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#1

The Nearness of You || 9. Januar 2018, 4:30 Uhr morgens || Jacob & Henrietta

in Past 24.03.2018 21:57
von Henrietta Carlisle | 44 Beiträge

Erwartungsgemäß war es bei der obligatorischen Weihnachtsfeier ihres Instituts (die traditionsgemäß eine Woche nach  Neujahr stattfand) spät geworden. Henrietta hatte sich wunderbar amüsiert: Ihr emeritierter Mentor (den sie nicht nur wegen seines scharfsinnigen Humors heiß und innig liebte), war anwesend gewesen und hatte trotz seines fortgeschrittenen Alters so lange ausgehalten wie alle anderen Mitglieder. Die Rede des Institutsdirektors war deutlich unterhaltsamer gewesen als im Jahr davor (was möglicherweise an dem doppelten Schuss Rum lag, der ihm unauffällig in seinen Punsch gemischt worden war), und es war ihr mehr als einmal gelungen, ihren Doktorvater sprachlos zu machen (der Mann hatte eine Art an sich, der sie stets dazu reizte, zu Höchstform aufzulaufen). Das Essen war gut gewesen, ebenso wie die Stimmung (es war ein kleines Institut, und zum aktuellen Zeitpunkt verstand man sich im Allgemeinen sehr gut). Alles in allem also ein voller Erfolg. Leise die Melodie von Auld Lang Syne  summend, schloss sie die Türe zum Loft auf. Sie war nicht überrascht, dass es komplett im Dunkeln lag, schließlich war es bereits nach Vier, und Jacob musste in wenigen Stunden wieder bei der Arbeit sein. Aber das machte nichts, sie fand den Weg auch blind. Lautlos schob sie die Türe hinter sich wieder ins Schloss und schlüpfte aus ihren hohen Schuhen, um möglichst wenig Lärm zu machen. Am Eingang zu ihrem kleinen Zimmer blieb sie stehen, hob den Kopf und blickte nach oben. Sie zögerte kaum merklich, dann ließ sie ihre Tasche zu Boden gleiten und ging hinüber zu der schmalen Holztreppe, die zu dem eingezogenen Absatz führte, auf dem sich Jacobs Bett befand. Als sie am Sofa vorbeikam, landete ihre Jacke darauf, und während sie vorsichtig die Treppe hinaufstieg, zog sie sich den Pullover über den Kopf. Noch immer benötigte sie kein Licht: Zwar gab es die Möglichkeit, das Glasdach ihres Dachgartens zu verdunkeln, aber Jacob nutzte die Rollläden meistens nur im Sommer, damit er nicht gebraten wurde, wenn er ausnahmsweise doch länger im Bett liegen blieb. Ansonsten liebte er es, vom Bett aus nach oben in die Sterne blicken zu können, oder den Regentropfen zusehen zu können, wie sie an den schrägen Glaswänden des Daches herunterperlten. Und Henrietta liebte es, dabei neben ihm zu liegen, oder in seinen Armen.

Oben angekommen stand sie quasi direkt am Fußende des Bettes, in dem Jacob schlief – über ihm Pegasus und Andromeda. Sie hätte nicht mit Sicherheit sagen können, ob es nicht auch dem teuren Champagner geschuldet war, den es bei der Feier gegeben hatte, aber bei seinem Anblick flatterten die Schmetterlinge in ihrem Bauch auf, die sie nicht verlassen hatten, seit sie Jacob kennengelernt hatte. Sie schlüpfte aus ihren Jeans, wenige Sekunden später folgten Bluse und Strümpfe. Nur noch mit Unterhemd und Unterwäsche bekleidet, setzte sie sich auf den Rand des Bettes und betrachtete ihn. Im Schlaf sah er so jung aus. Jung und offen und fast verletzlich. Ihr Herz zog sich zusammen, als sie daran dachte, wie pragmatisch er trotz all seiner Kreativität sein konnte, fast, als glaubte er in keiner Sekunde an nichts, während sie in jeder Sekunde an alles glaubte. Vorsichtig strich sie ihm durchs Haar, dann erhob sie sich, nur um mit sorgsamen Bewegungen über ihn hinwegzusteigen und sich neben ihn zu legen. Sie nahm ihn in die Arme, rückte dicht an ihn heran, bis sie ganz eng beieinander lagen. Er murmelte etwas Undeutliches, wand sich ein wenig, und wie von selbst fanden sie zueinander. Seine Nase hatte er in ihre Halsgrube gedrückt, und obwohl sie viel kleiner war als er, war sie es, die ihn festhielt. Sie spürte das Flattern seiner Augenlider an ihrer Haut. „Sorry fürs Wecken“, murmelte sie, obwohl es ihr egoistischerweise nur bedingt leidtat (insoweit, dass sie ihm seinen Schlaf ja durchaus gönnte - aber etwas hatte er ja immerhin abbekommen, manchmal musste das eben reichen), „Aber ich hatte Sehnsucht nach dir.“ Das wiederum entsprach vollkommen der Wahrheit, weil sie ihn einfach immer vermisste, wenn sie nicht bei ihm war. Nicht, dass sie nicht ohne ihn zurechtkam, denn natürlich tat sie das. Weder er noch sie waren der Typ Mensch, der sein eigenes Leben von jemand anderem abhängig machte. Aber wenn er bei ihr war, war alles eben noch etwas besser.

@Jacob Yates


She’s the kind of girl who stuffs her mouth with raindrops and her pockets with sand …

… and traces the veins of a fallen leaf with the tips of her fingers.

Jacob Yates liebt es!
Jacob Yates hat Herzchen in den Augen!
zuletzt bearbeitet 24.03.2018 22:09 | nach oben

#2

RE: The Nearness of You || 9. Januar 2018, 4:30 Uhr morgens || Jacob & Henrietta

in Past 10.06.2018 22:55
von Jacob Yates | 2 Beiträge

Jacob hatte am vorigen Abend ein paar Überstunden rangehängt, was er selten tat, da die Arbeit an sich in der familieneigenen Firma ein notwendiges Übel war und nicht wirklich seine Erfüllung (einer seiner Streitpunkte mit Hetty, die nicht verstand, weshalb er sich das Ganze antat, wo er sich doch ganz offensichtlich ein anderes Leben erträumt hatte) . Doch da er wußte, dass Hetty an diesem Abend bei der obligatorischen Weihnachtsfeier ihres Instituts war, war dies die Gelegenheit dazu, denn obwohl sie natürlich nicht jeden Abend aufeinander hockten, fühlte er sich doch manchmal etwas verloren, wenn er genau wußte, dass sie nicht da sein würde. Also war er erst ziemlich spät wieder im Loft aufgeschlagen, hatte sich lediglich ein Bier aus dem Kühlschrank genommen, noch etwas durch die Fernsehkanäle gezappt und war dann (nach einer ausgiebigen Dusche)  hinauf in sein Bett verschwunden, wo er mit einem von Hettys' T-Shirts, die immer den Weg in sein Bett fanden, gekuschelt und die Sterne über sich beobachtet hatte. Irgendwann war er, einsam und verlassen (zumindest, wenn er in seinen Drama-Queen-Modus umgeswitcht hätte, was er jedoch nur in Gegenwart von Hettys' diversen Betthäschen tat, um sich köstlich zu amüsieren) , eingeschlafen.

Instinktiv musste er selbst im Schlaf mitbekommen haben, dass sie ihr gemeinsames Zuhause betrat, denn sein Schlaf, der bis dahin recht unruhig gewesen war, wurde gleichmässiger und fast konnte man meinen, ein Lächlen lag auf seinen, nun entspannten, Gesichtszügen. Natürlich wußte er davon nichts, schließlich schlief er, aber sein Schlaf war stets erholsamer, wenn sie da war, zumindest kam es ihm so vor. Als sie über ihn hinwegstieg, um sich neben ihn zu legen, war er an der Grenze zwischen Traum und Erwachen. Ein undeutliches Murmeln kam über seine Lippen, als sie die Arme um ihn legte, aber es dauerte nicht lange, bis sie zueinander gefunden hatten, ihre Körper passten perfekt zueinander, waren aufeinander abgestimmt, so wie ihre Seelen. Schon als sie einander getroffen hatten, hatte er gespürt, dass sie der Part war, der in seinem Leben immer gefehlt hatte, sie war der Teil seiner Seele, der in ihrem Körper wohnte. "Mhm!", brummte er schläfrig, während er seine Nase an ihre Halsgrube drückte und tief ihren Duft einatmete, "Wie war die Feier?". Noch war er nicht vollends erwacht, doch das hinderte ihn nicht daran, seine Hände auf Wanderschaft gingen und sanft über ihre Haut strichen, um dann unter ihr Unterhemd zu gleiten, während seine Augenlider sich flatternd hoben. Er wußte nicht, wie spät es war und die Dunkelheit, die sie umgab war trügerisch, schließlich war es erst Anfang Januar. Er hauchte einen Kuss in ihre Halsgrube, dann arbeitete er sich von dort systematisch hinauf, um schließlich einen Kuss auf ihre Lippen zu hauchen. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen an das Zwielicht, welches durch das unverdunkelte Dachfenster ermöglicht wurde, doch er benötigte es eigentlich nicht, um zu wissen, wie sie aussah. Ihr Abbild war in seinem Gedächtnis eingebrannt, es war das Erste, das er morgens vor seinem geistigen Auge sah und abends das Letzte, bevor er in den wohlverdienten Schlaf versank. Er konnte noch immer den Hauch von Gin auf ihren Lipen schmecken, wußte um die dezente Röte ihrer Wangen, das Leuchten ihrer Augen, dem Glanz ihrer Haare.


@Henrietta Carlisle



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