• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
• Datum und Wetter in Portland • • Alles auf einen Blick • • Das Team •
• Wir befinden uns im März und April2018 •


Highlight dieser Monate: 01.3.18 - Frühlingsanfang 02.3.18 - 11.03.18 traditioneller Jahrmarkt 17.3.18 - St.Patricks Day
Die nächste Zeitumstellung findet voraussichtlich Anfang Dezember statt.

• Die Temperaturen hier in Portland •


März: Tagsüber bei 8° bis 17°C und Nachts bei etwa 1°C bis 4°C April: Tagsüber bei 15° bis 21°C und Nachts bei etwa 5 - 9 °C


#1

About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 19.06.2018 10:49
von Korben J. Ryder | 56 Beiträge

Sonntag der 25 Februar - Gegen 11:30 Uhr Mittags



Den Revolver in der Hand aber leicht hinter den Rücken haltend, öffnete Savage die Tür. Sein Hemd war offen, darunter ein Unterhemd was einmal weiß gewesen sein musste, jetzt aber eher einem grau glich. Die Haare hingen ihm ins Gesicht und anstatt die Person vor der Tür zu betrachten, ging sein Blick, wie immer, einmal die Straße rauf und runter. Erst jetzt blickte er in das junge Gesicht von Thug.
“Wird auch Zeit das du dich blicken lässt”, meinte er knapp und wandte sich zurück ins Haus. “Küche” - War alles was man noch im gehen von ihm hörte.

Das Wohnzimmer war wie immer, unaufgeräumt. Jedoch wirkte es schlimmer als sonst. Auf dem kleinen Tisch stapelten sich mehr Dosen und Pizzakartons als üblich. Und auf dem Sofa schien eine Gestalt, eingewickelt in eine Decke zu schlafen. Im vorbeigehen gab Korben dem Sofa einen kräftigen Tritt gegen die Rückseite. “Steh endlich auf kleiner. Und schwing deinen Arsch in die Küche, vielleicht lernst du was”, hörte man Savage harte Stimme.

Sein Weg führte ihn direkt zum Herd. Bevor Knox klopfte, war er dabei gewesen Eier in eine Schüssel zu hauen. Er legte den Revolver neben der Schüssel ab und blickte zur Tür. Seine Hand wischte sich vereinzelte, wirre Strähnen aus dem Gesicht. Sein kühler Blick lag auf Thug der ihm gefolgt war. Von der Anspannung der letzten Nacht oder seiner üblichen Ungeduld war in diesem Moment nichts zu sehen. Gestern noch hatte er Thug auf Antworten gedrängt, heute schien er alle Zeit der Welt zu haben. “Scheiße, hast du abgenommen? Du bist so dünn”, stellte er wie jedes mal, bei dem Blick auf den Jungen, fest. Kopfschüttelnd zündete er sich eine Zigarette an und ließ den Blick an Thug vorbei ins Wohnzimmer gleiten. “Scheiße Rob! Schwing endlich deinen Arsch vom Sofa!”, brüllte er mit einer, für ihn üblichen Aggressivität, in der Stimme. Erneut ging sein Blick auf Thug. “Setz dich”, meinte Korben wesentlich ruhiger und wandte sich seinen Eiern zu. Es klang wie eine Einladung aber jeder der ihn kannte wusste, dass dem nicht so war. Mit der Zigarette im Mundwinkel, schlug er auch die letzten Eier in die Schüssel.
“Das Frühstück soll ja die Wichtigste Mahlzeit am Tag sein”, sinnierte er vor sich hin. “Denkst du das auch?”, fragte er und hielt kurz inne, blickte dabei über seine Schulter zu dem siebzehnjährigem am Tisch. “Ich sag dir mal was”, fing er mit schwerem Ton an ohne auf eine Antwort zu achten, “jede verfluchte Mahlzeit ist wichtig!”. Ein schmales grinsen war zu sehen ehe er sich wieder seiner Schüssel widmete und anfing die Eier zu verrühren.
“Verdammt noch mal Rob!”, brüllte er nochmals und ohne Vorwarnung während er die Pfanne auf den Herd stellte und diesen einschaltete. Das Verhältnis zu seinem kleinen Bruder war für die meisten undurchsichtig. Und eben jener hatte sich vor einigen Wochen wieder bei ihm einquartiert und belagerte nun sein Sofa.
Es gab ein zischen als Korben den Speck in die Pfanne kippte und mit meinem Löffel das ganze verteilte. “Es ist wie mit einem Job. Wenn du Erfolg haben willst, ist jeder Job wichtig…”, philosophierte Savage weiter und blies dabei etwas Rauch aus.


@Robin A. Ryder & @Knox Lancaster
Wer will? Hoffe Datum & Co sind ok. 


..

nach oben

#2

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 19.06.2018 12:57
von Robin A. Ryder (gelöscht)
avatar

Wie lang war er gestern aus gewesen? Eigentlich gar nicht so lange, aber wie immer, konnte der junge Ryder nicht sofort einschlafen, hatte nochmals den TV angemacht und eine Dokumentation über die Ureinwohner Finnlands geschaut. Eigentlich ganz interessant und ein Land, dass er durchaus als besuchenswert empfand, es sich jedoch niemals leisten wird können. Gegen 5 Uhr musste er dann doch eingeschlafen sein, denn er hatte nur noch eine wage Erinnerung, was zu diesem Zeitpunkt im TV lief. Vielleicht hatte er es aber auch nur mit seinem Traum verwechselt, denn in diesem war er zwar immer noch nicht Ehrgeizig, aber hatte ausgesorgt und konnte überall hinreisen, wohin er wollte. Er hatte sich ins gemachte Nest gesetzt. Ein viel zu schöner Traum, der durch eine Art Erdbeben in seinem Traum fast schon zunichte gemacht wurde. Ein kurzes Wimmern und ein Umdrehen auf die andere Seite, sollte seinem Bruder bereits zeigen, dass er den Stoss nicht realisiert hatte. Zumindest nicht als Aufforderung, dass er in die Küche gehen soll. Etwas lernen wollte er ausserdem auch nicht. Er war die letzten Jahre durchaus zurecht gekommen, hatte gelernt, sich aus der eigenen Scheisse irgendwie immer rauszumanövrieren und zu eine Art Überlebenskünstler geworden. In dem Bereich musste man ihm also nichts mehr beibringen. Was man ihm jedoch geben konnte, wäre etwas mehr Elan und Ehrgeiz, sein Leben in die Hand zu nehmen und nicht immer alles auf sich zukommen zu lassen.

Er war zwar gestern Abend aus gewesen, aber er hatte es nicht übertrieben, weswegen er ausnahmsweise keinen Kater hatte. Erst als er erneut aus seinem andauernden Traum gerissen wurde, schrie er zurück. „Mensch Korben…“ er nannte seinen Bruder immer mit Vorname, zumindest hier im trauten Heim. Er hatte nicht einmal mitbekommen, dass Besuch da war, aber selbst das war ihm irgendwie egal. Er wollte schlafen und sich nun nicht die genialen Geschäftsideen seines Bruders anhören. Wie oft hing er ihm in den Ohren die letzten Wochen? Fast täglich hielt er ihm irgendeine Standpauke und er kam immer mit demselben scheiss. Ja, er hatte sich hier einquartiert und eigentlich kannte er seinen Bruder, aber das er noch stressiger werden könnte, hätte er niemals für möglich gehalten. Er hatte sogar manchmal das Gefühl, dass dieser nicht mal schlief, was schon echt krank war. Da keine Reaktion kam – vielleicht, weil er nicht so laut schrie wie es sein Bruder stets tat – machte er erneut seine Augen zu. Irgendwann würde sein Bruder gewiss auch müde werden und ihm seine Ruhe gönnen.

Jedoch schien er heute nicht gerade milde gestimmt zu sein, denn erneut trat die unangenehme Stimme seines Bruders an sein Ohr. Ob es nun an der Strenge in der Stimme lag oder weil er nun ohnehin nicht mehr schlafen würde können, wusste er nicht, aber er schlug die Decke weg und setzte sich zumindest schon einmal auf. Seinen Kopf hatte er zwischen seine Hände geklemmt und fluchte leise vor sich hin. Er fuhr sich dann kurz durch seine Haare, was für ihn fast schon einen Kamm ersetzte und stand dann mit Boxer und Achselshirt in der Küche. „Was willst du denn? Ich will nichts essen.“, meinte er dann im ruhigen Ton, aber trotzdem spürte man einen Hauch Genervtheit in seiner Stimme. Er setzte sich dann neben Knox auf den Stuhl, nachdem er kurz an die Kaffeemaschine gegangen war, sich eine Tasse geschnappt hatte und diese mit der braunen Brühe gefüllt hatte. Erst jetzt fiel sein Blick auf Knox. Ein kurzes Nicken sollte als Begrüssung ausreichen und so nahm er den ersten Schluck vom Kaffee.

@Knox Lancaster @Korben J. Ryder


nach oben

#3

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 19.06.2018 22:27
von Knox Lancaster


| 61 Beiträge

Am Liebsten hätte er sich vor dem Treffen mit Savage gedrückt, aber zum Einen war er kein Drückeberger und zum Anderen, hätte es das Ganze vermutlich nur noch schlimmer gemacht. Im Gegensatz zu ihm kannte Savage keine Skrupel, dessen war sich Knox bewußt. Er hatte nicht nur einmal dabei zugesehen, wie Savage selbst Hand an Jemanden gelegt hatte, nicht nur einmal war er selbst Derjenige gewesen; er wußte also ganz genau, was vielleicht oder eher gesagt vermutlich, auf ihn zukommen würde. Ihm war klar, dass sein Boss mehr als angepisst sein musste, wenn dieser sich durch 'ein kleines, dummes Mädchen'  in einem drohenden Krieg mit den Serpents befand oder vielleicht, noch schlimmer, von Sara unter Druck gesetzt wurde. Savage war zwar der King des Westend, aber er hatte keine Motorad-Gang in der Hinterhand. Wie immer begrüßte ihn sein Boss mit der Knarre hinterm Rücken, bevor er ihm zu verstehen gab, dass er reichlich spät dran war und ihn dann knapp in die Küche befahl. Sein Blick glitt über die, in Decken gewickelte Gestalt, als Savage dagegen trat, doch er verschwendete keine Zeit damit, sich zu fragen, wer es wohl war, sondern folgte ihm in die Küche, wo er in Nähe der Tür stehenblieb. Er hielt unbewußt einen Sicherheitsabstand und hätte fast die Augen verdreht, als Savage wie immer mit der alten Leier kam, ob er abgenommen hätte, als er sich zu ihm umdrehte und musternd seinen Blick über ihn wandern ließ. Bei Savages' anschließendem Gebrüll, zuckten nur kurz seine Augenlider, wandte seinen Blick aber für einen Moment durch die Tür zurück in den Wohnraum, wo das Sofa stand. Der kleine Bruder war also back in town! Knox verkniff sich ein Grinsen, er mochte Robin irgendwo, zumindest etwas, denn gut kannte er ihn nicht, auch wenn er sich nicht sicher war, ob es wirklich zu seinem Vorteil war, wenn dieser derzeit anwesend war. Rob hatte so eine Art an sich, die Savage auf die Palme brachte, denn im Gegensatz zu jedem Anderen nahm er sich ziemlich viel heraus. Und Savage mocht es nicht, wenn sich Jemand zu viel herausnahm, vor Allem nicht in Gegenwart seiner Leute. Doch Knox war ein guter Beobachter und wußte, dass Rob Savages' Schwachstelle war und es beruhigte ihn, das zu wissen, auch wenn er es vermutlich niemals wirklich gegen seinen Boss einsetzen konnte. Dessen Satz, dass Rob vielleicht noch etwas lernen würde, nicht gerade beruhigend klang, weswegen er den Blick wieder auf diesen lenkte.

Als Savage ihn aufforderte, sich zu setzen, zögerte Knox dieses Mal keinen Augenblick, auch wenn er nicht rannte oder besonders zügig ging, so setzte er seine Schritte doch sofort zum Tisch hinüber, um sich den Stuhl zurechtzuziehen und sich so zu setzen, dass er Savage nicht aus den Augen lassen musste. Wieder einmal folgte eine vollkommen unnötige Lektion von seinem Boss, als ob er jemals zu regelmäßigen Mahlzeiten kommen würde, aber das machte das Ganze auch wieder beängstigender, denn darüber war sich Savage natürlich bewußt. Trotzdem konnte Knox das aufkeimende Magenknurren nicht unterdrücken, als Ei und Speck schließlich in der Pfanne landeten. Er gab nur wieder diesen typischen Grunzlaut von sich, den er sich vor Allem für Savage aufsparte, der sowieso derzeit noch keine wirkliche Antwort erwartete, wenn er seine Monologe hielt, nur unterbrochen von einem weiteren Brüllen in Richtung seines Bruders. Und am Ende leitete er dann schließlich ein, worum es vermutlich am heutigen Tag gehen würde. Den Job! Wäre das hier nicht sein beschissenes Leben, könnte man es vermutlich für eine Sitcom im Vorabendprogramm halten, denn Robins' Antworten waren sicherlich nicht dazu geeignet, Savages' Blutdruck in normalen Bahnen zu halten. Als Robin in die Küche schlurfte, verfolgte Knox ihn nur mit halben Auge, während sein Blick lauernd weiterhin auf seinem Boss lag, erst als sich der kleine Bruder neben ihn setzte, erwiderte er kurz das Nicken und gönnte auch ihm den undefinierbaren Grunzlaut als Begrüßung.




zuletzt bearbeitet 08.07.2018 13:49 | nach oben

#4

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 20.06.2018 09:03
von Korben J. Ryder | 56 Beiträge

Gerade hatte er die Tabasco Flasche in die Hand genommen und gab einige Tropfen der scharfen Mischung zu den Eiern, als sich auch Robin in die Küche bequemte. Korben bedachte ihn nur mit einem kurzen Blick und anschließendem Kopfschütteln.
“Es kommt nicht darauf an was man will ”, unterbrach er sich selber in seinem Überleitenden Monolog. Und er hasste es unterbrochen zu werden. Für einen Außenstehenden mochte er gerade einen ausgeglichenen Eindruck machen. “Schieb deinen Arsch auf einen Stuhl und hör einfach zu”.
Qualm ausblasend verteilte er die gelbliche Masse auf drei Teller und stellte seinem Bruder wie auch Thug einen vor die Nase. “Esst”, forderte er knapp und sein kritischer Blick lag dabei einen Moment lang auf Robin, ehe er sich abwandte und mit dem Hintern an die Arbeitsplatte lehnte.

“… Jobs”, meinte er und setzte damit seinen unterbrochenen Monolog fort. “Wenn du Erfolg  haben willst, ist jeder  Job wichtig”, wiederholte er sich und blies Rauch durch seine Nase aus. Er machte eine Pause, blickte nachdenklich ins Nichts und zog dabei am Rest seiner Zigarette; ehe er sie ins Waschbecken schnippte. Seinen Teller nehmend ging er zunächst Wortlos zum Tisch und setzte sich. Er kratzte sich am Kopf und sein Gesicht nahm einen ironisch fragenden Gesichtsausdruck an, mit dem er Knox bedachte.
“Erkläre mir Thug…”, fing er mit gefährlich amüsierter Stimme an, “… warum werde ich von der verdammten Serpent Schlange nach Downtown zitiert, bekomme Drohungen an den Kopf geknallt, kratze an einem Krieg und bekomme dann einen Job aufgedrückt?”, fragte er in bitterem Ton. Kurz ging sein Blick zu Rob nur um sich anschließend wieder auf den siebzehnjährigen zu konzentrieren. “Erkläre es mir, denn ich habe… KEINE VERDAMMTE AHNUNG!”, herrschte er ihn mit stechendem Blick an.

Auch wenn sich das gestrige Gespräch noch zum guten gewendet hatte und er sogar einen ganz ansehnlichen Gewinn erwarten konnte, die Art und Weise wie es lief machte ihn wütend. Mehr noch, da er das Gefühl hatte vorgeführt worden zu sein. Tief einatmend fuhr er sich durch die Haare und begann nun selbst und das in scheinbarer Seelenruhe, zu essen, wobei er auf Thug’s Erklärung wartete.

@Robin A. Ryder & @Knox Lancaster


..

nach oben

#5

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 20.06.2018 19:07
von Robin A. Ryder (gelöscht)
avatar

Eigentlich konnte einem Knox fast leid tun, denn auch, wenn er momentan dem Wohlwollen seines Bruders ausgeliefert war, so hatte er stets die Wahl, ob er bei ihm bleiben oder wieder durch die USA touren wollte. Knox könnte mit Sicherheit auch die Stadt verlassen, jedoch hieß es nicht automatisch, dass es ihm dadurch besser ging. Hier wusste er wenigstens, woran er war und sicherlich wusste er mit den Jahren auch, wie er bei Korben reagieren und agieren musste, um nicht komplett seine Wut abzubekommen. Das er nicht wirklich gut darin war, seinen eigenen Bruder zu beruhigen, war kein Geheimnis. Ob er nun nicht die richtigen Worte fand, den falschen Gesichtsausdruck drauf hatte oder er das Gefühl hatte, er würde seine Autorität vor seinen Leuten untergraben, wusste er nicht, aber es war ihm auch vollkommen latte. Er wurde in die Welt hineingeboren und hatte einen Mund bekommen und eine Stimme erhalten. Warum hatte er sie bekommen, wenn er seinem Bruder nichts entgegenbringen durfte?
Eigentlich war es schon verwunderlich, dass er sich überhaupt die Mühge gemacht hatte, den Weg in die Küche einzuschlagen. Im Grunde machte er immer das Gegenteil, was Korben von ihm forderte, weswegen er einfach dem Kaffee die Schuld daran gab, dass er nun tatsächlich hier saß und Korben beim Philosophieren zuhörte. Etwas, was er noch nie gut konnte, aber es betraf ja offenbar nicht ihm, denn das begann ja bereits als er hereinkam. Kaum saß er, hatte auch sein Bruder das Rührei mit Speck fertig, zog drei Teller hervor und verteilte diesen gleichmäßig auf alle drei Teller. Hatte er ihm gerade nicht zugehört? Er hatte keinen Hunger und trotzdem stellte er den Teller vor ihm ab und befahl  schon fast, dass sie essen sollten. Er schob daher den Teller wieder weg und widmete sich vollkommen der braunen Brühe, welche vor ihm in der Tasse, war.

Als das Philosophieren weiterging bzw. er seine Weisheiten ihnen mitteilte, konnte er sich ein Augenrollen nicht sparen. Hoffentlich kam er bald mit dem, was er ihm beibringen wollte, um die Ecke, denn bisher hatte er ihm nichts Neues erzählt. Diese Leiher hörte er wohl schon zum 100 Mal und langsam hing es ihm zum Hals raus. Als er jedoch dann direkt Thug ansprach, der ihm offensichtlich etwas erklären sollte, blickte er erneut den 17-Jährigen an. Was hatte er denn ausgefressen? Neugierig wie er war, hörte er wohl das erste Mal mit beiden Ohren gleichermaßen zu. Ein Umstand, der nicht allzu häufig vorkam, aber er war eben auch nur ein Mensch und zudem noch neugierig. Anfänglich hörte sich sein Bruder noch ziemlich gelassen an, wenn auch nicht sehr erfreut. Wer den Job letztlich ausführen durfte, konnte er sich vorstellen. Da es Thug offenbar verkackt hat, würde er wohl wieder daran glauben müssen. Jedoch gen Ende seiner Rede, wurde er lauter sprich energischer und für einen kurzen Moment zeichnete sich sogar Wut in seinen Augen ab. Konnte natürlich auch sein, dass er sich irrte. Vermutlich wäre es nun sein Part, irgendwas zu sagen, Partei für den armen Jungen zu ergreifen oder ähnliches, aber er hatte darauf gerade keine Lust und er war außerdem noch viel zu müde, wurde er ja nicht wirklich auf sanfte Weise geweckt.


@Korben J. Ryder @Knox Lancaster


nach oben

#6

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 09.07.2018 20:00
von Knox Lancaster


| 61 Beiträge

Knox mischte sich wohlweislich nicht in das Gespräch zwischen Savage und seinem Bruder ein, er war nicht lebensmüde, außerdem ging es ihn nichts an, allerdings erhöhte die Anwesenheit des kleinen Bruders nicht gerade Savages' Laune. Nicht gut für Knox, vor Allem, da ihm mehr als bewußt war, dass Robin mit ihm als praktisches Beispiel lernen sollte. Wie immer hatte er Hunger, war sich aber bewußt, dass ihm sein Appetit vermutlich mehr als bald vergehen würde, weshalb er der Aufforderung von Korben direkt nachkam. Dennoch behielt er seinen Boss dabei weiterhin im Blick, wenn er in Savages' Gegenwart war, wünschte er sich zusätzliche Augen im Hinterkopf, denn man konnte nie wissen, wann man reagieren musste, um seinen unwillkürlichen Reaktionen möglicherweise zumindest etwas entgehen zu können. Es dauerte auch nicht lange, bis Savage den Faden wieder aufgriff und Knox wußte, dass der Moment, wo er sein Besteck lieber liegen ließ, bald gekommen war.

Als dieser schließlich mit dem eigenen Teller hinüber zum Küchentisch kam und sich setzte, spannte sich der 17-jährige unwillkürlich an, er war Schläge seit frühester Kindheit gewohnt, das machte ihm keine Angst, aber bei seinem Erzeuger hatte er immer gewußt, woran er war und konnte sich darauf einstellen. Savage war ein ganz anderes Kaliber, er manipulierte, er spielte mit seinem Gegenüber, er genoß es, ihn im Ungewissen zu lassen, er saugte die Anspannung und Angst in sich auf und labte sich daran. Der gefährlich amüsierte Tonfall alarmierte Knox nur noch mehr und er ließ langsam sein Besteck sinken, nur kurz umfasste er die Gabel so fest, dass sich seine Knöchel weiß durch die Haut abhoben, bevor er sie losließ und sich zurücklehnte. Es mochte locker wirken, doch er blieb bis in den kleinsten Muskel angespannt, der bittere Unterton folgte und schließlich brüllte Savage fast und Knox konnte die Wut in seinen Augen erkennen. Er zuckte nicht zusammen, er hatte sich unter Kontrolle, auch wenn er für den Moment mehrfach blinzelte, das war seine einzige Reaktion.

Natürlich hatte er sich schon Gedanken darüber gemacht, was er Savage erzählen sollte, doch selbst in seinen Ohren hörte sich jede Erklärung mehr wie eine Ausrede an, Fakt war aber, dass er einfach nichts davon mitbekommen hatte. Wie auch, er hatte zwar seine Informationsquellen, bekam so ziemlich sämtliche Gerüchte mit, aber auch er hatte nur zwei Augen und zwei Ohren, zudem wäre er nie auf die Idee gekommen, dass ausgerechnet Cat so eine Scheiße verzapfen würde. Sein Blick ruhte weiterhin auf Savage, er atmete flach durch, um es nicht zu offensichtlich zu machen, aber er war sich bewußt, dass er hier gleich zwei Ryder-Brüdern gegenüber saß, die Beide ein gutes Beobachtungsvermögen besaßen. "Angeblich war es eine Gelegenheit, die sie ergriffen hat. Sie wußte nicht, wem der Wagen gehörte, das glaube ich ihr auch, allerdings glaube ich nicht, dass sie die Idee hatte. Sie hält allerdings die Klappe, ist Niemand, der einen Anderen verpfeift!" Seine Worte klangen nüchtern, er hatte tatsächlich nicht mehr aus Cat herausbekommen oder zumindest Nichts, was er seinem Boss auf die Nase binden würde.




nach oben

#7

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 15.07.2018 14:51
von Korben J. Ryder | 56 Beiträge

Wenn man Savage nicht kannte, würde man nicht annehmen das er durchtriebener war, als er zunächst schien. Ja selbst wenn man ihn kannte, ging man kaum davon aus. Er war eine gefährliche Mischung aus Wahnsinn und Geschäftssinn. Der alte Shoemaker hatte gute Arbeit geleistet.
Korben schob sich langsam die erste Gabel in den Mund und man mochte ihm nicht mehr ansehen das er vor wenigen Sekunden laut wurde. Kauend lauschte er den Worten seines jungen Mitarbeiters, ohne ihn jedoch dabei anzuschauen. Sein Blick lag gerade auf seinem Bruder. Eine zweite Gabel folgte der ersten. Der junge Lancaster hatte sich schon längst erklärt, doch von Korben kam noch keine Reaktion darauf. Viel eher war es gerade der bei Seite geschobene Teller, der seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Korben’s Blick ging von dem Teller zu seinem Bruder und wieder zurück. Eine weitere Gabel mit Rührei fand den Weg in seinen Mund. “Iss!”, wiederholte sich Savage in forderndem Ton und bedachte seinen Bruder mit einem strengen Blick. Das vielleicht eine Sorge, sein kleiner Bruder könnte nicht genug essen, sich hinter seinem Blick verbarg, war wohl für viele zu weit her geholt. “Wer weiß wann du das nächste mal was warmes bekommst”, meinte Savage weiter und grinste Schief. “Thug hier würde nie eine Mahlzeit ausschlagen, oder?”, sprach er den Teenager an und bedachte ihn mit einem knappen Blick.

Wer jetzt aber glaubte, dass vorhergegangene Gespräch, sein laut werden, wäre vergessen, der irrte. Korben beherrschte es wie ein Meister zwischen den Themen zu springen. Korben aß weiter, nippte an seinem Kaffee und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund.
“Gelegenheiten sollte man nutzen wenn sie sich bieten”, griff er ohne weiteres Thug’s Erklärung auf und griff nach seiner Zigarettenschachtel. Er zündete sich eine an und blickte knapp in die Runde. Er wirkte ruhig und gelassen. Keine Spur mehr von Anspannung oder Aufregung.
“Und du sagst es war nicht ihre Idee? Wessen dann?”, sinnierte er vor sich hin ohne dabei Thug direkt anzuschauen. Nach einem kurzen Moment des Nachdenkens, lehnte er sich zurück und zog an seiner Zigarette. Die Tatsache das er einen erzwungenen Deal angenommen hatte, war bei genauerer Betrachtung, eher ein Glücksfall. Der Gewinn war beachtlich. Dennoch störte ihn die Art und Weise. Und mehr noch störte ihn, nicht zu wissen was in seinem kleinen Reich vor sich ging. “Du wirst dafür Sorgen das nicht noch mehr auf die Idee kommen Gelegenheiten zu ergreifen, hast du verstanden?”, sprach er in leisem und bedrohlichem Ton in Knox’ Richtung. Er blickte Thug weiter an und hob Achtung gebend einen Finger. Langsam wandte sich sein Blick in Richtung seines Bruders.
“Oder - Rob, was würdest du an meiner Stelle tun?”, fragte er während sein Blick etwas lauernd gehässiges an nahm.

@Robin A. Ryder @Knox Lancaster


..

nach oben

#8

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 15.07.2018 17:48
von Robin A. Ryder (gelöscht)
avatar

Er gähnte. Irgendwie entwickelte sich dieses Gespräch zu einer kleinen Telenovela und so etwas langweilte ihn einfach. Egal, was ihm Korben auch beibringen wollte, es war ihm egal, sollte er nicht bald auf den Punkt kommen. Ihn nervte diese Philosophiescheisse enorm an und wenn ihm nicht passte, wie Knox arbeitete, dann sollte er es gefälligst selbst machen. Dies zu denken war eine Sache, es zu sagen eine andere. Natürlich wusste auch Robin, dass er der eigentliche Schwachpunkt von Korben war, der es jedoch imemr so hinstellte, als würde er auch nicht davor zurückschrecken, seinem kleinen Bruder eine Lektion zu erteilen. Sein älterer Bruder war durchaus ein Mann der Tat und auch, wenn sie nicht unterschiedlicher sein konnten, hatten sie beide eine Verbindung, die es Korben in besonders schwachen Momenten, untersagte, Hand an Robin zu legen. Das er ihn erneut aufforderte zu essen, machte ihn ja fast schon wütend. Warum verstand er kein nein? War das so schwer? "Iss es doch selbst. Ich habe doch schon gesagt, dass ich keinen Hunger habe.", kam erneut über seine Lippen und man spürte bereits, dass es ihn annervt, so bevormundest von Korben zu werden. Ob das, was er gerade von sich gab als Drohung aufzufassen war, wusste er nicht, aber Robin war eine Art Überlebenskünstler und würde schon irgendwie über die Runden kommen. "Das ist schön und gut für Thug. Dann kann er ja meine Portion auch noch haben.", und schob den Teller in die Richtung von Knox. Manchmal hörte er sich aber auch wirklich etwas trotzig an.

Als er sich dann wieder etwas beruhigt hatte, anfing zu essen und in ruhigen Ton mit Knox redete, lehnte er sich zurück. Die Zigarette, welche sich gerade Korben anzündete, interessierte ihn mehr als das Gespräch an sich und er überlegte, ob er sich einfach bedienen sollte, unterliess es aber, denn das Cat offenbar erwischt wurde und das obwohl er ihr klare Instruktionen gegeben hatte, passte ihm gar nicht in den Kram. Eigentlich hatte er bereits die Befürchtung, dass sie ihn verpfiffen hätte und er deswegen so unsanft geweckt wurde, aber Thugs Worte sagten etwas anderes. Sicherlich würde Thug alles tun, um die Wut, welche sich definitiv in Korben befand, von sich auf jemand anderen zu schieben. Er musste daher davon ausgehen, dass Cat wirklich die Backen still gehalten hatte. Für einen kurzen Moment wollte er sich einmischen, aber er besann sich darauf, dass je weniger er von sich gab, desto weniger konnte gegen ihn verwendet werden, weswegen er einfach nochmals einen Schluck von seinem Kaffee nahm. "Sie unterstehen dir, nicht mir, Joyce." Vielleicht war es etwas provozierend, seinen Bruder beim Zweitnamen zu nennen, aber es überkam ihn einfach. Rob dachte nicht immer nach, was er tat oder was für Auswirkungen seine Handlungen auf andere hatten. "Du solltest daher machen, was du für richtig erachtest." Was erwartet er jetzt? Das er sie in Schutz nahm? Klar, hatte er in der Vergangenheit häufiger Thug in Schutz genommen und Korben somit vor ihm bloss gestellt, aber wenn er so etwas erwartet hatte, hätte er ihn ausschlafen lassen müssen. Für jegliche Konfrontation, war es zu früh und er zu müde.

@Knox Lancaster @Korben J. Ryder


nach oben

#9

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 11.08.2018 00:07
von Knox Lancaster


| 61 Beiträge

Robs' Anwesenheit trug nicht gerade dazu bei, dass Knox sich entspannte. Gut, das tat er sowieso nie wirklich in Savages' Gegenwart, aber heute wirkte es so, als würde der kleine Bruder es sogar darauf anlegen, den großen Bruder noch mehr auf die Palme zu bringen. Na danke, auf diese geschwisterliche Zofferei konnte er getrost verzichten, er wollte dabei gewiss nicht zwischen die Fronten geraten, aber im Moment deutete Alles darauf hin, das genau DAS  passieren könnte. Selbstverständlich rührte er den Teller von Rob nicht an, als dieser ihn zu ihm rüberschob, natürlich hätte er die Portion ohne Schwierigkeiten noch verputzen können, aber er war nicht selbstmordgefährdet. Er sah nicht viel fernsehen, wo auch, wenn man bedachte, wo er lebte, aber selbst ihm war bewußt, dass das Ganze hier ein Bißchen wie in einer Telenovela oder einer Folge der Supernanny ausartete. Nur, dass Savage seinen kleinen Bruder nicht auf die 'stille Treppe'  schicken würde. Unter anderen Umständen, wäre die Vorstellung davon sicherlich sogar amüsant gewesen.

Trotzdem war Knox bewußt, dass Savage das Thema sicherlich nicht so einfach auf sich beruhen lassen würde und natürlich wurde er nicht 'enttäuscht' , als sein Boss seine Aufmerksamkeit wieder auf ihn legte. Bei dessen Feststellung, dass er nicht glaubte, dass Cat die Idee für das Ganze hatte, gab er wieder diesen undefinierbaren Grunzlaut von sich. Ja, das hatte er gesagt, ebenso wie er schon gesagt hatte, dass Cat nicht geredet hatte, aber natürlich musste Savage nochmal nachhaken. "Wenn es Einer aus dem Krähennest war, finde ich es raus.", brummte er deswegen heiser, presste dann nur kurz die Lippen aufeinander und betrachtete seinen Boss prüfend, der im Moment mehr seiner eigenen Portion Aufmerksamkeit zu schenken schien, "Allerdings glaube ich nicht, dass es Einer von dort war. Ich habe keine Gerüchte gehört und normaler Weise gibt es immer Irgendeinen, der dumm rumlabert. Und Niemand dort wäre so lebensmüde, sich mit den Serpents anzulegen, nicht einmal Bullet." Er war nicht so dumm, zu glauben, dass Savages' Wut schon verraucht war, so wie der Qualm seiner Zigarette, die er sich gerade angezündet hatte. Häufig wechselten sich bei seinem Boss Phasen von Ruhe, Geschrei oder bedrohlichem Flüstern ab und er war nicht unbedingt ein Mensch, der sich schnell beruhigte, lediglich gut darin, bestimmte Gemütszustände vorzuspielen, wenn es gerade in seinem Interesse lag. Er atmete einmal tief durch, als dieser seine Aufmerksamkeit wieder auf ihn legte und ihn im bedrohlichen Ton daran erinnerte, wofür er zu sorgen hatte. "Aye!", brummte er daraufhin nur, denn was sollte er sonst groß erzählen? Allerdings war er sich sicher, dass es noch lange nicht damit vorbei war, was ihm auch kurz darauf bestätigt wurde, als Savage sich an Rob wandte und ihn fragte, was dieser tun würde. Er warf einen kurzen Blick zum kleinen Bruder rüber und hätte am Liebsten laut aufgestöhnt, als jener es sich doch wirklich wagte, Savage Joyce zu nennen. Anscheinend legte Rob es wirklich darauf an, seinen Bruder zum Ausrasten zu bringen und er war sich ziemlich sicher, dass darunter am Ende nicht nur Rob selbst leiden würde. Leise und unauffällig rückte er mit dem Stuhl etwas zurück, um mehr Spielraum zu haben, falls er aufspringen musste, um Iirgendeiner Aktion von Savage ausweichen zu können.




zuletzt bearbeitet 11.08.2018 08:59 | nach oben

#10

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 13.08.2018 12:13
von Korben J. Ryder | 56 Beiträge

Ruhig und gelassen nahm er einen Zug von seiner Zigarette. Korben’s Blick lag auf seinem kleinen Bruder. Den jungen Lancaster behielt er aus dem Augenwinkel im Blick. Es war ein Bild wie ein Stillleben. Fast lautlos blies er den eben inhalierten Rauch wieder aus. Ein alt bekannter Schmerz, ein alter Weggefährte wenn man so wollte, bohrte sich langsam in seinen Kopf. Begann pochend und stechend mit seinem Spiel. Gelegenheiten sollte man nutzen, wiederholte es sich in Korben’s Kopf. Was aber wenn die Gelegenheiten andern dienten und nicht ihm? Hier wurden in letzter Zeit zu viele Gelegenheiten genutzt auf die er keinen Einfluss hatte. Die Serpent Schlange führte ihn vor. Dieses kleine Biest aus dem Nest machte ihr eigenes Ding und dann war da noch sein kleiner Bruder. Und wer weiß was noch alles lief, ohne das er es wusste? Vielleicht standen draußen schon die Cops? Seine Mutter? Joyce! Joyce! Joyce! Hämmerte es unaufhörlich in seinem Kopf.

Von der glatten See zu einem Tsunami. Savage schnellte unvermittelt vor, griff seinen kleinen Bruder und zog ihn brutal zu sich über den Tisch. Es gab einen lauten Knall als Rob’s Kopf vor ihm auf den Tisch gedrückt wurde. Teller sprangen und Tassen verloren ihren halt, fielen zu Boden. Korben atmete schwer, hielt seinen Bruder unbarmherzig im festen Griff und legte seinen Mund an das Ohr des jüngeren.
“Wage es ja nicht nochmal so mit mir zu reden, hörst du kleiner Bruder?”, raunte er ihm leise und gefährlich ins Ohr. Langsam hob sich sein Blick und ging zu Knox, der etwas mit seinem Stuhl zurück gewichen war. Erst jetzt ließ er seinen Bruder langsam los und erhob sich. Er atmete tief ein, legte sich die Haare zurück und nahm sich die Zigarette auf, die zu Boden gefallen war. Sein Blick wanderte über den Tisch. “Scheiße ich hab meinen Kaffee vergossen”, meinte Korben in trockenem und ruhigem Ton. Langsam ging er zu einem der Küchenschränke, öffnete eine Schublade und begann etwas zu suchen. Er fand eine kleine Plastik Dose mit Pillen, warf zwei davon ein und schaute die beiden jungen Männer an. “Verdammt Rob lass dich nicht so gehen! Und Thug, es ist mir scheiß egal was du glaubst. Ich will wissen was da vor sich geht. Es ist dein Job die Kids in Spur zu halten, also mach ihn verdammt!”, Savage Stimme wurde mit jedem Wort eindringlicher aber nicht wirklich lauter. “Ich glaube ich werde mir einen Hund anschaffen, oder zwei. So große, schwarze, böse Viecher. Die können hinten im Hof…”, begann Korben das Thema zu wechseln, brach aber seine Worte ab. Träge stellte er seinen Stuhl wieder auf um sich zu setzen. Es wurde einen Moment still in dem er seinen kleinen Bruder betrachtete. “Du hast einen verdammten Kopf zum denken Rob. Also denk nach und sag mir was du tun würdest”, erneut lag sein Blick fordernd auf seinem kleinen Bruder. Irgendwann musste er Anfangen etwas zu tun. Er konnte nicht den ganzen Tag mit seinem Arsch auf dem Sofa liegen und Cartoons gucken.

@Robin A. Ryder @Knox Lancaster


..

Knox Lancaster feiert es!
Knox Lancaster bekommt davon Kopfschmerzen!
nach oben

#11

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 19.08.2018 12:58
von Robin A. Ryder (gelöscht)
avatar

Das er es vielleicht etwas zu bunt trieb und seinen Bruder häufiger bloss stellte oder gar provozierte, war ihm nicht mal wirklich so bewusst. Er ging mit Korben sowie immer um. Das es sehr häufig Knox ausbügeln durfte, war ihm ebenso nicht bewusst, was vermutlich mehr daran lag, dass es ihm auch egal war. Es war immerhin schon immer nur auf sich bedacht gewesen und hasste es, wenn Korben ihn bevormundete und ihm sagte, was er zu tun und zu lassen hatte. Rob konnte sehr wohl selbst entscheiden, ob er hungrig war und das Rührei wollte oder eben nicht. Auch, wenn Korben stets dachte, dass Rob ihn brauchte, so war dem nicht so. Er war eine Art Überlebenskünstler und schaffte es sogar ohne Geld einen Schlafplatz und eine Portion zu essen zu ergattern. Er hatte so etwas, was sich Charme nannte, was Korben wohl vollkommen vermissen liess. Zumindest hatte er ihn noch nie charmant gesehen. Er hatte es einfach drauf, Frauen und auch Kerle, um den Finger zu wickeln.

Auch hasste er es, wenn sein Bruder meinte, man müsste ihn aus dem Bett oder in diesem Fall vom Sofa werfen, um ihn in die Geschäfte und Machenschaften zu ziehen. Er hatte kein Interesse an seinem Geschäft teilzuhaben. Ihn interessierte es daher auch nicht wirklich, dass Cat etwas gemacht hatte, was ihm missfiel. Das er der Grund für das war, weil er eben seinem Kumpel, von dem er im Grund geflüchtet war, noch Geld schuldete, würde er sicherlich nicht hier auf den Tisch legen. Das sein Bruder nun Probleme mit den Serpents hatte, interessierte ihn in etwa so sehr als wenn in Moskau ein Rad umfiel. Er würde den Mund nicht aufmachen und Cat schien auch dicht zu halten, was er dem kleinen Lockenkopf gar nicht zugetraut hätte. Obwohl er er nur mit einem Ohr zuhörte, ging er im Gedanken schon einmal durch, wie er weiter vorgehen sollte und ob er sich selbst mal Cat vorknöpfen sollte oder es einfach nun durchziehen sollte. Jetzt war der halbe Krieg eh schon heraufbeschworen. Er hatte es definitiv nicht kommen sehen, was sein Bruder machen würde. Natürlich hatten sie als Kinder häufiger Rangeleien, die irgendwie alle immer Korben für sich entscheiden konnte, aber das schob Rob immer nur auf das Alter, war er nun einmal 4 Jahre älter als er und hatte damit auch mehr Kraft als er. Das er kurz darauf fast schon die Tischplatte küsste, hatte er also definitiv nicht kommen sehen. Er hasste seinen Bruder manchmal für seine Ausraster, auch wenn er wusste, dass er diesen nun gefordert hatte. Er konnte sich nicht einmal seinem Griff entziehen und blieb daher ruhig darauf liegen. Nach der Aussage von Korben und der Kopfschmerz der im gleichen Augenblick einsetzte, konnte er nur die Augen verdrehen. Widerwillig stimmte er dann zu. «Verstanden.» Das er durch dieses Wort losgelassen wurde, brachte ihn dazu, aufzustehen, um sich erneut richtig hinzusetzen. Jetzt war er definitiv wach und hatte dazu noch Kopfschmerzen. «Das ist, weil du dich nicht im Griff hast.», kam es über seine Lippen. Hätte er ihn nicht quer über den Tisch gezogen und seinen Kopf unsaft auf die Tischplatte aufschlagen lassen, hätte er seinen Kaffee noch. Und erneut drang dieser Satz in sein Ohr. Ein Glück wurde dieser Spruch von seinen Kopfschmerzen überlagert und er erwiderte nichts darauf. Wenn ihm nicht passte, wie er lebte, konnte er ihn doch rauswerfen. Er würde gewiss einen Platz finden. Als er dann auch noch anfing, zu sagen, dass er sich einen Hund zulegen wollte, wollte er schon widersprechen. Nicht, weil er Angst vor Hunde hatte, sondern, weil ihm das Gebelle jetzt schon auf die Nerven ging. Als er ihm erneut auf die Nerven ging, war er kurz davor zu platzen. Konnte er nicht einmal Ruhe geben? Korben tat doch eh immer nur das, was ihm passte und was für ihn am meisten Profit rausschlug. Egal, was er nun sagen würde und wie sehr er seinen doch ziemlich klugen Kopf anstrengen würde, er würde ohnehin nicht so handeln. «Und was soll das bringen? Wir wissen beide, wie du bist und ich könnte nun eine geniale Antwort geben und du würdest es trotzdem nicht umsetzen.» Er nutzte seinen hübschen Kopf nicht nur damit, hübsche Frauen oder attraktive Männer für sich zu gewinnen, sondern auch manchmal, seine Interessen durchzusetzen. Und das er manchmal Tage hatte, wo er sich halt nicht von seinem Sofa bewegte und nur Cartoons anschaute, war doch vollkommen in Ordnung.

@Knox Lancaster @Korben J. Ryder


nach oben

#12

RE: About breakfast, jobs and other problems || 25. Feb || Mittags || Korben & Robin & Knox

in Past Play Archive 26.08.2018 09:48
von Knox Lancaster


| 61 Beiträge

Knox war gerade noch rechtzeitig ein Stück zurückgerutscht, wie er im nächsten Moment schon feststellte, als Savage seinen Bruder quer über den Tisch zog und dessen Kopf auf die Tischplatte knallen ließ. Eigentlich könnte er fast ein Bißchen stolz auf sich sein, da er es vorausgesehen hatte, was bei Savage durchaus nicht einfach war, aber an sowas verschwendete er natürlich keinen Gedanken. 'Einfach aus der Schußlinie bleiben!' , war eher ein Gedanke, wodurch sich Knox' eigener Überlebenswille äußerte. Jeder war sich schließlich selbst der Nächste. Bedauerte er Rob? Nicht wirklich, denn der hatte diese Situation nahezu herausgefordert und es machte dem Siebzehnjährigen noch einmal klar, dass wirklich Niemand vor Savage sicher war. Es gab so einige Schrauben, die bei seinem Boss mehr als etwas  locker waren, vermutlich fehlten sogar schon so ein paar, trotzdem würde Knox nie den Fehler machen und seine Intelligenz unterschätzen. Einer der Gründe, weshalb er ihn nie wirklich aus dem Blick ließ und auch nicht wirklich zurückrutschte. Irgendwann würde er vermutlich genau hier sterben, das war Knox bewußt, aber er hatte nicht vor, dass es so bald geschah. Bei Robs' Worten, dass Korben selbst Schuld daran trug, dass sein Kaffee verschüttet war, unterdrückte er gerade noch ein Stöhnen. Der Typ wußte auch nie, wann genug genug war, aber vielleicht war das so unter Brüdern. Davon hatte er keine Ahnung, er war ohne Geschwister aufgewachsen, hätte aber auch keinem Anderen sein beschissenes Elternhaus gewünscht, vermutlich war das also gut so.

"Aye!", erwiderte er lediglich auf Savages' Ansage, dass es sein Job war, die Kids im Krähennest auf Spur zu halten, in dem Punkt musste er Rob gedanklich dann doch zustimmen. Es wäre vollkommen egal, was er nun antworten würde, zufriedenstellen konnte er seinen Boss eh nicht. Leider war aufstehen und einfach gehen nicht wirklich eine Option und Savage hatte sich offensichtlich in den Kopf gesetzt, hier eine Lehrstunde abzuhalten, die vermutlich ziemlich böse ausgehen würde, wobei ihm nicht ganz klar war, worauf das Ganze am Ende hinauszielte. Aber auch, wenn er nicht so intelligent wie Savage war, war Knox auch nicht wirklich dumm. Natürlich hielten ihn viele einfach nur für den stumpfen Schlägertypen, aber das machte ihm nichts aus, manchmal war es besser, wenn man in gewissen Punkten unterschätzt wurde, so hatte man immer noch ein Ass im Ärmel. Im Moment hatte er einfach nur die Option, abzuwarten und das würde er stoisch tun, egal was nun kam.



zuletzt bearbeitet 26.08.2018 10:31 | nach oben

 
Besucher
8 Mitglieder und 3 Gäste sind Online:
Isaac Harper Edison, Abigail McAllister, Virginia Lindbergh, Knox Lancaster, Thyra Curtis, Kayleigh Pendergast, Caleb Dean Kinney, Kieran Jasper Galbraith

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Laure Galbraith
Besucherzähler
Heute waren 24 Gäste und 16 Mitglieder online.


disconnected Portland Gossip Mitglieder Online 8
Xobor Forum Software von Xobor