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#1

Courage is never a man with a gun || 18.01.2018 || 20:00 || Hope Autumn Coltraine & Aaron Holden Edison

in Past 20.03.2018 23:45
von Aaron Holden Edison | 26 Beiträge

gelöscht


zuletzt bearbeitet 27.04.2019 11:06 | nach oben

#2

RE: Courage is never a man with a gun || 18.01.2018 || 20:00 || Hope Autumn Coltraine & Aaron Holden Edison

in Past 23.03.2018 13:59
von Hope Autumn Coltraine | 45 Beiträge

Diskussionsabend in einem Verbindungshaus. Ersteres fand die zierliche Blondine meistens sehr spannend und amüsant, letzteres… nun ja. Sie war kein großer Freund von Verbindungen, was zum großen Teil auch deren Mitglieder beinhaltete. Ihr war bewusst, dass es verkehrt war, alle über einen Kamm zu scheren und mit Sicherheit gab es auch ganz vernünftige Verbindungsstudenten, aber im Großen und Ganzen waren sie sich doch alle sehr ähnlich – zumindest in ihren Augen und zumindest in den Verbindungshäusern, in denen zum Großteil weiße, männliche Mitglieder anzutreffen waren, so wie in Alpha Kappa Psi. Verwöhnte, großspurige, nur auf ihren eigenen Vorteil bedachte Mitmenschen, welche einem mehr als konservativen Lebensstil nachgingen und für den gesellschaftlichen Aufstieg einiges in Kauf nahmen und unlautere Vorteile nutzten, wie andere… Toilettenpapier. Ihre Abneigung gegen eben jene war kaum zu verkennen und einen wirklichen Hehl machte sie daraus auch nicht. Sie hatte sich schon gelegentlich mit einigen von ihnen angelegt, allen voran ein gewisser Rodney, der dem Klischee eines Verbindungsstudenten geradezu wie ein Abziehbild, entsprach.
So wunderte es sie auch nicht wirklich, als sie erfahren hatte, wer der Hauptredner an diesem Abend sein sollte – Ferrioli, Republikaner und Sprecher der Opposition im Senat von Oregon. In ihren Augen hatte er den Verstand eines Eichhörnchens und das war schon geschmeichelt und eine Beleidigung für alle tierischen Vertreter dieser Rasse, aber es entsprach leider der Wahrheit. Er mochte zwar ein sehr guter Redner sein, besaß ein gewisses Auftreten und einen entsprechenden Charme, der andere mitreißen konnte, allerdings waren seine Standpunkte, welche er vertrat, mehr als fragwürdig und er war ein Mann der durchaus Kontroversen auslösen konnte. Als sie erfahren hatte, dass er an diesem Abend sprechen würde, hatte sie nur den Kopf geschüttelt und den Entschluss gefasst, ihre Abneigung gegen Verbindungshäuser für diese Zeit ruhen zu lassen, um diesen wahrscheinlich mehr als erhellenden Vortrag nicht zu verpassen. Ferrioli und Rodney wirkten fast schon wie Vater und Sohn auf sie oder doch eher wie der zukünftige Präsident und ein übereifriger Praktikant, dass ihr das kalte Grausen kam, als sie die beiden sah. Sie war erstaunt, dass doch so viele Studenten und auch einige Professoren und der Dekan ihres Fachbereichs anwesend waren. Diesbezüglich war die Wahl von Ferrioli wahrscheinlich ein guter Schachzug gewesen. Ob es jedoch so gut war für die Verbindung, mit diesem umstrittenen Politiker in Verbindung gebracht zu werden? Sie bezweifelte es stark und da sie auch einige Vertreter der Presse ausfindig machen konnte, versprach es mehr als spannend zu werden. Sie war in ihrem Element, auch wenn die Umgebung ihr mehr oder weniger gar nicht zusagte. Um nicht groß aufzufallen und nicht gleich von der Veranstaltung ausgeschlossen zu werden, hatte sie ihren gewohnten Kleidungsstil, gegen etwas Eleganteres getauscht und so trug sie zu einer dunkelblauen, engen Röhrenjeans, eine weiße, schlichte Baumwollbluse und eine elegantere silbergraue Strickjacke, die das sonst eher biedere Outfit etwas auflockerte. Während sie relativ am Rand des Zuschauerraumes Platz nahm, beobachtete sie fast schon angewidert, wie einige der Besucher versuchten, Bilder mit dem schmierigen Politiker zu machen, der die Aufmerksamkeit der Menge mehr als genoss, als wären sie in Disneyland und er Mickey Mouse. Für einen kurzen Augenblick schlich sich ein gehässiges Grinsen in ihr Gesicht, als sie an ihr Vorhaben dachte und daran, dass er am heutigen Abend noch mehr als gewünscht Aufmerksamkeit erhaschen würde – wenn er so wie gewohnt, argumentieren und seiner Linie treu bleiben würde. Verstohlen sah sie sich nach einigen ihrer Freunde um, die sich ebenfalls im Saal unauffällig verteilt und bereits Platz genommen hatten. Wirklich etwas geplant hatten sie nicht, nur eine kleine Diskussion anregen, wozu der Abend eigentlich auch gedacht war, dass gleichzeitig auch die Presse anwesend sein würde, machte das ganze gleich noch etwas spannender, ebenso die Anwesenheit des Dekans und einiger Professoren. Ihr Lächeln erstarb jedoch, als die Veranstaltung begann und ihr Blick auf Aaron fiel, der das Ganze auch noch eröffnete. Das hätte sie sich ja denken können, dass er ebenso zu dieser eingebildeten Elite gehörte, wie dieser schmierige Rodney. Eigentlich hätte es ihr schon bei einem der ersten Aufeinandertreffen in dem gemeinsamen Seminar klar sein können, allerdings hatte sie zu diesem Zeitpunkt anscheinend lieber die Augen vor der Realität verschlossen, da er ihr trotz der mehr als unterschiedlichen Standpunkte irgendwie sympathisch gewesen war und ihr die kleinen Auseinandersetzungen in der Vorlesung, Spaß gemacht hatten. Sie hätte es wissen müssen, dass er auch zu diesem Streberverein gehörte und sein perfekt sitzender Anzug schrie schon förmlich danach. Trotzdem blieb ihr Blick einen Moment länger auf ihm hängen und sie sah ihm nach, als er das kleine Podium verließ und einen Platz am Rand, nicht weit von ihr, einnahm. Sie verdrängte die Gedanken an ihn aus ihrem Kopf und konzentrierte sich lieber wieder auf Ferrioli. Wie nicht anders zu erwarten, waren seine Äußerungen zum eigentlichen Thema mehr als dürftig und er hauchte das Thema lediglich mit einigen Phrasen aus dem Wahlkampf an, als wirklich darauf einzugehen. Stirnrunzelnd verfolgte sie das alles und es kam ihr mehr und mehr wie eine Wahlkampfveranstaltung der Republikaner vor, als ein Vortrag für eine offene Diskussion zum Thema des Abends. Seine Äußerungen zu gleichgeschlechtliche Ehe, hatten alles andere als etwas mit Weltwirtschaft, Staatsschulden und Demokratie zu tun, als er sich jedoch auch noch ausführlich über das Recht auf Besitz von Schusswaffen ausließ und wieder nur seine bekannten Wahlkampfphrasen von sich gab, überschritt er einen Grenze bei ihr, so dass es ihr schwer fiel, ruhig zu bleiben. Das konnte er doch wirklich nicht ernst meinen – Waffenbesitz, Grundrechte und Demokratie in einem Satz zu nennen. Nur mit Mühe blieb sie ruhig auf ihrem Stuhl sitzen, die Hände bereits zu Fäusten geballt, verfolgte sie noch die letzten Worte des Politikers. Gerade als er geendet hatte und noch bevor der erste Applaus einsetzen konnte, erhob sich die zierliche Blondine von ihrem Platz, ihr Herz schlug ihr fast bis zum Hals vor Aufregung und Nervosität, jedoch ließ sie sich äußerlich nichts weiter anmerken, sondern ergriff das Wort an den Redner. „Mr. Ferrioli“, ertönte ihre helle, klare Stimme im Saal, „mir erschließt sich zwar noch nicht ganz der Sinn, wie das von Ihnen vertretene Grundrecht auf Waffenbesitz, mit der Staatsverschuldung und der Weltwirtschaft zusammen hängt, aber sicher können sie dazu noch einige Ergänzungen anbringen“, meinte sie mit fester, aber freundlicher Stimme und lächelte ihn überaus freundlich an. Ihr Blick wanderte für einen kurzen Moment zu Aaron, welcher sie anstarrte – seinen Gesichtsausdruck konnte sie nur schwer deuten, da es eine Mischung aus Überraschung, Entsetzen, Wut, Panik und etwas weiterem war, was sie nur schwer bestimmen konnte. Für diesen kurzen Augenblick, als sich ihre Blicke trafen, ließ sie ein herausforderndes Grinsen erkennen, ehe sie sich wieder von ihm abwandte und dem Politiker zu. „Aber vielleicht können Sie vorher noch auf die Zusammenhänge der gleichgeschlechtlichen Ehe und dem Thema des heutigen Abends eingehen?“, fragte sie übertrieben freundlich, ehe sie souverän und in knappen, verständlichen Worten, nicht nur die mehr als fadenscheinigen Argumente, sondern vielmehr die komplette Rede des hochkarätigen Gastes zerpflückte. Dass in diesem Moment alle Augen auf sie gerichtet waren und stellenweise leises Gemurmel zu hören war, störte sie nicht. Unbeirrt, ging sie Punkt für Punkt den Vortrag durch und wie bei einem Gänseblümchen, riss sie jedes Mal einige Blütenblätter heraus, wenn Mr. Ferrioli mit fadenscheinigen Ausflüchten versuchte, das Ruder noch einmal herumreißen zu können, bis am Ende nichts mehr übrig war. Mit einem zufriedenen Lächeln sah sie noch einmal kurz zu Aaron, der mittlerweile nicht mehr so gelassen aussah, wie zum Anfang der Veranstaltung, bevor sie sich wieder setzte und innerlich laut jubelnd aufschrie, da es noch besser gelaufen war, als gedacht.

@Aaron Holden Edison - armer Mr. Ravioli xD, wobei du mir auch ein wenig leid tust



Aaron Holden Edison fragt sich ob du das ernst meinst?
Aaron Holden Edison zeigt dir den Vogel!
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#3

RE: Courage is never a man with a gun || 18.01.2018 || 20:00 || Hope Autumn Coltraine & Aaron Holden Edison

in Past 14.04.2018 21:29
von Aaron Holden Edison | 26 Beiträge

gelöscht


Hope Autumn Coltraine lacht sich scheckig!
zuletzt bearbeitet 27.04.2019 11:06 | nach oben

#4

RE: Courage is never a man with a gun || 18.01.2018 || 20:00 || Hope Autumn Coltraine & Aaron Holden Edison

in Past 17.04.2018 17:30
von Hope Autumn Coltraine | 45 Beiträge

Unbeirrt fuhr sie damit fort, die Rede des Republikaners zu zerpflücken. Dass sie sich nicht in einem kleinen Seminarraum nur unter Kommilitonen befand, blendete sich komplett aus, ebenso dass einige der hochrangigen Professoren und die Presse anwesend war. Einfach alles. Sie war so schon nervös und aufgeregt genug, da brauchte sie nicht noch an das elitäre Publikum denken. Dass sie innerlich mehr als angespannt war, versuchte sie sich nicht anmerken zu lassen, sondern konzentrierte sich völlig auf den Vortrag. Lediglich Aaron schob sich hin und wieder in den Vordergrund ihrer Gedanken, allerdings erlaubte sie sich erst zu ihm zu sehen, als sie fertig war und sich wieder setzte. Und seinem Gesicht nach zu urteilen… Sie konnte sich ein zufriedenes Grinsen absolut nicht verkneifen. Wobei sie sich interessanterweise gar nicht so über den Erfolg ihrer Ansprache bewusst war und freute, sondern vielmehr, dass sie diesem eingebildeten Verbindungstypen ordentlich die Tour vermasselt hatte. Der Blick, welchen sie ihm zuwarf, sagte alles und auch er erwiderte den ihren. Allerdings sah er weitaus weniger erfreut, über die Wendung des heutigen Abends aus. Sie konnte seine Wut förmlich spüren und so erlaubte sie sich sogar, ihm ein kurzes Augenzwinkern zu schenken, ehe sie sich zufrieden auf ihren Platz setzte und der beginnenden Diskussion lauschte. Den kleinen Disput um Aaron und Carlton bekam sie gar nicht weiter mit, da ihre Aufmerksamkeit wieder Ferrioli galt und mit Genugtuung konnte sie feststellen, dass ihre kleine Rede, die anwesenden Gäste anscheinend dazu animiert hatte, ebenfalls recht unbequeme Fragen zu stellen – soweit es seine Gegner betraf und sogar ihre Soziologieprofessorin, welche mit auf dem Podium saß, schien alles andere als von dem Politiker angetan zu sein. Sie wandte sich um und wollte noch einmal Aarons Reaktion sehen, jetzt, wo die Diskussion langsam an Fahrt aufnahm. Der Platz, wo er vorher jedoch stand, war leer und ihr Blick kreuzte den von Carlton, welcher ihr mit einem breiten Grinsen anerkennend zunickte. Entschuldigend zuckte sie mit den Schultern und erwiderte mit einem engelsgleichen Lächeln, sein Grinsen, als sie plötzlich von der Seite angesprochen wurde. Sie zuckte zusammen und fuhr herum und erkannte Aaron, der sich zu ihr gebeugt hatte. Seine Worte hatte sie gar nicht wirklich wahrgenommen. Stattdessen drehte sie sich noch einmal zu Carlton um und warf ihm nun einen hilflosen Blick zu, der jetzt jedoch nur entschuldigend die Schultern hob und etwas betreten lächelte. Irritiert darüber, was ihr Kommilitone mit Presse und Foto meinte, erhob sie sich. Zu stolz jedoch, um noch einmal genau nachzufragen, worum es ging, schob sie sich mit einem Lächeln und einem ‚Entschuldigung‘ an dem Herren neben ihr vorbei, bis sie direkt vor dem deutlich größeren Studenten stand. Fragend sah sie mit ihren blauen Augen zu ihm auf, als er auch schon seinen Arm um ihre Schulter legte und mit der anderen Hand nach ihrem Ellenbogen griff und sie recht bestimmend zu einer kleinen, unscheinbaren Tür in ihrer unmittelbaren Nähe bugsierte. „Was zur…“, begann sie, als es auch schon zu spät war und sie sich in einem schmalen, fensterlosen Gang wiederfand und die kleine Tür, hinter ihnen ins Schloss fiel. Immer noch hielt er sie mit einem festen Griff fest und führte sie durch den Gang, bog um eine Ecke und öffnete eine Tür, hinter der sich eine kleine Bibliothek befand. Sie staunte nicht schlecht und ihr war bewusst, dass sie sich jetzt in den Räumlichkeiten befand, welche normalerweise für Außenstehende nicht zugänglich waren. In kleinen Gruppen standen Tische, gemütliche Sessel und Sofas zusammen und ein Kamin sorgte in den Wintermonaten mit Sicherheit für Gemütlichkeit, während ein Billardtisch und ein Kickertisch für Unterhaltung sorgten. Dennoch… es war ein kleiner Salon eines Verbindungshauses. Neben ihr, ein eingebildeter Verbindungstyp, der sich auch noch das recht heraus nahm, sie mehr oder weniger zu entführen. Ohne auch nur einmal stehen zu bleiben, schob er sie weiter unsanft neben sich her, öffnete wieder eine der kleinen Türen und sie standen wieder in einem fensterlosen schmalen Gang. Ein mulmiges Gefühl kam in ihr auf, als er immer noch kein Wort sprach, sondern sie weiter vor sich her dirigierte, wie eine Marionette und er seinen Arm immer noch auf ihrer Schulter liegen hatte. Er roch gut, musste sie unwillkürlich feststellen, als er sie eine kleine Treppe hinunter führte und er sie immer noch nicht los lassen wollte. Dass er ihr ernsthaft etwas antun würde, bezweifelte sie. Immerhin hatten mehrere Personen sie gemeinsam den Raum verlassen sehen. Aber ihm mehr oder weniger so ausgeliefert zu sein und nicht zu wissen wo er sie hinführte, war unheimlich. Noch dazu, da sie mittlerweile gänzlich die Orientierung verloren hatte und sie erstaunt, über die Größe des Verbindungshauses war. Von außen sah es gar nicht so groß aus, jedoch erstreckte es sich anscheinend doch über mehrere Etagen, da es an einem kleinen künstlichen Hang lag, sodass die untere Etage vom Vordereingang gar nicht zu sehen war. Trotzdem wollte sie wissen, was er vor hatte und die Stille zwischen ihnen, war ihr unangenehm. „Was hast du jetzt vor, huh? Das Kind ist doch schon längst in den Brunnen gefallen und seien wir mal ehrlich - Ferrioli ist selber schuld. Ich meine… jeder, der auch nur das Gehirn einer Erbse hat, weiß, dass das was er da von sich gegeben hat, der absolute Mist war. Außerdem hatte es absolut gar nichts mit dem Thema zu tun. Kannte er das Thema überhaupt?“, legte sie auch gleich los und unterbrach so endlich die Stille, als sie wieder vor einer schmalen, kleinen Tür zum Stehen kamen, er diese öffnete, sie los ließ und in den Raum schob, während er nach einem kleinen Schalter an der Wand suchte. Gedimmtes Licht flackerte kurz auf und sie fand sich in einer kleinen Bibliothek wieder, welche ebenerdig in den Garten auf der Rückseite des Hauses führen musste. Denn von außen schien die schwache Wegbeleuchtung in den behaglichen Raum hinein. Alte, schwere Ledersessel standen verteilt, daneben kleine Holztische mit kleinen Leselampen und vor dem Kamin stand sogar ein gemütliches, breites Ledersofa, während sich in den Regalen die Bücher bis zur Decke stapelten. Sie ging einige Schritte in die Bibliothek und sah sich in dem behaglichen Raum um. So etwas hätte sie als letztes in einem Verbindungshaus erwartet, dennoch schuldete Aaron ihr eine Antwort. An die Lehne des Sofas gelehnt, drehte sie sich wieder zu ihrem Kommilitonen um und musterte ihn für einen kurzen Moment, schweigend, bevor sie das Thema von vorhin wieder aufnahm. „Wer hatte eigentlich die grandiose Idee, diese Nudel einzuladen und dann auch noch zu einem Diskussionsabend zur Weltwirtschaft? Es ist doch eigentlich überall bekannt, dass Ravioli nur seine Standardphrasen auswendig kann und sich am liebsten zum Waffengesetz und seiner sehr rückständigen Familienpolitik äußert…“, provozierend sah sie zu Aaron, wohlwissend, dass sie den Politiker eben beleidigt und falsch betitelt hatte, während sie ihn beobachtete, wie er zum Fenster ging und sich vergewisserte das dieses auch zu war und den Vorhang schloss. Er bewegte sich erstaunlich elegant und sie musste anerkennend feststellen, dass der Anzug ihm wirklich stand, er allgemein sehr gut aussah. Aber taten das nicht viele Männer in Anzügen? Die Richtung, in der ihre Gedanken in diesen wenigen Sekunden gingen, gefiel ihr gar nicht und sie schob sie lieber ganz weit weg und beschäftigte sich mit dem eigentlichen ‚Problem‘. Schlagartig hellte sich ihre Miene auf, ehe sie weiter sprach. „Warte. Es ist doch wohl nicht etwa deine Idee gewesen und ich habe dir jetzt die Tour versaut, Vorsitzender von dem Sa…Verein zu werden, nur weil ich bei ein paar Sachen, die mir unklar waren in seiner Rede, nachgefragt habe?“, löcherte sie ihn in einem unschuldigen Tonfall weiter und wollte eigentlich Saftladen sagen, bemerkte es jedoch noch rechtzeitig. Immerhin kannte sie einige Verbindungsleute und die waren gar nicht gut darauf zu sprechen, wenn man ihre Vereinigung verunglimpfte. „Wenn ja, tut es mir natürlich leid“, meinte sie leichthin und sah ihn mit einem engelsgleichen Gesichtsausdruck lächelnd an, bevor sich ein nicht mehr ganz so unschuldiges, provozierendes Grinsen in ihre Züge schlich, vollkommen bewusst, dass er ihre Entschuldigung nicht ernst nahm.

@Aaron Holden Edison - ich hab uns mal in den nächsten Raum geschubst und so... ich hoffe du bist mir nicht böse ich kann es auch noch abändern, wenn dir etwas zu weit geht



Aaron Holden Edison zeigt dir den Vogel!
zuletzt bearbeitet 17.04.2018 17:32 | nach oben

 
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