• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
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#1

We are bound to each other's hearts, cold, torn, and pulled apart. | 23. Februar 2018 | 23:30 Uhr | Angel & Rose | Closed

in Past 14.06.2018 00:07
von Rosalie Bennett | 1 Beitrag

Das heitere Geplauder der Gäste drang nur dumpf zu der jungen Brünetten hindurch, die hinter dem Vorhang der kleinen Bühne auf ihren heutigen Auftritt wartete. Es war wohl ihr seltenes Glück, dass sie eine Kollegin dazu hatte überreden können, auf ihren kleinen Sohn aufzupassen, während Rose sich darum kümmerte, das nötige Geld zu verdienen, um als alleinerziehende Mutter überhaupt über die Runden zu kommen. Natürlich könnte sie sich Hilfe holen, sollte sie jemals kurz davor sein, auf der Straße zu landen. Wenn ihre Pflegeeltern nicht wären, wüsste sie nicht, wie sie die letzten zahlreichen Monate überhaupt überstanden hätte und wo sie jetzt stehen würde. Besonders nach dem ganzen Drama mit Angel... Angel.  Wie im Zeitraffer spielte sich ihre Beziehung vor ihrem inneren Auge ab und führte dazu, dass sich ihr Herz abermals schmerzhaft zusammenzog, sich abermals anfühlte, als würde es langsam auseinander gerissen werden. Mit einem tiefen, zitternden Atemzug brachte sie ihre Gefühlswelt wieder in geordnete Bahnen, schüttelte die Erinnerungen energisch ab und konzentrierte sich lieber auf das leuchtende Display ihres Smartphones, auf dem eine neue Nachricht ihrer Kollegin aufblinkte, welche sie milde stimmte und ihr aufgeregtes Herz beruhigte. Damit war sicher, dass ihr Sohn in guten Händen war. Heh. Wer hätte jemals gedacht, dass sie zu einer überfürsorglichen Mutter mutieren würde? Ein geradezu amüsiertes Schnauben entwich ihren roten Lippen, die sich im Anschluss zu einem zarten Schmunzeln verzogen, bevor sie das kleine Gerät zurück in die Tasche ihrer schwarzen Jeggings packte und ihre weinrote Bluse glatt strich. Showtime.  Wenige Augenblicke später trat die zierliche Dunkelhaarige hinaus auf die kleine Bühne und blickte zu den unzähligen Augenpaaren, die jede ihrer Bewegungen verfolgten, als sie sich zum Klavier begab, auf dem ein Mikrofon bereitgestellt worden war, ihren Platz einnahm, ihre Haltung straffte und ihre zarten Finger in die richtige Position brachte. Stück für Stück kehrte Stille in den Raum ein, bis auch das letzte angeregte Gespräch verstummt war und die gesamte Aufmerksamkeit ihr allein galt. Ein kleines Lächeln zupfte an ihren Mundwinkeln, ehe sie in die Tasten haute und ihre Stimme erklingen ließ, die die Leute rasch in den Bann zu ziehen schien. Aber sie merkte von all dem kaum etwas. Viel zu sehr war sie in ihrem Lied vertieft, kam nicht umhin, dass dabei das Gesicht einer bestimmten Person vor ihrem inneren Auge aufblitzte, die Tag für Tag ihre Gedanken einnahm. Gott... Es war nahezu unmöglich, ihn aus ihrem Kopf zu verbannen. Jedes Mal, wenn sie ihren Sohn anblickte, musste sie an ihn denken und jedes verfluchte Mal fühlte sich ihr Herz schwer wie Blei an. Ob sie ihm jemals wieder über den Weg laufen würde? Ob sie jemanden jemals wieder so lieben konnte, wie sie ihn geliebt hatte? Fragen über Fragen, auf die sie so schnell wohl keine Antwort bekommen würde. Dachte sie zumindest. Der letzte Refrain drang über ihre Lippen, hallte durch den Raum, ehe die Melodie langsam verklang und sie ihre Hände auf ihren Schoß sinken ließ. Kaum war dies getan, ertönte der Applaus, ab und zu kam ein Pfeifen durch und jemand brüllte "Zugabe!", was Rose ein leises Lachen entlockte. Diese Momente zeigten ihr, dass sie bei der Berufswahl wohl gar nicht so falsch gelegen hatte, wie anfangs vermutet. Dieser Job war einer der wenigen Dinge, die ihr noch Freude bereiten konnten. Mit einer geschmeidigen Bewegung erhob sich die junge Frau vom Hocker, trat mit wenigen Schritten an den Rand der Bühne und deutete mit einem Hauch von Amüsement eine kleine Verbeugung an. Gerade als sie dem Publikum den Rücken zudrehen wollte, um hinterm Vorhang zu verschwinden, erblickten ihre haselnussbraunen Augen ein nur allzu vertrautes Gesicht, das sie für einen langen Augenblick erstarren ließ. Es war, als würde die Zeit zum Stillstand kommen, als würden nur noch sie und er in diesem großflächigen Raum existieren. Das kann nicht sein.  "Angel", formten ihre roten Lippen tonlos, wobei etliche Emotionen in ihren Augen wüteten, sie heftig durchschüttelten und ihr die Luft zum Atmen raubten. Mit viel Mühe riss sie sich von seinem Anblick los und flüchtete sich hinter den Vorhang, ohne dass das Publikum etwas von dem Chaos in ihrem Inneren erfuhr. Einbildung. Das war reine Einbildung. Mein Verstand spielt mir einen verdammten Streich! , wiederholte sie wieder und wieder in Gedanken, während ihre schlanken Beine sie zur Damentoilette führten. Dort angekommen ließ sie ihren Blick zum Spiegel schweifen, in der sie eine junge Frau erblickte, die wie ein verschrecktes Reh wirkte. "Ha... Haha, ja... Das muss es sein... Ich werde verrückt!", murmelte sie leise vor sich hin, tätigte einige tiefe Atemzüge, um ihr rasendes Herz unter Kontrolle zu bringen und ihren Puls zu beruhigen. Sie war einfach nur durch den Wind. Ja, genau. Es war einfach schon so weit, dass ihre Fantasie mit ihr durchging! Und jetzt stand sie hier und machte sich ohne Grund verrückt. Nicht mehr und nicht weniger. Das war verdammt nochmal nicht real gewesen! Kaum hatte sie sich davon überzeugt, trat sie wieder hinaus in den schmalen Flur, von dem aus man gedämpft Gespräche und Gelächter vernehmen konnte, kam jedoch nicht weit, da ihr dort - nur wenige Meter vor ihr - jemand den Weg blockierte. Jemand, den sie seit etwas mehr als einem Jahr nicht zu Gesicht bekommen hatte. Jemand, dem es gar nicht erlaubt war, sich ihr derartig zu nähern. Jemand, den sie einst innig geliebt hatte... und der ihr das Herz gebrochen hatte. Auf brutale Weise. Wie angewurzelt stand sie da, unfähig, sich zu bewegen. Der Schock saß gerade einfach zu tief. "Was... Was... machst du hier?", war vorerst das Einzige, das über ihre Lippen drang, wobei in ihren Augen bedauerlicherweise ein Hauch von... Angst zu erkennen war. Seinem Blick ausweichend schlang sie ihre Arme um ihren Oberkörper und versuchte, die Ruhe zu bewahren, indem sie die Erinnerungen an das Ende ihrer Beziehung zwanghaft zur Seite schob, was sich als schwieriger herausstellte, als erwartet.

@Angel T. Anderson


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#2

RE: We are bound to each other's hearts, cold, torn, and pulled apart. | 23. Februar 2018 | 23:30 Uhr | Angel & Rose | Closed

in Past 16.06.2018 17:05
von Angel T. Anderson | 5 Beiträge

Die Zeichen des vergangenen Abends standen dem Mexikaner immernoch deutlich im Gesicht, als er seine kleine Gelegenheitsunterkunft verließ. Lässig wollte er sich die Lederjacke über sein schlichtes, weißes Shirt ziehen, doch ein schmerzliches Zischen konnte er sich dabei nicht verkneifen. Wie immer waren seine Gesichtszüge gezeichnet von einer vergangenen Schlägerei, doch das war nun wirklich nichts Neues und würde sowieso Niemanden kümmern. Er fand ja, dass ihn das Cut in seiner Lippe irgendwie verwegen aussehen ließ. Mit der Schlange im Rücken trat er auf die Straße und machte sich auf den Weg. Er hatte einen Hinweis bekommen, dass Jemand herausgefunden hatte wo sich seine alte Flamme herum trieb und heute hatte Angel endlich die Eier in der Hose selbst nach zu sehen. Ihm fehlte nicht der Mut ihr unter die Augen zu treten, doch die einstweilige Verfügung war noch nicht verjährt und er würde wohl hinter schwedische Gardinen wandern, wenn er sich seinem Herzblatt näherte und sie die Polizei rief. Es war also ein äußerst riskantes Unterfangen, doch hatte sie wirklich gedacht, er würde sich an diesen gerichtlichen Wisch halten? Rosalie hätte es besser wissen müssen, sie kannte den Drogendealer zu gut um wirklich zu glauben ihn jemals richtig los werden zu können. Er war wie Farbe unter der Haut...man konnte sie versuchen mit Licht zu entfernen, aus zu merzen, doch es würden immer Narben bleiben die einen daran erinnerten, was dort einst gewesen war.
Auch Rosalies Name stand auf seinem Körper, gestochen unter die Haut, doch er würde sie niemals aus seinem Leben streichen...auch wenn sie Dinge getan und gesagt hatte, die ihm schwer zugesetzt hatten. Wie dem auch sei, er besuchte das Lokal nicht um sie zu treffen und ihr zu sagen, dass sie ihm weh getan hatte, er war nicht einmal dort um sich zu entschuldigen, er...wollte sie einfach nur sehen. Rose war ein faszinierendes Wesen, polarisierend, sie konnte Menschen in ihren Mann ziehen. Ein wandelnder Sturm in Form einer wunderschönen Frau. Dass sie sich solcher Beliebtheit erfreute, machte Angel nicht eifersüchtig, oder wütend, nein es...ja er freute sich tatsächlich darüber, wie die Leute sich über sie unterhielten, dass sie es kaum erwarten konnten sie zu hören, denn er wusste wieso. Rosalies Stimme war für ihn immer ein Stück Himmel gewesen und er wünschte...er hätte dieses Stück Licht niemals verloren. Der Mexikaner saß einfach nur da, an der Bar auf seinem Hocker, während er darauf wartete sie zu sehen, wie so viele Andere. Es war ein bitteres Gefühl hier nur einen Platz unter Vielen zu belegen, wenn man einst der Einzige gewesen war, doch er ertränkte diesen Gedanken mit einem guten Glas Whiskey und ließ ihn in blauem Zigarettendunst an die Zimmerdecke ziehen. Als der Vorhang aufging, wanderte der Blick der schwarzen Seelenspiegel augenblicklich von der Bühne ab in sein Glas und er wandte sich der Bar zu. Der Barkeeper schien von dieser Gestik irritiert, doch er ersparte sich jeglichen Kommentar. Das Herz klopfte dem sonst so vermeintlich gechillten Mexikaner bis unter die Zunge, bevor die ersten Töne ihrer Stimme erklangen und er für einen Moment vergaß überhaupt zu atmen, bevor ihm ein wehmütiges Lächeln, gepaart mit einem zittrigen Ausatmen über die Lippen kam. Sie war es wirklich, daran gab es keinen Zweifel und dafür müsste er nicht einmal hinsehen. Der Kerl hinter der Bar dachte sich wahrscheinlich er hätte hier den absoluten Oberpsycho sitzen, so wie Angel vor sich hingrinste und ihn immer wieder ansah. Es schien dem Cocktailmixer unangenehm, denn er wich ihm immer weiter von der Seite, bis er am anderen Ende der Theke angekommen war, von wo aus der die Gläser weiter putzte. Es machte den Dealer glücklich sie singen zu hören, auch wenn sie nicht mehr länger nur für ihn sang, es weckte Erinnerungen, allerdings nicht nur die Guten. Als Rosalies Auftritt zu Ende war, wandte Angel nun doch den Blick über die Schulter und genau in diesem Moment, trafen sie sich. Ihre Reaktion war verständlich und sie tat dem Lächeln des Lederjackenträgers keinen Abbruch, der sein Glas sachte zum Gruß hob. Wie schockiert sie tatsächlich gerade drein sah, konnte er glücklicherweise über die Entfernung kaum erkennen, doch sie hatte es gut überspielt, bis sie von der Bühne war. Er sollte gehen, er sollte gar nicht hier sein und- ja, er lief ihr nach...wundervoll, die Knastbrüder konnten sich wohl bald auf ein wenig Frischfleisch freuen. Angel hatte wenigstens noch gerade so viel Anstand, um nicht die Damentoilette zu stürmen, doch er ließ es sich nicht nehmen davor auf sie zu warten. Als seine Exfreundin endlich heraus kam, löste sich der Hochgewachsene von der kühlen Wand neben ihm und vergrub seine Hände tief in den Hosentaschen seiner zerschlissenen Jeans. "Du....siehst fantastisch aus, Rosie", war alles, was der Schwarzhaarige zu seiner 'Verteidigung' zu sagen hatte, während er auf der Stelle wippte, wie ein Highschoolschüler, der sich dazu durch zu ringen versuchte, seine Flamme an zu sprechen. "Ich ehmn...hab gehört dass du hier auftrittst und...ich wollte dich einfach nur...mal wieder sehen, es-". Ja, es war ihm klar dass sie ihn offensichtlich nicht sehen wollte, doch als sie versuchte zu Gehen, verlor er wirklich noch den letzten, kümmerlichen Rests seiner einstigen Coolness. "Hey! neineinein warte, Rose komm schon", entkam es ihm beinahe panisch, wenn auch leise, als er nach ihrem Arm langte um sie zurück zu halten. Ihrem Blick nach zu urteilen, war es das Beste lieber ganz schnell wieder los zu lassen, was er schließlich auch tat, bevor er beschwichtigend seine Hände hob und die Lippen zusammenpresste. "Fuck tut mir leid- ich...du fehlst mir, okay? I-ich will dir nichts tun ich....will nur reden, bitte....lass mich nicht hängen, Kleines". Das gewohnte Lächeln auf seinen mitgenommenen Lippen wirkte nicht so selbstgefällig und siegessicher, wie es das einst getan hatte, bei Weitem nicht.

@Rosalie Bennett



"This lifestyle man it cost a bit, the anxiety, i'm exhausted with, one day they'll say he just lost his shit"  


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