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#1

The lions den | 22. März 2018 | Nachts | Lex & Cat | CLOSED

in März - April 25.06.2018 16:14
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

The lion's den - 22. März 2018 Nachts




Eine Regel besagt: Je höher sie wohnen, desto mehr kannst du holen!
Mein heutiges Ziel war die Anlage ‘Riva on the Park’. Sie lag im Süden Downtowns, direkt am Ufer des Willamette River. Ne Riesen Hütte, freistehend und nicht so einfach rein oder rauf zu kommen. Jedenfalls für die meisten.
Das besondere an diesem Block, die Appartements waren nur zu Mieten. Jedenfalls soweit mir bekannt war. Von einer dieser Mieten konnte ich sicher ein Jahr lang verdammt gut leben. Dementsprechend hoch war die Aussicht auf Gewinn. Klar gab es auch ein Risiko aber… das gab es ja immer. Warum ich gerade heute dieses Risiko einging? Ich brauchte Rücklagen. Ich hatte zwar den Job für Savage erledigt aber er würde mir in den nächsten Wochen vermehrt auf die Finger schauen und mich womöglich noch mehr einspannen. Ich brauchte einfach Geld das ich irgendwo Bunkern würde. Schon alleine wegen der Fuck Karre von Sara. Dann wollte Millie mit mir ans Meer und dann war da noch Clarence. Vielleicht war es auch irgendwann an der Zeit auszusteigen… ich meine… egal wie und was, Geld brauchte man immer. Und ich gerade nötiger als je zuvor.

Meistens wohnten hier Geschäftsmänner. Oder irgendwelche Reiche Typen die noch nicht die passende Immobilie gefunden hatten. Naja war mir auch egal warum hier wer lebte oder wie lange. Ein besonderes Apartment hatte ich nicht im Auge, ich wusste nicht mal ob ich heute Nacht überhaupt rein käme. Das war ein reines Glücksspiel, denn im Gegensatz zu anderen, hoch gelegenen Wohnungen, waren diese hier recht gut gesichert. Also konzentrierte ich mich auf offene Fenster oder Türen. Selbst wenn sie nur auf ‘kipp’ standen, war es ein leichtes herein zu kommen. So wie in diesem Apartment, relativ weit oben…

Keine Ahnung warum aber, irgendwie schienen Reiche Leute Sinn für Einrichtung zu verlieren. Jedenfalls die, die hier wohnten. Die Möbel sahen zwar allesamt teuer und edel aus, aber es gab groß nichts persönliches. Keine kleinen Hingucker, Bilder oder Pokale vom Golfturnier. Nichts. Selbst das Loch von Thug war liebevoller eingerichtet als dieses Apartment.
Und dann war da noch was, was alle Reichen gemein hatten: Je reicher der Typ, desto leerer der Kühlschrank! Das war ein Fakt. Keine Ahnung ob die alle nur Essen gehen oder so, aber die Kühlschränke waren meistens leer. Okay vielleicht mal abgesehen von Sekt oder so was. Aber Essen war meist Fehlanzeige. Hier war es nicht anders.
Generell schien ich nicht viel Glück zu haben. Hier musste jemand alleine wohnen, obwohl es zwei Schlafzimmer gab. Männlich auf jeden Fall, keine Frau, denn es gab keinen Schmuck, was mich durchaus ärgerte. Auch im Schrank hingen nur Anzüge. In einer Komode im Schlafzimmer fand ich ein paar Manschettenknöpfe. Schwere Dinger, die gleich in meine Tasche wanderten. Dazu einige Krawattennadeln mit kleinen Steinchen drin. Bestimmt auch einiges Wert.

Ich war schon wieder auf dem Weg nach draußen, wobei ich nicht den selben Weg nahm wie rein. Ich bin vielleicht durchs Fenster eingestiegen aber raus wollte ich durch die Tür. Es war mitten in der Nacht und da war hier nicht viel los auf dem Flur. Und über das Treppenhaus bis zur Tiefgarage wäre mir garantiert niemand entgegen gekommen. Reiche Leute liefen keine Treppen.
Im Flur, auf dem Weg also nach draußen, dann ein kleiner Jackpott. In einer Schale lag eine dicke Rolle Dollarscheine, zusammengehalten von einer goldenen Geldklammer. Und gleich daneben ein schweres Herren Armband. Die Scheine in die Tasche steckend, hob ich prüfend das silberne Armband an. Scheiße, ich wette das Ding würde Clarence gefallen.

Gerade malte ich mir aus, wie und ob es ihm gefallen würde, da hörte ich das Schloss der Tür. Ich machte einen schnellen Schritt nach hinten durch die Tür in den Wohnraum. Viele Möglichkeiten hatte ich nicht, als schon das Licht im Flur an ging. Versucht leise eilte ich durch den Raum. Wo war ich rein gekommen? Schlafzimmer aber… Die Tür zum Bad war näher also bin ich da rein. Durch den Spalt in der Tür sah ich wie die Lichter auch im Wohnraum angingen. Im hellen sah der Raum noch steriler, wenn auch luxuriöser, aus als im halbdunkel. Wie konnte man so leben? Reiche Menschen musste man nicht verstehen. Allerdings konnte ich nichts weiter sehen, nur hören. Schritte wie sie langsam durch den Raum schritten. Schwere Schritte, es musste ein Mann sein. Alleine? Kamen die Schritte näher? Fuck in solchen Momenten hasste ich dicken Teppich. Langsam wich ich von der Tür zurück, zog mir mein Tuch vorsichtshalber über Mund und Nase und suchte nach einem Ausweg. Verstecken schien mir zunächst am besten. Einfach abwarten und wenn die Lage sich beruhigt hatte raus. Die große Mischung aus Dusche und Wanne schien mir ein geeigneter Ort. Mit dem Sichtschutz davor könnte ich gut aushalten, selbst wenn jemand die Toilette benutzen würde. Ich musste mich nur Still verhalten und abwarten.
Ich lauschte… Schritte… dann wurde es einen Moment lang leise.

@Lexian Bartholomew Rutherford
Ich hoffe der Anfang und Datum passt für dich. Ansonsten änder ich noch was nach.



Knox Lancaster behält es im Auge!
zuletzt bearbeitet 03.07.2018 20:57 | nach oben

#2

RE: The lions den | 22. März 2018 | Nachts | Lex & Cat | CLOSED

in März - April 04.07.2018 21:16
von Lexian Bartholomew Rutherford (gelöscht)
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Übellaunig trat ich in das Loft hinein. Es war nur eine Übergangslösung. Nichts, was ich auf dauer bezog - wahrscheinlich. Aber für den Anfang besser als nichts und nicht minder geschmacklos. So gehörte es sich immerhin, wenn man Geld wie Heu hatte. Protzig, geschmacklos und unnötig. Die Not das ganze etwas persönlicher zu gestalten hatte ich nicht. Zumal ich nicht viel hatte, womit ich irgendetwas hätte persönlich ausstatten können. Fleur war das größtmögliche, persönliche Dekor, was ich hätte hier hin setzen können, aber noch  hatte ich meine liebste Tochter nicht wiedergefunden.
Meine Hand hob sich hinauf zu meiner Krawatte und löste diese mit einigem Ziehen und Zerren, ehe ich den Schlüssel in meiner Hand klimpernd in die Schale neben der Eingangstür warf und meine Schritte Richtung Wohnzimmer richtete. "Wohin damit, Sir?", fragte mich die gedämpfte Stimme meines Lieblingsaffen und ich trat zurück in den Flur, betrachtete die Tüte in der Hand von Montgomery und winkte Richtung Küche. "Stell's kalt", murmelte ich und trat zurück in den Wohnraum, ließ meinen Blick über die Einrichtung wandern. Ganz so, als vermutete ich bereits, dass etwas hier nicht war wie es sollte.
Hinter mir kam Dorian in den Raum und richtete seine Anzugjacke, ehe er die Hände hinter dem Rücken verschränkte und, wie ein guter Schoßaffe es tat, auf weitere Anweisungen wartete. "Hat irgendwer schon irgendwas herausgefunden?", fragte ich ihn und schmiss meine Krawatte auf das Sofa um die obersten Knöpfe meines Hemdes zu lösen. In einem Spiegel an der Wand musterte ich mich und fuhr mir durch das ordentlich zurückgekämmte Haar um es zu lockern. "Gott wie ich diese verfluchten Geschäftsessen hasse mit diesen aufgeblasenen Säcken, die glauben sie wären so unantastbar und wundervoll. Hast du gesehen wie dieser fette Perversling der Bedienung hinterher gegafft hat? Hätte mich nicht gewundert, wenn er ihr hinterher gesprungen wäre. Ah - wobei.. das hätten seine Beine wahrscheinlich nicht mitgemacht. Kein wunder dass man den Kerl nur sitzend antrifft." Ich schnaubte abfällig, löste die Rolex von meinem Handgelenk und ließ sie auf den Tisch vom Spiegel fallen. "Also.. irgendwas von Fleur?" Mein Blick glitt zu Montgomery, doch er schüttelte nur den Kopf. "Nein Sir. Bis jetzt nichts. Wir haben bereits mehrere Schulen ausgekundschaftet, aber es scheint nicht so." Ich seufzte genervt. "Ich bring Lilly ins Grab, wenn ich sie nicht finde. Das schwöre ich beim Blut meiner Mutter." Dorian wusste nur zu gut, dass dies keine leere Drohung war. Besonders nicht, wenn ich meine Mutter ins Spiel brachte, welche nach all den Jahren noch immer eine Art Heilige für mich war. Dabei wusste ich nicht mal ob sie noch lebte. Doch ich wollte keinen Gedanken daran verschwenden. Es war im Moment ohnehin nicht.. wichtig.
Aus den Augenwinkeln sah ich, wie Dorian durch die Räume zu streifen begann, ehe er wieder zurück zur Tür trat. Ein braver Wachaffe, wie er im Buche stand.

"Ich denke ich leg mich hin, Dorian. Du kannst dich also gern entfernen. Wir -..." - "Sir!" Ich runzelte die Stirn und wendete mich wieder zu ihm herum. Der grauhaarige Mann im Anzug wirkte äußerst alarmiert und kam mit der Schale vom Eingangsbereich in den Raum. "Was soll das?", fragte ich genervt. Dorian deutete äußerst energisch auf die Schale und erst da fiel mir auf, was er wohl hatte sagen wollen. Dann deutete er auf das Schlafzimmer und verstehend nickte ich. Im Schlafzimmer war das Fenster den ganzen Tag offen gewesen und es fehlten Geld und dieses widerliche Armband, was ich als höfliches Geschenk eines meiner Geschäftspartner bekommen hatte. "Interessant", gab ich von mir. Ich fuhr mir über den Bart und wedelte Dorian zur Seite. Er führte seinen Rundgang weiter fort, die Waffe an seinem Gürtel bereits in Griffweite. Ich begnügte mich mit dem Griff zu meiner Uhr, welche ich mir um die Finger Band - das Ziffernblatt nach innen - und die Fast darum ballte. Ich könnte auch in die Küche gehen und mir ein Messer holen, doch wir wollten mal nicht gleich übertreiben. Ich rechnete eigentlich nicht damit noch irgendwen hier zu finden, dafür war es zu still. Aber man wusste ja nie. Und so trat ich auf den einzigen Raum zu, den Montgomery noch nicht in Angriff genommen hatte und stieß die Tür mit den Fingerspitzen meiner freien Hand auf, ehe auch schon die Lichte aufflackerte. Nichts. Meine Stirn legte sich in Falten, während ich meine Schritte weiter hinein in das relativ große Bad lenkte und mich einmal darin umsah. Ein Blick in den Spiegel und ich ließ ein selbstgefälliges, boshaftes Grinsen auftauchen, während ich mir durch die Haare fuhr. Ja.. ich selbst fand mich schon unglaublich toll und jeder Spiegel fing meinen Blick für immerhin ein paar Sekunden auf. Aber wenn es wichtigeres zu erledigen gab, dann war ich nicht ganz so sehr darauf fokussiert. "Mäuschen, Mäuschen gib schon auf", gab ich leise von mir und schlenderte bequem durch das Bad. Es gab nur eine Ecke, welche weniger einzusehen war und diese gehörte zur Dusche.. oder Wanne.. was auch immer dieses klobige Ding darstellen sollte.
Dorian tauchte hinter mir auf, schweigsam und grimmig wie immer. Meinen Wink verstand er richtig und trat hinüber zur Dusche um den Sichtschutz zur Seite zu ziehen. Mein Grinsen wurde weitaus selbstgefälliger, als wir meinen ungebetenen Gast entdeckten. "Oh. Ich habe heute Abend gar nicht mehr mit Besuch gerechnet. Können wir der Dame irgendwie helfen?", kam es säuselnd von mir, während sich meine Arme vor der Brust verschränkten.


@Emilia Walsh
Ich konnte mich so gar nicht konzentrieren erst und hab zu weit ausgeholt @.@ ich hoffe das ist nicht all zu schlimm :c


Fleur Elizabeth Yates behält es im Auge!
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#3

RE: The lions den | 22. März 2018 | Nachts | Lex & Cat | CLOSED

in März - April 07.07.2018 19:41
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

Das Problem an der Stille war dieser verdammte Lärm den sie verursachte. Ich versuchte mich nicht zu rühren und so leise und Flach wie möglich zu atmen. Wie immer in solchen Momenten, spürte ich wie das Adrenalin durch meine Adern schoss und mich fast in einen Rausch versetzte. Schritte? Ich hielt den Atem an als die Tür sich leise knarrend öffnete. Ich konnte den Lichtstrahl erkennen der ins Bad fiel. Kurz darauf gingen die Lichter an. Meine Nackenhaare stellten sich auf. Mein Gehirn lief auf Hochtouren während sich jeder Muskel meine Körpers anspannte. Ich duckte mich noch etwas weiter. Meine Lippen waren trocken, mein ganzer Mund fühlte sich trocken an.
Dann waren da Schritte. Deutliche Schritte. Sie kamen näher. Es waren langsam Schritte, so wie von Cops die einen suchten. Keine schnellen, sicheren Schritte die ein festes Ziel hatten. Sie blieben stehen und es wurde wieder still. Für einen Momente spielte ich mit dem Gedanken einfach los zu stürmen. Einfach aufspringen und raus. Noch hatte ich den Überraschungsmoment auf meiner Seite. Oder doch nicht?
Und dann war da eine Stimme die mir durch Mark und Bein ging. Die Worte waren leise ausgesprochen und klangen wie aus einem der Horrorfilme die ich immer mit Millie schaute. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken.
Erneut Schritte, leichter als zuvor, zielgerichteter. Weitere Schritte, es waren zwei. Eine Erkenntnis die zu spät kam. Flucht? Messer? Meine Gedanken überschlugen sich als mit einem plötzlichen Ruck der Vorhang zur Seite gerissen wurde.

Ein selbstgefälliges Grinsen war das erste was ich erkannte. Das und das ernste Gesicht von dem anderen Typen. Im Reflex ging meine Hand zu meiner Gesäßtasche aber schon in der nächsten Sekunde hielt ich wieder inne. Das lag sicher nicht an den Worten des einen Typen, sondern viel eher an der Waffe die der zweite in der Hand hielt. Es dauerte eine weitere Sekunde bis ich mir eingestehen musste das es besser war nichts unüberlegtes zu tun.
Ein abgeschlagenes, seufzendes, Geräusch kam über meine Lippen, während sich meine Hände langsam zur Seite bewegten um zu zeigen das ich nichts in selbigen hielt. “Würdet ihr mir glauben das ich mich im Zimmer geirrt hab?”, fragte ich in durchaus niedergeschlagenem Ton. Vielleicht nicht die cleverste Antwort aber sie passte gerade zu dem zynischem Gefühl das sich in mir ausbreitete.

Das was jetzt kommen würde kannte ich bereits. Eine Moralpredigt, ein Anruf bei den Bullen und den Rest des Abends würde ich in einer stinkenden Zelle hocken bis ich morgen dem Jugendamt übergeben würde. So war es jedenfalls das letzte mal.
Mein Blick legte sich auf den Mann der mich eben angesprochen hatte. Er hatte blaue Augen. Kein Blau wie bei Clarence, es war heller, viel heller. Ansonsten sah er wie derjenige aus, der hier die Kohle hatte. Und er musste ne menge Kohle haben wenn er sich so was wie einen Bodyguard hielt. Dennoch, sein Blick gefiel mir nicht. Oder waren es seine Augen? Sein Ausdruck? Der Mann hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Ich versuchte ihn einzuschätzen aber ich muss zugeben, sehr oft habe ich nicht mit Typen seiner Klasse zu tun. Geschäftsmann würde ich sagen, ne große Nummer hinterm Schreibtisch. Vielleicht Manager oder so. In jedem Fall jemand der wichtige Entscheidungen treffen muss, ansonsten wäre sein Bodyguard hier oben überflüssig. Er war doch sein Bodyguard? Ich warf einen prüfenden Blick auf den zweiten Mann. Dann wieder auf den Chef im Ring. Ich versuchte noch immer ihn einzuschätzen. Welche Nummer würde bei ihm ziehen? Die hilflose Waise? Die arme Seele die von ihrem Alten verprügelt wird wenn sie keine Kohle nach Hause bringt? Ich blickte den Reichen Kerl unsicher abwartend an und hatte meine Hände nun gänzlich zur Seite erhoben.

@Lexian Bartholomew Rutherford
(nicht konzentrieren? Du machst mir angst^^)



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