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#1

i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 15.07.2018 21:10
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Dienstag, 6.3.2018 - Mittags



Gerade hatte der 15-Jährige eine Freistunde und wusste nicht wirklich etwas mit sich anzufangen. Früher hatte er diese Stunden meistens mit Finn verbracht, der ja doch irgendwie sein bester Freund war, aber seitdem er nun auf der High School war und Finn eben noch auf der Middle School, war es seltener, dass sie sich zu Gesicht bekamen. Noch dazu kam, dass er eben nun der Tanz AG beigetreten war und viel mit Mila übte, welche er ziemlich schnell in sein Herz geschlossen hatte. Er mochte Mila und er fand sie ausgesprochen talentiert. Er hatte wohl noch nie so eine gute Tanzpartnerin gehabt, obwohl man dazu sagen musste, dass er allgemein noch nie eine hatte und es daher eigentlich nicht schwer war, die Beste zu sein. Er sass wohl eine geschlagene viertel Stunde nur so herum, hing seinen Gedanken nach und überlegte, was er tun könnte. Nichts tun, war irgendwie nicht seine Art, wie es ihm schien, weswegen er sein Spanischbuch herausholte, da er da noch Hausaufgaben aufhatte, welcher er ja hier und jetzt erledigen konnte. Vielleicht konnte er sich dann nach der Schule mit Finn treffen ausser seine Mum hatte wieder irgendwelche andere Pläne. Hin und wieder überraschte sie einen wie z. B. eine Fahrstunde für ihn oder der Besuch bei seinem Onkel, obwohl nicht nur seine Mutter so war, sondern ebenso konnte sein Vater für Überraschung sorgen. Man merkte eben doch, dass seine Eltern beide noch jung waren und spontan sein konnten. Er machte sich dann doch mal an die Aufgabe in Spanisch und war durchaus recht gut in der Zeit. Er mochte das Fach und hatte wohl ein Sprachentalent, denn auch seine Aussprache war nicht so komisch wie das vieler seiner Klassenkameraden. Vielleicht würde das Geld ja doch irgendwann mal reichen, um mit seiner Mutter einen Urlaub im Ausland zu machen, wo er seine Spanischkenntnisse mal etwas austesten konnte. Es war ja immer anders, es im Klassenraum zu sprechen als auf Reisen, obwohl ihm gewiss noch der Wortschatz fehlte, um eine flüssige Konversation zu führen.


zuletzt bearbeitet 22.07.2018 19:40 | nach oben

#2

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & ... | Open

in März - April 16.07.2018 18:28
von Caelynn R. Coltraine | 56 Beiträge

Es war ihr zweiter Monat hier in Portland. Jeder andere in ihrem Alter hätte sich wahrscheinlich bereits einen größeren Freundeskreis aufgebaut. Aber Caelynn war anders. Wenn es sich ergab, saß sie bei Novalie am Tisch. Wobei sie die Anwesenheit anderer gekonnt ausblenden konnte, was ihr vielleicht auch den Ruf einbrachte, arrogant zu sein. Auf der anderen Seite jedoch, versuchten auch nicht viele mit ihr in Kontakt zu treten. Ein Umstand den man vielleicht auf ihren älteren Bruder schieben konnte. Er hatte durchaus seinen Ruf weg, gerechtfertigt oder nicht sei hier einmal bei Seite geschoben.
Freistunden waren für Caelynn eine erholsame alternative zu den Pausen. Ihr Weg führte sie nach draußen auf den Hof. Natürlich nicht ohne ihre alte analog Kamera. Sie hatte auch kleinere Digitalkamera, die sie wirklich immer dabei hatte, aber sie mochte das alte Fotografieren. Auf einer der Bänke saß ein Junge in ihrem Alter. Sie erinnerte sich ihn schon das eine oder andere mal auf dem Flur getroffen zu haben. In einem ihrer Kurse war er nicht. Caelynn näherte sich mit langsamen Schritten. Er war in sein Schulbuch vertieft und schien sie gar nicht zu bemerken. Sie betrachtete ihn neugierig und setzte sich in einigem Abstand neben ihn.
Es war das gesamt Bild was sie gerade, in genau diesem Moment, faszinierte. Die Art wie er sein Schulbuch auf den Knien balancierte und hineinschaute. Ein konzentrierter Blick. Ein schöner Kontrast zum Hintergrund der Sporthalle, wie sie fand. Langsam hob sie ihre Kamera und das mechanische Klicken des Auslösers war zu hören. Scheinbar irritiert hob er seinen Kopf, während Caelynn auf ihre Kamera blickte und langsam den Film in die nächste Aufnahme Position brachte.
“Solche Momentaufnahmen sind meist die besten”, meinte sie in ihrem typischen, leisem Ton. Und ohne zu zögern hob sie erneut die Kamera und machte ein weiteres Bild von ihm.


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#3

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & ... | Open

in März - April 17.07.2018 18:44
von Isaac Harper Edison | 94 Beiträge

Eigentlich hatte er gerade Kreatives Schreiben  bei Mr. Shaw, sowohl sein Lieblingsfach als auch Lieblingslehrer, der für seine kreativen Unterrichtsmethoden bekannt war. Natürlich war das vor Allem @Mr. Adler ein Dorn im Auge, aber so einfach konnte er gegen den Kollegen anscheinend nicht vorgehen. Heute zum Beispiel hatte er seine Schüler losgeschickt, um Inspirationen für eine Kurzgeschichte zu sammeln, einziges Manko.in Isaacs' Augen war die Tatsache, dass sie das Schulgelände natürlich nicht verlassen durften. Die meisten seiner Mitschüler hatten sich zum Sportplatz begeben, einige waren einfach in der Bibliothek verschwunden und bei @Scarlett McAllister war er sich sicher, dass es sie direkt in die Redaktion der Schülerzeitung getrieben hatte. Isaac selbst war einfach bis eben durch die Schule geschlendert, was irgendwie seltsam war, weswegen sein Blick durch die Glastüren schließlich in den Innenhof fiel, wo er einen Freshman (Isaac glaubte, dass er Ned, Ted oder so ähnlich hieß)  und nach kurzem, genaueren Hinsehen, @Caelynn R. Coltraine , Jacks' kleine Schwester erkannte. Er blieb stehen und beobachtete die Beiden ein paar Momente lang, Ned, Ted oder wie auch immer, schien im ersten Moment gar nicht zu bemerken, dass er Gesellschaft bekommen hatte, als Caelynn ihn auch schon einfach fotografierte. Als der Freshman daraufhin irritiert aufblickte, erkannte ihn Isaac dann doch noch richtig als @Nathaniel Crawfield , den neuen Tanzpartner von Mila in der Tanz AG. Eigentlich würde es ja ausreichen, wenn er weiter auf seinem Platz blieb und beobachtete, aber irgendwie kam er sich dabei wie ein Spanner vor, weswegen er einen Moment lang überlegte und schließlich auch auf den Hof hinaustrat, sich aber noch im Hintergrund hielt.


•○•

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#4

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 21.07.2018 22:59
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Vermutlich hätten einige in seinem Alter nun etwas anderes als Hausaufgaben gemacht, aber er dachte gerade halt einfach nur logisch. Wenn er diese nun erledigte, hätte er später Zeit für andere Dinge. Gewiss musste er seine Mutter noch fragen, ob er zu Finn durfte, aber da sie weder etwas gegen Finn noch etwas gegen die Mutter von Finn hatte, würde das gewiss in Ordnung gehen ausser sie hatte andere Pläne. Sowas konnte man ja bei seiner Mum nie wissen, obwohl erst Donnerstag der Familientag war. Er hatte auch gar nicht gemerkt, dass er Gesellschaft bekommen hatte, weswegen er nach wie vor total auf das Spanischbuch fixiert war als er ein Geräusch wahrnahm, was ihn dann doch aufblicken liess. Das Mädchen hatte er schon häufiger gesehen, aber nie bewusst wahrgenommen. Meistens war sie mit einer anderen Blondine unterwegs, dessen Namen er ebenfalls nicht kannte, aber von ihr wusste er wenigstens, dass sie das Hockey Team zumindest unterstützte. Sein verwirrter Blick brachte sie dann dazu etwas zu sagen, aber er war immer noch so verwundert über die Tatsache, dass sie ein Bild von ihm gemacht hatte, sodass er erst einmal nichts von sich gab. Erst als das zweite Bild geknipst wurde, kam etwas über seine Lippen. "Arbeitest du für die Schülerzeitung?" Auch in der Middle School lief immer ein Kerl mit Kamera herum und machte sogenannte Momentaufnahmen der Schülerschaft, um die besten dann in die Schülerzeitung zu bringen und zum Ende des Schuljahres kam noch eine Zusammenfassung des Jahres heraus, wo diese Aufnahmen meistens genutzt wurden. Er blickte erneut auf sein Buch und dann wieder zu dem Mädchen und überlegte, ob er die Hausaufgaben doch verlegen sollte und sich stattdessen mit ihr zu unterhalten, was wiederum auch bedeuten würde, dass er diese später machen musste. Wie von alleine, schlug er das Buch zu und blickte sie erneut an. "Mein Name ist Nathaniel.", stellte er sich vor, denn er ging nicht davon aus, dass sie ihn kannte. Auch er kannte kaum Leute hier an der High School, weswegen er sich einfach mal vorstellte. Vermutlich kannten ihn mehr als er annahm, obwohl man ihn dafür immer mit seiner Mutter in Verbindung brachte.

@Caelynn R. Coltraine @Isaac Harper Edison


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#5

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 22.07.2018 13:55
von Caelynn R. Coltraine | 56 Beiträge

Caelynn mochte ihre Analoge Spiegelreflexkamera. Sie war schon älter aber tat noch immer wozu sie einmal geschaffen wurde. Das Fotografieren wurde damit zu einer kleinen Herausforderung. Man musste den passenden Film wählen und hatte keine Automatik was Blende und Verschlusszeit anging. Das alles wählte Caelynn mittlerweile aus dem Bauch heraus. Natürlich hatte sie auch schon über eine neue Kamera nachgedacht, aber die guten Digital Kameras kosteten einfach ein Heiden Geld. Und so hütete sie ihre Analoge wie einen Schatz und nutzte jede sich bietende Gelegenheit. So wie auch jetzt gerade. Sie Fotografierte nicht oft Menschen aber wenn, dann waren es vorzugsweise diese Art von Bilder. Momentaufnahmen zeigten das echte Leben, echte Gefühle und echte Menschen.
Sie drehte vorsichtig den Film ein weiteres mal weiter. “Ja”, entgegnete sie knapp und hob ihren Blick. Sie betrachtete ihn eingehend, ließ ihren Blick über sein Buch wandern, seine Kleidung und seine Schultasche. Die Tatsache jedoch, dass sie in der Schülerzeitung gelandet war, war eher aus einer Not heraus entstanden. Sie musste sich für eine AG oder vielmehr eine Aktivität eintragen. Und die Schülerzeitung erschien ihr dabei als die Stress freiste Aktivität. Zudem konnte sie hier Fotografieren und vielleicht sogar mal was schreiben.
Als er sich als Nathaniel vorstellte, wurde ihr Blick aufmerksamer. Doch anstatt etwas zu sagen hob sie erneut die Kamera, betrachtete ihn durch den Sucher nur um sie einen Moment später wieder sinken zu lassen. “Caelynn”, entgegnete sie knapp und drückte den Auslöser ‘aus der Hüfte’ heraus. Ein warmes, zurückhaltendes lächeln legte sich auf ihre Lippen. “Spanisch? Erstes Jahr? Du bist ein Freshman”, stellte sie kombinierend eher für sich fest als für ihn. Sie blickte erneut auf ihre Kamera und drehte den Film weiter, “ich wollte nicht stören.”


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#6

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 28.07.2018 23:04
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Genauso wie Caelynn ihre analoge Spiegelreflexkamera mochte, genauso mochte er das Tanzen. Eine Passion konnte man nicht verbergen und das sie ihn gerade fotografierte, während er am Hausaufgaben machen war, sagte einiges aus. Entweder war ihr langweilig oder sie liebte den Umgang mit ihrer Kamera und hielt alles fest, was ihr gerade vor die Linse kam. Sein verwirrter Blick war sicherlich lustig anzusehen, denn er hatte definitiv nicht mit Gesellschaft gerechnet. Er hatte nicht viel Kontakte hier an der Schule. Vielleicht lag es daran, dass er viel zu sehr auf seinen besten Freund Finn fixiert war oder weil ihn viele aufgrund seiner Mutter - welche hier Aushilfslehrerin war - aus dem Weg gingen. Vielleicht auch ein Grund, warum er verwundert war, dass sie sich zum ihm gesellte. Seine Frage, ob sie in der Schülerzeitung war, beantwortete sie rasend schnell. irgendwie hatte er sich das denken können, mussten auch für diese Zeitung, Bilder geschossen werden. Das die Schülerzeitung nur eine Notwendigkeit war, wusste er nicht und sie machte auch nicht den Eindruck als ob sie dem nur nachkam, weil sie sich für eine AG entscheiden musste. Er musste ehrlich gesagt nicht gross überlegen, hatte er als Kind schon immer seine Mutter dazu aufgefordert, mit ihm zu tanzen. Auch hatte er durch seine Mutter doch die Möglichkeit erhalten, einen saisonalen Tanzkurz zu besuchen. Nicht jedes Jahr, denn diese konnten echt teuer sein, aber hin und wieder lag das im Bereich des Möglichen. Natürlich hatte er auch immer den Wunsch gehabt, diese Art von Paartänzen zu erlernen und obwohl seine Mutter ihm durchaus einige davon beigebracht hatte, würde er diese gerne professionell erlernen. Wenigstens hatte er hier in der Tanz AG eine tolle Tanzpartnerin, von der er noch viel lernen konnte. "Freut mich Caelynn.", kam es über seine Lippen als sie nochmals ein Bild schoss. Sein Blick wurde erst argwöhnisch, denn er hoffte auf jeden Fall, dass diese Art von Bildern nicht in der Schülerzeitung landen würden. "Ja, spanisch liegt mir.", und er erneut nickte er. "So offensichtlich?" Die Frage galt ihrer Feststellung. "Du störst nicht.", schoss sofort aus seinem Mund. "Hast du auch eine Freistunde?" Vermutlich schon, aber ob sie aufgrund eines Lehrkraftausfalls war oder sie immer in dieser Zeit eine Freistunde hatte, wusste er nicht.

@Isaac Harper Edison @Caelynn R. Coltraine


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#7

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 13.08.2018 12:44
von Caelynn R. Coltraine | 56 Beiträge

Immer wieder warf ihm Caelynn einen Blick von der Seite zu. Seine Mimik, seine Körperhaltung, all das nahm sie auf, speicherte es für sich ab. So entging ihr auch sein argwöhnischer Blick nicht. Aber das war nichts das sie störte oder hinderte. Sie kannte diese Blicke zur genüge. “Ja”, entgegnete sie knapp. Für Caelynn war es sogar mehr als offensichtlich. Und das lag nicht einzig und alleine am Buch und er damit verbundenen Tatsache die es widerspiegelte. “Nathaniel”, wiederholte sie seinen Namen, “ich erinnere mich an dein Bild. Erste Ausgabe, neues Schuljahr, Rubrik ‘wir sind die neuen’. Nathaniel Crawfield, fünfzehn Jahre, Tanz AG”, begann Caelynn trocken, wie aus einem Buch zu zitieren. “Bist du Verwandt mit Miss Crawfield?”, wollte sie dann wissen. Die Namensgleichheit war ungewöhnlich und Crawfield war kein allerweltsname wie Jones oder Turner. Wenn sie raten müsste, dann würde sie auf eine Wahrscheinlichkeit von 12% tippen, das sie nicht miteinander verwandt wären.
Als Caelynn merkte was sie tat, wandte sie ihren Blick wieder auf die Kamera. “Nein”, entgegnete sie zur Frage ob sie auch eine Freistunde hätte. Seine Aussage hingegen, sie würde nicht stören, ließ sie erneut auf blicken. “Dann stört es dich das ich Fotos gemacht habe?”, fragte sie direkt nach und blickte ihn dabei an. “Warum lernst du alleine?”.

@Nathaniel Crawfield
@Isaac Harper Edison
Wer auch immer dran ist oder will^^


zuletzt bearbeitet 13.08.2018 12:47 | nach oben

#8

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 16.08.2018 22:43
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Warum er so unter die Lupe genommen wird, wusste er nicht. Hatte er irgendwas im Gesicht? Oder war es wirklich so seltenes Hab und gut, einen Schüler tatsächlich beim Hausaufgaben und Lernen in der High School zu sichten? Er konnte sich daraus keinen Reim machen, aber vielleicht war sie einfach so. Sie schien ihm ein kreativer Kopf zu sein und das lag nicht nur daran, weil sie eine Kamera in der Hand hielt. Das es offenbar so offensichtlich war, dass er ein Freshman war, gefiel ihm zwar nicht, aber irgendwie sah er auch noch nicht wirklich so aus als hätte er viel Lebenserfahrung. Als sie dann weiter redete, zog er eine Augenbraue hoch. Warum kann sie sich denn an dieses Bild erinnern? "Echt? Warum erinnerst du dich daran?", fragte er sogleich nach, obwohl die bessere Frage wohl wirklich lauten sollte, warum sie sich das merkte? "Miss Crawfield ist meine Mum.", klärte er sie auf. Er sprach zwar nicht so gerne darüber - nicht weil er sich für seine Mum schämte - aber er war hier in der Schule und er konnte noch nie gut lügen, weswegen er es stets sehr ernst mit der Wahrheit nahm. Seine Mum war eine wunderschöne Frau und wohl die beste Mutter, die man sich wünschen konnte, aber es nervte ihn schon etwas an, dass er immer mit ihr in Verbindung gebracht wird. Ob man ihn bewusst schützte? Vermutlich nicht, aber er würde gerne einmal eine Person kennenlernen, die seine Mutter nicht kannte oder ihn nicht gleich mit der Aushilfslehrerin in Verbindung brachte.
"Dann schwänzt du deinen Unterricht?", stellte er als nächste Frage in den Raum. Wenn sie keine Freistunde hatte, dann konnte es ja nur so sein oder gab es eine weitere Möglichkeit? Vielleicht hatte sie diese Stunde immer keinen Unterricht? Aber nannte man das dann nicht Freistunde? "Es stört mich auch das nicht. Ich habe es nur nicht erwartet. Das ist alles.", gab er zu. Warum er alleine lernte? Er konnte zuerst nur mit den Schultern zucken. "Ich hätte auch etwas anderes tun können, aber es schien mir logisch, dass ich die Spanisch Hausaufgaben fertig stelle. Ich mag das Fach und wollte nach der Schule etwas mit meinem besten Freund machen.", kam es über seine Lippen. "Was ich jetzt mache, muss ich später nicht mehr machen." Seine Mutter war zwar nicht unbedingt streng, aber irgendwie hatte sie es geschafft, dass er von sich aus alles für die Schule gab. Sie kontrollierte nicht einmal mehr, ob er tatsächlich seine Hausaufgaben gemacht hat. Sie vertraute ihn, was ihn doch enorm stolz machte.

@Caelynn R. Coltraine @Isaac Harper Edison


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#9

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 17.08.2018 20:20
von Caelynn R. Coltraine | 56 Beiträge

Caelynn ließ die Kamera sinken, drehte sich leicht und blickte ihn nun offen an. Es war seine Frage die gerade ihre Aufmerksamkeit weckte. Mit einem leicht nachdenklichen Blick betrachtete sie ihn ehe sich leicht ihre Lippen öffneten: “Ja echt”, sagte sie leise, ließ die Frage nach dem ‘warum’ aber offen. Vielmehr betrachtete sie seine Augen und seine Mimik. Seine Augenbrauen wanderten des öfteren. Seine Augen wirkten Wach und aufmerksam. Nachdem er bestätigte das Miss Crawfield seine Mutter war, nickte Caelynn verstehend. “Stört es dich das sie hier unterrichtet?”, wollte Caelynn weiter wissen. Sie selbst kannte die Bürde, wenn man es denn so nennen konnte, die ein Nachname mit sich brachte. Es war in New York so und es ist in Portland so. Der Ruf ihres älteren Bruders eilte stets voraus, im guten wie im schlechten. Und auch wenn Menschen sagten das es egal wäre, dass war es nicht. Sie war immer die ‘kleine Schwester von’. Und Caelynn konnte sich gut vorstellen das es bei Nate ähnlich war. Er war bestimmt oft genug ‘der Sohn von’.
Aller Logik nach hätte sie die Frage, ob sie schwänzte, mit ‘nein’ beantworten müssen. Sie überlegte auch einen Moment, entschloss sich dann aber dagegen. “Ja ich schwänze”, gestand sie ihm in offenen Worten und mit einem direkten Blick. Das es höchstwahrscheinlich bemerkt werden würde, war ihr klar. Und das nicht weil sie glaubte das Nate etwas seiner Mutter sagen könnte. Diese Erkenntnis hatte Caelynn bereits bei ihrem Entschluss, die Stunde blau zu machen.
“Und was hättest du normalerweise erwartet?”, fragte sie direkt nach ohne ihren Blick von ihm zu nehmen. Ihre Fragen kamen nicht von ungefähr. Es war einfach ihre Art. Und so setzte sich immer mehr ein Bild in ihrem Kopf zusammen. Caelynn blickte ihn noch einige Momente lang an, ehe sie wieder auf die Kamera in ihren Händen blickte. Sie ließ sich seine Worte noch einmal durch den Kopf gehen. Wiederholte sie Wort für Wort, nur um schließlich zustimmend zu nicken. “Ja klingt logisch”, stimmte sie ihm trocken und leise zu. Dann aber wandte sie erneut ihren Kopf in seine Richtung. “Ich gebe dir einen Abzug wenn du willst”, meinte sie leise und drehte den Film weiter.


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#10

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 21.08.2018 21:34
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Als sie ihm dann unmittelbar in die Augen blickte, hielt er dem Blick stand und war verwundert. Er wusste gar nicht, dass er einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte bzw. sein Bild. Vielleicht lag es am Namen Crawfield? Gewiss ging man sofort von einem Verwandtschaftsverhältnis aus und dachte sich, dem muss man das Leben unnötig schwer machen oder diesem musste man schützen. Ein Glück war er eher unscheinbar, sodass man ihn in der Masse nicht wirklich wahrnahm. Zumindest hatte er das Gefühl, dass er eher der Durchschnittstyp war. Das sie ihm keine Antwort auf das warum  gab, fiel ihm durchaus auf, aber er wollte sie nicht darauf hinweisen. Vielleicht würde die Antwort ja später kommen? Oder sie wollte es einfach nicht preisgeben. Konnte alles sein. Er schüttelte den Kopf. "Nein, es stört mich nicht. Ich konnte bisher weder Vorteile, noch Nachteile spüren. Vermutlich ist es den meisten egal." Zumindest hoffte er das. Vielleicht war das auch ein Grund, warum sich Caelynn eher zu ihm begab? Er war ein Neuling hier an der Schule und hatte natürlich keine Ahnung, wer ihr Bruder war. Mit der einzigen Person, mit der er Kontakt hatte von den Älteren, war Mila und das lag wohl vielmehr an der Tanz AG und die enstandene Verbindung, dass sie beide noch einen Tanzpartner suchten.
Das sie schwänzte, verwunderte ihn nicht sonderlich, sondern vielmehr die Tatsache, dass sie die Stunde schwänzte und sich nach wie vor an der Schule aufhielt. Sowas musste doch auffallen, oder? Ihre nächste Frage, brachte ihn zum Schmunzeln. "Findest du es nicht fies, mir diese Frage zu stellen, aber auf meine Fragen nicht zu antworten?" Da spielte er nun doch auf die vorhin gestellte Frage an, gab ihr aber trotzdem eine Antwort. "Ich hatte erwartet, dass sich in der Freistunde nichts tun würde. Das ich keinen Gesprächspartner finden würde, weswegen ich mich meinen Spanisch-Hausaufgaben gewidmet habe." Er war ehrlich. Er wusste nicht einmal, wo die anderen waren, die wie er eine Freistunde hatten. Das sie seine Gedankengänge logisch fand, brachte ihn erneut zum Lächeln. "Einen Abzug von dem Überraschungsbild? Nur, wenn es gut ist, will ich eines haben.", gab er dann von sich. "Warum bist du noch in der Schule? Die meisten schwänzen den Unterricht ausserhalb und bleiben dafür nicht im Gebäude?" Mal sehen, ob sie ihm dieses Mal eine Antwort geben wird. Er glaubte ja nicht daran, aber die Hoffnung starb zuletzt. Er setzte sich dann richtig hin, sodass er es bequemer hatte, schlug ein Bein über das andere und lehnte sich mit den Ellenbogen dann auf seinen Oberschenkel und blickte sie an. Fast so, als würde er etwas erwarten.

@Caelynn R. Coltraine @Isaac Harper Edison


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#11

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 22.08.2018 18:59
von Caelynn R. Coltraine | 56 Beiträge

Es ging Caelynn gar nicht darum ihm das Leben leichter oder schwerer zu machen. Es war auch kein bleibender Eindruck den sein Bild hinterlassen hatte. Es war einfach diese eine Momentaufnahme. Das sie sich an den Artikel, oder vielmehr an die einzelnen aufgeführten Freshman erinnerte, war einfach so. Sie versuchte sich viel zu merken. Insbesondere Menschen. Selbst die, die sie nicht interessierten. Aber der Junge neben ihr, Nate, hatte zumindest ein gewisses Teilinteresse bei ihr geweckt. Ihr Blick hatte, nach seiner Antwort, etwas überlegendes angenommen. “Ja vermutlich”, stimmte sie ihm schließlich zu. Menschen war ziemlich viel egal. Solange es sie nicht selber und direkt betraf, war es egal. Selbst Caelynn war da keine Ausnahme. Ganz und gar nicht.

Seine nächste Frage aber brachte sie dazu ihm weiter direkt in die Augen zu schauen. Sie überlegte einen Moment. “Fies? Warum sollte es fies sein eine Frage nicht zu beantworten und eine weitere zu stellen? Würdest du jede Frage beantworten?”, entgegnete sie in einem leisen, viel zu trockenem Ton. “Das waren keine hohen Erwartungen”, meinte sie und wandte den Blick erneut ab, “aber sie haben sich verbessert, oder?”, fragte sie und warf ihm nur einen kurzen Blick zu. Sie schlussfolgerte einfach und folgte dabei einer eigenen Logik.
“Woran machst du aus, ob ein Bild gut ist?”, wollte sie direkt wissen. “Sind es technische Eigenschaften? Das Bild wird bestimmt nicht scharf sein”, griff sie direkt voraus um keine zu hohen Erwartungen zu schüren und blickte wieder auf ihre Kamera. “Es ist nicht die Technik die ein gutes Bild ausmacht”, erklärte Caelynn ihre Sicht.

Sie hörte seine Frage und ließ sich einen Moment Zeit zu antworten. Nicht weil sie erst über die Antwort nachdenken musste. Sie wusste schließlich genau warum sie in der Schule geblieben war. Langsam wandte sie ihren Blick wieder auf ihn. Sie betrachtete ihn wie er sich hingesetzt hatte, musterte seinen Blick. “Hier würde man mich nicht vermuten. Und wenn man mich sieht erweckt es keine Aufmerksamkeit”, erklärte sie in logisch, nüchternem Ton. “Und außerdem muss ich auf meinen Bruder warten”, fügte sie dann noch in ruhigerem aber natürlicherem Ton hinzu und lehnte sich etwas zurück. “Wie lange Tanzt du schon?”, fragte sie noch und griff damit scheinbar wahllos ein weiteres Thema auf.


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#12

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 24.08.2018 11:48
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Er verstand es tatsächlich nicht. War sie einfach eine bessere Beobachterin oder nahm sie Dinge einmal wahr und wusste dann alles drum herum? Er hatte doch keine Ahnung. Er war sich jedoch sicher, dass er sich ihre Daten nicht hätte merken können. Dennoch fand er es schön, dass sie sich mit ihm unterhielt. Er war immerhin schon einige Zeit hier in der High School, aber bisher hatte er noch nicht wirklich Kontakte geknüpft. Vielleicht ruhte er sich auf Finn aus? Er hatte nicht einmal Angst, dass er Finn auswechseln könnte, denn immerhin hatten sie zusammen sehr viel Zeit verbracht und auch einige Gemeinsamkeiten, welche sie schon alleine schon nicht entzweien konnten. Vermutlich wollte er einfach gute Zensuren nach Hause bringen, sah er doch immer den Stolz in den Augen seiner Mutter, wenn er das tat, weswegen er sich auf den Unterricht, seine Hausaufgaben und natürlich den Klausuren konzentrierte. Jedoch musste man dieses Thema, warum sie ihn wahrgenommen hatte und sogar noch wusste, dass er in der Tanz AG war, nicht weiter ausdehnen. Es war eben so.

Dass sie den Blickkontakt zu ihm suchte, hatte er nicht erwartet, aber er zuckte nicht zurück. „Weil du deine Neugier schon befriedigt haben willst, aber die der anderen nicht befriedigst? Ich finde das nicht so höflich. Aber vielleicht stehe ich mit der Ansicht auch alleine da. Ich meine, würdest du das erwarten? Du stellst eine Frage und hast eine gewisse Erwartungshaltung. Zumindest ist das bei mir so.“, erklärte er ihr. Immerhin wollte er auch mehr über sie erfahren und seien es nur so banale Dinge eben. Diese sagten oftmals mehr über eine Person aus als wenn man eine Biographie las. „Ich würde zumindest versuchen, jede Frage zu beantworten. Natürlich kann ich nicht alles wissen.“, meinte er dann schmunzelnd. Er schüttelte den Kopf. Es waren tatsächlich keine hohen Erwartungen. „Haben sie.“, antwortete er und nickte noch bestätigten mit dem Kopf. Ihre nächste Frage hatte er nicht erwartet – allgemein erwartete er sehr wenig von anderen wie es schien – weswegen im ersten Moment nur ein Schulterzucken hervorkam. „Keine Ahnung. Vermutlich anhand dessen, ob es gut ankommt? Ich habe keine Ahnung von Fotografie.“, räumte er dann ein ehe ihm die nächste Frage auf der Zunge lag. „Was macht denn ein gutes Bild aus?“

„Aber warum schwänzt du überhaupt, wenn du hier bleibst? Welches Fach schwänzt du denn?“, kam auch schon die nächste Frage. Auch ihm machten nicht alle Fächer gleich viel Spass. Ihre nächste Aussage machte dann jedoch Sinn. „Du hast einen Bruder?“ Eigentlich war die Frage unnötig, hatte sie doch gerade gesagt, dass sie auf diesen warten müsste, aber daran hing er sich nun nicht auf. „Ist euer Verhältnis gut? Ich habe keine Geschwister.“ Wollte er überhaupt welche? Ihre nächste Frage, riss ihn jedoch dann aus dem Gedanken und setzte ein Lächeln auf. „Ich habe schon in der Middle School viel getanzt, aber ich war nicht Teil einer AG. Dort habe ich mit meinem besten Freund eine andere AG besucht.“ Er war doch vielseitiger als gedacht, aber als er die Möglichkeit hatte der Tanz AG beizutreten und noch dazu eine Tanzpartnerin gefunden hatte, war für ihn klar, dass er dies die nächsten Jahre weiter machen wollte. Musste er nun noch mehr erzählen?

@Caelynn R. Coltraine @Isaac Harper Edison


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#13

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 25.08.2018 22:14
von Isaac Harper Edison | 94 Beiträge

Eigentlich hatte er sich ja bemerkbar machen wollen, aber die Beiden waren so in ihr Gespräch vertieft, dass er sich einfach am Eingang auf die Stufe gesetzt und sie weiterhin beobachtet hatte. Er verstand nicht wirklich etwas von den Worten, die sie wechselten, dafür war er einfach zu weit weg und außerdem legte er es nicht darauf an, sie zu belauschen. Er beobachtete einfach ihre Körpersprache, die Blicke, die sie sich zuwarfen und ihre Mimik, zumindest was er aus seiner Position heraus beobachten konnte und hatte längst sein Notizbuch gezückt, in welchem er seine Eindrücke festhielt. Er musste nicht wissen, worüber sie wirklich sprachen, es ging ja schließlich nur darum, Inspiration zu sammeln, um seine eigene Geschichte schreiben zu können. Und die fand er bei den Beiden zur Genüge, allein schon ihre Körpersprache sagte soviel aus und ließ seine Phantasie schon wieder anspringen. Manchmal wünschte er sich, dass er besser zeichnen könnte, denn dann hätte er bessere Skizzen von den Beiden gemacht, aber es reichte zumindest aus, um die Körperhaltung der Beiden festzuhalten oder hin und wieder einen Aspekt ihrer Mimik. Nate wäre vermutlich sogar sehr erfreut darüber gewesen, dass er ihn nicht direkt mit Ms Crawfield assoziierte, bei ihm war es Mila. Gut, erfreuter wäre er vermutlich nur gewesen, wenn Isaac ihn direkt einfach erkannt hätte, weil er er war, aber die Schule war groß und der Kleine ein Freshman, wohingegen er schon ein Senior war, viele Gemeinsamkeiten gab es da selten, wenn man nicht gemeinsam eine AG oder so besuchte. Und da Isaac, sehr zum Leidwesen seiner Eltern, keine AG besuchte, fiel das schon weg.


@Caelynn R. Coltraine @Nathaniel Crawfield


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#14

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 14.09.2018 10:55
von Caelynn R. Coltraine | 56 Beiträge

“Nur weil man eine Frage stellt, hat man nicht automatisch Anspruch auf eine Antwort”, konterte sie in einem logischen Tonfall. “Und Höflichkeit ist eine nicht festgeschriebene oder näher definierte, gesellschaftliche Konvention”, legte Caelynn direkt in ihrer trockenen Art nach und wurde zum Schluss hin leiser. Sie merkte gerade selber das sie schon wieder tat, was sie nicht tun wollte. Ein leises, klägliches stöhnen kam über ihre Lippen. “Vielleicht hast du auch Recht”, entgegnete sie schließlich abwinkend und blickte ihn dabei weiterhin an.
“Du musst keine Ahnung von etwas haben um zu wissen ob du es magst oder nicht”, meinte sie in einem fast schon lapidaren Ton. “Ein gutes Bild muss eine Geschichte erzählen. Es muss dich fesseln, so sehr das du deine Augen gar nicht davon nehmen kannst. Es muss dich beschäftigen, so das du es dir immer wieder anschaust. Es muss Gefühle und Emotionen wecken. Dein Kopfkino anregen. Ein gutes Bild muss einfach etwas in dir auslösen” Caelynn’s Stimme hatte sich verändert. Der trockene, kühle Ton war verschwunden und ihre Stimme schwang nur so voller Begeisterung und Aufrichtigkeit. “Die Technik ist nur ein Mittel zum Zweck”, schloss sie nach einigen Momenten des schweigen ab.

Caelynn blickte auf ihre Kamera und überlegte einen Moment. “Es liegt nicht am Fach”, meinte sie schließlich und schaute wieder auf. “Geschichte bei Mr. Adler”, antwortete sie in einem offenen Ton. “Ja”, nickte sie zu der Frage nach ihrem Bruder und atmete leicht aus. “Er ist Senior hier”, erklärte sie weiter und blickte ihn fragend an. “Definiere gut.” Ihr Blick lag noch einen Moment auf Nate, ehe sie ihren Blick etwas schweifen ließ. Selbst Caelynn hätte gerade kein Wort das die Beziehung zu ihrem Bruder beschreiben könnte. Viel eher war es gerade dabei sich neu zu formen. Ihr Blick fiel auf den Jungen der auf der Treppe zum Eingang saß. Bis eben hatte sie ihn nicht bemerkt, was aber auch nicht verwunderlich war. Es war immerhin nicht außergewöhnliches. Er schien in sein Heft vertieft zu sein, jedenfalls schrieb oder zeichnete er. Das konnte Caelynn auf die Entfernung nicht wirklich ausmachen. Nur das sich der Stift stetig bewegte war zu erkennen. Sie hob ihre Kamera an, machte ein paar schnelle Drehungen am Objektiv und kurz darauf war das Klicken des Auslösers zu hören. Ihr Blick ging zurück zu Nate. “Jack Coltraine”, nannte sie seinen Namen was in ihrer Schule in New York schon fast wie eine Drohung geklungen hätte. Dabei betrachtete sie seine Augen, achtete auf die Reaktion. Ihr Bruder war an der Schule bekannt wie ein bunter Hund. Das war schon in New York so. Es war einfach seine Art, die er an den Tag legte. Auch wenn er hier in Portland wahrscheinlich anders rüber kam als noch in New York.
“Ich kann nicht tanzen, oder jedenfalls nicht so wie in den AGs”, gab sie offen zu und legte den Kopf etwas schief. “Und was war das für eine AG in der du mit deinem Freund warst?”, hakte sie direkt weiter nach.


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#15

RE: i am sitting here in the middle of nowhere | 6.3.18 - Mittags | Nathaniel & Caelynn & Isaac | Open

in März - April 15.09.2018 22:40
von Nathaniel Crawfield (gelöscht)
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Als sie ihm dann doch eine doch recht dürftige Antwort gab, wollte er sich bereits irgendwie der Konversation entziehen. Natürlich konnte man nicht immer eine Antwort erwarten, aber er hatte sie auch nicht gefragt, wen sie umzubringen gedenkt oder andere Sache, die sie in Schwierigkeiten bringen könnten. Er verstand daher nicht, warum sie ihm auswich. Gedanklich hatte er sich bereits ausgemalt, wie er sich höflich davonstehlen konnte als sie dann doch einzulenken gedachte und ihm zumindest vielleicht Recht gab. Er wusste gerade nicht, ob er etwas sagen sollte oder nicht. Seine Mutter hatte ihn so erzogen, dass er nichts sagte, sofern es nicht nett war und daran hatte er sich bisher auch immer gehalten. Wer wusste schon, wie vielen Schwierigkeiten er durch diesen Umstand bereits umgehen konnte? Er sagte daher nichts mehr dazu und lauschte einfach ihren Worten. Was er heraushören konnte, war absolute Hingabe, was er dann auch mit einem Lächeln quittierte. Er verstand zwar nicht wirklich etwa davon, denn immerhin hatte er sich mit dieser Materie nie befasst und vermutlich hatte es ihn noch nie wie einen Schlag getroffen, wenn er ein Bild angesehen hatte, aber das hiess ja nicht ,dass sie absoluten Schwachsinn von sich gab, oder? "Und du hast bereits so ein Bild geschossen oder gesehen? Eines, dass dich total vereinnahmt hat? Ist das der Grund, warum du deine Kamera so liebst und sie immer mit dir herumträgst? Ist das der Grund, warum du zur Fotografie gekommen bist?" Erneut kamen einfach irgendwelche Fragen aus seinem Mund. Er war eben neugierig, was ja im Grunde ein Pluspunkt für sie war, denn es gab durchaus Personen, welche ihn nur dazu brachten, angenervt zu sein. Er dachte daher nur ungerne an diese Jenna zurück, die ihm seinen Aufenthalt im Schwimmbad anfänglich ganz schön ruiniert hatte.

"Wenn es nicht am Fach liegt, woran dann?" Erst als sie Mr. Adler erwähnte, konnte er es wohl ansatzweise nachempfinden. Er persönlich hatte zwar Mr. Adler in keinen seiner Fächer, aber was ja noch nicht ist, konnte ja noch werden. Er war immerhin ein Freshmen und hatte noch ein paar Jahre High School vor sich, obwohl er sich immer einredete, das nächstes Jahr alles besser werden würde, wenn Finn auch an dieser Schule wäre. "Dann hat er es ja bald geschafft." Wer ihr Bruder war, wusste er bis dato nicht und vermutlich würde ihm ein Name genauso wenig ein Gesicht dazu liefern. Trotzdem stelle er die Frage. Natürlich blickte er Caelynn an und fragte sich, was sie wohl sah, warum sie an ihm vorbeiblickte. Er empfand es als sehr unhöflich, wenn man einem beim Gespräch nicht ins Gesicht blickte, weswegen er sich einmal umdrehte und von Weiten Isaac erkannte. Es war nicht so, dass er ihn wirklich kannte, aber natürlich erzählte seine Tanzpartnerin häufig von ihrem Freund, weswegen er zumindest wusste, wie er aussah und dem Beobachter einen Namen geben konnte. "Okay, dein Bruder sagt mir nichts, aber die Person, welche du gerade fotografiert hast, ist Isaac. Er ist der Freund meiner Tanzpartnerin.", verfiel er dann doch etwas im Smalltalk. Als sie behauptete, nicht tanzen zu können, schüttelte er den Kopf. "Jeder kann tanzen, Caelynn." Er war früher auch immer der Auffassung gewesen, dass er nicht tanzen könne, aber er hatte einfach immer diesen Bewegungsdrang und irgendwann hatte er es einfach versucht und es für sich entdeckt. Ob er gut tanzen konnte, wollte er nicht beurteilen, aber das Wichtigste war ja auch, dass sie Spass hatten, richtig? Das stand doch im Vordergrund. "Finn und ich haben die Technik und Modellbau AG unterstützt." Er war zwar nicht so extrem begeistert wie Finn, aber es waren schöne Stunden mit seinem besten Freund und es hatte sie durchaus verstärkt.

@Isaac Harper Edison @Caelynn R. Coltraine


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