• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
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#1

Being brother & sister means being there for each other | 1.3.18 - Abends | Thyra & Dele | Geschlossen

in März - April 14.07.2018 00:30
von Bamidele Curtis (gelöscht)
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Donnerstag, der 1.3.18 // Abends



@Thyra Curtis


Heute kam Dele etwas früher vom Training zurück. Es war schon eine enorme Erleichterung sich nun nur noch auf den Fußball konzentrieren zu können. Auch blieb ihm dadurch mehr Zeit mit Thyra. Was ihm immer noch schwer fiel? Bei Auswärtsspiele - hauptsächlich am Wochenende - musste er soviel Vertrauen in seine kleine Schwester haben, sodass sie keine Party in der gemütlichen Wohnung feierte oder gar anderen Unsinn trieb. War sie nur ansatzweise wie er, würde sie schon nichts Dummes anstellen. Dieses Wochenende hatte er zwar eigentlich frei, aber natürlich würde er sich mit Eric und dem restlichen Team zum Trainieren treffen. Sie wollten der MLS erhalten bleiben und dafür musste man eben einiges auf sich nehmen, sportlich fit bleiben und ebenso auf seine Körper achten. Was er nicht wirklich gebrauchen konnte, waren Ausfälle durch Verletzungen. Bisher hatte er stets viel Glück gehabt und die meisten Verletzungen waren schnell wieder auskuriert. Das nächste Spiel war am 5. März und es war ein Auswärtsspiel, dass sie gegen die LA Galaxy bestreiten mussten. Natürlich gefiel es ihm nicht wirklich, dass er nächsten Dienstag Thyra erneut bei einer Freundin oder bei ihrem besten Freund Jesse unterbringen musste, aber dieses Spielchen war sie ja schon gewohnt. Er wusste, dass Thyra kein ängstliches Mädchen war und gewissermaßen auch alleine in der Wohnung bleiben könnte, aber hier ging es ihm vor allem um ihre Sicherheit und nicht um das Vertrauen, denn dieses brachte er seiner kleinen Schwester durchaus entgegen.

Das er heute einfach mal früher als Thyra Zuhause war, verwunderte ihn etwas, aber sicherlich war sie mit Tristan und ihren Freunden einfach noch im Diner. Hoffentlich hatte sie sich den Magen nicht mit irgendwelchen schrecklichen Junk Food vollgeschlagen, denn er hatte sich extra die Mühe gemacht und etwas gekocht. Natürlich musste Thyra nicht das essen, was er für gewöhnlich zu sich nahm. Als Spitzensportler hatte man so etwas wie einen Ernährungsplan und selbstverständlich durfte er auch mal sündigen, aber seine körperliche Fitness war sein Kapital, weswegen er er sich selten so etwas wie Popcorn - wobei er ohnehin lieber das süße Popcorn hatte - aß. Vielleicht hätte ja Thyra auch Lust mit ihm eine DVD noch zu schauen oder vielleicht sogar an der Playstation zu zocken, obwohl das wohl eher der Part von Eric war, den er häufig im Fifa schlug. Irgendwie würden sie schon wissen, wie sie sich zusammen die Zeit vertreiben konnten.

Er stand gerade in der Küche als die Türe aufgesperrt wurde. Sofort schrie er ihr etwas zu. "Hey Thyra, ich bin in der Küche und ich hoffe, du hast Hunger." Natürlich hörte er, wie sie ihre Schuhe abzog und zu allererst in ihr Zimmer ging. Vermutlich um ihren Rucksack dort abzustellen. Es dauerte nicht lange und sie stand auch schon in der Küche und beäugte das Essen, dass er gekocht hatte. Keine Kohlenhdyrate. Gemüse und Fleisch. Ob ihr das so zusagte? Zur Not könnte er auch Nudeln oder Reis noch kochen. Das würde ja nicht wirklich lange dauern. "Wie war dein Tag?", fragte er sogleich an. Es interessierte ihn einfach, denn es war ihm wichtig, dass Thyra sich bei ihm wohl fühlte. Sie hatten noch nicht wirklich darüber gesprochen, wie die Jahre ohne ihn waren und er wollte sie auch zu nichts drängen. Jedoch war seine Anfangszeit hier in Portland auch nicht gerade einfach. Wirklich erträglich hatte es vor allem Eric gemacht, der sich mittlerweile zu einer sehr wichtigen Figur in seinem Leben gemausert hatte. "Setz dich ruhig hin...", kam es erneut über seine Lippen und er holte zwei Teller hervor und stellte diese auf den Tisch, genauso wie das Besteck, dass er zuvor schon bereit gelegt hatte. "Was willst du trinken?" Er würde natürlich Wasser trinken, aber sie hatte natürlich die Wahl, abgesehen von alkoholische Getränke, konnte sie bei ihm alles trinken.


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#2

RE: Being brother & sister means being there for each other | 1.3.18 - Abends | Thyra & Dele | Geschlossen

in März - April 14.07.2018 16:23
von Thyra Curtis | 17 Beiträge

Seit Dele nicht mehr zusätzlich studierte, sollte man meinen, dass er mehr Zeit für seine kleine Schwester hatte, doch das Leben als Vollprofi hatte auch so seine Tücken. Ständig war er am Trainieren, hatte Spiele oder auch Auswärtsspiele, wo er dann nicht in Portland weilte. Trotzdem nahmen sich die Geschwister Zeit füreinander, auch wenn das gemeinsame Essen manchmal etwas seltsam ausfiel, da Dele sich an einen Ernährungsplan hielt, der so sämtliche Beilagen verbot. Früher Zuhause hatten sie definitiv anders gegessen, es hatte weniger Fleisch (und wenn Fleisch, dann sehr fetthaltiges) , dafür mehr Kohlenhydrate gegeben, da Reis oder Nudeln einfach zu den billigeren Varianten zählten, mit denen man eine Familie, die wie sie nicht viel hatte, satt bekommen konnte. Aber Dele war immer bereit dazu, für Thyra etwas Extra zu machen, wenn sie das wollte, allerdings kam es dadurch dazu, dass sie nicht so häufig selbst kochte, da sie lediglich den typischen Südstaatenstil beherrschte, der sehr deftig und kalorienhaltig war.

Nach dem Cheerleadertraining hatte sie sich noch mit Tristan getroffen, eigentlich hatten sie vorgehabt, zu den anderen ins Diner zu gehen, doch waren sie schließlich nur bis hinter die Turnhalle gekommen, wo sie gemeinsam einen Joint rauchten und anschließend ein Stelldichein hatten. Dementsprechend war sie nun hungrig und hatte überlegt, ob sie nicht doch noch ins Diner sollte, hatte es aber verworfen, da ihre Augen sie sicherlich noch verraten würden und Zuhause konnte sie sich schließlich auch eine schnelle Mahlzeit in der Mikro zubereiten. Sie rechnete nicht damit, dass Dele schon da war und ausgerechnet heute waren ihre Augentropfen leer gewesen, die dafür sorgten, dass ihre Pupillen wieder auf Normalgröße anwuchsen. Deswegen war das "Fuck!" , das durch ihre Gedanken schoß, als sie die Haustür aufschloß, der Duft des Essens ihr entgegenschlug und sie Dele in der Küche werkeln hörte, noch der freundlichste Gedanke. "Hey, bin gleich da. Ich sterbe vor Hunger!", rief sie deshalb vom Flur aus, während sie die Tür hinter sich schloß und erstmal in ihrem Zimmer verschwand. Fieberhaft suchte sie nach dem Ersatzfläschen Augentropfen, ließ ihren Rucksack einfach zu Boden fallen und veranstaltete eine Heiden-Unordnung, doch 'Der-da-Oben'  schien ein Einsehen mit ihr zu haben und schließlich hielt sie das Fläschchen in der Hand. Sie brauchte keinen Spiegel, um sich die Tropfen zu verabreichen, roch an ihrem Shirt und streifte es schon ab, um sich ein frisches aus der Kommode zu nehmen und überzustreifen, dann benutzte sie noch ihr dezentes Deo.

Sie atmete tief durch und schob sich einen Kaugummi zwischen die Zähne, falls ihr Atem noch nach Rauch roch, bevor sie ihr Zimmer verließ und zu ihrem großen Bruder in die Küche trat. Natürlich versuchte sie, so normal wie immer zu agieren, weshalb sie sich auf die Zehenspitzen stellte und ihm von halb hinten einen Kuss auf die Wange hauchte, bevor sie einen Blick auf den Herd warf. "Sieht gut aus, auch wenn ich mir nicht sicher bin, was genau das für ein Gemüse sein soll!", grinste sie und frotzelte ihren Bruder freundschaftlich, wobei sie ein, zwei Schritte zurücktrat, um sich in Sicherheit zu bringen, falls es notwendig wurde. "Anstrengend, Coach Ackles hat uns heute echt rumgescheucht im Training, ich befürchte, dass ich morgen keinen Muskel mehr bewegen kann." Eigentlich hätte Thyra nun begonnen, den Tisch zu decken, doch Dele schien, sie heute bedienen zu wollen, so dass sie doch etwas skeptisch wurde, sich aber schließlich an den Küchentisch setzte. "Und wie war Dein Tag so? Hast Du am Wochenende auch Training oder triffst Du Dich nur mit Eric und ihr zockt Fifa?", bis jetzt schien sie ja Glück zu haben und ihr großer Bruder schöpfte keinen Verdacht. Natürlich kannte sie Eric, der wie ein siamesicher Zwilling an Dele klebte, was manchmal schon etwas komisch war. In Lynchburg hatten sie beide zwar Freunde gehabt, aber waren trotzdem immer irgendwie gemieden worden, da sie einfach zur Curtis-Familie gehörten. Nachdem Dele weggegangen war, war es für Thyra anfangs sogar schlimmer geworden, schließlich war da kein großer Bruder mehr gewesen, der sie beschützt hatte. Sie hatte so einige Dinge erlebt, von denen sie ihm noch nichts erzählt hatte und sie war sich auch nicht sicher, ob sie das je würde. "Was ganz Ungesundes! Haben wir Coke da?", sie streckte ihm kurz grinsend die Zunge raus, da sie ja wußte, dass Dele sehr auf seine Ernährung achtete und manchmal ließ er sich sogar dazu hinreißen, ihr einen Vortrag über die ganzen Zusatzstoffe zu halten, womit sie ihre Gesundheit anscheinend ruinierte.


@Bamidele Curtis



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#3

RE: Being brother & sister means being there for each other | 1.3.18 - Abends | Thyra & Dele | Geschlossen

in März - April 14.07.2018 23:29
von Bamidele Curtis (gelöscht)
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@Thyra Curtis



Natürlich versuchte er immer für seine kleine Schwester da zu sein und Zeit zu finden, aber das war oftmals gar nicht so leicht. Er hatte tägliches Training und natürlich tat er auch noch einiges für seine Ausdauer. Oftmals war er dann abends erst spät Zuhause und wenn er Zuhause war, dann war es Thyra oftmals nicht, weil sie natürlich noch mit Freunden abhing. Er war ja schon sehr froh, dass auch Thyra so einen guten Einstieg hier in Portland gefunden hat, denn auch, wenn Lynchburg wohl ihre Heimat bleiben würde, hatten es nicht immer alle Leute so gut mit ihnen gemient. Sie mieden sie, sie beschimpften sie auch manchmal und es war wirklich schwer, überhaupt Vertrauen zu jemanden zu fassen. Da auch er in Lynchburg sehr häufig sehr lange draußen gewesen ist - hauptsächlich, um Fußball zu spielen - konnte er ihr kaum verbieten, sich mit ihren Freunden zu treffen. Sie kam ja nach Hause und das auch nicht zu einer absolut unchristlichen Zeit. Etwas Freiraum musste man Teenager lassen. Das wusste selbst er. Sorgen würde er sich ohnehin immer um seine Schwester machen. Heute Abend wollte er jedoch etwas leckeres für sie kochen, weswegen er ihr auch freistellte, ob sie Nudeln oder Reis wollte. Eigentlich dachte er immer, dass ihm Beilagen enorm fehlen würde, aber da sie in ihrer Kindheit und auch Jugend, immer Reis und Nudeln aufgetischt bekamen, hing es ihm doch schon enorm zum Hals raus.

Das seine Schwester ein komplett eigenes Leben außerhalb der vier Mauern führte, war ihm schon bewusst, jedoch würde er niemals glauben, dass sie Drogen oder gar Alkohol zu sich nahm. Natürlich nervte er manchmal weil er eben sehr gesundheitsfanatisch war, aber das war ja auch alles zum Besten für sie und ihn. Als die Türe aufging und sie dann erst einmal in ihr Zimmer ging, dachte er sich nichts dabei. Er musste ja auch nicht hinter jeder Aktion etwas Teuflisches sehen, oder? Als sie dann nach ein paar Minuten zu ihm in die Küche kam und ihm einen Kuss auf die Wange gab, fing er an zu lächeln. Eigentlich deckte sie imer auf, aber heute würde er das einfach mal übernehmen. Sie war ja immerhin gerade erst gekommen und es beschlich ihn auch immer ein schlechtes Gewissen, wenn er Thyra mal wieder für einen Tag bei jemanden abladen musste.

"Das ist Kohlrabi. Das sieht doch jedes Kind.", meinte er daraufhin. Okay, in Lynchburg gab es nicht häufig Gemüse. Vermutlich weil er sich nicht diese Schnipselarbeit antun wollte. Als Ella noch bei ihnen war und für sie gekocht hatte, war das wieder etwas anderes. Kochen war ihre Leidenschaft, aber selbst ihr waren die Hände gebunden, da sie nicht ständig frisch einkaufen konnte, denn sowas ging immer ins Geld. Durch seinen Vertrag bei den Portland Timbers verdiente er gutes Geld, weswegen es kein Problem war, frische Sachen zu kaufen. Er fragte jedoch dann an, wie ihr Tag war und sie gab ihm sogleich eine Antwort. "Was musstet ihr denn machen, was deine Muskeln so anstrengt?" Selbst er, der täglich Sport trieb, hatte hin und wieder einen Muskelkater, obwohl die wirklich schlimmen, wohl am Anfang seiner Karriere vorhanden waren. Auch erholte er sich nun schneller von den Muskelkater. "Mein Tag war sehr erfolgreich. Habe mich sehr gut beim Training gefühlt und habe ein gutes Gefühl für nächste Woche beim Spiel.", fing er an. Ihre nächste Frage verwunderte ihn etwas. "Also ich habe zwar Training, aber gewiss nicht das ganze Wochenende. Willst du denn etwas unternehmen?" Eric und er waren ein Herz und eine Seele. Sie waren nicht nur beim Training oftmals ein Paar, sondern verbrachten auch viele Minuten in der Freizeit zusammen. Es war ihm daher wichtig, dass auch Thyra Eric kannte und vor allem mochte. Immerhin war er seine Familie als Thyra noch in Lynchburg war und er sprach ihm immer soviel Mut zu. "Wenn du schon etwas vorhast und Eric noch nichts, würde ich natürlich die Zeit mit ihm verbringen." Die beiden sahen sich täglich, aber er wollte sich nicht, dass Thyra sich irgendwie zurückgestuft sah, denn er verbrachte seine Zeit nicht unbedingt lieber mit Eric. Es war eben ein anderes Zusammensein. Am Liebsten war es ihm, wenn er sie beide zur gleichen Zeit um sich hatte. "Du weißt doch, dass ich immer für dich miteinkaufe und das ich wohl kaum verlangen kann, dass du dich von den gleichen Dingen wie ich ernährst. Also es ist eine Coke da." Da er noch stand und sie bereits saß, ging er zum Kühlschrank und holte neben der gekühlten Wasserflasche auch die Dose Coke hervor. Manchmal holte er auch eine Flasche Coke, denn hin und wieder gönnte auch er sich so etwas, mischte die Cola aber dann am Liebsten mit Fanta. Er stellte dann die Dose neben das bereits vorab abgestellte Glas, ebenso das Wasser als er sich wieder dem Fleisch widmete und dem Gemüse. "Willst du denn noch Beilagen dazu oder reicht dir das?"


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#4

RE: Being brother & sister means being there for each other | 1.3.18 - Abends | Thyra & Dele | Geschlossen

in März - April 02.09.2018 14:05
von Thyra Curtis | 17 Beiträge

"Kohlrabi ... aha!", sie hob eine Augenbraue an und wirkte durchaus skeptisch, frisches Gemüse war teuer und Dele kaufte dann auch immer so komische Sorten, aus denen man ihrer Meinung nach kaum etwas Schmackhaftes zaubern konnte. Natürlich hatte sie schon Kohlrabi gegessen, schien irgendwie eines der Lieblingsgemüse von Dele zu geworden zu sein, aber sie mochte ihn lieber roh, einfach zum Dranknabbern. "Wehe, Du furzt danach hier ständig rum und verpestest die Luft!", grinste sie ihrem Bruder zu und ließ sich auf dem Stuhl bequem zurücksinken. "Frag lieber, was wir nicht machen mussten. Natürlich erst aufwärmen, dann hat sie uns über den Platz gehetzt, anschließend Krafttraining und am Ende haben wir bis zum Umfallen die neuen Hebefiguren geübt." Thyra verdrehte kurz die Augen, auch wenn es wirklich super anstrengend heute gewesen war, liebte sie es, Cheerleader zu sein. Es beinhaltete Tanz und Akrobatik, war also genau ihr Fall, denn sie wußte ihren Körper in beiderlei Disziplinen gekonnt in Szene zu setzen. Den anderen Grund, weshalb sie noch erschöpfter war, verschwieg sie ihrem Bruder natürlich, sie würde ihm sicherlich nicht auf die Nase binden, dass sie Sex mit Tristan im Freien gehabt hatte.

Sie teilten zwar nicht die Leidenschaft für den gleichen Sport, aber immerhin für den Sport insgesamt, doch natürlich war Thyra so oft es ging, im Stadion, wenn die Timbers in Portland spielten, um ihren Bruder und seine Mannschaft anzufeuern, denn sie war verdammt stolz auf ihn. "Das klingt doch gut. Was machst Du, wenn Du einen unglaublichen Muskelkater erwartest? Irgendein Geheimtipp für mich?", schließlich konnte man aus seinen Erfahrungen bestimmt noch was lernen, denn wer professionellen Sport betrieb und damit seinen Lebensunterhalt verdiente, musste sicherlich einige Dinge im Petto haben, um nicht durch sowas wie einen Muskelkater in seiner Leistung beim wichtigen Spiel dann eingeschränkt zu sein. "Klar würde ich gerne was mit Dir unternehmen!", sie schenkte ihrem Bruder ein warmes Lächeln, auch wenn sie oft einfach der Teenager war und lieber mit ihren Freunden abhing, liebte sie es Zeit mit Dele zu verbringen. Manchmal brauchte sie das einfach und auch, wenn sie es manchmal befremdlich fand, wie sehr Dele und Eric aufeinander hingen, mochte sie den besten Freund ihres Bruders. Sie war ihm dankbar, dass dieser Dele Familienersatz geboten hatte, als er nach Portland zog und ihr Bruder wegen ihm sich nicht ganz so einsam gefühlt hatte. "Wir könnten ins Kino gehen oder auf die Rollschuhbahn, okay, dafür müsstet Ihr Euch vermutlich verkleiden, sonst muss ich Euch aus der Horde Fans rausboxen.", sie grinste und hatte damit wohl beantwortet, dass sie nichts dagegen hätte, wenn Eric beim 'Date'  mit ihrem Bruder dabei war. "Essen gehen kann man mit Euch Verrückten ja nicht wirklich, das ist echt peinlich, wenn Ihr da Eure Sonderwünsche angebt!", sie streckte ihm grinsend die Zunge raus und griff dann nach der Cokedose, die er ihr hinstellte, um sie zu öffnen und sich ins Glas einzuschenken.

"Ich glaub, so ein Bißchen Reis könnte ich vertragen!", gab sie schief grinsend zu, auch wenn sie wußte, dass es Dele nichts ausmachte, noch etwas Reis für sie aufzusetzen. Im Gegensatz zu ihm, liebte sie die Beilagen, sie liebte Essen im Allgemeinen, auch wenn sie nicht zu der Sorte Mädchen gehörte, die essen konnten, was sie wollten, ohne anzusetzen. Sie musste immer aufpassen, manchmal hatte sie das Gefühl, die Pfunde setzten bei ihr schon an, wenn sie ein leckeres Gericht nur betrachtete, allerdings half ihr Faible für Sport natürlich, dass es ihr nicht so schwerfiel, ihr Gewicht zu halten. "Ich versteh gar nicht, wie Du darauf verzichten kannst!", gab sie ehrlich zu, "Ich glaube, allein das wäre schon ein Hinderungsgrund für mich, Profisportlerin zu werden!" Sie lachte kurz auf und zuckte dann kurz entschuldigend mit den Schultern: "Ich liebe es einfach, zu essen! Und was gibt es sonst noch so Neues bei Dir? Mal ein hübsches Fangirlie getroffen?"


@Bamidele Curtis



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#5

RE: Being brother & sister means being there for each other | 1.3.18 - Abends | Thyra & Dele | Geschlossen

in März - April 09.09.2018 19:43
von Bamidele Curtis (gelöscht)
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Er wusste nicht, warum das Gemüse mit einem aha  abgetan wurde, denn es zählte tatsächlich zu seinem Lieblingsgemüse, hatte er ja vor Jahren Kohenhydrate abgeschworen. Was er mittlerweile auch gerne ass, war Fisch. Vielleicht sollte er bei Gelegenheit doch mal einen speziellen Kochkurs besuchen, um die richtige Zubereitung von Fisch zu erlernen. Er mochte es ja doch abwechslungsreich, was nicht nur beim Gemüse der Fall war. "Warum sollte ich den furzen?", fragte er dann nach. Sie tat gerade so als würde er täglich nur furzen und die Welt verpesten, was ja gar nicht der Fall war. Wenn ihn etwas im Bauch drückte, dann verzog er sich doch ohnehin immer ins Badezimmer. Als er dann direkt in Erfahrung bringen wollte, was sie machen mussten, kam es auch schon aus ihrem Mund. Er selbst war immer froh, wenn er Training hatte. Er hatte dadurch immer mehr Energie und fühlte sich eher kaputt und ausgelaugt, wenn er einen Faulen machte. "Und die Hebefiguren hinbekommen?" Das sie die Augen verdrehte, dies aber nicht wirklich wegen ihm geschah, wusste er, weswegen er das Gemüse kostete. Er mochte den Kohlrabi weder zu hart, noch zu weich. Das sie auch noch einen anderen Grund hatte, ausgelaugt zu sein, wusste er ja nicht. Höchstwahrscheinlich war er auch froh, darüber keine Ahnung zu haben. Die Tatsache, dass seine kleine Schwester bereits aktiv war und mit ihren 16 ein ausgeprägteres Sexleben als er hatte, würde ihn zwar nicht unbedingt belasten, aber doch etwas zum Denken geben. Es war nicht so, dass er es vermisste, denn er könnte wohl laufend Frauen mit nach Hause nehmen, aber er hatte einfach keinen Kopf für Frauen. Als Thyra zu ihm kam und auch schon zuvor, hatte er den Kopf voll mit Training, Spielen und seinem Studium und jetzt könnte er zwar beginnen sich zu daten, aber die Zeit, die ihm zur Verfügung stand, verbrachte er lieber mit den Jungs oder eben seiner Schwester. Er vermisste es also auch gar nicht, was wohl daran lag, weil er so etwas wie eine Beziehung nicht kannte.

Der Sport war durchaus so etwas wie ein Bindeglied zwischen ihnen und obwohl er mit Tanzen eher weniger anfangen kann - auch wenn seine Siegestanz auf dem Spielfeld etwas anderes aufzeigte - so wusste er durchaus, dass Cheerleading hart war. Da benötigte man in etwa genauso viel Körperbeherrschung wie beim Fussball, nur das man beim Fussball am Besten auch noch mit dem Ball an sich verschmelzen sollte. Ihre nächste Frage verwunderte ihn daher nicht. "Erinnere mich nur nicht an Muskelkater. Die erste Zeit nach dem Training hatte ich oftmals das Gefühl, mir fallen sämtliche Gliedmassen ab. Der Trick dabei ist, dass man sich nicht nur richtig aufwärmt, sondern ebenso auch den Muskeln Entspannung verschafft, indem man die Aktivität nicht so abrupt beendet, sondern langsam ausklingen lässt. Aus diesem Grund laufe ich immer noch ein paar Runden nach dem Training oder eben nach dem Spiel." Klang vielleicht nicht so wirklich logisch, war aber so. "Aber vermutlich ist da jeder anderes getrimt. Du musst also dein Geheimnis für dich selbst lüften.", kam es grinsend über seine Lippen. Als sie Antwort gab, dass sie gerne Zeit mit ihm verbrachte, schenkte auch er ihr ein warmes Lächeln und hörte sich sogleich ihre Vorschläge an. "Also ich bin für Beides offen und ich denke nicht, dass wir so auffällig sind, dass du uns rausboxen musst. Du darfst also aussuchen und Eric stellen wir einfach vor vollendete Tatsachen." Wenn es ums Kino ging, durfte man Eric ohnehin den Film nicht wählen lassen. "Was läuft momentan eigentlich im Kino?" Das es für manche einfach unvorstellbar, dass sich zwei Kerle so wunderbar verstanden und ergänzten ohne einander körperlich näher zu kommen, war ihm zwar ein Rätsel, aber auch ebenso egal. Die Leute konnten denken, was sie wollten und er wusste auch, selbst wenn er in Eric verliebt wäre (was ja nicht so war), hätte Thyra damit wohl kein Problem. Er wusste immerhin durch Thyra bereits, dass ihr bester Freund Jesse auch sehr offen war und sich nicht nur ein Geschlecht fixierte. Auch er empfand es durchaus als komisch, sich auf ein Geschlecht zu fokussieren, wo es doch auf die Person an sich an kam. Als sie dann noch eines drauf setzte, blickte er sie an. "Das stimmt doch gar nicht. Welche Sonderwünsche denn? Ausserdem geben wir immer super Trinkgeld. Da sollten doch ein paar Extras nicht zu viel verlangt sein.", dementierte er ihre Aussage dann auch schon.

Da er seine Schwester ja immerhin schon einige Zeit kannte, wusste er, dass sie nicht gerne auf Beilagen verzichtete, weswegen er ihr auch in Aussicht stellte, ihr diese zuzubereiten. "Reis also?" Er nickte und ging zum Vorratsschrank, wo der Basmatireis, sowie Nudeln - im allgemeinen Beilagen - verstaut waren und stellte auch sogleich das Wasser auf. Da er keinen ass, bereitete er nur eine halbe Tasse Reis zu. Das sollte wohl definitiv reichen. Für ihn war es nicht weiter schwer, auf Beilagen zu verzichten. Das Einzige, was er sich hin und wieder gönnte, weil er es einfach gerne hatte, waren Ofenkartoffeln mit Sour Cream. "Im Grunde wird es mir nicht verwehrt Beilagen zu essen. Du musst daher eine Profikarriere nicht ausschlagen.", erklärte er seiner Schwester und hatte in der Zwischenzeit auch den Reis schon zum köcheln gebracht. Als sie ihm die Frage nach einem Fangirl stellte, blickte er sie an als würde er sie fragen, ob das ihr Ernst war. Während Kane sich mit Dates nicht zurück hielt und auch Eric seines Wissens nach, gerne eine Frau an seiner Seite hätte, so war es bei ihm anders. Er hatte vermutlich eher weniger einen Kopf für eine Frau an seiner Seite. Seine Gedanken kreisten im Grunde tagein/tagaus um Fussball und seine Familie. Die Zeit war ihm momentan zu kostbar als das er sich konkret auf Dates einlassen wollte. Würde sich etwas spontan ergeben, war es wieder etwas anderes, wie er fand. "Ein hübsches Fangirl sitzt doch direkt neben mir.", konterte er dann und liess das Thema im Grunde unbeantwortet.

@Thyra Curtis


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#6

RE: Being brother & sister means being there for each other | 1.3.18 - Abends | Thyra & Dele | Geschlossen

in März - April 29.09.2018 18:45
von Thyra Curtis | 17 Beiträge

Als Dele nachfragte, weshalb er denn furzen sollte, konnte Thyra sich ein Lachen nicht verkneifen. Manchmal nahm ihr Bruder ihre Worte einfach viel zu ernst und dachte dann tatsächlich intensiv darüber nach. "Vergiß es einfach!", sie grinste und nahm dann einen Schluck von der Coke, die sie sich eingegossen hatte. "Ja, größtenteils haben wir sie hinbekommen, es gab nur einen 'Absturz' , aber glücklicher Weise hat sich dabei keiner wirklich verletzt.", so war das halt im Training, man konnte schließlich nicht Alles sofort perfekt beherrschen, wobei auch Thyra in dem Fall wohl die Charaktereigenschaft mit ihrem Bruder teilte, dass sie in sportlichen Belangen doch ziemlich perfektionistisch sein konnte. Sie selbst machte sich schon manchmal Gedanken darüber, dass Dele es anscheinend nicht einmal wirklich zu vermissen schien, eine Frau an seiner Seite zu haben. Sie wäre zwar vermutlich nicht wirklich glücklich darüber, wenn er eine Freundin hätte, vor Allem, wenn sie diese dann vielleicht nicht leiden konnte. Was wohl mehr als vorstellbar war, schließlich war sie Deles' Schwester und naja, halt Thyra. Sie wollte halt nur das Beste für ihren Bruder und vermutlich wäre nie eine gut genug, aber sie wollte auch nicht, dass er sich einsam fühlte. Natürlich war er gewisser Weise mit dem Fußball verheiratet, dass wußte sie, aber so ein Bißchen Nähe und Zuwendung konnte doch Jeder gut vertragen und gebrauchen.

"Ja, ich weiß, was Du meinst, aber abrupt hören wir auch nie auf. Nur heute war es echt einfach echt hart. Wir trainieren ja schon für die nächsten Wettkämpfe, die bald starten und Coach Ackles hat es sich anscheinend in den Kopf gesetzt, uns umzubringen!", stöhnte Thyra gespielt auf. Ihr Coach war wirklich ein harter Knochen, aber sie holte auch das beste aus dem Team heraus, wer da nicht zu hundert Prozent bei der Sache war, musste sich auf einen Anschiß einstellen, der sich gewaschen hatte. "Ihr habt bestimmt einen Whirlpool in Eurer Umkleide, damit Eure Muskeln nicht verhärten!", zumindest stellte sie sich das so vor, in der Highschool war das natürlich nicht der Fall, obwohl Thyra dies wirklich sehr nützlich fände. "Ich schätze, ich werde nach dem Abendessen erstmal ein ausgiebiges Bad nehmen, zwar nicht so gut wie ein Whirlpool, aber besser als nur eine Dusche.", grinste sie schon wieder und lauschte dann erneut ihrem Bruder.

Wieder entlockte er ihr ein helles Auflachen, als er meinte, dass weder er noch Eric so auffällig wären. "In welcher Traumwelt lebst Du denn?", Thyra hatte schon mehrmals erlebt, wie sich, nicht nur weibliche, Fans auf die Beiden gestürzt hatten. Fußballfans konnten mitunter ziemlich fanatisch sein und 'ihre beiden Jungs'  waren immer so nett und machten tausend Selfies mit ihnen. Zudem waren die Beiden zusammen einfach auffällig, selbst wenn sie keine Profis der Timbers wären, denn zusammen benahmen sie sich oft wie die kleinen Kinder und alberten pausenlos herum. "Also erst auf die Rollschuhbahn, Hauptsache, Ihr brecht Euch keine Knochen und ich bin am Ende schuld, dann ins Kino. Wie wäre es mit Winchester - Das Haus der Verdammten ?" Thyra war sich schon im Klaren darüber, dass sie mit den Beiden sicherlich keine Liebesschnulze sehen würde, hatte aber im Gegensatz zu vielen anderen Mädchen auch keine Probleme mit Action- oder Horrorfilmen. "Ja, ich weiß, dass Ihr großzügig seid!", das waren die Beiden ja wirklich, aber Sonderwünsche hatten sie trotzdem, nicht diese Beilage, stattdessen lieber noch davon und bitte nicht Jenes, das hat zu viel Fett oder Kohlenhydrate. Aber sie ließ das Thema jetzt ruhen, bei Essen waren sie halt geteilter Meinung, was auch vollkommen okay war.

"Du kasteist Dich also selbst!", schmunzelte sie und strich sich eine Strähne zurück. "Aber ich weiß nicht, ob eine Profikarriere das ist, was ich will.", sie zuckte leicht mit den Schultern, im Grunde genommen, wußte sie noch nicht so genau, was sie später einmal machen wollte, obwohl es Zeit wurde, sich darüber Gedanken zu machen, immerhin war sie mittlerweile in der vorletzten Klasse. "Ich meine, klar macht mir das Cheerleading Spaß, aber seien wir doch mal ehrlich, man ruiniert sich seine Knochen und kann sich mit Ende Dreißig nicht mehr rühren." Sie überlegte schon seit Längerem hin und her, was sie soweit interessierte, dass sie daraus ihren Beruf machen könnte, war sich aber einfach noch nicht sicher. Sie bewunderte ihre Mitschüler, die schon seit der Middleschool wußten, was sie später einmal machen wollten und darauf hinarbeiteten. "Wie bist Du eigentlich auf die Physiotherapie gekommen? Ich meine, klar, hat irgendwo auch was mit Sport zu tun, aber ist ja doch etwas spezieller." Sie fand es cool, dass ihr Bruder trotz des Fußballspielens sein Studium durchgezogen und was 'Anständiges'  gelernt hatte. Denn sollte Irgendwas mal schiefgehen, was sie natürlich nicht hoffte, konnte er immer noch darauf zurückgreifen. Als er das Thema geschickt beendete, indem er behauptete, dass ein hübsches Fangirl direkt neben ihm saß, streckte sie ihm kurz die Zunge raus. "Du lenkst ab, aber gut, ich hör auf, zu fragen."


@Bamidele Curtis



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