◇ DAS WETTER IN PORTLAND ◇

◇ DER SPIELZEITRAUM ◇ ◇ WICHTIGE INFOS ◇

Der Februar verspricht uns einen verfrühten Frühlingsanfang, die Sonne lässt sich öfter blicken, auch wenn der Regen immer noch dominiert. Die Durchschnittstemparaturen liegen bis etwa zur Hälfte des Monats tagsüber bei 10° bis 15°C, während sich die Werte in der Nacht bei etwa 1°C einpendeln. Danach fallen die Temperaturen plötzlich tagsüber auf 4° bis 9°C. Die Nächte rutschen in den Minusgradbereich um die -1° bis -6°Cund bescheren uns immerhin morgens hin und wieder Schneeschauer. Jedoch bleibt der Schnee nicht liegen. Ihr merkt schon, das geeignete Wetter, um seine Migräne und Wetterfühligkeit zu pflegen.

Anfang März ist es noch kühler, die Durchschnittstemperaturen liegen tagsüber bei 8° bis 14°C, danach steigen die Temperaturen stetig und pendeln sich durchschnittlich bei 14° bis 17°C ein. Die Nächte liegen durchschnittlich bei 1° bis 4°C. Natürlich regnet es auch in diesem Monat noch häufig, doch explosionsartig beginnt das Grün zu sprießen und die Blüte bei verschiedenen Büschen, Sträuchern und Blumen setzt ein. Die geeignete Zeit, um dem Botanischen Garten oder anderen Parks einen Besuch abzustatten.

Und ach ja, richtig Mr. President, es gibt natürlich keinen Klimawandel!

Februar/März 2018

Highlight dieser Monate:

14.02.18 - Valentinstag

01.3.18 - Frühlingsanfang

02.3.18 - 11.03.18 traditioneller Jahrmarkt

17.3.18 - St.Patricks Day



Die nächste Zeitumstellung findet voraussichtlich Anfang September statt.

Herzlich Willkommen in Portland!♡

Wir sind ein FSK18 Forum mit Szenentrennung. Bitte gebt Euren Szenen Titel mit folgendem Aufbau:

Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Offene Szene bzw. geschlossene Szene

Verbotene Avatare



Vergebene Avatare



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Gesuche der Bewohner



Gesuche der Stadt



Status des Forums: Geöffnet seit dem 27.02.2018 / 16:50 Uhr


#1

A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 17.03.2018 12:33
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Szenenwechsel




Brooklyn stutzte etwas, erneut einen fragenden Blick im Gesicht. Ihr Blick ruhte auf ihm während er den Kopf schüttelte und sich erklärte. Konnte ein Typ echt so verklemmt sein? Und dann noch so aussehen? Er senkte erneut den Blick was Brooklyn ein kurzes Seufzen entlockte. Sie versuchte sich ein Bild zu machen, kam über den verrückten Massenmörder aber nicht heraus. Erneut bekam sie eine Bestätigung, als ihr der junge Mann mitteilte, dass er nur wenige Minuten von hier wohnte. Ein zittern ging durch Broolyn’s Körper. Erneut fragte sie sich was mit den Kerl nicht stimmte. Doch da marschierte er schon los. Sie zögerte. Blickte sich um aber da war keine andere Lösung, keine bessere. Ihr Blick ging nach oben in Richtung des grauen und Regen verhangenen Himmels. Schließlich aber folgte sie ihm mit leisem Fluchen. Vielleicht war er nur schüchtern, verklemmt oder einfach etwas zurückgeblieben. Es war ihr egal. Ihr war so ziemlich alles egal, Hauptsache sie käme aus dem Regen heraus.

Schweigend folgte sie ihm, schaute sich immer mal wieder um. Die Gegend hier war sicher nicht die schlechteste. Nicht ihr normales Umfeld. Die Straßen waren sauberer, es standen keine überfüllten Mülltonnen herum und es roch wesentlich besser. Beide gingen auf ein kleines Hotel zu. Ihr Blick wanderte das Haus hinauf. Es sah nicht aus wie die Unterkunft eines Massenmörders.

Endlich kam sie aus der Kälte. Brooklyn fröstelte etwas als sie die kleine Lobby betraten und eine wärme sie umhüllte. Vorsichtig blickte sie sich um, wischte sich die Nassen Haare aus dem Gesicht. Erschrocken ging ihr Blick zu der älteren Frau, die gerade auf sie zu kam und den jungen Mann herzlich begrüßte. ‘Massenmörders Mum’ ging es ihr durch den Kopf, was sie innerlich schmunzeln ließ. Mit einem Ohr hörte Brooklyn zu, was die beiden sprachen, während sie ihren Blick etwas wandern ließ. Komo was? Sie versuchte zu lächeln und gab der Frau die Hand, die ihre Brooklyn bereits entgegen hielt. Die ganze Situation hatte schon etwas groteskes an sich. Schließlich aber verschwand seine Mutter mit der Einkaufstasche wieder durch eine Tür.
“Nette Hütte”, meinte Brooklyn in leisem Ton zu dem jungen Mann neben ihr. Er war ihr noch immer suspekt, hatte aber an ‘Gefährlichkeit’ verloren. Für Brooklyn war er gerade nur noch ‘komisch’. Sie blickte ihn an und stieß ihn etwas an, nachdem er sich noch nicht gerührt hatte. “Das Zimmer?”, fragte sie mit leichtem, fordernden Unterton. Brooklyn hatte es sicher nicht eilig aber irgendwo wollte sie es auch hinter sich bringen.

@Liam Fairbanks


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#2

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 19.03.2018 11:26
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Liam konnte sich einfach nicht erklären, was ihn dazu gebracht hatte, diese Person mit in das Hotel zu nehmen. Natürlich liefen hier tagtäglich fremde Personen ein und aus, aber das hier war doch eine völlig andere Sache, zumal er sie umsonst hier bleiben lassen würde. Obwohl … ganz umsonst wäre es auch nicht, schließlich hatte sie gemeint, sie würde ihn glücklich machen. Was auch immer das bedeuten sollte. Er verstand es auch jetzt noch nicht so richtig. Ob er sie vielleicht einfach mal fragen sollte? Aber das wagte er nicht. Zumindest noch nicht. Zu seinem Glück schöpfte seine Mom trotz des recht auffälligen Aussehens der jungen Frau keinen Verdacht. Studenten liefen schließlich nicht in solch einem Aufzug herum, zumindest nicht diejenigen an seiner Uni.

Nachdem seine Mom wieder gegangen war, verschwand er hinter der Rezeption und holte den Schlüssel zu einem recht ansehnlichen Zimmer heraus. Wahrscheinlich gehörte das Zimmer sogar zu den besten des ganzen Hotels, wenn man das überhaupt so bezeichnen konnte. Aber er wusste, dass in den kommenden Tagen dieses für niemanden reserviert war, schließlich war es somit auch das teuerste Zimmer, obwohl 'teuer' nun wahrlich Geschmackssache war, schließlich befanden sie sich hier ja nicht im Hilton.
Sie schien ziemlich ungeduldig zu sein, was ihm recht seltsam vorkam, dachte sich aber nichts weiter dabei. Schweigend ging er an ihr vorbei hinüber zum Fahrstuhl. Als die Türen sich öffneten, stieg er zusammen mit ihr ein und stellte sich in eine der Ecke, wo er sich mit dem Rücken gegen die Wand lehnte.

Verdammt, schoss es ihm durch den Kopf. Er war nun allein mit ihr in diesem Fahrstuhl, welcher sich von Natur aus eher langsam fortbewegte. Aber dieses Mal erschien ihm die Zeit bis zum zweiten Stock eine Ewigkeit zu dauern. Liam sah in jegliche Richtung und vermied damit, sie direkt anzusehen. Das erlösende Pling zum Zeichen, dass sie endlich oben angekommen waren, ließ ihn erleichtert ausatmen. Er lief an ihr vorbei und den Flur entlang, hielt nach kurzer Zeit vor einem Zimmer mit der Nummer 24. Er schloss auf und ließ sie als erste durchgehen. Nur Sekunden später durchflutete ein leichter Lichtschein das Zimmer, nachdem er die Tür hinter sich schloss als Vorsichtsmaßnahme. Nicht, dass die beiden doch noch von einem der Mitarbeiter gesehen wurden. Er schluckte schwer. „Sag Bescheid, wenn du etwas brauchen solltest.“ Außerdem wäre es gut, wenn sie sich für den Rest des Abends bis morgen hier im Zimmer aufhalten würde. Er hatte keine Angst vor Konsequenzen. Seine Mom war im Grunde recht cool drauf und hatte selber ein gutes Herz, aber dennoch wollte er es ihr nicht unbedingt auf die Nase binden, dass er hier irgendwelche Leute wohnen ließ, die augenscheinlich kein Dach über den Kopf hatten. Und er war sich sicher, dass das auch kein allzu positives Licht auf die Familie und das Hotel werfen würde. Und noch mehr fehlende Gäste konnten sie sich definitiv nicht leisten.
Abwartend sah er nun doch in ihre Richtung und wartete darauf, ob von ihrer Seite wohl noch etwas kommen würde. Ansonsten war er schon jetzt froh, das Zimmer schnellstmöglich wieder verlassen zu können.

@Brooklyn Rose


zuletzt bearbeitet 19.03.2018 11:27 | nach oben

#3

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 20.03.2018 09:20
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Brooklyn atmete innerlich auf als der junge Mann sich endlich in Bewegung setzte um einen Schlüssel zu holen. Er redete nicht viel, was Brooklyn durchaus etwas seltsam vor kam. Die meisten Männer, die sie so kannte, redeten viel und gern. Meistens über sich.
Sie folgte ihm in Richtung des Fahrstuhls, in welchen die beiden kurz darauf einstiegen. Es war nicht der größte Fahrstuhl, bot aber dennoch genug Platz für eine kleine Gruppe. Der junge Mann lehnte sich mit dem Rücken gegen die Wand. Er schien überall hin zu sehen, nur nicht zu ihr. Ein leichtes, süffisantes schmunzeln legte sich auf Brooklyn’s Gesicht. Er wirkte nervös und schüchtern auf sie, was immer noch besser war als laut und aufdringlich.
Die Türen öffneten sich und sie folgte ihm einige Schritte den Flur entlang, ehe er vor einer Tür hielt und sie öffnete. Er deutete ihr vorzugehen, was sie an sich ungern tat. Sie mochte es nicht jemandem im Rücken zu haben, schlechte Erfahrungen. Dennoch schien es hier etwas anders. Er hatte kein Küchenmesser in der Hand und wirkte auch nicht wie der lauernde Wolf.

Das Zimmer war hell und freundlich eingerichtet. Kein Vergleich zu den Motels wo man die Zimmer nur stundenweise mieten konnte. Es war sauber und einladend. Es gab sogar einen Fernseher ohne Münzeinwurf. Brooklyn lächelte schmal, es hätte sie durchaus schlimmer treffen können. Als sie von dem jungen Mann, dessen Namen sie immer noch nicht kannte, angesprochen wurde, drehte sie sich langsam herum und ließ den Rucksack auf den Boden gleiten.
“Du hast nicht zu viel versprochen”, meinte sie und machte einen Schritt näher auf ihn zu, wobei ihr Blick auf die Tür zum Bad fiel. “Wenn du nichts dagegen hast würde ich erst gerne Duschen und aus den Nassen Klamotten raus kommen”, meinte Brooklyn und blickte ihn an. Es kam keine Antwort, viel eher schien er noch immer - sie wusste selber nicht genau was er war - unsicher schien es am besten zu treffen. Nachdem noch immer keine Reaktion kam, wandte sie sich um und betrat das Bad. Kurz bevor sie die Tür schloss, warf sie ihm noch einen Blick zu: “Es dauert nicht lange…”.

Das warme Wasser brannte anfangs auf ihrer kalten Haut. Aber es tat ihr mehr als gut und langsam entspannten sich ihre Muskeln. In einem kleinen Korb fand sie Proben von Duschgel und Shampoo, was sie ausgiebig nutzte. Brooklyn konnte nicht mal sagen wann sie das letzte mal eine solche Dusche genossen hatte. Meistens wusch sie sich auf den Klos von Tankstellen oder Diner. Das hier war etwas ganz anderes. Ein seltenes Stück Glück - was sie noch zu bezahlen hatte.
Sie trocknete sich nur grob die Haare und blickte in den Spiegel. Das alte Makeup war abgewaschen und zeigte ihr natürliches Aussehen, sie seufzte leicht. Es lagen sogar Bademäntel bereit, wo sie gleich einen überzog. Für einen kurzen Moment fühlte sie sich wie ein Filmstar, etwas besonderes oder wenigstens jemand, der Geld hatte. Doch das Gefühl hielt nicht lange an. Sie atmete noch einmal tief durch und trat zurück in das Hotelzimmer.

Der junge Mann hatte tatsächlich gewartet. Er saß auf einem der Stühle am Fenster und stand sofort auf als Brooklyn herein kam. Sie blickte ihn an. Eigentlich hätte sie damit gerechnet das er im Bett liegen würde. Er war wirklich komisch. Sie blickte ihn noch immer an, schien ihn für einige Sekunden zu mustern, ehe sie ihren Kopf etwas anhob und auf ihn zu kam. “Du hast dein Wort gehalten, schätze jetzt bin ich dran”, meinte sie mit deutlich leiser Stimme zu ihm. Sie lächelte ihn zwar an aber ihre Augen wirkten kühl. “Entspann dich okay?”, meinte sie mir leiser und versucht warmer Stimme. Mit einem sicheren Griff gingen ihre Hände an seine Hose und ehe er überhaupt zu einer Reaktion Fähig gewesen wäre, hatte sie bereits seinen Gürtel geöffnet und wollte gerade mit dem Knopf und Reißverschluss weiter machen. Hätte sie ihm weiter in die Augen geschaut, wäre ihr bestimmt seine Reaktion nicht entgangen. Aber ihr Blick war tiefer gerichtet.

@Liam Fairbanks


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#4

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 20.03.2018 10:47
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Als sie sich in dem kleinen, aber gemütlichen Zimmer umsah, nutzte Liam die Gelegenheit, um ihr doch einen flüchtigen Blick zuzuwerfen. Keine Frage, sie sah gut aus, trotz ihrer abgewetzten Klamotten und des Drecks in ihrem Gesicht. So jemanden wie sie hatte er bislang noch nicht kennengelernt. Sie war so ganz anders als all die anderen Leute, wie etwa diejenigen, welche an die Uni gingen. Die meisten von ihnen achteten wirklich sehr auf ihr Äußeres. Sie trugen immer die besten und teuersten Klamotten, welche wohl von den Eltern finanziert wurden und wahrscheinlich könnte Liam selber gar nicht erst an diese Uni gehen, wenn er nicht ein Stipendium erhalten hätte. Die Unis in den Staaten waren extrem teuer und da hatte es noch nicht einmal annähernd ausgereicht, dass seine Eltern schon ziemlich früh mit dem Sparen begonnen hatten.

Er gab ein knappes Nicken von sich, als Zeichen dafür, dass er verstanden hatte und ließ sie erst einmal ins Bad verschwinden. Sie brauchte allerdings nicht lange? Bedeutete das etwa, dass sie es schon erwartete, er würde auf sie hier warten? Eigentlich hatte er selber noch viel zu tun und wünschte sich im Moment einfach nichts sehnlicher, als von hier wegzukommen. Aber dennoch sprach die innere Vernunft zu ihm. Seine Eltern hatten ihm schon früh beigebracht, immer höflich und zuvorkommend gegenüber den Gästen zu sein und ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Also beschloss er kurzerhand, sich auf den Stuhl zu setzen und zu warten.
Gedankenverloren sah er hinaus aus dem Fenster, während die Zeit stetig voranschritt. Er regnete immer noch und langsam schien sich der Schnee in den Regen zu mischen. Ein leises Seufzen entwich seiner Kehle, als er hörte, wie die Tür des Badezimmers sich wieder öffnete und er erschrocken zusammenzuckte, als hätte ihn soeben jemand bei einer illegalen Tat ertappt. Dabei war er lediglich nur so sehr in seine Gedanken vertieft, dass er fast völlig vergessen hatte, dass er im Prinzip nicht allein in diesem Zimmer war.

Wie es sich nun mal gehörte, stand er auf. Schließlich wollte er sie nicht länger aufhalten. Sie war sicherlich ziemlich müde und für ihn gab es hier ohnehin nichts mehr zu tun, sofern sie nicht noch einen Wunsch hatte.
Und das wollte er ihr gerade auch so mitteilen, aber weit kam er nicht, als sie auch schon recht dicht vor ihn trat. Sofort versteifte sich jeder einzelne Muskel in ihm. Seine Augen weiteten sich erschrocken. Solch eine Nähe war er nicht gewohnt, von niemanden, nicht einmal von seinen Eltern. Er schluckte schwer, als sie sich plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung an seinem Gürtel zu schaffen machte und mit einem Mal wurde ihm klar, was sie damit gemeint hatte, sie wolle ihn als Gegenleistung glücklich machen. Panik überkam ihn und ein leichter Schweißfilm bildete sich auf seiner Stirn. Andererseits spielten sich gerade Dinge in seinem Inneren ab, die ihm völlig unbekannt waren. Sein Herz raste. Für einen Moment hielt er den Atem an. Wie aus einem Automatismus heraus, schoss seine Hand plötzlich nach vorne und hielt ihre Hände fest, sodass sie in ihrem Tun nicht fortfahren konnten. „Nicht ...“, sagte er leise. Sie musste doch schon längst gemerkt haben, wie unerfahren er war und dass es ihm nicht auf Sex ankam.
Allerdings sprach sein Körper dabei eine etwas andere Sprache. Aber welcher Mann würde auf solche Berührungen nicht irgendwie reagieren? „Ich brauch keine Gegenleistung. Ist schon in Ordnung.“ Er versuchte, seine Stimme fest klingen zu lassen, doch sie war vielmehr zittrig und brüchig. Sein Herz schlug immer noch unregelmäßig, genau wie sein Atem, der sich nach einer kurzen Pause beschleunigt hatte. Er musste hier dringend raus, bevor sie mit ihrer Sache fortfuhr. Und trotzdem rührte er sich keinen Zentimeter von der Stelle ...

@Brooklyn Rose


zuletzt bearbeitet 20.03.2018 12:46 | nach oben

#5

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 21.03.2018 11:21
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Es war ein Schalter. Ein kleiner, roter Kippschalter, der immer dann umgelegt wurde, wenn etwas passierte was Brooklyn ausblenden wollte. Mittlerweile war sie echt gut darin. Immer wenn der Schalter sich umlegte, funktionierte sie nur noch. Es war fast, als würde sie die Kontrolle über sich abgeben und alles wie ein Zuschauer aus der dritten Reihe beobachten. Ein Film, ein schlechter Film.

Sie spürte wie er sich versteifte, wie er unruhiger wurde aber da war der Schalter schon umgelegt. Selbst wenn sie es wollte, hätte sie nicht reagieren können. Immerhin reagierte auch jeder Typ anders. Es gab keine Anleitung dafür oder eine Liste die man stur abarbeitete. Nur einen kurzen Moment blickte sie noch in seine blauen Augen. Jetzt gerade betrachtete Brooklyn sie nüchtern und sie gefielen ihr immer noch. Es war ein schönes Blau. Die Lider waren sanft geschwungen und er hatte nur leichte, fast unbemerkbare Falten an den Rändern. Doch dann senkte sich ihr Blick, gleichzeitig mit ihrem Griff zu seinem Gürtel. Gekonnt hatte sie ihn geöffnet und befand sich nun gänzlich auf Autopilot.

Seine Hände schossen plötzlich nach vorne und hinderten Brooklyn daran, weiter zu machen. Seine Hände waren warm, fast heiß. Und sein Griff war anfangs fester, doch er lockerte sich, nachdem sie inne hielt. Der junge Mann war es, der gerade den kleinen roten Schalter wieder zurücklegte und damit Brooklyn aus ihrem Automatismus zurückholte. Ihr Blick rückte zurück ins hier und jetzt. Eine leichte Beule hatte sich bei ihm gebildet, was sie sich noch mehr fragen ließ, was passiert sei. Langsam schaute sie auf und blickte ihn fragend, unsicher an.
“Nicht?”, wiederholte sie ihn leise und verstand nicht was gerade falsch lief. Es lief sonst anders ab. Er sprach weiter und sie konnte deutlich die Vibration in seiner Stimme vernehmen. Die brüchige Unsicherheit. Er atmete schneller, so als hätte sie ihre Hände längst in seiner Hose. Brooklyn blickte ihn noch einige Momente fragend an. “Stimmt etwas nicht?”, wollte sie wissen und versuchte zu verstehen warum er keine Gegenleistung brauchte. Das Zimmer immerhin war es allemal wert. Und sie hatten sich darauf geeinigt. Hatten sie doch, oder nicht? Brooklyn versuchte sich an den genauen Wortlaut zu erinnern aber kam nicht mehr drauf.
“Hast du angst? Bist du etwa noch Jungfrau?”, fragte sie mit einem mehr als unsicheren und fragenden Blick in seine Augen. Aber vielleicht war er auch einfach nur jemand der nicht auf Frauen stand? Nein, ein kurzer, flüchtiger Blick nach unten zeigte ihr deutlich das er nicht, oder nicht nur, auf Männer stand. Er kam ihr vorher schon komisch vor. Doch jetzt verdoppelte es sich gerade. Innerlich kämpfte Brooklyn dagegen an es beleidigt zu nehmen. Sie empfand sich bestimmt nicht als die hübscheste aber auch nicht als die hässlichste. Vorsichtig atmete sie aus und versuchte ihre Hände zurück zu ziehen, die er immer noch umklammert hielt.

@Liam Fairbanks


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#6

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 21.03.2018 16:11
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Sein Körper versteifte sich nur noch mehr, als sie genau das aussprach, was auch zutraf. Aber wenigstens schien sie in ihrem Tun innezuhalten und wohl auch nicht fortzufahren. Zu seinem Glück, auch wenn es ihn natürlich nicht kalt ließ. In solch eine Situation war er tatsächlich noch nie gekommen und hätte auch nicht angenommen, dass es für eine Frau so leicht war, ihn zu erregen. Und natürlich war es ihm peinlich, weil er das, was sich in seiner Hose abspielte, wohl kaum vor ihr verbergen konnte. Seine Wangen färbten sich unwillkürlich in einen dunklen Rotton. Er hasste es, sich in dieser Situation zu befinden und plötzlich schossen ihm Bilder durch den Kopf, die ihm Angst einjagten. Bilder von ihm und ihr. Zusammen. Und dabei kannte er sie doch gar nicht.

Er antwortete ihr auf die Frage nicht. War es denn nicht offensichtlich, dass er noch keinerlei Erfahrungen hatte? Das hätte ihr doch auch allein aufgrund seines Verhaltens klar sein müssen. Und dass sie es auch noch so direkt aussprach, machte es nicht gerade besser. Er wandte den Blick von ihr ab, konnte sie nicht länger ansehen, doch er schien auch nichts sagen zu müssen. Manchmal sagte ein Schweigen sogar mehr als es tausend Worte gekonnt hätten. Er schluckte schwer. Seine Gedanken überschlugen sich und nur langsam kehrten sein Atem und sein pochender Herzschlag zur Normalität zurück, was man von seinem besten Stück noch nicht gerade behaupten konnte. Er war wirklich noch nie in eine ähnliche Situation gekommen und er konnte nicht gerade behaupten, dass es angenehm für ihn war.
Was sollte er ihr aber darauf antworten? Am besten war es, wenn er gehen würde. Aber er rührte sich nicht von der Stelle. Kurz räusperte er sich, um den dicken Kloß, der sich in seinem Hals gebildete hatte, wegzukriegen. Es war ihm unangenehm, dass er in seinem Alter noch nicht einmal eine Frau geküsst hatte. Und er wusste genau, dass er auch nicht auf Männer stand. Das hätte er doch wohl schon längst gespürt, oder? „Ich sollte jetzt besser gehen. Sag Bescheid, wenn du noch etwas brauchst“, meinte er, dennoch rührte er sich noch nicht von der Stelle. Woher kamen plötzlich all diese Gedanken, die ihm kreuz und quer durch den Kopf schossen? Dinge wie, es sei vielleicht nicht schlecht, wenn er es hinter sich bringen würde. Wahrscheinlich bekäme er so eine Chance auch nie wieder. Oder zumindest nicht mehr so schnell und er hatte bislang nicht mit einer Frau geschlafen, weil er irgendwie auf die Richtige waren wollte. Allerdings hatte er ihren Blick genau bemerkt. Sie schien sich damit nicht wohlzufühlen, als sei es ein Zwang, der sie jegliche Überwindung kostete. Das war doch auch nicht richtig.
Er hatte ihre Hände wieder losgelassen und schloss seinen Gürtel. Dann ging er an ihr vorbei, steuerte geradewegs die Tür und damit die Flucht aus dieser Peinlichkeit an.

@Brooklyn Rose


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#7

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 24.03.2018 10:26
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Brooklyn wusste im ersten Moment nicht so recht wie sie reagieren sollte. Und so blickte sie ihn nur vorsichtig an. Ein gewissen Misstrauen, eines das immer da war, behielt noch immer die Oberhand. Sie merkte wie sehr ihn ihre Fragen anspannten. Der junge Mann wurde rot. Bisher dachte sie es wäre nur ein dummer Spruch das jemand ‘rot’ werden könnte. Aber der Typ bewies ihr gerade das Gegenteil. Er antwortete nicht mal. Er war überhaupt sehr Wortkarg, aber das störte Brooklyn nicht sonderlich. Bei ihm verunsicherte sie es vielleicht, aber generell hatte sie kein Problem damit. Ein räuspern war alles was er zustande brachte. Es dauerte noch einige Momente in denen er mehr zu Boden schaute als zu Brooklyn. Doch dann fand er seine Stimme wieder und ließ sie langsam los. “Hab alles was ich brauche”, entgegnete sie trocken und versuchte ihm weiter ins Gesicht zu blicken. Sie kam nicht umhin ihn leicht anzugrinsen. Seine Reaktion war ihr nicht entgangen und das er sagte das er gehen wollte auch nicht. Dennoch stand er noch immer da und rührte sich nicht. Nur seine Hände rührten sich und schlossen langsam den Gürtel. Brooklyn schaute ihn vorsichtig an. Sie versuchte ihn zu verstehen aber wirklich schlau wurde sie nicht. Bisher war sein Verhalten für einen Mann absolut untypisch. Zumindest insoweit, dass sie es nicht kannte und für sie absolut neu war. Brooklyn machte einen kleinen Schritt nach hinten.

Er blickte sie groß nicht mehr an und ging plötzlich an ihr vorbei. Die ganze Zeit stand er einfach nur da und dann kam wie aus dem nichts Bewegung in seinen Körper. Mit schnellen Schritten steuerte er die Tür an. “Hey! Unser Deal steht aber noch, oder?”, hörte sie sich vorsichtig hinter ihm fragen.
Sein Weg zur Tür glich eher einer Flucht. Brooklyn fragte sich ob er wirklich vor ihr flüchten würde. Bestimmt würde er das. Vor der Sache an sich würde doch kein Mann flüchten. Erst recht nicht wenn er eine solche Reaktion zeigte wie er. Einige Momente blickte sie ihm noch nach, selbst als die Tür wieder ins Schloss gefallen war, stand sie noch da und blickte ihm nach. Eine menge Fragen schossen ihr durch den Kopf aber sie war zu müde um jeder einzelnen hinter her zu hängen. Sie kannte nicht mal seinen Namen. Nicht das es wichtig wäre aber in seinem Fall interessierte es sie durchaus. Sollte sie ihn später wiedersehen, würde sie ihn danach fragen.
Broolyn legte sich aufs Bett und es dauerte nicht lange bis ihr die Augen zufielen.

@Liam Fairbanks


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#8

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 24.03.2018 13:05
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Er hatte die Tür erreicht und legte bereits die Hand auf die Klinke, als sie ihn mit ihren Worten noch einmal zurückhielt. Er drehte sich nicht um und zögerte einen Moment mit seiner Antwort, die dann doch noch folgte. „Du kannst hier bleiben. Bis morgen.“ Mehr sagte er dazu nicht, sollte sie sich selber einen Reim darauf machen, was er mit diesem 'Deal' meinte. Er verlangte keine Gegenleistung und schon gar nicht solch eine, wie sie es in Betracht gezogen hatte. Er hatte das nicht nötig. Und bevor er eine Antwort abwarten wollte, verließ er einfach das Zimmer.
Er holte sich in der Küche noch etwas zu essen und verschwand dann nach oben in sein Zimmer, welches nicht besonders groß war, aber für ihn hatte es immer ausgereicht. Und wenigstens hatte er noch ein eigenes Bad hier drin, sodass er nicht extra noch einmal nach draußen musste. Und eine Dusche käme ihm da gerade recht, zumal er erst einmal wieder einen klaren Kopf bekommen musste.
Liam checkte seine Nachrichten auf dem Handy, aber es gab keine Neuigkeiten. Bis auf seine beste Freundin Nova schrieb ihm ohnehin niemand. Freunde hatte er im Grunde keine, wenn man nicht gerade das wenige Personal dieses Hotels als solche bezeichnen konnte.
Nachdem er sich noch frische Klamotten für die bevorstehende Nacht herausgesucht hatte, stand er kurz darauf auch schon unter dem warmen Strahl der Dusche. Er lehnte sich gegen die Wand und verharrte in dieser Position einen Moment. Aber diese Ruhe blieb nicht lange bestehen, als plötzlich das Bild von dieser jungen Frau vor seinem inneren Auge an ihm vorbeihuschte und er kurzzeitig den Atem anhielt. Leise stieß er ein Seufzen aus und fuhr sich durch das nasse Haar. Was war das nur für ein Mist? Eines wusste er auf jeden Fall: Er musste mit jemanden sprechen. Aber wahrscheinlich interpretierte er da ohnehin zu viel hinein. Morgen würde sie wieder weg sein und beide würden sich bestimmt nie wieder über den Weg laufen. Schließlich war die Stadt nahezu riesig und Liam glaubte nicht an Schicksale.

Nach der Dusche war er ziemlich schnell eingeschlafen, obwohl er angenommen hatte, dass ihm die Gedanken einen dicken Strich durch die Rechnung machen würden. Aber er schlief tatsächlich durch und wurde erst am kommenden Morgen von den Sonnenstrahlen geweckt, die durch das Fenster in sein Zimmer schienen. Leicht blinzelte er und wäre am liebsten noch liegen geblieben, aber die Erinnerung an den gestrigen Abend verbot es ihm. Er musste sich um sein Problem kümmern und zwar schnell, vor allem, weil der Regen sich ganz offensichtlich eine Pause gönnte. Aber er freute sich besser nicht zu früh, deshalb wollte er sie so schnell es ging hier raus haben. Dann war sie nämlich wieder ganz sich selber überlassen.
Als er sich angezogen hatte, machte er sich auf den Weg zu dem Zimmer, in der Hoffnung, dass sie möglicherweise schon gegangen war. Er klopfte und als sich die Tür öffnete, wusste er, dass seine Hoffnung just in diesem Moment am sterben war.

@Brooklyn Rose


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#9

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 25.03.2018 11:19
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Als Brooklyn erwachte, war es schon spät am Morgen, fast Mittag. Sie konnte sich nicht erinnern wann sie das letzte mal so gut und so tief geschlafen hatte. Und selbst als sie aufgewacht war, blieb sie noch etwas im Bett liegen und streckte sich, während ihr Blick durch das Zimmer wanderte. Es war fast wie in einem Traum. Und es war zur Abwechslung mal kein Albtraum.

Dann aber stand Brooklyn doch auf. Sie zog sich den Bademantel enger zusammen und war gerade auf dem Weg ins Bad, wo noch ihre Klamotten lagen, als es klopfte. Sie zögerte aber dann öffnete sie dennoch die Tür und sah in die blauen Augen des jungen Mannes. Er sah nicht gerade so aus als würde er sich freuen. Er machte weder Luftsprünge, noch lächelte er und von einem freundlichen Wort war auch nichts zu hören. Für Brooklyn nichts wirklich neues und dennoch war es so, dass es sie auf unerklärliche Weise störte. Auch wenn sie nicht ausmachen konnte wieso oder warum. Sie blickte ihn also einen Moment lang an und als nicht von seiner Seite aus kam, ergriff sie das Wort: “Schon okay, brauchst dich nicht bemühen, bin schon am packen”, erklärte sie ihn kühlem Ton. Sie meinte es nicht mal böse. Vielmehr wollte sie ihm helfen. Er redete nicht viel und wahrscheinlich war es ihm unangenehm es ihr ins Gesicht zu sagen. Also übernahm sie das für ihn. War allemal besser als drumherum zu reden. Und so drehte sie sich herum, ließ die Tür offen stehen und betrat das Bad. Wo sie eben noch wirklich gute Laune hatte, wurde sie jetzt missmutiger. Und das ohne, das etwas passiert war. Vielleicht war es einfach nur der Ärger zu wissen, dass sie zurück nach draußen musste. Aber das war von vornherein klar und sie würde dem jungen Mann sicher keine Schuld geben.

Ihren Plan, noch zu Duschen, verwarf sie wieder. Sie wollte es sicher nicht auf die Spitze treiben und am ende von den Bullen abgeholt werden. Brooklyn zog sich also die Hose über und schlüpfte in ihre alten Boots, während sie den Bademantel abstreifte und achtlos zu Boden fallen ließ. “Wie heißt du eigentlich?”, hörte sie sich aus der offenen Badtür fragen. Sie wusste nicht mal ob der Typ noch da wäre. Eben hatte sie sich den BH angezogen als sie schon aus dem Bad kam und sich suchend um blickte.
Er war doch nicht gegangen und stand im Zimmer, schaute sich um. “Hast du es dir anders überlegt?”, schmunzelte Brooklyn obwohl sie die Antwort zu wissen glaubte. Sie zog sich ihr Shirt über und griff nach dem noch immer etwas klamm wirkenden Pulli.

@Liam Fairbanks


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#10

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 25.03.2018 17:45
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Er gab ein knappes Nicken von sich, als sie ihm direkt sagte, sie wäre schon am Packen. Aber es grenzte wohl auch kaum an ein Wunder, dass sie genau wusste, weshalb er gekommen war. Liam erwiderte nichts, sondern kam einfach ins Zimmer, während sie im Bad verschwand. Kurz sah er sich um, obwohl er dieses Zimmer natürlich sehr gut kannte. Viele Sachen schien sie auch nicht gerade ihren Besitz nennen zu können.
Ein leises Seufzen entwich seiner Kehle und er konnte nicht gerade leugnen, dass er irgendwie Mitleid mit ihr hatte. Aber er konnte sie nun schlecht hier ewig wohnen lassen. Seine Eltern würden das nicht tolerieren. Gut, womöglich würden sie es, weil sie selber ein ziemlich großes Herz hatten, aber die Familie brauchte jedes einzelne Zimmer, damit Geld in die Kasse floss. Was sollte er also machen? Zumal er nicht unbedingt scharf darauf war, dass sie auf eine gewisse Gegenleistung bestand, wenn er sie noch länger hier wohnen ließ.

Er stand gerade neben dem Bett am Nachttisch, als er ihre Frage vernahm. Er wandte sich um und fixierte die halb geöffnete Tür des Badezimmers. Er schluckte schwer, als sich die Vorstellung, sie sei hinter dieser Tür nackt, in seine Gedanken schlich und er rein gar nichts dagegen tun konnte. Wäre sie ihm gestern doch nur nicht so nah gekommen …
„Liam“, rief er knapp zurück, während seine Augen weiterhin an der Tür klebten. Das jedoch stellte sich ziemlich schnell als fataler Fehler heraus, als sie plötzlich und nur mit BH und Hose bekleidet wieder herauskam. Direkt spannten sich seine Muskeln wieder an, was sicherlich nicht nur an ihrer nächsten Frage lag. „Nein“, brachte er mühevoll heraus und zwang sich, den Blick wieder von ihr abzuwenden. Doch das hielt er nicht lange aus und schielte heimlich, in der Hoffnung, sie würde es nicht mitbekommen, wieder zu ihr. „Wieso willst du das wissen? Du hast gestern nicht gerade so gewirkt, als wolltest du es unbedingt, oder täusch ich mich?“ Die Worte waren aus seinem Mund herausgedrungen, bevor er sie hatte aufhalten können. Seltsamerweise bereute er sie auch nicht. Natürlich interessierte es ihn, was sie dazu bewegte, ihm eine solche Gegenleistung anzubieten.
Abwartend sah er sie an, während er immer noch hin- und herüberlegte, ob er ihr wenigstens noch eine Nacht gewähren sollte. Und vielleicht würden ihm ihre nächsten Worte sogar die Entscheidung abnehmen.

@Brooklyn Rose


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#11

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 26.03.2018 07:31
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

In Gedanken überlegte Brooklyn bereits wo sie als nächstes hin sollte. Wahrscheinlich würde sie in Richtung Westen der Stadt ziehen, da kannte sie den ein oder anderen und würde vielleicht fürs erste unter kommen. Sie blickte in den Spiegel im Badezimmer, betrachtete sich selbst aus ihren blauen Augen. Ihre Lippen formten wie automatisch die Frage nach seinem Namen. Und tatsächlich bekam sie eine Antwort. Sie wiederholte den Namen leise für sich. Hatte einen guten klang, wie sie fand. War ein kurzer Name der im Kopf blieb. Sie zog sich die Hose über und trat aus dem Bad. Brooklyn entdeckte ihn, wie er am Bett stand. Ein schmunzeln umspielte sanft ihre Lippen während sie sich ihr Shirt griff und seine Antwort auf ihre erneute Frage abwartete. Natürlich sagte er ‘nein’. Sie war nicht davon ausgegangen das er sich über Nach geändert hätte.

Als Liam dann aber plötzlich das Wort ergriff und von sich aus eine Frage an sie richtete, hielt sie in ihrer Bewegung inne. Langsam ließ sie den Pulli wieder sinken, den sie sich gerade über den Kopf ziehen wollte. Abschätzend blickte sie ihn an und nach einer kurzen Weile machte sie einen Schritt auf ihn zu.
Er wirkte nicht wie jemand der eine Schauspielerin wollte. Jemand der ihm im Bett vorspielte wie toll und unglaublich er doch wäre. Wobei er den Unterschied vielleicht nicht einmal gemerkt hätte. Er wirkte nicht erfahren, auch wenn sein Aussehen durchaus was anderes vermuten lassen würde. Ihr Blick lag weiterhin forschend auf ihm während sie noch einen weiteren Schritt näher kam. Kurz zuckten ihre Schultern nach oben während ihr Mund eine Gegenfrage formte: “Ist das wichtig?” Sie blickte ihm dabei ernst in die Augen, verlor sich dann aber in ein leichtes lächeln. “Ich glaube du denkst zu viel und redest zu wenig”, meinte sie mit einem schmunzeln.

“Okay pass auf…”, sprach sie weiter und klopfte ihm sanft mit der flachen Hand auf die Brust. “Erstens: Alles im Leben ist ein geben und nehmen. Niemand wird dir etwas aus purer Nächstenliebe schenken okay? Und du solltest auch niemandem etwas schuldig bleiben. Also frag dich immer nach dem ‘Warum’. Zweitens: So was wie die große Liebe gibt es nicht. Es gibt nur Sympathien. Es ist komplizierter und nicht so einfach mit einem Wort wie ‘Liebe’ zu beschreiben, okay?”, sprach sie in leisem Ton und zog langsam ihre Hand zurück. “Du denkst doch gerne, also denk darüber nach, sieh es als Gegenleistung”, zwinkerte sie ihm zu und drehte sich herum. Sie hockte sich hinunter zu ihrem Rucksack und öffnete ihn. Ein leises fluchen kam über ihre Lippen. Sie hätte den Inhalt über Nacht aufhängen sollen. Erneut nach ihrem Pulli greifend stand sie wieder auf ein kurzer Blick ging zu Liam. “In gewisser Weise hast du vielleicht Recht und trotzdem bist du mir sympathischer als die meisten. Also hast du dir wohl umsonst so viele Gedanken gemacht”, entgegnete sie noch und zog sich den Pulli über. Noch einmal ließ sie sich aufs Bett fallen um sich ihre Boots zu schnüren. “Wie sieht es aus? Schmuggelst du mich vorne raus oder soll ich über die Feuerleiter raus?”, fragte sie in altbekanntem, trockenen Tonfall ohne ihn anzuschauen.

@Liam Fairbanks


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#12

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 26.03.2018 11:53
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Abermals spannte sich jeder einzelne Muskel in seinem Körper an, als sie plötzlich näher auf ihn zutrat. Es war einfach ein Mechanismus, den er nicht aufhalten konnte. Er kam ganz von alleine. Er dachte zu viel? Gut möglich. Aber wenigstens konnte ihm in seinen Gedanken niemand etwas vorschreiben.
Allerdings war er mit ihrer Aussage keineswegs einverstanden. Zugegeben, er glaubte auch nicht so recht an die große Liebe. Es hatte ihn auch wirklich nie interessiert. Frauen hatten in seinem Leben nie eine Rolle gespielt, bis auf seine Mom und seine beste Freundin. Aber das war ja auch etwas völlig anderes. Er beobachtete jede einzelne ihrer Bewegungen, sagte jedoch noch nichts, ließ vielmehr ihre Worte einfach auf sich wirken und um ehrlich zu sein, wusste er noch nicht einmal so direkt, was er dazu sagen sollte. Was war mit dieser Frau nur passiert, dass sie derartige negative Gedanken hatte?

Er zögerte einen winzigen Augenblick, bevor er sich neben sie auf das Bett setzte. Wahrscheinlich konnte sie auf Mitleid ziemlich gut verzichten, vor allem von einem Fremden wie ihm. Aber er kam nicht umhin zu sagen, dass sie ihm Leid tat. Er hatte auch nie viel besessen, er hatte kein teures Handy, lediglich ein günstiges Netbook und auch keine Spielekonsole. Aber das hatte ihm immer gereicht, schließlich hatte er doch alles, was er brauchte: Ein Dach über dem Kopf und eine Familie, die ihn liebte und selbst die Mitarbeiter in diesem Hotel sah er bereits vielmehr als Familie denn als Freunde an. Und was hatte sie? Ziemlich offensichtlich niemanden.
„Sind deine Gedanken nicht etwas zu pessimistisch?“, hakte er einfach nach und verdammt, das waren in letzter Zeit einfach zu viele Worte, die er gegenüber einer fremden Person herausließ. „Ich glaube auch nicht an die große Liebe. Aber bist du dir sicher, dass es nicht einfach auch Leute gibt, die keine Gegenleistung erwarten? Für dich ist das vielleicht schwer vorstellbar, aber ich wurde so erzogen.“ Okay, das waren definitiv zu viele Worte. Er schluckte schwer. Mal ehrlich, wenn er ihr Angebot doch in Erwägung ziehen würde, dann, weil er es so wollte und nicht, weil er es irgendwie als Bezahlung für dieses Zimmer ansah. Und ja, irgendwie wollte er es. Seltsam, dass eine einfach Frau ankam und ihm plötzlich diese Gedanken durch den Kopf schossen, wo er sich zuvor nie darum geschert hatte.

„Wie gesagt, ich brauch keine Gegenleistung. Wenn ich dein Angebot annehme, dann nur, weil ich es will und nicht als Bezahlung. Und weil du es willst.“ Den letzten Satz fügte er leiser und zögerlicher hinzu und wandte den Blick schnell von ihr ab. Verdammt, schoss es Liam durch den Kopf. Das war wohl eine Spur zu viel des Guten. Hoffentlich interpretierte sie da nicht zu viel hinein.
Er seufzte leise und zögerte abermals, denn er wusste, dass er seine nächsten Worte womöglich noch bereuen würde. „Du kannst vorerst bleiben. Ich klär das mit meinen Eltern.“ Er hatte sie noch nie angelogen und war sich ziemlich sicher, dass er das jetzt auch auf Dauer nicht tun würde. Er blieb weiterhin sitzen, sah stur gen Boden und hoffte, dass der letzte Satz sie so sehr aus der Bahn werfen würde, dass sie seine vorherigen Worte ganz schnell wieder vergaß.

@Brooklyn Rose


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#13

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 26.03.2018 13:54
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Nur kurz blickte sie zur Seite, als er sich neben sie auf das Bett setzte. Sie hatte etwas von sich preisgegeben, von ihren Gedanken und ja, auch von ihren Einsichten und zum Teil ihrer Lebenseinstellung. Sie verlangte nicht das er sie Verstand. Genauso setzte sie es weder voraus noch erwartete sie, dass er sich wirklich Gedanken darüber machte. Genauso wenig wollte sie sein Mitleid. Sie war nicht zu bemitleiden. Sie sah sich nicht als Opfer ihres Lebens. Natürlich dachte Brooklyn oft daran wie es wäre wenn sie Eltern gehabt hätte. Oder wie es wäre mal in der Lotterie zu gewinnen. Sie war auch sicher nicht zufrieden oder glücklich darüber wie es gerade lief.

Bei seiner Frage, die für sie wie aus dem nichts kam, hielt sie inne und blickte ihn an. Brooklyn wusste nicht ob sich lachen sollte und fragte sich ob das vielleicht sein Humor war. Versteckt und trocken und nur zaghaft eingesetzt. Sie entschied sich für ein leichtes, wenn auch schiefes schmunzeln, ein passender Mittelweg. “Ich kann es mir nicht leisten pessimistisch zu sein”, erklärte sie und richtete sich auf um ihn besser ansehen zu können. “Es sind Tatsachen oder Fakten. Erfahrungen wenn du so willst”, erklärte sie weiter und betrachtete ihn. Und bei seinen nächsten Worten wurde ihr schmunzeln etwas heller. Nicht wegen seiner Worte, sondern vielmehr weil er so viele aussprach. An einem Stück und hintereinander. Einen Moment lang blickte sie ihn an. Sie dachte nicht wirklich über seine Worte nach. Viel eher versuchte sie etwas in ihm, für sich, zu erkennen. Aus Brooklyn’s schmunzeln wurde ein schiefes lächeln. “Ist ein ‘Danke’ keine erwartete Gegenleistung? Oder ein lächeln oder Freundlichkeit?”, hörte sie trocken fragen und beugte sich wieder vor um die Schnürung an ihrem zweiten Boots in Ordnung zu bringen. Sie seufzte leicht und fragte sich, warum er gerade jetzt damit anfing.

Brooklyn stockte abermals. Liam hatte den Mund ein weiteres mal auf bekommen. Und das was er sagte, brachte Brooklyn dazu, für mehr als einen Moment inne zuhalten und seine Worte noch einmal in ihrem Geiste zu wiederholen. Langsam, fast bedächtig und mit fragendem Blick richtete sie sich auf. Ihr Kopf wandte sich wie automatisch in seine Richtung als er ihr schon anbot, noch weiter zu bleiben.
Brooklyn wusste im ersten Moment nicht wie sie reagieren sollte und so schaute sie ihn einfach nur an. Sie wurde nicht so ganz schlau aus ihm. Im ersten Moment schossen ihr die wildesten und vielleicht auch abstrusesten Gedanken durch den Kopf. Dann aber nickte sie leicht, als würde sie ihn verstehen. “Du denkst du würdest mich zu irgendwas zwingen?”, versuchte sie seine Worte für sich zu sortieren. Sie drehte sich etwas auf dem Bett und zog ein Bein an um sich ihm zuzuwenden. “Liam? Willst du mich küssen?”, fragte sie gezielt in seine Richtung und blickte ihn forschend an.
Brooklyn ging davon aus zu wissen, warum sie bleiben konnte, warum er ihr dieses Angebot unterbreitete. Er war nicht abgeneigt. Aber er hatte dennoch Skrupel oder vielleicht auch angst. Im Grunde war es Brooklyn relativ egal aus welchen Gründen  oder unter welchen Bedingungen , er das Angebot annehmen würde. Eine weitere Nacht in diesem Hotel wäre etwas, dass sie auf keinen Fall ablehnen würde. Egal ob er eine Gegenleistung wollte oder nicht.

@Liam Fairbanks


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#14

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 26.03.2018 21:19
von Liam Fairbanks | 35 Beiträge

Was hatte sie nur für Erfahrungen hinter sich gebracht? Obwohl Liam nie neugierig war und sich auch nicht herausnahm, näher nachzufragen, denn das Privatleben anderer ging ihn nichts an, musste er dennoch zugeben, dass die junge Frau ein gewisses Interesse und ja, auch eine Spur Neugierig in ihm hervorrief. Und immer noch kannte er ihren Namen nicht. Wie lange sie wohl schon auf der Straße lebte?!
Er ließ ihre Worte erst einmal auf sich wirken. Ob er überhaupt noch etwas darauf erwidern sollte, wusste er nicht. „Manchmal können aber auch Erfahrungen und Tatsachen positiv sein“, brachte er dann letztlich doch heraus. Oder war dieses Aufeinandertreffen mit ihm gerade nicht positiv? Schließlich hatte er ihr ein Dach über dem Kopf gewährt. Aber das traute er sich nicht auch noch, ihr zu sagen, wollte nicht mit ihr diskutieren. Für Diskussionen war er generell nicht geeignet.

„Wieso sollte das eine Gegenleistung sein? Ist man nicht von Natur aus freundlich, ohne dass jemand anderes diese Geste erwartet?“ Okay, sie steuerten offenbar gerade doch knallhart auf eine Diskussion zu.
Er wollte gerade fragen, ob es denn nicht so war, dass sie sich selber dazu zwang, wenn sie es gar nicht wollte, als ihre nächste Frage ihn vollkommen aus der Bahn warf. Sein Atem stockte. Okay, das war zu viel, vor allem, weil er nicht wusste, was er dieses Mal erwidern sollte. Liam war nicht gerade dafür bekannt, ein begnadeter Lügner zu sein. Ja, er wusste doch noch nicht einmal, wieso er auf einmal über solche Dinge wie … nun ja, gewisse Dinge nachdachte, wenn er sich in ihrer Nähe aufhielt. Er hatte sich zuvor sonst nie den Kopf von irgendeiner Frau verdrehen lassen. Er verstand die Welt regelrecht nicht mehr und ließ sich ausgiebig Zeit mit seiner Antwort.

Schwerfällig wandte er den Kopf in ihre Richtung, um sie wieder anzusehen. Ihr Blick ruhte auf ihm, was ihn nur noch mehr verunsicherte, aber er zwang sich – so schwer es ihm auch fiel – ihrem Blick standzuhalten. „Gehören zum 'wollen' nicht immer zwei?“ Was genau war das jetzt bitte für eine Frage? Er sollte lernen, vielleicht manchmal durchaus auch den Mund zu halten, wenn es unangebracht war. Zu gerne hätte er noch etwas gesagt, aber deutlich spürte er, dass jedes einzelne Wort womöglich zu viel sein könnte. Doch tief in seinem Inneren war ihm bewusst, dass er sie schon gerne geküsst hätte, was er sich keineswegs erklären konnte. Wieso ausgerechnet sie? Sie war doch … nichts besonderes, also, im Gegensatz zu den Frauen, die an seine Uni gingen. Frauen, die Geld hatten und täglich Stunden vor dem Spiegel verbrachten. Frauen, die sich nie mit jemanden wie ihm abgeben würden, weil er nicht in ihre Welt passte. Er besaß kein Geld und keinen Luxus, aber wozu brauchte er das schon? Und vielleicht war genau das der ausschlaggebende Punkt: Er hatte bislang nur mit Frauen zu tun, die oberflächlich waren, die mehr auf ihr Äußeres achteten, als tatsächlich etwas für die Uni zu tun. Gut möglich, dass er nichts mit dieser Oberflächlichkeit anzufangen wusste und einfach jemanden brauchte, mit dem er reden und Spaß haben konnte, ohne darauf achten zu müssen, was er sagte, die ihn einfach so nahm, wie er war.
Aber fand er das in ihr? Schließlich kannte er sie doch gar nicht. Und er wagte es auch noch nicht, daran überhaupt nur einen Gedanken zu verschwenden. Was wohl auch an der Angst lag, sich jemand Fremden so weit zu öffnen, wie es eben nur ging und ihr etwas von sich zu geben, was er später womöglich doch noch bereuen könnte.

@Brooklyn Rose


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#15

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 28.03.2018 17:07
von Brooklyn Rose | 31 Beiträge

Sie hörte ihn zwar, ging aber nicht groß auf seine Worte ein. Natürlich war nicht alles negativ. Es war bisher nur so, dass die negativen einfach überwogen. Jedenfalls wenn man lebte wie Brooklyn. “Nein Liam, Menschen sind von Natur aus unfreundlich und jeder erwartet irgendwas. Immer. Die Freundlichen Menschen sind einfach nur so geworden, keine Ahnung. Aber die sind auch nicht immer freundlich”, seufzte sie schließlich und schaute ihn an. “Willst du jetzt echt darüber Diskutieren?”, fragte sie und wandte sich erneut Kopfschüttelnd ab um die Schleife zu ende zu binden.

Brooklyn blickte ihn an. Und nur langsam drehte er seinen Kopf in ihre Richtung. Sie blickte in seine blauen Augen und konnte genau sehen wie schwer es ihm fiel nicht einfach weg zu schauen. Seine Antwort ließ sie, wie automatisch, eine Braue nach oben ziehen. “Antwortest du immer mit Gegenfragen?”, wollte sie durchaus amüsiert wissen. “Es war eine einfache Frage oder?”. Brooklyn musterte ihn einen Moment. “Entspann dich, ich werde dich schon nicht fressen”, schmunzelte sie schließlich und stand auf. Sie ging zu ihrer Jacke und hob sie auf, nahm sie mit in Richtung Fenster, welches sie öffnete. Sie hockte sich auf die Fensterbank und zog eine Schachtel Zigaretten aus der Innentasche der Jacke. Ihn betrachtend zündete sie sich eine an und blies den Rauch langsam wieder aus. “Du musst dir echt keinen Kopf machen ob ich will oder nicht”, meinte sie nach einem weiteren Zug und blickte aus dem Fenster hinab auf die Straße. Ihr Finger schnipste etwas Asche nach unten und ihr Blick legte sich wieder auf Liam. “Wie viele Frauen hast du schon geküsst?”, fragte sie abschätzend, obwohl sie dachte die Antwort genau zu kennen.

@Liam Fairbanks


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