• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
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• Wir befinden uns im März und April2018 •


Highlight dieser Monate: 01.3.18 - Frühlingsanfang 02.3.18 - 11.03.18 traditioneller Jahrmarkt 17.3.18 - St.Patricks Day
Die nächste Zeitumstellung findet voraussichtlich Anfang Dezember statt.

• Die Temperaturen hier in Portland •


März: Tagsüber bei 8° bis 17°C und Nachts bei etwa 1°C bis 4°C April: Tagsüber bei 15° bis 21°C und Nachts bei etwa 5 - 9 °C



#1

It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 05.06.2018 12:33
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

It's weird to... but hey! - 02. March 2018 Nachmittag / Abend



Es war jetzt ne Woche her seit ich mich viel zu schnell von ihm verabschieden musste. Ich hatte ihm nur noch schnell meine Nummer auf einen Zettel gekritzelt und schon war ich weg. Ich habe ihn nicht mal mehr wirklich zu Wort kommen lassen oder überhaupt etwas erklärt. Alles was ich ihm sagte war, dass es sich um einen Job handelte und ich keine Zeit mehr hatte.
Ich hätte es eilig haben müssen, schließlich war es Thug der nach mir suchte aber als ich raus war… Ich hatte den Abend noch ne knappe Stunde auf dem Nachbardach gehockt und Clarence’ Fenster beobachtet. Ich ärgerte mich, die Zeit hätten wir noch gut zusammen verbringen können aber vielleicht wäre ich dann gar nicht mehr weg. Ich verfluchte Thug, Savage und diese bescheuerte Idee die Karre geklaut zu haben.

Clarence fragte schon vor einigen Tagen ob wir uns wiedersehen würden. Aber zugesagt habe ich erst heute morgen. Am liebsten wäre ich noch am ersten Abend zurück aber… Ich fühlte mich beobachtet und ich wollte nichts riskieren. Außerdem war da noch der Job für Savage gewesen. Es war einfach Mist aber heute würde mich nichts davon abhalten können ihn wiederzusehen.

Wir wollten uns auf dem Jahrmarkt treffen der heute den ersten Tag offen hatte. Und so wartete ich unten bei den Freßbuden. Zwischen dem Pizza Stand und dem Hotdog Stand hatte man eine provisorische Trennwand aufgebaut um dahinter Müll Container zu verstecken. Oh ja, hier in Portland achtete man auf Sauberkeit, jedenfalls solange man nicht Westlich unterwegs war.
Mit meinen Händen auf dem Rücken, wartete ich gegen die Wand gelehnt auf Clarence. Einen Fuß hatte ich angewinkelt gegen das Holz gedrückt. Und auch wenn ich nach außen wie die Ruhe selbst wirkte, in mir drin sah es anders aus. Ich war tatsächlich aufgeregt, ja ich freute mich ihn wiederzusehen.
Keine Ahnung wie lange ich gewartet hatte, es war sicher nicht lange, da sah ich ihn. Seine Rot-blonden Haare, wie sie ihm lässig ins Gesicht hingen, waren nicht zu übersehen. Nicht für mich. Ehe mein Blick ihn aber fixierte, wanderten meine Augen aufmerksam in die Runde. Man konnte schließlich nie wissen. Er kam langsam näher und meine Augen funkelten auf. Ja sogar meine Atmung beschleunigte sich, obwohl ich wirklich Ruhig da stand. Wie automatisch formten meine Lippen ein lächeln.
Es war seltsam ihn wiederzusehen. Nicht weil ich es nicht wollte, ganz im Gegenteil aber… keine Ahnung, wie verhielt man sich?
“Hey”, grüßte ich also schlicht in lockerem Ton, als er nur noch einige Schritte entfernt war. Am liebsten wäre ich ihm sogar entgegen aber… es war ganz gut die Wand im Rücken zu haben. Und das in vielerlei Hinsicht. War ich nervös?
Ich versuchte seinen Blick zu deuten. Diese verdammten blauen Augen, halb verdeckt unter den Haaren… Ich hatte ihn tatsächlich vermisst.

@Clarence Masterson



zuletzt bearbeitet 05.06.2018 12:34 | nach oben

#2

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 06.06.2018 11:49
von Clarence Masterson


| 78 Beiträge

Er war ja wirklich dankbar dafür, dass sie ihm die Handy Nummer gegeben hatte. So war er nicht der Willkür ausgeliefert und musste sich nicht immer in Geduld üben, dass sie sich ihm näherte und ihm zeigte. Er hatte auch überlegt, ihr sofort zu schreiben, aber irgendwas hielt ihn zurück. Sie hatte an diesen einen Abend so abgehetzt gewirkt. Zumindest gen Ende und das gefiel ihm schon nicht. Aus diesem Grunde hatte er sich mit der Schule beschäftigt und sich dem Drama Club hingegeben, was ja nun vielleicht für die Hauptrolle reichte. Nach dem Gespräch mit Cat, war er ein paar Mal am Überlegen, Milli anzusprechen, unterließ dies jedoch doch. Er wollte nicht aufdringlich erscheinen. Auch wollte er nicht so wirken als hätte er es bitter nötig. Er möchte Cat wirklich, aber er musste ihr nun nicht hinterherlaufen wie es ein Schoßhündchen für gewöhnlich tat. Er konnte ja immerhin an sie denken.

Nach drei Tagen hielt er es aber nicht mehr aus, sodass er Cat doch geschrieben hatte, um zu erfragen, ob sie vorbeikommt bzw. ob sie sich treffen könnten. Aber auch da bekam er keine wirklich konkrete Antwort, was ihn schier wahnsinnig werden ließ und seine Tante im Grunde seinen ganzen Frust zu spüren bekam. Natürlich war das nicht fair, aber er war es auch nicht gewohnt, dass er nicht bekam was er wollte. Es war also eine vollkommen neue Erfahrung.

Dementsprechend happy war er als doch eine Antwort kam, eine konkrete Antwort, sodass seine Laune schlagartig besser wurde. Das sie sich ausgerechnet bei den Fressbuden treffen wollte, sagte ihm durchaus zu. Es möchte albern klingen, aber er hatte tatsächlich ein Sandwich immer mehr geschmiert, in der Hoffnung, dass es sie anlocken würde, aber sie kam einfach nicht. Er war ein schöner verknallter Idiot wie es schien.
Als er über den Jahrmarkt schlenderte - natürlich war er früher als verabredet dort - machte er sich fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit, direkt auf den Weg zu den Fressbuden, die alle ziemlich nah zusammen standen. Es benötigte nicht viel, um Cat auszumachen und sofort schlich sich ein Lächeln in sein Gesicht. Er wusste nicht, wie sie es anstelle, aber sobald er sie sah, wurde ihm ganz anders zumute und er würde am Liebsten auf sie zulaufen, sie in die Arme schließen und küssen. Er behielt jedoch seinen lässigen Schritt bei um nicht unnötig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Kaum hatte er sie erreicht, wusste er nicht wie er sie begrüßen sollte, weswegen es absolut intuitiv geschah. Er beugte sich vor und küsste sie und das mit geschlossenen Augen. Das simple hey war ihm definitiv nicht genug. Er wusste nicht einmal, wie sie zueinander standen, aber würde er zu weit gehen, würde sie ihn bremsen. Davon war er überzeugt. Erneut trat ein Lächeln auf seine Lippen als der Kuss endete und er vor ihr stand. Auch er hatte sie vermisst und würde den Tag mit ihr auf jeden Fall auskosten. "Hunger?"

@Emilia Walsh



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#3

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 07.06.2018 10:09
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

Die Straßen waren gut gefüllt und eine menge Dicke Brieftaschen zogen lachend an mir vorbei. Und trotzdem fiel es mir nicht schwer zu verzichten. Heute galt meine Aufmerksamkeit etwas… jemand anderem. Ich hatte noch oft an den Nachmittag im Ground Control gedacht. An den Kuss im Keller, daran wie wir zu ihm gegangen sind und schließlich auch die Küsse in seinem Zimmer. Mir war noch nicht ganz klar was das bedeutete. Wir waren so verschieden und… Millie hätte mir den Rat gegeben mit ihm darüber zu reden. Aber zum einen bin ich viel zu überstürzt aufgebrochen, so das gar keine Zeit war und zum anderen liegt mir dieses ‘darüber reden’ nicht wirklich. Er wollte mich wiedersehen. Ich hatte nicht direkt geantwortet. Es hinausgezögert weil ich selber nicht wusste was und wie und überhaupt. Und vielleicht hätte ich es dabei belassen sollen. Ich meine es heißt doch das man aufhören soll wenn man gewinnt. Oder war es was mit ‘wenn es am schönsten ist’? Ach Fuck keine Ahnung, irgendwas in diese Richtung jedenfalls. Es ging nicht. Es einfach abzutun ging nicht. Ich wollte ihn wiedersehen, es war wie ein innerer Drang. Eine Unruhe die mich heimsuchte und jede Nacht an ihn denken ließ. Das war echt verrückt.

Clarence kam langsam aus der Masse auf mich zu. Es war ein seltsames Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben aber mein Puls beschleunigte sich. Mehr als ein “hey”, brachte ich gerade nicht raus. Was sollte man auch sonst sagen? Das war doch ein gutes Wort.
Er machte noch zwei weitere Schritte auf mich zu und…
Ich wollte mich von der Wand abstoßen aber bei dem Blick in seine Augen war ich nicht in der Lage. Er beugte sich vor und es passierte wie automatisch. Ich hatte nicht vor ihn zu küssen, jedenfalls nicht hier und trotzdem erwiderte ich seinen Kuss nur zu gerne. Auch wenn ich es war die ihn enden ließ und Clarence leicht und vorsichtig zurück drückte. Ich konnte nicht anders als sein lächeln zu erwidern.
Er stand vor mir und… ich fühlte mich gut. Auch wenn es absolut komisch und verrückt war, ich fühlte mich einfach gut.
“Dachte schon du fragst gar nicht”, grinste ich ihm entgegen und blickte mich kurz um. “Hot Dog’s”, meinte ich schließlich und zog ihn wie selbstverständlich zur Bude nebenan mit.

“Zweimal mit allem!”, bestellte ich mit lauter Stimme und auf Zehenspitzen, halb über die Ablage gebeugt, in Richtung einer sich umschauenden Bedienung. Erst jetzt wandte ich mich wieder Clarence zu und blickte ihn an. “Du magst doch Hot Dog’s oder?”, fragte ich etwas unsicher als mir klar wurde das ich ihn im Vorfeld gar nicht gefragt hatte.
Auch wenn es mir durchaus schwer fiel meine Augen von ihm abzuwenden, ich ließ meinen Blick immer mal wieder kurz kreisen. “Und hast du mich vermisst?”, schmunzelte ich ihm direkt und offen entgegen, als sich mein Blick wieder auf ihn richtete. “Was hast du so gemacht? Hast du du die Hauptrolle bekommen?”, fragte ich kurz darauf weiter und versuchte es unauffällig und wie nebenbei  klingen zu lassen.

@Clarence Masterson



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#4

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 10.06.2018 10:50
von Clarence Masterson


| 78 Beiträge

Er war durchaus froh, dass Cat - wie er sie immer noch nannte - endlich auf seine Nachricht reagiert hatte und bereit war, sich nach dem schnellen Abschied, mit ihn zu treffen. Die letzte Woche war doch etwas hart für ihn. Erst küsste sie ihn, stiess ihn weg, dann küsste sie ihn erneut, er küsste sie und plötzlich musste sie weg. Auch hatte er noch seiner Meinung nach eine Frage offen, denn der Kuss war eine Handlung und keine Frage gewesen, aber darüber konnte er eigentlich hinwegsehen, denn er war einfach nur froh, sie wieder zu sehen. Nervös war er nicht wirklich. Warum auch? Es war immerhin Cat, aber gewissermassen sollten sie wohl wirklich darüber reden, wie sie zueinander standen, denn eines war so sicher, wie das Amen in der Kirche. Er küsste nicht einfach irgendwelche Mädchen. Aber erst hiess es einmal den Jahrmarkt zu erreichen, mit ihr Zeit zu verbringen und vielleicht würde sich ein Gespräch daraus ja fast schon selbstständig entwickeln? Wer wusste das schon?

Er selbst war sich auch nicht wirklich schlüssig gewesen, ob er sie nun küssen sollte, aber er war die ganze letzte Woche schlecht gelaunt gewesen, hatte sich versucht im Drama Club unentbehrlich zu machen, um eben eine Ablenkung zu haben und es zog ihn automatisch in ihre Richtung und seine Lippen wollten unbedingt die ihren berühren. Was sollte er also machen? Seinen Impuls unterdrücken? Das war nichts für ihn und sie hatte ihn erwidert. Was wollte er also mehr? Sie sah gut aus und nach dem Kuss, musste er einfach lächlen. Es war fast schon so eine Art Zwang, die in ihm lebte und welche er nicht unterdrücken konnte.
Natürlich war sie wieder frech. So hatte er sie kennen gelernt und als sie dann auch schon auf den Hot Dog Stand zuging, folgte er ihr und platzierte sich anschliessend direkt neben sie. Er hatte definitiv nichts gegen Hot Dog's. Am Liebsten hatte er die mit Röstzwiebeln drauf und natürlich durfte der Käse nicht fehlen. Ohne diesen schmeckte er unvollständig.

Als sie dann die Bestellung aufgab - er blickte sie währenddessen an - musste er leicht schmunzeln. Wieso? Sie war so süss klein und konnte gerade so über die Ablage schauen. Erst als sie ihm eine Frage stellte, nickte er. "Wer mag denn keine Hot Dog's? Also alles gut!", kam es über seine Lippen, gefolgt von einem Lächeln. Er war doch über beide Ohren in dieses Mädchen verknallt.
Sie änderte ihre Position als sich die Person im Hot Dog Stand daran machte, ihnen einen Hot Dog mit allem, zu machen. Ihre direkte Frage brachte ihm ein spitzbübisches Grinsen. "Vielleicht habe ich das." Das Grinsen sagte schon alles aus, nämlich, dass er sie tatsächlich vermisst hatte und da er die letzten Woche wirklich sehr viel für den Drama Club gemacht hatte, konnte er guten Gewissens erst einmal mit einem Grinsen antworten. "Ich habe die Hauptrolle bekommen und deine Freundin hat auch eine tolle Rolle, genauso wie Kayleigh.", erzählte er fast schon Stolz. "Ich habe mich also sehr um den Drama Club bemüht und ansonsten nicht viel gemacht. Wo warst du? Ist alles in Ordnung bei dir?" Ihr Blick, nachdem ihr Handy losging, war ihm nicht entgangen und natürlich machte er sich Sorgen.

@Emilia Walsh



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#5

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 11.06.2018 16:39
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

Ich freute mich ihn wieder zu sehen. Es war nicht die selbe Freude wie ich sie bei Millie verspürte, es war anders. Ja - ich habe nicht gleich auf seine Nachricht reagiert aber das lag bestimmt nicht daran das ich ihn nicht wiedersehen wollte. Es war eben kompliziert. Irgendwie. Und dann doch wieder nicht. Nachdem er aus der Masse aufgetaucht war und auf mich zu kam… mich zur Begrüßung küsste… da war es wieder einfach. Irgendwie. Diese ganzen Gedanken machten mich fertig. Ich machte mir sonst nie Gedanken. Jedenfalls nicht solche, geschweige denn über andere oder gar Jungs. Aber bei seinem lächeln waren all diese zermarternden Gedanken verflogen. In dem Moment war mir alles so egal wie sonst auch. Außer vielleicht die Tatsache, dass ich mit ihm zusammen sein wollte.

Meine Schultern zuckten kurz nach oben und ich blickte ihn fragend an, “keine Ahnung? Gibt bestimmt Leute die keine mögen”, gab ich nachdenklich zu bedenken. “Oder allergisch sind. Ich kannte mal einen, der wäre fast an ner beschissenen Nuss verreckt”, erzählte ich nickend und mit leichtem grinsen weiter. Sein lächeln war ansteckend. Jedenfalls ertappte ich mich immer wieder dabei, wie auch ich ihn offen anlächelte. Und ich lächelte nicht oft… normalerweise.
Wenn man mich fragte, dann waren Hot Dog’s mit allem, eine ausgewogene Hauptmahlzeit. Ich könnte sie sogar zum Frühstück verputzen, wenn es morgens schon welche gäbe. Da war es wie mit den kleinen Frühlingsrollen. Beides meine absoluten Favoriten, wobei ich wirklich nicht wählerisch war was essen anging. Erst recht nicht wenn’s umsonst war. Wobei… Clarence’ Sandwich war durchaus dabei sich einen Platz unter den ersten zu sichern.

“Nur vielleicht?”, grinste ich zurück und gab ihm einen kleinen Stoß gegen die Schulter. Ich mochte den klang seiner Stimme und hörte ihm aufmerksam zu als er berichtete. Das er die Hauptrolle bekommen hatte freute mich, was sich durchaus in meinen Augen widerspiegelte. Bei ihm wusste ich es nicht aber bei Millie schon. Sie konnte gut Schauspielern. Verdammt gut sogar. Immerhin brachte sie mal einen Cop, unter Tränen, dazu uns nicht hoch zunehmen, als wir auf nem Dach aufgegriffen wurden. Ich hatte keine Ahnung von dem Stück auch wenn Millie mir sicher schon ein Dutzend mal davon erzählt hatte, aber ich würde garantiert hingehen und es mir anschauen.
Als er allerdings wissen wollte wo ich war, zuckte ich nur mit den Schultern und warf einen Blick über die Schulter, um zu sehen was die Hot Dog’s machten. Was sollte ich ihm schon sagen? Das ich mit nem Typen unterwegs war um auf Hayden Island ne Karre zu klauen? Konnte das gut gehen?
“Hier und da”, meinte ich etwas lapidar und legte meinen Blick wieder auf seine blauen Augen. “Klar ich bin hier und du bist hier und gleich gibt’s nen Hot Dog, was sollte da nicht in Ordnung sein?”, schmunzelte ich, glaubte aber in seinem Blick zu erkennen das ihm die Antwort auf Dauer nicht ausreichen würde. Meine Finger tippelten etwas auf der Ablage herum und ich zögerte etwas. “Mach dir keinen Kopf okay?”, meinte ich schließlich und blickte ihn weiterhin an. Ich wollte nicht zu viel sagen aber… “Später, okay?”, lenkte ich schließlich für mich ein. Ich wollte ihn nicht vor den Kopf stoßen und gar nichts sagen. Ich meine Millie hatte schon recht, ich musste über meinen Schatten springen und alles. ‘Vertrauen zulassen’, wie sie immer sagte. Aber es war nicht einfach und schon gar nicht hier, mitten in der Menschenmenge, wo es für meinen Geschmack viel zu viele Ohren gab.

“Geht das zusammen?”, unterbrach uns eine Stimme aus der Bude heraus, schob zwei Hot Dog’s zu uns herüber und schaute uns erwartungsvoll an, “das sind zusammen sieben Dollar genau”. Ich nahm mir einen der Hot Dog’s und blickte erneut zu Clarence. Ein Blick in seine Augen und sofort bildete sich ein grinsen auf meinen Lippen.
“Wenn das hier ein Date ist, zahlst du”, schmunzelte ich frech und mit leichtem funkeln in den Augen.

@Clarence Masterson



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#6

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 25.06.2018 19:15
von Clarence Masterson


| 78 Beiträge

Er war etwas nervös, obwohl das gar nicht seine Art war, denn so etwas wie Lampenfieber kannte er auch nicht. Komisch, dass ausgerechnet dieses Mädchen ihn dazu brachte, nervös zu sein. Wenn er ehrlich war, hatte er sich schon die ganze Woche darauf gefreut, auch wenn sie ihm wohl erst gestern wirklich Bescheid gegeben hatte. Ihr abruptes Verschwinden war nicht so toll, aber sie hatte gemeint, er solle sich keine Sorgen machen und genau das tat er nicht. Er vertraute auf ihr Wort, obwohl er eigentlich trotzdem non-stop an sie dachte. Was machte sie nur mit ihm? Er überlegte zwar einen Augenblick, ob er sie küssen sollte oder nicht, aber letztlich tat er, worauf er Lust hatte und sie würde ihm schon mitteilen, wenn er falsch handelte, denn genau das war es, was ihm auch an Cat so gefiel. Sie sagte frei heraus, was sie dachte und vor allem, was sie wollte und was nicht. Etwas, was Seltenheitswert hatte, denn die Mädchen in seiner Schule redeten ständig, aber wenn es hiess, dass sie irgendjemanden etwas ins Gesicht sagen sollen, taten sie es nicht und das fand er echt ätzend. Woher sollte man wissen, woran man ist, wenn man nicht direkt gesagt bekam, was Sache war?

Das hatte er ja noch nie gehört, dass es jemanden gab, der keine Hot Dogs mochte. Natürlich gab es welche, die das weniger gerne hatten, aber einen Hot Dog konnte man doch gar nicht ausschlagen, oder? „Vermutlich Nussallergie, hm? Aber ich habe keine Allergie. Zumindest, weiss ich von keiner.“, erklärte er dann grinsend. Man konnte im Grunde alles als Hauptmahlzeit betrachten. Sogar eine Schüssel Cornflakes war ein Frühstück und somit eine komplette Mahlzeit. Was er eigentlich damit sagen wollte, war, dass er in der Hinsicht echt komplett unkompliziert war und er eigentlich alles ass. Das Einzige, was er nicht so gerne ass, war wohl Spargel, aber wenn es sein musste und es nichts anderes zu essen gab, ass er sogar diesen Scheiss. Jedoch war das wirklich selten der Fall gewesen und höchstens bei seinen Grosseltern mütterlicherseits.

"Ja, nur vielleicht.", meinte er dann grinsend und mochte die kleine Berührung, obwohl sie nicht gerade sanft war. Irgendwie musste er sich ja ablenken und wie könnte er das besser als mit dem Drama Club? Das es nun zur Hauptrolle gereicht hatte, war natürlich toll. Er wusste vom letzten Mal ja noch, dass sie durchaus das Theaterstück anschauen kommen würde, schon alleine wegen Millie, weswegen er wohl dieses eine Mal etwas nervös sein würde. Er war zwar von seinem Können überzeugt, aber man wusste ja nie. Konnte ja sein, dass er mit den Personen nicht klarkam, obwohl Kayleigh und Millie auf ihn durchaus einen angenehmen Eindruck hinterliessen.
Natürlich war er neugierig und sie hatte weder reagiert auf seine Nachrichten, noch war sie vorbei gekommen. Natürlich musste sie ihm keine Antwort geben, aber nett wäre es durchaus. "Hier und da?", bohrte er nach. "Bei mir warst du jedenfalls nicht", fast schon etwas eingeschnappt klang er. War sie wirklich lieber hier und da als bei ihm? Das wollte er nicht wirklich glauben, weswegen er einfach eine Antwort abwartete. Ihr Ablenkungsmanöver passte ihm auch nich wirklich, aber was sollte er tun? Sollte er sie prügeln, dass sie ihm Rede und Antwort stand? Das würde wohl auch dezent nach hinten losgehen und er wollte sie ja nicht verkraulen, weswegen er dann einfach nickte. Das sie es ihm später sagen wollte, glaubte er zwar nicht, aber er musste sich wohl damit zufrieden geben, auch wenn es ihm wirklich sehr schwer fiel. Er hoffte einfach, dass sie sich nicht in Schwierigkeiten gebracht hat. Das würde ihm gar nicht gut stimmen.

Als sie unterbrochen wurden, ob die Hotdogs zusammen gingen, zog er sogleich seine Geldbörse. Irgendwie war ihm klar gewesen, dass es an ihm hängen bleiben würde, weswegen er zuckte. "Wenn das ein Date ist und ich das hier zahle, will ich später aber wenigstens einen anständigen Kuss", gab er ohne mit der Wimper zu zucken von sich und zog Sieben Dollar aus der Geldbörse und reichte sie der Person. Nachdem er seinen Geldbeutel zurück in seine Gesässtasche gezogen hatte, blickte er nochmals zu Cat, nur um anschliessend seinen Hot Dog zu nehmen. "Eigentlich sollte ich dich hiernach zu einer schnellen Bahn jagen, aber was hältst du von Riesenrad fahren? Ich meine, für dich ist das gewiss nichts Neues, denn immerhin hast du immer, wann du willst, so eine Aussicht, aber ich würde sie gerne mit dir geniessen.", gab er offen zu und hoffte, dass sie ihn nicht wie gerade eben, auf später vertröstete.

@Emilia Walsh



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#7

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 03.07.2018 18:10
von Scott Parker | 6 Beiträge

}...FIRST POST
}...Finding the Character 


Er ging in der Masse unter. War einer von vielen . Ungesehen und unbeachtet.
Er beobachtete sie schon eine Weile. Lange genug um zu wissen das sie auf jemanden wartete. Lange genug um zu wissen das es nicht er war. Dabei war es einer dieser besonderen Zufälle , sie hier in der Masse erblickt zu haben. Er zog am Zigarillo seiner billigen Lieblingsmarke. Wahrscheinlich steckte Kamelscheiße drin . Die geheime Zutat. Wie immer wenn er daran dachte zuckten seine Mundwinkel
Sie bewegte sich , ihr Kopf bewegte sich und weckte damit sofort seinen Jagdinstinkt. Wer war es , der ihre Aufmkersamkeit auf sich zog?
Ein Typ. Jung. Ihr alter. Ein Pinkel wie er ihn nennen würde. Es folgte ein Kuss der seinen Mundwinkel nochmals zucken lies. Die Hand in seiner Tasche ballte sich zur Faust. Er schlug gerne zu. Löste damit seine Probleme. Milderte seine Wut.
Sie sah sich um. Sah in seine Richtung aber bemerkte ihn nicht. Er war einer von vielen. Unsichtbar in der Masse.
Seine Augen folgten ihnen auf dem kurzen Weg zur Hot-Dog Bude . Der Zigarillo glimmte ein weiteres mal zwischen seinen Lippen auf . Parker konnte beobachten wie sie sich unterhielten. Die Lippen bewegten sich. Ein stummes Kino. Die Spitze des Zigarillo glimmte auf. Der Pinkel bezahlte.
Parker setzte sich in Bewegung. Er umkreiste sie. Behielt sie dabei im Auge.
Im Rücken des kleinen Lockenkopfes blieb er stehen. Die Arme waren vor der Brust verschränkt . Parkers Blick lag auf dem Pinkel der so gar nicht zu Walsh passen wollte. Er musterte ihn mit eisigen Blick.
“Hey Kitty .” Seine Stimme klang rau und alser die Worte aussprach , blies er Rauch provokant in ihre Richtung. Er wartete bis sie sich umdrehte. Parkers Blick lag auf Emilia nachdem er kurz zu dem Rotschopf geschaut hat .
“Was ein Zufall. Ich könnte mich irren aber wolltest du nicht nach Downtown ?”



@Emilia Walsh
@Clarence Masterson

{Spring nur kurz rein^^}



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#8

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 03.07.2018 21:13
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

Sein lächeln war ansteckend. Und sein vielleicht klang nicht wirklich nach einem vielleicht. Nein wirklich nicht. Aber wenn ich ehrlich war, dann war es bei mir auch nicht anders. Ich musste ständig an ihn denken, selbst bei der Arbeit was echt nicht gut war. Mir war klar das etwas passierte aber es war so… keine Ahnung, fremd? Neu? Seltsam?
Das ihm meine Antwort nicht ausreichte war mir klar. Abgesehen von seinem Tonfall waren es seine Augen die es mir verrieten. Warum war das nur so kompliziert? Ich wusste das ich mit ihm reden sollte, vielleicht etwas mehr als mir lieb war. Wenn ich darüber nachdachte, stellten sich mir die Nackenhaare auf. Aber auf der anderen Seite wollte ich es auch, schon alleine weil… ach Fuck keine Ahnung… ich mochte ihn eben. Es war ja auch nicht so das ich unbedingt stolz darauf war. Jedenfalls nicht mehr so wie vorher. Ach Scheiße es könnte alles so einfach sein. In Filmen und Geschichten war es doch auch immer einfach, selbst wenn es kompliziert aussah. Karma! Ich wurde diesen Mist einfach nicht los. Und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr zweifelte ich. Ich meine nicht an Clarence oder daran das ich ihn verdammt gern hatte… mehr als das. Nein ich meine die Geschichte mit dem Karma. Vielleicht ging es gar nicht darum ihn kennen zu lernen. Vielleicht hatte es das Karma auf das danach abgesehen und machte jetzt alles so übelst kompliziert? Bestimmt war es so. Fuck Karma!

Bei seinen Worten, dass ich nicht bei ihm war, schaute ich ihn an. “Nein war ich nicht”, entgegnete ich vielleicht zu schnell und atmete tief ein. Ich wollte etwas sagen, setzte dazu an aber winkte nur ab. Ich wollte nicht hier mit ihm reden, nicht zwischen all den Menschen und dem ganzen Trubel. Eigentlich wollte ich nicht mal unter vier Augen mit ihm reden. Da fielen mir tausend Dinge ein die ich lieber machen würde aber… das wäre nur ein ausweichen. Vielleicht bin ich schon genug ausgewichen.
Der Hot Dog Verkäufer rettet mich irgendwo aus meinem Zwiespalt. Clarence Antwort brachte mich zum schmunzeln. Einen anständigen Kuss wollte er und ein funkeln trat in meine Augen. Es war ein Date! Oder? Klar war es das.
Ich schnappte mir einen Hot Dog und beobachtete ihn wie er seinen Geldbeutel einsteckte. Es war einfach eine Angewohnheit die ich nicht ablegen konnte. Davon aber mal ab, sah ich ihn gerne an. “Eine schnelle Bahn?”, grinste ich ihm frech entgegen. Mein Blick lag auf seinen Augen während ich ihm weiter zuhörte. Ehrlich gesagt habe ich die Aussicht auf Portland schon lange nicht mehr beachtet. Nicht so wie früher. Meine Lippen formten sich zu einem lächeln. “Mit dir wäre es neu”, meinte ich leise und nickte etwas, “Riesenrad klingt gut”. Mein Blick lag auf seinen Augen und nur langsam drehte ich mich herum um den Weg zum Riesenrad einzuschlagen als…

Die Stimme hinter mir ließ meinen Blick von warm auf kalt wechseln. Meine Pupillen weiteten sich und meine Nackenhaare stellten sich unvermittelt auf. Ich kannte den Geruch. Warum war er mir nicht schon vorher aufgefallen? Wie konnte ich nur so… Ich drehte mich langsam herum und blickte in ein, mir nur allzu bekanntes, Gesicht. Es war Scott, besser bekannt als Bullet. Einer von Savage Schlägern und… FUCK!
“Bullet”, stellte ich kühl fest. Sein Blick gefiel mir nicht und seine Frage noch weniger. “Und? Ich habs mir anders überlegt”, raunte ich ihm abwertend entgegen. Er war tatsächlich einer der letzten die ich hier hätte treffen wollen. War er mir gefolgt? War Thug auch hier? Meine Augen zogen sich leicht zusammen und ich ließ den Blick kurz wandern.
Meine Augen legten sich kurz, fast schon flüchtig auf Clarence, ehe ich wieder Scott misstrauisch fixierte. “Was willst du?”, zischte ich Scott ungeduldig entgegen, wobei ich schon fast dabei war Clarence einfach mit zu ziehen und weiter zu gehen.

@Clarence Masterson & @Scott Parker
()



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#9

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 08.07.2018 12:36
von Clarence Masterson


| 78 Beiträge

Er hatte sie definitiv vermisst und hatte schon viel eher auf ein Zeichen von ihr gehofft. Er hatte daher versucht seine ganze Energie in den Drama Club zu stecken und natürlich auch überlegt, @Millicent Moretti anzusprechen, wo denn Cat wäre, aber er wusste nicht, ob und wie viel Cat Millie gesagt hatte und er wollte ihr das auch nicht vorweg nehmen. Das Millicent ihr wichtig war, konnte er schon anhand des Gespräches mit ihr vernehmen. Seine Tante wusste nur mit dem ganzen nicht wirklich etwas anzufangen. Er war launisch gewesen. Zum Einen, weil er verliebt war (ja das war er definitiv und das musste er sich eingestehen) und zum Anderen, weil sie sich nicht meldete oder auf seine Nachrichten nicht reagierte. Es war immer ein Hin und Her, was fast ihn selbst schon verrückt werden liess.
Er war es manchmal schon leid, dass sie nicht offen und ehrlich mit ihm umging. Er hatte sie bisher noch nie verraten und das obwohl er falsch fand, was sie da tat. Er hiess es nicht gut, dass sie andere Leute bestahl oder ausraubte und vielleicht hätte er der Polizei eine Spur geben können, denn wenn sie in einem Heim untergebracht werden würde, könnte sie wenigstens ein normales Leben führen. Jedoch durfte er diese Entscheidung nicht für sie fällen und je länger er darüber nachdachte, desto wütender wurde er, was er natürlich an seiner Playstation herausliess. Seine Stats bei Call of Duty waren noch nie so gut gewesen. Gewiss hatten auch seine Lehrer bemerkt, das er mit Eifer an den Hausaufgaben war, denn alles was ihn davon abhielt, non-stop an Cat zu denken, war ihm Willkommen.

Es sollte gewiss nicht als Vorwurf gelten, dass sie nicht da war. Immerhin konnte er sie nicht zwingen. Gewünscht hätte er es sich jedoch schon. Vielleicht sollten sie auch nicht zu viel reden, hier zwischen all den Leuten. Sie sollten den Tag geniessen und vielleicht wäre ja später noch die Möglichkeit zu ihm zu gehen und sich zu unterhalten. Nun sollten sie erst einmal etwas Essen und als der Hot Dog Verkäufer anfragte, ob es getrennt oder zusammen ging, kam wieder dieses Freche aus ihr. Das, was ihm so sehr an ihr gefiel. Natürlich forderte auch er etwas von ihr. Immerhin war es ein Date und bei einem Date, wusste man bereits, dass man die andere Person mochte, was wiederum dazu führen konnte, dass man es der anderen Person auch zeigen wollte. Ein Kuss war da doch ein guter Anfang, oder?
Das Riesenrad war eigentlich seit jeher bekannt dafür, dass sich dort häufig Liebespaare befanden. Vielleicht ein kleiner Wink in ihre Richtung? Auch, wenn er es wohl anders beschrieb als es gemeint war. Er wusste nicht einmal, wie sie nun zueinander standen. Klar, es war ein Date, aber auch Paare konnten sich daten und es war kein Geheimnis, dass sie sich mochten. Er glaubte sogar, dass er es beim letzten Mal mehr als nur deutlich gezeigt hatte. Er wollte einfach wissen, ob er sie als seine Freundin bezeichnen konnte oder ob das nur ein Spiel für sie war. Dem würde er nämlich definitiv einen Riegel vorschieben. "Dann lass uns Riesenrad fahren." Sicherlich mussten sie noch etwas anstehen, denn dort war immer etwas los.

Kurz darauf ertönte eine Stimme, die er definitiv nicht kannte und die nichts gutes verhiess. Natürlich konnte sich Clarence diesen abwertenden Blick in die Richtung von dem Kerl nicht verkneifen. Warum nannte er sie Kitty? Sie kannten sich offenbar und das gefiel ihm ganz und gar nicht. Bullet? Was war das denn für ein Name? Musste er diesen Namen wörtlich nehmen und worauf bezog es sich? Darüber wollte er gar nicht nachdenken. Er wolle sich auch definitiv nicht von so einem herunter gekommenen Kerl den Tag vermiesen lassen und er bemerkte ja durchaus die Änderung im Verhalten von Cat. Er nahm daher ihre Hand, musste sie aber nicht mal wirklich ziehen, denn sie schlug auch so den Weg zum Riesenrad ein. Er stellte keine Fragen, denn diese würden später folgen. Nun wollte er diesen komischen Kautz erst einmal los werden.

@Scott Parker @Emilia Walsh



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#10

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 10.07.2018 17:42
von Scott Parker | 6 Beiträge

Ein schneller Griff . Parkers Hand hatte den Arm des Lockenkopfes fest umgriffen . Ein Ruck folgte und er zog sie enger zu sich. Warnend blickte er zu dem Pinkel und beugte sich Cat zu. “Vorsicht Kitty oder hat dir die Abreibung nicht gereicht?” Warnte er in einem unterkühlten Ton. Jeder im Nest hatte die Abreibung mitbekommen. Die Schläge waren laut zu hören. Parker hat sie gehört. Knallende Hiebe. Mit seinem Mädchen hätte man das nicht gemacht. Er hätte es selber geregelt. Aber er sollte sich raushalten. Musste es. Er war im Nest nicht die Nummer eins. Noch nicht.

Niemand würde ihn so stehen lassen. Nicht so. Nicht sie. Und bestimmt nicht vor dem Pinkel . Vorher würde er ihm die Nase auf links drehen. “Was soll das hier werden ? Und seid wann hängst du mit solchen Opfern ab? ” Scott richtete seinen Blick auf Clarence. “Und du ? Was denkst du was das wird ? Denkst du sie interessiert sich wirklich für dich? ” Er lachte herablassend. Parker schaute auf die Hand die nach Emilia gegriffen hatte. Jemand wie sie würde sich niemals mit jemandem wie den Pinkel abgeben und es ernst meinen. Davon war Parker fest überzeugt. Es passte nicht. Nicht für ihn. Es störte sein Weltbild. Es störte seine Gefühle. Sein Ego ! Scotts Blick lag wieder auf Emilia . Der Pinkel war keine Gefahr . Nicht für ihn. Ego! “ Mit mir wär dir das nicht passiert! Komm zu mir ins Nest wenn du den Idioten ausgenommen hast ” Er sprach leise. Ein raues flüstern . Ein selbstgefälliges grinsen.



@Emilia Walsh
@Clarence Masterson



Millicent Moretti behält es im Auge!
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#11

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 10.07.2018 19:28
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

Das Riesenrad war nicht nur ein guter Vorschlag, es war sogar ein verdammt guter. Ich meine, mir war klar das wir reden mussten. Oder vielmehr ich. Und da oben fühlte ich mich sicher. Es war die Höhe die mir dieses Gefühl gab. Das und die Tatsache das dort oben keine weiteren Ohren waren. Oder überhaupt andere Menschen. Das das Riesenrad gerade von Liebespärchen favorisiert wurde, hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Woher auch? Ich war bisher noch nie mit einem Freund da oben. Wenn dann auf dem Providence St. Vincent Hospital. Da kam man leicht rauf und hatte meistens seine Ruhe. Okay, spätestens jetzt hätte Millie mir einen ordentlich stoß mit dem Ellbogen verpasst. Egal - ich wusste das er mich mochte. Und ich wusste das ich ihn mochte. Und genau deswegen musste ich irgendwie über meinen Schatten springen und das Riesenrad war gerade eine kleine Chance.

Jedenfalls bis Bullet auftauchte. Ich hasste es wenn er mich Kitty nannte. Früher war das vielleicht anders, aber das lag auch schon über zwei Jahre zurück. Was ihn allerdings nur wenig zu stören schien.
Ich wirkte gereizt. Meine Stimmung schlug von einem Moment in den nächsten um. Ich hatte einfach eine verdammt üble Woche hinter mir und sein Auftauchen machte es da gerade nicht besser. Denn eigentlich war alles was ich wollte Zeit mit Clarence zu verbringen. Und das ohne den ganzen Scheiß der mir noch anhing. Das Clarence meine Hand nahm, holte mich tatsächlich etwas runter.
Meine Frage was er wollte war eher rhetorischer Natur. Ich erwartete keine wirkliche Antwort, vielmehr wollte ich Clarence gerade an ihm vorbei ziehen als er mich grob am Arm fasste und aufhielt. Meine Augen funkelten gefährlich auf als er mich erneut Kitty nannte. Mehr noch, als er die Abreibung erwähnte. Ich wusste genau worauf er anspielte.
Der Blick, mit dem er Clarence bedachte gefiel mir nicht. Seine herablassende Stimme… Es reichte. Mit einem kräftigen Ruck befreite ich mich nicht nur aus seinem Griff, ich löste mich auch gleichzeitig von Clarence. Wütend funkelte ich Bullet an. Ich spürte wie sich meine Faust ballte und am liebsten… Ich kochte. Ja es brodelte regelrecht in mir und es fiel mir so verdammt schwer nicht den Kopf zu verlieren. “Lass ihn in ruhe”, hörte ich mich in gefährlichem Ton zischen. “Ich schwöre dir…”, raunte ich weiter und unterbrach mich selber. Irgendetwas hielt mich zurück. Nein das hier sollte nicht ausarten. Ich wollte einfach nur mit Clarence hier weg. Und vor allem wollte ich nicht das er noch mehr mit bekam. Jedenfalls nicht so. Das war schon zu viel. Es war eben eine andere Welt die manchmal abschreckend wirken konnte. Und abschrecken war das letzte was ich Clarence wollte.
Ich schnaubte und presste die Lippen aufeinander als Bullet leise die Worte zu mir sprach. Ich konnte mir denken was er wollte. Genauso wie ich mir denken konnte was es bedeutete das er von Clarence wusste. Ein Umstand der mir so gar nicht in den Kram passte. “Verschwinde Bullet”, raunte ich ebenso leise zurück. Vielleicht gab meine Mimik so was wie eine stumme zusage.

Immer noch meine Augen auf Bullet gerichtet, machte ich einen langsamen Schritt nach hinten. Nur zögerlich löste ich meinen Blick von ihm und legte ihn auf Clarence. Was dachte er in diesem Moment von mir? Ich hoffte nur das er Bullet’s Worten keinen glauben schenkte. Auch nicht ansatzweise. Ich griff nach seiner Hand, “komm schon, lass uns weiter”, meinte ich in bemüht ruhigem Ton und zog Clarence weiter. Unbeirrt schlug ich weiter die Richtung Riesenrad ein. Noch einmal warf ich einen Blick zurück auf Bullet und hoffte das es das war. Das er uns nicht folgte oder schlimmeres passierte.

Seufzend fuhr ich mir durch die Haare und blickte nach vorne. Fuck Karma. Anders konnte ich es mir langsam nicht mehr erklären. Eher zögerlich langsam wanderte mein Blick auf Clarence. “Alles in Ordnung bei dir?”, fragte ich und hätte mich selbst Ohrfeigen können. Aber mir fiel tatsächlich nichts besseres ein. Meine Hand schloss sich fester um seine. Wenn ich es schon nicht mit Worten hin bekam, vielleicht so. Das Riesenrad war unser Ziel, unsere Richtung. War es doch, oder?

@Clarence Masterson & @Scott Parker (?)



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#12

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 14.07.2018 15:08
von Clarence Masterson


| 78 Beiträge

Er selbst hielt das Riesenrad ebenso für eine wundervolle Idee. Nicht nur, dass er mit ihr dann alleine war, es konnte sie auch niemand stören, geschweige denn reinreden oder belauschen. Auch, wenn er erst 16 Jahre alt war, wollte er das, was sich hier zwischen Cat und ihm entwickelte, definiert haben. Er wollte auch nicht immer Tage auf ein Lebenszeichen von ihr warten. Er wusste, womit sie sich über Wasser hielt und das konnte er akzeptieren, aber die Tatsache, dass er einfach so im Dunkeln gelassen wurde, gefiel ihm gar nicht. Wer hätte auch geglaubt, dass er sich Hals über Kopf in die Person verlieben würde, welche ihn nicht ausgeraubt hatte, sondern ihm ebenso ein Veilchen geschlagen hatte? Er war wohl der perfekte Kandidat, um in die Geschichte als dümmste Mensch überhaupt einzugehen. Klar, sie hatte vom ersten Augenblick an seine Wut geweckt und als sie dann mitten in der Nacht ankam, um ihm das Bild seiner Mutter zu geben, wandelte sich die Wut in Neugier um, was sich mit der Zeit dann in Zuneigung geändert hatte. Er konnte sich gleich auf die gleiche Ebene stellen wie die Frauen, die Briefe ins Gefängnis schrieben und sich somit auf Mörder einliessen nur mit dem Unterschied, dass er ein simpler Teenager war, dessen Hormone sich wohl gerade begannen, zu entwickeln oder einen Weg suchten, herauszukommen. Natürlich zum unpassendsten Zeitpunkt.

In dem Augenblick, wo sie sich auf den Weg zum Riesenrad machen wollten, trat so eine zwielichtige, heruntergekommene Person auf und sprach nicht nur Cat an, sondern packte sie sogar. Sein Blick verfinsterte sich bereits und auch, wenn er davon ausgehen konnte, dass er gegen diesen Typen keine Chance haben würde, würde er Cat helfen. Sein Mut war doch grösser als seine Kraft, obwohl man nicht jeden Kampf immer unbedingt mit Kraft gewann, denn häufig benötigte man nur einen Plan, den es gewiss auch irgendwo in seinem Köpfchen gab. Das der Kerl es wagte, ihn anzusprechen, war eine bodenlose Frechheit und am liebsten hätte er sich auf ihn gestürzt. Was ging es ihn an, was zwischen ihm und Cat war? Das er ihn beleidigte, verletzte ihn keineswegs. Er zählte sicherlich nicht zur beliebten Sorte Mensch, aber wenn er etwas konnte, dann ebenso herablassend sein wie er es gerade bei ihm getan hatte. Er gab daher zumindest auf eine Frage eine Antwort. "Anscheinend interessiert sie sich derzeit mehr für mich als für dich, du aufgeblassene Lachnummer." Mehr war dazu nicht zu sagen. Als Cat wohl kurz davor war, etwas Dummes zu machen, zog er sie sanft zurück. "Er ist es nicht wert. Lass uns gehen.", kam es über seine Lippen. Es machte wohl kaum Sinn, nun gewalttätig zu werden. Sowas löste man vielleicht in der Welt von diesem Bullet, aber nicht in seiner. Den meisten Leuten tat es mehr weh, wenn man sie mit Ignoranz strafte als mit einem schnellen, direkten und festen Faustschlag.

Er war daher froh als sie seine Hand nahm und sie an diesem Bullet vorbeigingen. Sie schlängelten sich durch die Menschenmassen, die definitiv zugenommen hatte und er hoffte, dass dieser komische Kerl ihnen nicht folgen würde. Es machte ihn nicht einmal wütend, dass er ihn Opfer nannte, denn über solche Dinge stand er drüber. Was ihn wirklich wütend gemacht hatte, war die Tatsache, dass er Cat angepackt hatte und keine Ahnung, was seine anderen Worte bedeuten sollten. Definitiv wollte er nun mehr wissen, wo sie die letzten Tage gewesen war. Auch war ihm bewusst, dass Cat ihn nicht ausnehmen würde. Warum hätte sie sonst zu ihm kommen sollen, ihn küssen und ihre Nummer dalassen sollen, wenn ihr all das gar nichts bedeutete? Zweifeln liessen seine Worte ihn daher keineswegs.

Als sie dann fast vor dem Riesenrad waren, blieb sie plötzlich stehen. Ihre Frage verwunderte ihn. Vermutlich hatte seine Gesichtsmimik eine andere Form angenommen. Seine Augenbrauen waren zusammengezogen, ja man konnte sagen, dass er fast schon wütend dreinblickte. Er nickte daher nur auf ihre Frage. "Ja es ist alles in Ordnung, aber was war das für ein Kerl?", fragte er sogleich an. "Bei dir auch alles in Ordnung?" Er blickte auf ihren Arm, den der Typ so grob gepackt hatte und strich einmal drüber. Nach dieser Geste - und dadurch, dass ihre Hand immer noch um seine lag - zog er sie in die kurze Schlange des Riesenrades. Es dauerte nicht lange und er holte seine Brieftasche heraus - wodurch er ihre Hand loslassen musste - und holte vier Tickets. Gewiss würde es nicht lange dauern und sie konnten sich in aller Ruhe unterhalten. Zwei Runden sollten hoffentlich genügend Zeit sein, um das alles zu klären.

@Emilia Walsh & @Scott Parker



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#13

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 15.07.2018 20:51
von Scott Parker | 6 Beiträge

Die Ruhe vor dem Sturm. Parker blickte ihnen nach. Kitty zog ihn mit . Oder zog er sie? Aufgeblasene Lachnummer  hatte ihn der Pinkel genannt . Er hatte keine Ahnung. Kannte nicht das Spiel in dem Parker ein Meister war .
Parker war nict blöd . Kitty wollte den Pinkel verheimlichen. Die Frage, wichtiger als dem Pinkel eine zu verpassen war , wie weit wäre sie bereit zu gehen das es so bleibt ?
Er zündete sich einen weiteren, dünnen und stinkenden Zigarillo an . Inhalierte den Rauch und begann erneut in der Masse unterzugehen .



@Emilia Walsh
@Clarence Masterson

{danke für das kleine intermezzo^^}



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#14

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 16.07.2018 18:57
von Emilia Walsh


| 354 Beiträge

Konnte es noch schlimmer werden? Eigentlich sollte es doch besser werden. Genauso eigentlich sollte es ein Tag mit Clarence werden. Ich meine einfach mal den ganzen Scheiß vergessen und alles. Aber spätestens als Bullet auftauchte war es damit vorbei. Ich hätte es ahnen müssen.
Clarence hatte etwas an sich das… keine Ahnung. Ich meine ich lächelte sogar in seiner Gegenwart und das nicht einfach nur so. Und jetzt bei Bullet und seiner Provokation. Fuck, am liebsten hätte ich ihm eine verpasst, auch wenn es ein ordentliches Echo gegeben hätte. Clarence hielt mich zurück, schon alleine seine reine Anwesenheit bremste mich. Ich wollte ihn nicht in meine Welt rein ziehen.
Wenn ich Nachts wach liege muss ich oft an unser erstes Zusammentreffen denken. Seine Augen, der Ausdruck darin, wie er mich anschaute als er auf dem Boden lag. Und wie er sich vehement weigerte mir seine verdammten Sachen zu geben… Ich glaube da irgendwann muss es passiert sein. Ich kann es nicht beschreiben.

Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf als wir uns langsam von Bullet entfernten. Ich hatte Clarence Hand genommen und ihn mitgezogen. Mir war klar das es da noch ein Nachspiel geben würde. Vor allem weil Clarence ihm Dinge an den Kopf warf die… es war einfach nicht gut.

Wir steuerten schweigend das Riesenrad an. Ich hätte auch nicht viel sagen können bei den ganzen Gedanken im Kopf. Erst kurz vor dem Fahrgeschäft blieben wir stehen, oder viel mehr, blieb ich stehen. Clarence Frage nach dem, wer das war, hämmerte mir durch den Kopf. So sehr das ich erst einmal nur auf seine zweite Frage antworten konnte. “Keine Ahnung, schätze schon”, antwortete ich mit unsicherem Schulterzucken und ließ wie automatisch die Augen wandern. Aufmerksamer und wachsamer als zuvor. Noch einmal wollte ich mich weder überraschen lassen, noch sonst wem über den Weg laufen. Erst als er mir über den Arm strich legte sich mein Blick erneut auf ihn. Ich lächelte etwas zögerlich und drückte noch einmal seine Hand. Nicht fest, nur so das er es merkte.

Clarence hatte uns Tickets besorgt und lange mussten wir auch nicht anstehen. Als wir in die Gondel stiegen, schloss ich die kleine Tür, blickte mich um und zischte den beiden hinter uns nur ein gefährliches “besetzt”, zu. Ich hatte echt keinen Bock auf weitere Gesellschaft. Ich wollte mir ihm alleine sein, jedenfalls soweit man hier alleine sein konnte.
Ich ließ mich neben ihm auf den Sitz fallen und schaute ihn an. “Also der Typ…”, fing ich an als wir ein weiteres mal unterbrochen wurden. Der Ticketabreißer kam zu unserer Gondel. Gerade hatte Clarence ihm zwei Tickets gereicht, da schaute er mich an und setzte gleichzeitig ein dümmliches lächeln auf. “Blecha, kleine. Aber warum kaufst du Tickets?”, lachte er ebenso dümmlich und schüttelte nur den Kopf. Der Blick des Abreißers wanderte musternd zu Clarence und wieder zurück zu mir, “neuer Freund?”, grinste er verschwörerisch zwinkernd in meine Richtung, ehe er sich auch schon abwandte und lachend zur nächsten Gondel marschierte. Ich glaube ich schaute Clarence genauso verstört an wie er mich. “Ehrlich ich hab keine Ahnung was der Typ faselt!”, versuchte ich irgendwelchen Fragen vorzubeugen.

Die Gondel setzte sich in langsam in Bewegung, nur um nach einigen Metern erneut zu stoppen. Es waren vielleicht drei oder vier Meter die wir jetzt über dem Boden schwebten. Ich raufte mir seufzend durch die Haare und warf Clarence einen (selbst für mich) undefinierbaren Blick zu. Sein Blick hatte durchaus etwas fragendes. Mir war klar das ich etwas sagen musste, nur wusste ich nicht wo ich anfangen sollte. Ich meine da waren so viele Dinge die… Ich blickte in seine Augen und… Fuck ich mochte ihn - mehr als nur mögen. Ein ungewohnt warmes, wenn auch unruhiges Gefühl stieg in mir auf. Wenn ich nicht alles verlieren wollte, noch bevor ich alles gewonnen hatte dann…
“Emilia”, fand ich schließlich, wenn auch leise, meine Stimme wieder. “Mein richtiger Name ist Emilia. Emilia Walsh”, wiederholte ich etwas lauter und mit festerer Stimme. Wenn ich schon nicht wusste wo anfangen, dann erschien es mir so doch am besten. Immerhin hatte es etwas von ‘am Anfang’ anfangen. Und auch wenn es ein seltsames Gefühl war, es fühlte sich auch irgendwo richtig an.

@Clarence Masterson
@Scott Parker (Zur Info)



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#15

RE: It is weird to… but hey! | 02.03.2018 | Nachmittag / Abend | Clarence & Emilia | OPEN

in März - April 17.07.2018 23:26
von Clarence Masterson


| 78 Beiträge

Es gab Dinge, welche man einfach nicht planen konnte. Dazu gehörte wohl der perfekte Tag mit dem Freund? Natürlich wusste er nicht, ob er sich tatsächlich als Freund von Cat betiteln durfte oder gar konnte, aber in seinen Gedanken war sie definitiv seine Freundin. Jedoch hatte er nicht erwartet, dass ausgerechnet ein Kerl den Tag ruinieren könnte. Ein anderer Kerl als er. Das er hin und wieder daneben lag oder falsch reagierte und somit die Stimmung kippte, war kein Geheimnis, aber das ein Kerl sich aufspielte als würde Cat ihm gehören, ging mal gar nicht. Das Cat auf 180 war, konnte man ihr ansehen, weswegen er versuchte, die Sachlage etwas zu beruhigen, auch wenn er weder Fan davon war, noch wirklich gut darin war. Jedoch schien es irgendwie zu klappen. Die Worte von diesem Bullet waren alles andere als nett und hätte er sie heute das zweite Mal zufällig getroffen und wäre sie nicht bei ihm gewesen, wo sie sich etwas kennenlernten, hätte er die Worte sogar geglaubt. Natürlich war ihm bewusst, dass Cat ziemlich viel vor ihm verheimlichte. Was für Beweggründe sie hatte, wusste er nicht, denn auch, wenn er sehr oberflächlich und arrogant herüber kommen konnte, würde er sie niemals verurteilen. Er glaubte auch, dass er ihr das bereits deutlich gezeigt hatte, indem er sie zur Begrüssung geküsst hatte und ebenso mit ihr den Kontakt suchte.

Die Worte, die er diesem Kerl an den Kopf geknallt hatte, waren seiner Meinung nach die richtigen Worte. Er hatte nicht damit angefangen und nur, weil er anders lebte, hiess das nicht, dass man ihn Pinkel oder Opfer nennen konnte. Er wusste auch gar nicht, dass Intoleranz in beide Richtungen funktionierte. Das sie seinen Fragen auswich, nachdem sie stehen geblieben waren, gefiel ihm auch nicht. Irgendwann musste sie ihm sagen, was Sache war oder sich womöglich einfach von ihm fernhalten. Er war sich nämlich auch sicher, dass seine Worte dem brummigen Kerl gegenüber, sollte er ihm irgendwann auf der Strasse begegnen, noch ein Nachspiel haben würde. Er machte nicht den Eindruck, als ob er sich dies gefallen liess. Vielleicht sollte er sich doch mal mehr für Kampfsport interessieren? Diese Überlegung hatte er bereits als sie ihn niedergeschlagen hatte, obwohl niedergeschlagen wirklich extrem krass klang und es ja nur ein Schlag war, welcher ihn nicht mal in die Bewusstlosigkeit getrieben hatte. Nichts desto trotz, reagierte er, nahm erneut ihre Hand und zog sie dann zum Riesenrad, wo er kurzerhand vier Tickets löste.

Die Schlange war nicht besonders lang. Vermutlich hatten sie eine gute Zeit erwischt, denn sobald es dunkel wurde, würde das alles noch einen viel romantischeren Flair erhalten. Als die Gondel dann kam und sie einsteigen konnten - nachdem die anderen diese verlassen hatten - zog Cat sogleich die kleine Türe zu und sagte etwas zu den Leuten, welche hinter ihnen standen. Als sie sassen, wollte sie gerade ansetzen und ihm von dem Kerl erzählen als sie erneut unterbrochen wurden. Am Liebsten hätte er diesen angefahren, unterliess es aber, denn er machte ja nur seinen Job. Als der Kerl dann auch noch versuchte Smalltalk mit Cat zu führen und er sie wohl zu kennen schien, fragte er sich ernsthaft, in welchen falschen Film er heute unterwegs war. Sein Gesichtsausdruck war anscheinend ausreichend, um das, was er gerade dachte, irgendwie auch zu signalisieren, denn sofort kam eine Erklärung von Cat, welche er einfach so stehen liess.

Als die Gondel dann losfuhr, blickte er erneut zu ihr. Sein Instinkt strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht als sie ihn einfach nur anstarrte. Was war denn jetzt los? Er verstand Mädchen sowieso schon kein bisschen, aber nun war er verwirrt. Was ging nur in ihren hübschen Kopf vor? Als sie einen Namen nannte, wurde sein Gesichtsausdruck wirklich fragend. Dieser veranlasste sie wohl offensichtlich, weiter zu sprechen und aus irgendeinem Grund wusste er nichts darauf zu erwidern. Zumindst nicht im ersten Moment. Er wusste nicht, sollte er sauer sein, dass sie ihn so angelogen hatte oder sollte er sich freuen, dass sie endlich den Mut hatte, sich zu öffnen und ihm ihr wirklickliches Ich bekannt zu geben? Vermutlich war es eine Mischung aus beiden. "Emilia? Warum hast du dich dann als Cat vorgestellt?", fragte er unsicher. Er verstand nämlich gerade gar nichts mehr. Hatte sie vielleicht doch nur mit ihm gespielt? War er vielleicht doch eine grössere Nummer? Erst Vertrauen erarbeiten und ihn dann komplett ausbeuten? Er wusste es nicht und blickte ihr somit total in die Augen. Hiess es nicht, dass man die Wahrheits stets darin lessen konnte? Warum hatte diser Bullet sie dann Kitty genannt? Er hatte das als Ableitung von ihren Namen genommen, aber war es vielleicht gar ein Kosename? "Na gut, du bist Emilia Walsh. Und weiter? Wer war der Typ und was hast du mit ihm zu tun?" Natürlich wurde er ungeduldig und machte vielleicht sogar gerade etwas Druck, aber er liess sich nur sehr ungerne verarschen oder auf der Nase herumtanzen.

@Emilia Walsh



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