• Herzlich Willkommen in Portland!♡ • Real Life RPG • Szennentrennung • Romanstil • FSK18 • Szenenaufbau: Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Open / Close • Since 27.Februar.2018 - 16:50 uhr •
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• Wir befinden uns im März und April2018 •


Highlight dieser Monate: 01.3.18 - Frühlingsanfang 02.3.18 - 11.03.18 traditioneller Jahrmarkt 17.3.18 - St.Patricks Day
Die nächste Zeitumstellung findet voraussichtlich Anfang Dezember statt.

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#1

The Nearness of You || 9. Januar 2018, 4:30 Uhr morgens || Jacob & Henrietta

in Past 24.03.2018 21:57
von Henrietta Carlisle | 45 Beiträge

Gelöscht


XX
Jacob Yates liebt es!
Jacob Yates hat Herzchen in den Augen!
zuletzt bearbeitet 27.04.2019 10:55 | nach oben

#2

RE: The Nearness of You || 9. Januar 2018, 4:30 Uhr morgens || Jacob & Henrietta

in Past 10.06.2018 22:55
von Jacob Yates | 5 Beiträge

Jacob hatte am vorigen Abend ein paar Überstunden rangehängt, was er selten tat, da die Arbeit an sich in der familieneigenen Firma ein notwendiges Übel war und nicht wirklich seine Erfüllung (einer seiner Streitpunkte mit Hetty, die nicht verstand, weshalb er sich das Ganze antat, wo er sich doch ganz offensichtlich ein anderes Leben erträumt hatte) . Doch da er wußte, dass Hetty an diesem Abend bei der obligatorischen Weihnachtsfeier ihres Instituts war, war dies die Gelegenheit dazu, denn obwohl sie natürlich nicht jeden Abend aufeinander hockten, fühlte er sich doch manchmal etwas verloren, wenn er genau wußte, dass sie nicht da sein würde. Also war er erst ziemlich spät wieder im Loft aufgeschlagen, hatte sich lediglich ein Bier aus dem Kühlschrank genommen, noch etwas durch die Fernsehkanäle gezappt und war dann (nach einer ausgiebigen Dusche)  hinauf in sein Bett verschwunden, wo er mit einem von Hettys' T-Shirts, die immer den Weg in sein Bett fanden, gekuschelt und die Sterne über sich beobachtet hatte. Irgendwann war er, einsam und verlassen (zumindest, wenn er in seinen Drama-Queen-Modus umgeswitcht hätte, was er jedoch nur in Gegenwart von Hettys' diversen Betthäschen tat, um sich köstlich zu amüsieren) , eingeschlafen.

Instinktiv musste er selbst im Schlaf mitbekommen haben, dass sie ihr gemeinsames Zuhause betrat, denn sein Schlaf, der bis dahin recht unruhig gewesen war, wurde gleichmässiger und fast konnte man meinen, ein Lächlen lag auf seinen, nun entspannten, Gesichtszügen. Natürlich wußte er davon nichts, schließlich schlief er, aber sein Schlaf war stets erholsamer, wenn sie da war, zumindest kam es ihm so vor. Als sie über ihn hinwegstieg, um sich neben ihn zu legen, war er an der Grenze zwischen Traum und Erwachen. Ein undeutliches Murmeln kam über seine Lippen, als sie die Arme um ihn legte, aber es dauerte nicht lange, bis sie zueinander gefunden hatten, ihre Körper passten perfekt zueinander, waren aufeinander abgestimmt, so wie ihre Seelen. Schon als sie einander getroffen hatten, hatte er gespürt, dass sie der Part war, der in seinem Leben immer gefehlt hatte, sie war der Teil seiner Seele, der in ihrem Körper wohnte. "Mhm!", brummte er schläfrig, während er seine Nase an ihre Halsgrube drückte und tief ihren Duft einatmete, "Wie war die Feier?". Noch war er nicht vollends erwacht, doch das hinderte ihn nicht daran, seine Hände auf Wanderschaft gingen und sanft über ihre Haut strichen, um dann unter ihr Unterhemd zu gleiten, während seine Augenlider sich flatternd hoben. Er wußte nicht, wie spät es war und die Dunkelheit, die sie umgab war trügerisch, schließlich war es erst Anfang Januar. Er hauchte einen Kuss in ihre Halsgrube, dann arbeitete er sich von dort systematisch hinauf, um schließlich einen Kuss auf ihre Lippen zu hauchen. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen an das Zwielicht, welches durch das unverdunkelte Dachfenster ermöglicht wurde, doch er benötigte es eigentlich nicht, um zu wissen, wie sie aussah. Ihr Abbild war in seinem Gedächtnis eingebrannt, es war das Erste, das er morgens vor seinem geistigen Auge sah und abends das Letzte, bevor er in den wohlverdienten Schlaf versank. Er konnte noch immer den Hauch von Gin auf ihren Lipen schmecken, wußte um die dezente Röte ihrer Wangen, das Leuchten ihrer Augen, dem Glanz ihrer Haare.


@Henrietta Carlisle



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