sollte, sondern vielmehr, dass sie sich nicht verschliessen sollte. Wo eine Türe zuging, ging eine andere auf und wer wusste schon, was passieren würde? Es konnte ja durchaus sein, dass plötzlich ein neuer Schüler an die Schule kam oder sogar eine junge Dame ihr Herz im Sturm eroberte? Als sie sich dann bedankte, nickte er nur und erwiderte kurz die Umarmung, die sich zwar komisch anfühlte, aber deswegen nicht weniger gut. "Klar, war ein langer Tag und deine Mutter hat ja klare Anweisungen gegeben.", meinte er daraufhin und wünschte ihr auch eine Gute Nacht. Als sie dann den Trailer verliess, überlegte er, ob er sich noch etwas zum Essen machte, wofür er sich dann doch entschied und den Kühlschrank öffnete.

@Millicent Moretti @Emilia Walsh







zuletzt bearbeitet 22.09.2018 18:38 | nach oben

#36

RE: (Trailerpark) Ein Freundschaftsdienst | 18. Feb. Nachmittags/Abends | Millie & Emilia | open

in Past 23.09.2018 12:01
von Emilia Walsh


| 336 Beiträge

Ich konnte die drei zwar beobachten aber ich habe kaum was verstehen können. Das meiste leitete ich mir durch die Körpersprache ab. Ich ärgerte mich das ich Millie nicht mehr beistehen konnte. Ich hatte nicht viele Freunde aber die, die ich hatte… FUCK! Wahrscheinlich war es besser das ich gerade abgetaucht war und es auch blieb. Ich glaube ich war gerade so was wie Benzin in einem Feuer.
Irgendwann lösten sie sich auf und Millie’s Mum kehrte zu ihrem Trailer zurück. Millie und Lee verschwanden in seinem. Ich fuhr mir seufzend durch die Haare. Ehrlich gesagt gefiel es mir absolut nicht das Millie jetzt mit dem Typen alleine war. Sie war einfach zu vertrauensvoll und manchmal viel zu gutgläubig. Und ich kannte den Typ nicht. Aber wenn diese Furie von Mutter sie mit ihm alleine ließ. Ich meine in der Hinsicht konnte man sich auf Giulia verlassen. Irgendwie.
Ich verließ mein Versteck. Mittlerweile war es bereits dunkel geworden. Das Licht im Trailer der Moretti’s zeigte das Giulia zu Hause blieb. Und Millie? Keine Ahnung wie lange ich mich draußen herum trieb. Ich hätte Lauschen können aber… Ich hielt einfach Abstand. Wenn Millie schreien würde, dann würde ich es schon hören. Aber es blieb still. Vielleicht zu still? Ich stromerte unruhig um den Trailer von Lee. Und dann war ich tatsächlich kurz davor mal nach dem rechten zu schauen aber gerade als ich mich näherte, öffnete sich die Tür und ich hielt inne, versteckte mich im Schatten.
Ich erkannte Millie und das sich die Tür vom Trailer wieder schloss. Millie hielt noch einen Moment inne, ehe sie noch einmal tief durch atmete und langsam in Richtung zu Hause ging. Ich wartete bis sie einige Schritte vom Trailer entfernt war, erst jetzt trat ich aus dem Schatten und blickte sie an, ging langsam auf sie zu.
“Hey Millie?”, meinte ich leise und behielt noch immer die Umgebung im Blick. Eine Angewohnheit die ich nur schwer ablegen konnte. “Gab’s Ärger? Was ist mit dem Typen?”, wollte ich wissen und blickte sie nun aufmerksam an.

@Millicent Moretti
( @Leander Henessy & @Giulia Moretti )



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