◇ DAS WETTER IN PORTLAND ◇

◇ DER SPIELZEITRAUM ◇ ◇ WICHTIGE INFOS ◇

Der Februar verspricht uns einen verfrühten Frühlingsanfang, die Sonne lässt sich öfter blicken, auch wenn der Regen immer noch dominiert. Die Durchschnittstemparaturen liegen bis etwa zur Hälfte des Monats tagsüber bei 10° bis 15°C, während sich die Werte in der Nacht bei etwa 1°C einpendeln. Danach fallen die Temperaturen plötzlich tagsüber auf 4° bis 9°C. Die Nächte rutschen in den Minusgradbereich um die -1° bis -6°Cund bescheren uns immerhin morgens hin und wieder Schneeschauer. Jedoch bleibt der Schnee nicht liegen. Ihr merkt schon, das geeignete Wetter, um seine Migräne und Wetterfühligkeit zu pflegen.

Anfang März ist es noch kühler, die Durchschnittstemperaturen liegen tagsüber bei 8° bis 14°C, danach steigen die Temperaturen stetig und pendeln sich durchschnittlich bei 14° bis 17°C ein. Die Nächte liegen durchschnittlich bei 1° bis 4°C. Natürlich regnet es auch in diesem Monat noch häufig, doch explosionsartig beginnt das Grün zu sprießen und die Blüte bei verschiedenen Büschen, Sträuchern und Blumen setzt ein. Die geeignete Zeit, um dem Botanischen Garten oder anderen Parks einen Besuch abzustatten.

Und ach ja, richtig Mr. President, es gibt natürlich keinen Klimawandel!

Februar/März 2018

Highlight dieser Monate:

14.02.18 - Valentinstag

01.3.18 - Frühlingsanfang

02.3.18 - 11.03.18 traditioneller Jahrmarkt

17.3.18 - St.Patricks Day



Die nächste Zeitumstellung findet voraussichtlich Anfang September statt.

Herzlich Willkommen in Portland!♡

Wir sind ein FSK18 Forum mit Szenentrennung. Bitte gebt Euren Szenen Titel mit folgendem Aufbau:

Titel | Datum | Uhrzeit | Mitspieler | Offene Szene bzw. geschlossene Szene

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Status des Forums: Geöffnet seit dem 27.02.2018 / 16:50 Uhr


#16

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 29.03.2018 19:32
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Er unterdrückte ein weiteres Seufzen. Es brachte überhaupt nichts, mit ihr zu diskutieren, schließlich hatte sie ihre ganz eigenen Ansichten von den Leuten und er war sich sicher, dass sie mit diesen nicht gerade positive Erfahrungen gemacht hatte. Im Gegensatz zu ihm. Zugegeben, nicht nur. Auch in der Schule hatte er es nicht gerade leicht gehabt, aber das bedeutete doch noch lange nicht, dass Menschen direkt alle so waren. Also schüttelte er lediglich den Kopf. „Nein“, sagte er und damit war diese Diskussion bereits beendet, bevor sie überhaupt Zeit fand, zu beginnen.

„Wenn ich keine direkte Antwort geben will, dann schon“, antwortete er wahrheitsgemäß. Sein Blick lag immer noch auf ihr. „Ich … bin entspannt.“ Und wem genau wollte er das jetzt auf die Nase binden? Er war nicht gerade begabt darin, seine Nervosität gut zu verbergen. Er musste sich also keinen Kopf um sie machen? Als sie zum Fenster ging, folgte er ihr mit seinen Augen. „Heißt das, du findest es toll, zu etwas gezwungen zu werden, was du gar nicht tun willst?“ Wenn dem so war, dann war das definitiv eine Sache, die er absolut nicht nachvollziehen konnte.
Es passte ihm überhaupt nicht, dass sie hier rauchte, nicht einmal bei geöffnetem Fenster, denn das Rauchen im Hotel war verboten. Aber er hatte in den vergangenen zwei Tagen sowieso gegen so ziemlich jede Regel verstoßen, die ihm bekannt war, also gab er sich auch keinerlei Mühe, sie davon abzuhalten.

Ihre nächste Frage irritierte ihn und sofort spannten sich seine Muskeln wieder an. „Wieso interessiert dich das?“ Erst, als er diese Frage laut ausgesprochen hatte, war ihm aufgefallen, dass er abermals mit einer Gegenfrage geantwortet hatte. Er zögerte, schob dann aber doch hinterher: „Die Zahl beschränkt sich auf Null.“ Nun wandte er seinen Blick ab. Ihm war es nie peinlich, dass er noch keinerlei Erfahrungen gemacht hatte, doch jetzt, wo er es gegenüber einer fremden Person laut aussprach, war er sich nicht mehr ganz so sicher. Zuvor war Liam noch gar nicht bewusst gewesen, dass dieses Gefühl der Unerfahrenheit so ätzend sein konnte. Aber plötzlich war es das und er kannte noch nicht einmal den Grund dafür. Seltsam, wie sich Dinge, die einem Jahrelang egal gewesen waren, so rasant ins Gegenteil verwandeln konnten.

@Brooklyn Rose


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#17

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 30.03.2018 17:13
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

Langsam blies Brooklyn etwas Rauch aus. Ihre Lippen befeuchteten nachdenklich ihre Lippen und noch immer lag ihr Blick forschend auf Liam. Er saß auf dem Bett und schaute zu ihr auf. Er wirkte unsicher, nervös - er zögerte in seinen Worten. Sie ließ ihn aussprechen, fiel ihm nicht ins Wort. Brooklyn hatte, so dachte sie jedenfalls, schon so ziemlich jeden Typ Mann kennen gelernt. Sie betrachtete ihn und lachte schließlich leicht auf, lehnte sich zurück und blickte einige Augenblicke aus dem Fenster.
“Nein”, antwortete sie schließlich in ruhigem Ton. “Warum? Willst du mich zu etwas zwingen?”, schob sie gleich hinter her. Mit einem leisen Seufzen nahm sie einen letzten Zug von der Zigarette, ehe sie den Rest nach draußen warf. Brooklyn drehte sich etwas und wandte sich Liam zu. “Ich habe dich gefragt, warum denkst du also das ich es nicht will?”. Brooklyn wurde nachdenklich und ihre Augen zogen sich leicht zusammen. Sie stand auf, ging langsam auf ihn zu. “Denkst du nur weil ich auf der Straße lebe kann man mich zwingen? Oder denkst du gerade weil ich auf der Straße lebe werde ich zu allem gezwungen?”, sprach sie in dunklem Ton, während sie weiter auf ihn zu kam. “Auch wenn du unschuldig tust, bist du nicht anders als andere…”, sprach sie leiser und blickte ihn an. “Du hast noch nie eine Frau geküsst und bildest dir ein ich würde es aus lauter Dankbarkeit tun? Natürlich ganz freiwillig um dein Gewissen zu beruhigen?”, Brooklyn hielt inne und stoppte abrupt in ihren Worten. Ein tiefer Atemzug füllte und leerte ihre Lungen.
“Hör zu Liam”, begann sie in wesentlich neutralerem Tonfall, “ich habe sicher nichts dagegen noch ne Nacht hier zu bleiben. Aber…”, abermals stockte Brooklyn und setzte sich wieder neben Liam auf das Bett. “Warum lässt du mich noch ne Nacht bleiben?”, wollte sie es nun doch wissen und blickte ihn fordernd an.

@Liam Fairbanks


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#18

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 31.03.2018 21:10
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Sie stellte ihm Fragen, die ihm persönlich unangenehm waren, die er einfach nicht beantworten wollte und wahrscheinlich auch nicht konnte. Liam sah immer noch in ihre Richtung. Wohin würde das Gespräch wohl noch führen? Bis ins Bett? Zugegeben, er saß schon auf dem Bett. Aber er meinte damit natürlich etwas völlig anderes. Gedanken, die plötzlich auf ihn einprasselten, schien er jahrelang einfach nur verdrängt zu haben. Als seien sie schon immer da gewesen, nur hatte er sich bislang nicht getraut, diese auch tatsächlich an die Oberfläche dringen zu lassen. Und diese eine Frau war der Auslöser dafür und auch für die Tatsache, dass er mit einer fremden Person so viel redete, wie zuvor mit noch keiner anderen Person. „Wieso solltest du es schon wollen, wenn du es mir lediglich als Gegenleistung angeboten hast? Klang nicht gerade danach, als würdest du es daher freiwillig machen wollen.“ Was blieb ihr schließlich schon anderes übrig, wenn sie ihm schon kein Geld geben konnte? Außerdem glaubte er nicht daran, dass sich überhaupt auch nur eine Frau für ihn interessieren könnte.
Seine Augen weiteten sich. Mit diesem Ausbruch ihrerseits hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Schwer schluckte er. Verdrehte sie ihm gerade ernsthaft die Worte im Mund? „Nein, ich ...“ Liam hatte keinen blassen Schimmer, was er auf ihre anklagenden Worte noch sagen sollte. Also schüttelte er lediglich den Kopf und wandte seinen Blick verlegen von ihr ab. „Lass es einfach gut sein.“ Für seinen Geschmack war sie ihm eindeutig zu offen und sprach all das aus, was sie dachte. Ganz zum Entsetzen von Liam. Ohne sie anzusehen, spürte er, wie die Matratze unter ihrem Gewicht nachgab, als sie sich abermals neben ihn setzte. Viel zu nah. Aber er rührte sich nicht und allmählich gewöhnte er sich sogar an diese Nähe.
Er atmete tief durch, fasste all seinen Mut zusammen und blickte ihr abermals in die Augen. „Wieso nimmst du es nicht einfach hin, dass du hier bleiben kannst? Ich meine, es sieht nicht gerade danach aus, als würde die Sonne lang anhalten.“ Im Gegenteil. Dunkle Wolken schoben sich wieder davor und schon bald würde der nächste Regen einsetzen. „Und wo würdest du überhaupt nun hingehen?“ Natürlich ging ihn das nichts an und er wollte kein Mitleid heucheln, konnte er sich doch ziemlich gut vorstellen, dass sie das ohnehin nicht wollte. Aber aus irgendeinem unbestimmten Grund wollte er ihr helfen und hoffte einfach darauf, dass sie es so hinnehmen würde, ohne weitere Fragen zu stellen.

@Brooklyn Rose


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#19

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 01.04.2018 11:11
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

Abwehrhaltung. Das beschrieb sein Verhalten wohl am besten. Liam schien jemand zu sein der eher abblockte und dicht machte, als sich einer offenen Konfrontation zu stellen. Jedenfalls nicht ohne weiteres. Brooklyn bemerkte durchaus das es ihm schwer fiel sich mit ihr zu unterhalten oder überhaupt den Mund aufzumachen. Ein Müdes lächeln wanderte über ihr Gesicht. Er hatte durchaus recht, es war eine Gegenleistung. Ein Geschäft, nichts weiter. Brooklyn wusste um ihren Körper und ihre Wirkung auf Männer. Und sie wusste auch beides gezielt einzusetzen um an ihr Ziel zu gelangen. Es war für sie nichts verwerfliches. Noch dazu weil sie entschied was sie wo und vor allem mit wem machte. Die verdrehte Sichtweise die Liam aufbot, war ihr zwar nicht gänzlich neu aber dennoch in gewissem Maße unbekannt. Sie würde auch nicht zögern jemanden auszunutzen, nur um am nächsten Morgen verschwunden zu sein, wenn es sich nicht mehr lohnte oder nichts mehr zu gewinnen gab. Ob es bei Liam anders war, konnte sie noch nicht sagen. Der Junge Mann hatte eine ganz eigene Ausstrahlung auf sie, die sie selber noch nicht deuten konnte. Aber vielleicht war das auch nur so ne Art Beschützerinstinkt, weil er teilweise so hilflos wirkte.

Ein schmunzeln legte sich auf ihre Lippen. Sie blickten sich an und seine Augen wirkten voller tiefe, so als ob da mehr sein musste. “In Ordnung”, stimmte sie völlig aus dem Nichts, seinem Vorschlag zu. Sie ließ einen Augenblick verstreichen in dem sie seine Augen jedoch nicht aus dem Blick verlor. “Ich werde es gut sein lassen und nicht mehr nachfragen, wenn du mir meine Frage beantwortest”, ließ sie schließlich den Grund für ihre überraschende Zustimmung ertönen. Mit den Worten: “du machst dir Sorgen wo ich hingehen könnte?”, lachte sie leise, fast schon bitter auf, zog sich den Pulli aus und strich sich die Haare aus dem Gesicht. “Da musst du dir echt keine Sorgen machen, ich bin bisher auch gut zurechtgekommen”, seufzte sie und blickte ihn erneut an. “Denkst du, du müsstest mich retten?”, fragte sie in forschendem Ton.

@Liam Fairbanks


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#20

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 02.04.2018 19:16
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Wie gerne hätte Liam gewusst, was wohl in ihrem Kopf vor sich ging. Aber vielleicht ging es ihr ja sogar genauso. Aber diese Gedanken würde er wohl mit ins Grab nehmen, denn es handelte sich um Dinge, die sicherlich nicht für jeden bestimmt waren und schon gar nicht für sie. Gedanken, die ihm verdeutlichten, was er gerade gerne mit ihr getan hätte. Gedanken, die ihm so unbekannt waren, dass sie ihm beinahe schon Angst machten. Aber das würde er vor ihr nicht unbedingt zugeben wollen, obwohl er durchaus gerne gewusst hätte, was sie tun würde, wenn sie wüsste, dass er sie gerne geküsst hätte und vielleicht sogar noch darüber hinausgehen würde. Wahrscheinlich war die Nähe zu ihr gestern, als sie angefangen hatte, ihm den Gürtel zu öffnen, der ausschlaggebende Punkt gewesen, weshalb er überhaupt erst auf den Gedanken gekommen war. Zum ersten Mal hatte sich in seiner Hose etwas gerührt, als eine Frau in seiner Nähe war. Etwas völlig Unbekanntes für ihn und noch unbekannter war es, als er sich unter der Dusche eine gewisse Abkühlung hatte verschaffen müssen, die sicherlich nichts mit dem erfrischenden Wasser zu tun gehabt hatte. Und das hatte er zuvor noch nie getan. Aber offenbar war er hierbei der Einzige, der so dachte. Deshalb sollte er diese Gedanken schnellstmöglich wieder aus seinem Kopf verbannen. Sie taten ihm nicht gut und er war sich auch nicht gerade sicher, ob diese je gut werden würden.

Sein Herzschlag beschleunigte sich augenblicklich, als sie ihre Frage aussprach. Was sollte er ihr darauf nur antworten? Seine Gedanken überschlugen sich von Neuem und schwer schluckte er den dicken Kloß hinunter, der sich in seinem Hals gebildet hatte. „Nein, das denke ich nicht“, brachte er schließlich schwerfällig hervor. „Fällt es dir so schwer, es einfach anzunehmen, wenn jemand nett zu dir ist? Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht unbedingt angenehm ist, auf der Straße zu leben. Das hat nichts damit zu tun, dass ich dich retten will. Sieh es einfach als nette Geste an.“ Und fertig. Mehr gab es für ihn nicht zu sagen.

@Brooklyn Rose


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#21

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 04.04.2018 18:30
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

Ein resignierendes seufzen kam über Brooklyn’s Lippen. Sein Blick und sein Verhalten sagten wohl mehr als tausend Worte und gleichzeitig stellten sie Brooklyn vor ein Rätsel. Ihre Augen zogen sich, bei seinen Worten, leicht zusammen. Er wich ihr aus, konnte keine klaren Worte finden. Jedenfalls für ihren Geschmack. “Das hat nichts mit schwer fallen zu tun”, entgegnete sie forsch, “aber niemand ist einfach so, nett zu dir. Selbst wenn es nur irgend ne beschissene Sympathie ist, oder Chancen die man sich ausrechnet oder was auch immer. Irgendwas ist immer da und du kannst nicht mal auf eine einfache Frage antworten…”. Brooklyn musste sich selber bremsen um nichts zu sagen, was ihr schaden könnte. Ein weiteres seufzen war von ihr zu hören. “Keine Ahnung was in dir vor geht, aber angst musst du sicher nicht haben”, sprach sie in wesentlich ruhigerem Ton. “Du willst mir nicht antworten okay aber dann…”, erneut stoppte sie in ihrem Satz und winkte ab, “vergiss es einfach. Gibt es hier auch was zu Essen oder ist nur Pennen drin?”, fragte sie schließlich völlig ungeniert und offen in seine Richtung. Gleichzeitig stand sie auf, griff sich ihren Rucksack und leerte die wenigen Klamotten die sie ihr eigen nannte, auf dem Bett. Ohne groß auf Liam zu achten, begann sie ihre Sachen zu sortieren. Sie würde heute garantiert noch mal Duschen gehen und bei der Gelegenheit auch ihre Sachen waschen. Ein kurzer Blick ging zu dem jungen Mann der immer noch wie Regungslos auf seinem Platz saß, “redest du eigentlich immer so viel?”, fragte sie während sie prüfend eine Jeans in die Höhe hielt um sie auf Schmutz zu prüfen. Brooklyn hatte nichts gegen Stille. Aber hier, mit ihm, war es einfach komisch nichts zu sagen. Sie konnte ihn noch immer nicht richtig einschätzen, auch wenn sie nicht glaubte das eine Gefahr von ihm ausginge. Ganz im Gegenteil eigentlich. Genau genommen schien er ein netter Typ zu sein, wenn er mal auftaute und die Zähne auseinander bekäme. Aber sie würde ihn sicher nicht zwingen. Sie hatte auch kein Problem damit, mit sich selber zu sprechen. Solange sie reden konnte, war es ja nicht mehr still im Raum.

@Liam Fairbanks


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#22

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 05.04.2018 12:17
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Gerade verstand er nicht so recht, worauf sie hinauswollte. Er hatte ihre Frage doch beantwortet, zumindest fand er seine Antwort ziemlich plausibel. „Sieh es, wie du willst. Ich kann dich anscheinend sowieso nicht davon überzeugen, dass es mir nicht um irgendwelche Gegenleistungen geht.“ Liam blieb ruhig, obwohl Brooklyn sehr danach aussah, als würde sie jeden Moment in die Luft gehen. „Ich habe keine Angst und ich hab dir meine Antwort gegeben. Wenn sie dir nicht reicht, kann ich daran auch nichts ändern“, konterte er. Was wollte sie denn noch hören? Wenn sie unbedingt hören wollte, dass er ihr Retter in der goldenen Rüstung war oder so etwas, dann konnte sie darauf lange warten. Vielleicht sollte er sie doch einfach wieder vor die Tür setzen.
Ach, jetzt kam sie auch noch mit Sonderwünschen? Aber klar, er konnte sie hier ja auch schlecht verhungern lassen. Und sie sah nicht gerade danach aus, als hätte sie allzu viel Geld, um sich etwas Ordentliches zu Essen leisten zu können. „Ich kann dir gleich etwas aus der Küche holen.“ Er hatte schließlich auch noch nicht gefrühstückt. Dann konnte er beiden etwas holen. Seine Muskeln spannten sich augenblicklich an, als er ihre Frage vernahm. Er wollte nicht daran erinnert werden, weshalb er so wenig sprach. Er wollte die Vergangenheit hinter sich lassen und hatte trotzdem das Gefühl, als würde ihn diese immer wieder einholen. Er stand auf und sah sie an. „Es gab eine Zeit, in der ich überhaupt kein Wort gesprochen habe“, erwiderte er schlicht und bevor er sie noch einmal antworten lassen konnte, verschwand er auch schon nach draußen, um ihnen etwas zu Essen zu holen.
Der Koch sah amüsiert zu, wie er sich direkt zwei Teller volllud und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen, den Liam nur mit einem knappen Spruch erwiderte und sich wieder zurück ins Hotelzimmer machte. Er hatte einen zweiten Schlüssel, sodass er dieses Mal nicht klopfte. Jetzt würde sie ja sicherlich nicht mehr nackt durch die Gegend laufen. Hoffte er zumindest und genau mit diesem Gedanken betrat er das Zimmer.

@Brooklyn Rose


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#23

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 06.04.2018 17:44
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

Mehr als ein müdes lächeln, schenkte sie ihm nicht als Antwort. Brooklyn dachte das sie es besser wüsste. Liam war einer der seltsamsten Typen die sie je getroffen hatte und lag auf jedenfall in ihrer Top 10. Sie musste aber auch zugeben, dass er, bisher zumindest, einer der angenehmsten war.
Musternd blickte sie ihn an. Er war alt genug seine Entscheidungen und Worte selber zu wählen. Das sprach sie ihm nicht ab. Zumal sie hier nur so was wie ein Gast war. Obwohl sie sich selbst da nicht sicher war.
Immerhin sollte es etwas zu Essen geben. Das war doch mehr als sie sich gestern noch erhofft hatte. Für Brooklyn war das hier ein kleiner Hauptgewinn. Und da konnte ihr Liam erzählen was er wollte, dass ganze einfach so zu bekommen - nein - das wollte Brooklyn einfach nicht in den Kopf. Und so war sie sich ziemlich sicher, dass er schon noch mit der Sprache raus rücken würde. Sie konnte warten, Zeit besaß sie mehr als genug. Völlig unbeeindruckt sortierte sie ihre Wäsche weiter und plapperte ihre Frage vor sich hin. Sie dachte nicht einmal wirklich darüber nach. Seine Antwort, die ziemlich schnell kam, ließ sie kaum inne halten wohl aber ihren Blick auf ihn legen. Sie beobachtete ihn wie er direkt aufstand und das Zimmer verließ. Hätte sie etwas antworten sollen? Brooklyn zuckte nur mit den Schultern als die Tür in den Rahmen fiel. Sie hatte weder die Zeit noch wusste sie was sie hätte antworten sollen. Nachfragen? Vielleicht. Aber würde sie eine Antwort bekommen? Und würde sie es überhaupt etwas angehen? Sie hatte genug eigene Probleme. Und davon sogar eine menge.

Nachdem Liam gegangen war, zündete sie sich noch eine Zigarette an und brachte ihre schmutzige Wäsche ins Bad. Sie ließ Wasser ins Waschbecken und weichte ihre ihre Wäsche mit etwas Seife ein. So sparte sie sich auch noch die paar Cent für den Waschsalon. Den Rest der Zigarette schnippte sie aus dem Fenster und verschloss es wieder. Ihr Blick fiel auf die kleine Musikanlage, die sie einschaltete. Vielleicht etwas zu laut aber das störte Brooklyn nicht. Rücksichtnahme war sicher keine ihrer herausragenden Stärken. Und da sie nicht wusste wie lange sie noch hier bleiben würde, sollte sie alles mitnehmen was ging. Sie zog sich ihre Boots aus und ließ sie achtlos im Zimmer liegen und marschierte, ihre restlichen Klamotten über die Schulter geworfen, zurück ins Bad. Die Tür ließ sie offen stehen um das klopfen zu hören, falls Liam zurück käme. Sie zog sich die Jeans aus und stellte sich in Unterwäsche und Shirt vor die Dusche. Das warme Wasser in der Duschwanne versetzte sie förmlich in einen Glücksrausch, was sie veranlasste zu der Musik mit zu singen. Brooklyn konnte vielleicht ein Autoknacken aber sie konnte nicht wirklich singen. Und so begann sie trällernd in erster Linie ihre Hosen und Pulli zu waschen. Und wenn sie ein Teil fertig hatte, warf sie es oben über die Stange der Dusche zum trocknen.

Das Liam in der zwischenzeit wieder zurück kam, registrierte sie zunächst nicht. Wie auch wenn er nicht klopfte? Wobei fairer weise anzumerken ist, dass sie das klopfen bei der Musik und dem singen eh nicht gehört hätte. Den weichen Bademantel um den Körper geschlungen, kam sie singend zurück ins Zimmer. Erst war es nur ein Schatten im Augenwinkel, den sie bemerkte und der sie sichtlich zusammenzucken ließ. Dann aber rückte Liam sehr schnell in ihr Blickfeld. “Fuck!”, kam es als erschreckter Laut über ihre Lippen. Aus weit geöffneten Augen starrte sie ihn an und brauchte einen Moment sich von dem Schrecken zu erholen.

@Liam Fairbanks


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#24

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 11.04.2018 11:28
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Was musste sie nur durchgemacht haben, dass sie offenbar in jedem Menschen nur das Schlechte sah? Liam verstand es nicht und da konnte auch sie ihm erzählen, was auch immer sie wollte. Er würde es wahrscheinlich nach wie vor auch einfach nicht verstehen. Er ließ sich im Grunde Zeit damit, das Essen zu holen, um noch einmal auf dem Weg über alles in Ruhe nachdenken zu können. Aber er kam einfach auf keinen entscheidenden Nenner. Nur, dass es wohl besser gewesen wäre, hätte er sie niemals mit hierher genommen. Er musste mit jemanden darüber sprechen. Und wer eignete sich dafür nur besser als seine beste Freundin? Nachher würde er ihr eine Nachricht zukommen lassen. Ein Treffen mit Nova war ohnehin schon lange überfällig gewesen.

Er vernahm eine regelrechte Party, als er zurück ins Zimmer kam. Was genau hatte sie nicht verstanden, als er meinte, es wäre gut, wenn sie einfach keinen Mucks von sich geben würde? Wenn seine Eltern oder die Mitarbeiter davon Wind bekämen, dann wär aber ganz schnell die Hölle offen. Da war er sich ziemlich sicher. Er gab ein leises Seufzen von sich. Natürlich wusste er, dass seine Eltern ein überdimensional großes Herz besaßen für Leute, die es eben nicht ganz so gut hatten. Sie hatten zumindest ein Dach über den Kopf. Aber einfach ein Zimmer umsonst zur Verfügung zu stellen übertraf wahrscheinlich selbst ihre Gastfreundschaft. Und wenn er sie mit in sein Zimmer nehmen würde? Dieses war vielleicht nicht ganz so groß wie das hier, aber dort bestand wenigstens noch genug Platz, um eine zweite Person unterzubringen im Notfall. Dann würde er einfach eine Luftmatratze holen oder so.
Allerdings verwarf er diesen Gedanken recht schnell wieder und schüttelte wie zur Bekräftigung dieses Gedankens noch einmal zusätzlich den Kopf. Nein, keine gute Idee. Aber er ließ sie nun erst einmal machen, würde sicherlich nicht einfach so ins Bad platzen und ihr sagen, sie solle die Musik leiser drehen. Daher blieb ihm nun mal auch nichts anderes übrig, als das Essen auf den Nachttisch zu stellen und sich selber auf dem Bett zu platzieren, bis sie letztlich singend wieder aus dem Bad kam. Fragend hob er eine Augenbraue. „Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken. Ich hab einen zweiten Schlüssel.“ Schließlich wollte er sie nicht immer stören, indem er klopfte. Aber vielleicht sollte er diese Variante beim nächsten Mal doch eher wieder in Erwägung ziehen.

Er musterte sie für einen kurzen Moment. Lief sie gerne halbnackt immerzu durch die Gegend? Aber selbst der Bademantel stand ihr irgendwie gut. „Bedien dich“, meinte er nur, während er selber nach einer Erdbeere griff und ein Stück davon abbiss. „Und zu deiner Frage von vorhin: Ich würde dich gerne küssen, ja.“ Keine Ahnung, weshalb er ausgerechnet jetzt dieses Thema wieder aufgriff, aber auf dem Weg hinunter in die Küche war das wohl die einzige Erkenntnis, die ihm tatsächlich gekommen war und wieso sollte er daraus nun ein großes Geheimnis machen? Zwar sprach er nicht viel, aber meistens sprach er dann doch die Sachen einfach aus, die ihm durch den Kopf gingen. So wie jetzt gerade.

@Brooklyn Rose


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#25

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 16.04.2018 14:14
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

Der erste Schrecken war schnell überwunden. Brooklyn hatte sich zwar erschrocken, mehr aber über die unerwartete Bewegung im Zimmer. Das Liam, ihr vielleicht mittlerweile unfreiwilliger Gastgeber, im Zimmer war, störte sie indes wenig.
“Schon ok”, erwiderte sie kurz darauf und winkte ab, “ist ja irgendwie dein Zimmer”, stellte sie noch fest und betrachtete das von ihm mitgebrachte Frühstück. Natürlich war es nicht so, dass Brooklyn etwas gegen Privatsphäre hatte aber sie pochte auch nicht darauf. Wenn sie alleine sein wollte, würde sie sich irgendwo in einem der Industrie Viertel eine ruhige Ecke suchen.
Liam hatte sich erneut auf dem Bett platziert und sein musternder Blick entging ihr durchaus nicht. “Was?”, fragte sie in etwas kühlerem Ton, “ich hab meine Klamotten gewaschen, billiger als im Salon”, sprach sie weiter und ließ sich ebenfalls auf dem Bett nieder. Eine Möglichkeit wie diese, ihre Wäsche zu waschen, würde sie sich nicht entgehen lassen. Zumal sie in einem Waschsalon mindestens drei Dollar gezahlt hätte. Und anders rumgelaufen, wäre sie dort wahrscheinlich auch nicht - jedenfalls bis auf den Bademantel. Ein Grund warum sie meistens früh morgens solche Salons aufsuchte. Da waren meist einige schlafende Obdachlose, die einzigen und harmloseren Gäste.

Ihr Blick folgte ihm, als er sich eine Erdbeere nahm und davon abbiss. Erdbeeren, sie konnte sich kaum noch an den Geschmack erinnern, obwohl sie schon mal welche gegessen hatte. Aber die wuchsen nicht unbedingt in Portland an jeder Straßenecke und im Supermarkt?
Brooklyn nahm sich ebenfalls ein und roch kurz daran, nahm den intensiven Geruch wahr, ehe sie sich das rote etwas in den Mund schob. Ein breites lächeln, fast schon ein grinsen, formte sich in ihrem Gesicht, als sich der Geschmack in ihrem Mund ausbreitete und den Gaumen benetzte. Ein leises seufzen war zu hören. “Die sind gut”, meinte sie zufrieden und von einem kurzen Glücksgefühl heimgesucht in Richtung ihres Gastgebers.
Gerade nahm sie sich eine Scheibe Toast, als Liam ihr eine Antwort gab. Sie biss ab und blickte ihn kauend und abschätzend an, nickte leicht. “Was denkst du eigentlich wie ich Geld verdiene?”, fragte sie völlig unvermittelt und blickte ihn weiter kauend an. “Ich wette du hälst mich für ne Nutte, oder?”, fragte sie in schwach provozierendem aber spielerischem Ton weiter. Und während sie sich den Rest vom Toast in den Mund schob, langte sie nach ihrem Rucksack und zog ihn zu sich, um ihn neben sich liegen zu lassen. Eine Scheibe Käse war das nächste was in ihren Mund wanderte, gefolgt von kleinen Schlücken des Saftes, was immer wieder von kurzen Blicken in Liam’s Richtung, unterbrochen wurde.

@Liam Fairbanks


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#26

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 28.04.2018 02:30
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Liam wusste wirklich immer noch nicht, was er von alldem halten sollte. Von einer Nacht war die Rede gewesen und er hatte ihr ernsthaft angeboten, noch länger zu bleiben. Wenn er wenigstens eine plausible Erklärung für sein seltsames Verhalten hätte. Hatte er aber nicht. Und jetzt saß er hier mit ihr und ihm schien zum ersten Mal jede noch so kleine Pause zwischen ihnen zu stören, weswegen er hoffte, dass keine davon aufkommen würde. Allerdings brachte er nichts weiter, als ein stummes Nicken auf ihre Worte zustande.
Zumindest vorerst. Denn auf ihre letzte Frage hin hatte er doch das Bedürfnis, einfach etwas sagen zu müssen, um zu widerlegen, dass er tatsächlich an so etwas gedacht hatte, wie, sie könnte eine Nutte sein oder ähnliches. „Das hast du jetzt gesagt. Ich denke eher, du würdest dich gerne revanchieren, hast aber kein Geld und was bleibt dir ansonsten noch anderes übrig?“, hakte er nach. Schließlich sah es nicht gerade danach aus, als hätte sie irgendwelche wertvollen Habseligkeiten in ihrem Rucksack. Für sie vielleicht wertvoll, aber nicht wertvoll im Sinne von, dass man damit Geld ersetzen könnte.

„Und wenn du ernsthaft Geld verdienen würdest, reicht das nicht aus, um dir eine Wohnung zu leisten oder dieses Zimmer hier zu bezahlen?“ Er hob eine Augenbraue. Wahrscheinlich hatte er noch nie so sehr etwas gewollt, wie sie im Moment zu küssen. Ein völlig neues Gefühl für ihn, das er so tatsächlich noch nicht kennengelernt hatte und zugegeben, irgendwie machte es ihm auch auf eine Art Angst. Was kein allzu großes Wunder darstellte, schließlich hatte er noch nie zuvor so etwas empfunden. Klar, er war mal in der dritten Klasse in seine Mitschülerin Claire verknallt gewesen, aber als er sie ohne Vorwarnung küssen wollte, hatte sie ihm eine geknallt, bevor sich überhaupt ihre Lippen berührt hatten. Vielleicht war das auch ein prägendes Ereignis, weshalb er sich von Frauen größtenteils fernhielt. Na ja, bis auf seine beste Freundin. Aber sie war ja auch … sie stand einfach auf Frauen und da hätten wir einen Grund mehr, weshalb er vielleicht irgendetwas mit diesem Mädchen ausprobieren wollte. Er wollte sichergehen, dass er tatsächlich etwas empfand, in welchem Maße auch immer. Vielleicht stand er ja wirklich auf Männer und wusste es nur noch nicht? Aber irgendwie schloss er das von vornherein aus. Manchmal wünschte er sich wirklich, kein Freak zu sein. Doch da sie einfach nur um den heißen Brei herumredete, sagte das für ihn aus, dass sie offenbar nun keinerlei Interesse mehr daran hatte, ihm irgendwie näherzukommen und trotz seiner Abfuhr von gestern hatte er ihr ohnehin deutlich angesehen, wie unangenehm ihr die Situation war und er wollte sie auf keinen Fall zu irgendetwas drängen. „Hör zu ...“, begann er dann wieder vorsichtig. „Keine Ahnung, ich denke einfach, dass ich gerne irgendwelche Beweise dafür hätte, dass ich überhaupt Gefühle habe, dass ich etwas empfinden kann. Manchmal da … fühl ich mich so leer, als wär in mir gar nichts.“ Weshalb er ihr das nun erzählte, konnte er nicht sagen, interessierte sie das doch sicherlich sowieso nicht. „Es sind Dinge vorgefallen, die mich irgendwie geprägt und mein Leben komplett verändert haben. Seitdem glaube ich, dass mit mir einfach etwas nicht richtig läuft.“ Okay, zurückspulen. Zu viele Worte auf einmal. Liam biss sich auf die Unterlippe und schwieg nun. Womöglich würde sie ja doch nicht verstehen, was genau er damit meinte. Eigentlich schade, wünschte er sich manchmal einfach jemanden, mit dem er genau über dieses Problem reden konnte. Niemanden wie Nova, der er vertraute, sondern jemand Fremden, mit dem ihm nichts verband. Aber in Brooklyn fand er diese Zuhörerin offenbar auch nicht.

@Brooklyn Rose


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#27

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 30.04.2018 15:13
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

“Ich weiß was ich gesagt habe”, entgegnete Brooklyn kauend. “Aber das ist keine richtige Antwort”, sprach sie mit skeptischem Blick weiter und biss erneut vom Toast ab. “Auch wenn es dich erschüttert, man hat immer eine Wahl, man muss nur zwischen zwei übeln wählen”, entgegnete sie trocken. Ein seufzen war zu hören und schließlich zog sie den Rucksack näher zu sich heran während sie ihm weiter zu hörte. Ein lächeln, das hätte sagen können “du hast doch keine Ahnung”, spielte einen Wimpernschlag lang über ihre Lippen, ehe sie begann etwas in ihrem Rucksack zu suchen. Es dauerte einen Moment in dem man Tüten Rascheln hören konnte. Dann aber zog sie etwas hervor und reichte es ihm. Es war ein Ledernes Armband in welchem kleine Holzperlen eingeflochten waren. Insgesamt waren es fünf, unterschiedlich farbige Perlen. Und je nach dem wie man sie drehte, konnte man die Worte ‘fate’, ‘hope’ und ‘faith’ lesen.
“Ist nichts großartiges aber damit verdiene ich mir ein paar ernsthafte Dollar”, erklärte Brooklyn und stellte den Rucksack wieder zur Seite um sich erneut ihrem Toast zu widmen. “Du kannst sie behalten wenn du willst, ich schenk sie dir”, sagte sie leise und der Anflug eines lächeln war auf ihrem Gesicht zu erkennen.

Für Brooklyn war noch immer nicht klar, was sie von dem ganzen halten sollte. Er war komisch, keine Frage aber er war auch freundlich. Von der Idee, es mit einem Psychopath zu tun zu haben, kam sie langsam ab. Auch wenn sie noch nicht mit vielen zu tun hatte, so war sie sich dennoch ziemlich sicher zu wissen woran sie einen erkennen würde. Liam hatte eine ruhige und warme Ausstrahlung. Zurückhaltend und unsicher aber keinesfalls Aggressiv. Fast war sie dazu geneigt ihn süß zu finden, verbot sich aber Momentan Vergleiche oder gar Gefühle wie diese.

Zielsicher griff sie nach einem Stück Wurst und legte es sich auf die bereits angebissene Toastscheibe. Bei seinem ‘Hör zu…’, blickte sie auf und ihn damit an. Ihr Blick wurde nachdenklich fragend. “Glaub mir gestern Abend hattest du ne Menge Gefühle in dir”, schmunzelte sie amüsiert und spielte ungeniert auf die Regungen in seiner Hose an. Brooklyn blickte ihn weiter an. Nur langsam wich der Amüsierte Ausdruck aus ihrem Gesicht und sie ließ den Toast sinken. Sie betrachtete ihn, wie er sich auf die Unterlippe biss und schwieg. Ein leichtes räuspern war zu hören, gefolgt von einem abgebrochenem seufzen.
“Du hast Gefühle okay? Du bist kein kaltes Arschloch - und da kannst du mir glauben, da kenne ich mich aus”, fing sie langsam und mit bedacht an zu sprechen. “Wenn es so wäre, also so wie du sagst, dann würde ich jetzt sicher nicht hier sitzen. Und du wohl auch nicht”, redete sie weiter ohne den Blick von ihm zu wenden. “Okay - ich habe keine Ahnung was das für Dinge waren die vorgefallen sind aber du kannst mir glauben, die hat jeder. Scheiße passiert einfach und wenn sie passiert dann prägt einen das eben. That’s life. Also mal keine Panik, du bist zwar komisch aber ansonsten scheint bei dir alles in Ordnung zu sein. Und überhaupt, was sollte bei dir schon nicht richtig laufen?”, sprach sie in aufmerksamen, ruhigem Ton weiter. Ihn noch immer betrachtend, biss sie von ihrem Toast ab. Er schwieg noch immer. Schließlich nahm sie sich eine Erdbeere und hielt sie ihm vor die Nase, “freue dich über kleine Dinge. Und wenn du kannst, nimm sie mit und verschwende keine unnötigen Gedanken”.
Brooklyn hatte keine Ahnung wie es in Liam aussah, was ihn belastete oder warum er war, wie er war. Aber sie glaubte fest an den Moment. Und wenn es einen guten Moment gab, dann sollte man diesen auch mitnehmen. Aber auf der anderen Seite, wer sie schon das sie ihm Ratschläge geben konnte?

@Liam Fairbanks


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#28

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 02.05.2018 11:06
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

„Gut, dass du das weißt, denn ich halte dich nicht für eine Nutte“, stellte er noch einmal klar und sah sie weiterhin an, während er sich dem Frühstück widmete. Liam wandte den Blick erst von ihr ab, als sie ihm ein Armband reichte, das er sich betrachtete. Es sah wirklich gut aus, doch um ehrlich zu sein, hätte er nicht unbedingt damit gerechnet, dass sie damit versuchte, Geld zu verdienen. Schließlich sah sie nicht unbedingt wie eine Bastlerin aus. Aber er hatte schon früh gelernt, dass erste Eindrücke durchaus täuschen konnten.
Er hob seinen Blick wieder. „Danke“, sagte er und schaffte es sogar zu einem kleinen Lächeln, auch wenn dieses vielleicht noch etwas verunsichert wirkte.

Sofort zählte er eins und eins zusammen, als sie auf gestern Abend anspielte. Er schluckte hart und spürte die Hitze in seine Wangen aufsteigen. Dann räusperte er sich, um den dicken Kloß, der sich in seinem Hals gebildet hatte, hinunterzuschlucken. Aber er schaffte es einfach nicht, sich dazu zu äußern, sonst würde er sicherlich noch komplett durchdrehen.
Er zuckte mit den Schultern. „Kann sein, aber wieso merke ich dann davon nichts? Ich verspüre schon lange keine Freude mehr, kein Glück. Wahrscheinlich herrscht in mir einfach nur Trauer.“ Er zuckte mit den Schultern. „Sorry, ich will dich nicht mit meinen Problemen vollheulen“, sagte er ehrlich und griff erneut nach einer Erdbeere.
Er lächelte leicht. „Kann ich das als Kompliment ansehen?“ Doch schnell wurde er wieder ernst und sah hinaus aus dem Fenster. „Kennst du das Gefühl, wenn du einfach jeden dafür büßen lassen willst, was dir widerfahren ist?“ Dämliche Frage, natürlich wusste sie das wohl nicht. Diese Gedanken waren ja auch nicht … normal. Er sah abermals zu ihr. „Das läuft wahrscheinlich nicht richtig bei mir. Meine kleine Schwester verschwand, als wir noch klein waren. Das hat mich verändert, mehr noch, als es meine Eltern verändert hat.“ Er brauchte einfach nur Ablenkung von diesen Gedanken, wenigstens für einige Stunden. Genau deshalb hatte er ja auch mit dem Gedanken gespielt, Brooklyn vielleicht etwas näher zu kommen, in der Hoffnung, dass ihn das womöglich tatsächlich ablenken könnte. Aber sie zu benutzen, war wiederum auch nicht seine Absicht.

Schnell winkte er ab. „Sorry, vergiss es einfach wieder.“ Dann ließ er sich auf den Rücken fallen und verschränkte die Arme hinter dem Kopf, schielte zu ihr, um kurz darauf dann an die Decke zu blicken. Seine Gedanken überschlugen sich und draußen braute sich ein erneutes Gewitter zusammen. Schon immer hatte Liam eine gewisse Faszination gegenüber Unwettern empfunden und das hielt bis heute an. Er mochte es irgendwie und es hatte eine beruhigende Wirkung auf ihn. Mehr sagte er in diesem Moment allerdings nicht, sondern hing viel lieber seinen eigenen Gedanken nach.
Doch lange hielt die Stille nicht an und Liam hörte sich selber weiter reden. „Manchmal denke ich, könnte ich eine Ablenkung ganz gut vertragen. Die ist aber nicht gerade so leicht zu finden, wie ich immer gedacht habe.“ Okay, allmählich war es wohl wirklich an der Zeit, die Klappe zu halten. Als ob es jemanden wie Brooklyn ernsthaft interessierte, was in ihm vorging. Aber im Moment war ihm wohl alles recht, außer betretenes Schweigen, welches seine Gedanken nur noch mehr anfachen würde.

@Brooklyn Rose


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#29

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 02.05.2018 19:36
von Brooklyn Rose | 30 Beiträge

Er hielt sie also nicht für eine Nutte. Ob das nun die Wahrheit war oder nicht, ließ sie einfach mal so stehen. Brooklyn erlaubte sich kein Urteil, selbst wenn er sie für eine gehalten hätte oder es offen zugegeben hätte. Er wäre nicht der erste und sicher nicht der letzte. Brooklyn selber sah sich nicht so. Auch wenn sie bereit war ihren Körper einzusetzen und dies auch schon getan hatte, sie suchte sich die Typen immer noch selber aus, meistens. Und sie stand nicht jeden Abend irgendwo an der Straße. Es waren eher Ausnahmen in Situationen in denen es anders nicht mehr ging. Aber würde sie versuchen ihm das zu erklären? Nein, wozu auch? Er würde es wahrscheinlich eh nicht verstehen und sich sein Urteil bilden.

Brooklyn leckte sich den Saft der letzten Erdbeere von den Fingern und nahm einen Schluck aus ihrem Glas. “Ist okay, ist nichts besonderes. Ich ziehe es einfach von der Steuer ab”, scherzte sie schmunzelnd. Tatsächlich aber freute sie sich. Es freute sie immer wenn jemand ein Armband nahm. Egal ob gekauft oder geschenkt. Die Kohle konnte sie zwar gebrauchen, keine Frage; doch gab es für sie noch einen anderen Grund. Es bedeutete doch das Menschen etwas trugen das sie  gemacht hatte. Menschen schmückten sich mit einem ihrer Armbänder und trugen sie durch die Gegend. Das war für Brooklyn als wenn ein Stück von ihr durch die Welt zog. Wahrscheinlich war das auch etwas, dass andere nicht verstehen würden. Doch das war eigentlich auch egal, sie erzählte eh niemandem davon.

Kauend hörte sie ihm weiter zu und verzog nachdenklich das Gesicht. “Trauer?”, hörte sie sich fragen und dachte selber noch einmal über ihre Worte nach. Brooklyn seufzte, “ich glaube du hast einfach nur verlernt auf die schönen Dinge zu achten, das ist alles”, entgegnete sie dann aber ziemlich überzeugt. “Schon okay, du wolltest nicht Vögeln also kann ich dir wenigstens zuhören”, entgegnete sie offen und hielt nun selber seufzend inne. “Sorry”, schob sie schnell hinterher, “ich empfinde es nicht als vollheulen okay? Wenn du erzählen willst ist das in Ordnung, ich kann schon die klappe halten”, versuchte sie ihren vorangegangenen Ausspruch noch klar zustellen. Wahrscheinlich würde er es anders auffassen als wie sie es eigentlich gemeint hatte.
“Du kannst es ansehen wie du willst, von mir aus als Kompliment. Für mich ist es ne Tatsache”, zuckte sie kurz mit dem Mundwinkel. Sie musste ihm keine Komplimente machen. Sie würde ihm auch direkt sagen das er Müll redet, wenn sie es so empfinden würde, aber das war nicht so. So wie er sprach, schien es ihm wichtig zu sein und Brooklyn war niemand die so was als selbstverständlich hin nahm. Auch wenn man es ihr vielleicht nicht ansah oder überhaupt abnahm.
“Nein kenne ich nicht”, bestätige sie ihn unbewusst. “Warum auch? Dann müsste ich auf die ganze Welt wütend sein, selbst auf dich - und ich glaube mal das du keine Schuld dran trägst”, sprach sie überlegt weiter. Brooklyn versuchte ihre Worte besser zu wählen und hörte ihm weiter zu. “Was heißt verschwunden? Ist sie abgehauen oder wurde sie entführt?”, fragte sie in leiserem Ton nach. Seine Stimmlage verriet ihr das es ihm mehr als nahe ging und absolut ernst gemeint war. Dann aber winkte er ab und Brooklyn nickte nur.

Wortlos aß sie weiter, machte sich aber dennoch Gedanken über das gesagte. Nachdenklich blickte sie zu Liam der sich nach hinten fallen ließ und die Arme hinter dem Kopf verschränkte. Für einen Moment überlegte sie, ob sie etwas sagen sollte. Aber dann, nach einigen kurzen Minuten des Schweigen, sprach Liam weiter. “Was für ne Ablenkung? Die findest du doch überall. Schon mal an Alkohol gedacht?”, antwortete sie mit unsicherer Tonlage. Sie ließ ihren Toast abermals sinken, legte sich die Haare hinter die Ohren und wandte sich Liam zu. “Hör auf in der Vergangenheit zu leben. Scheiße passiert und du kannst es nicht ändern. Sorry um deine Schwester aber - deswegen solltest du dich nicht so runterziehen. Oder würdest du es wollen das sie jetzt so fühlt? Es gibt eben Dinge auf die haben wir keinen Einfluss… ansonsten wäre ich auch nicht hier. Oder du… weißt du was ich meine?”, versuchte sie ihm etwas zu zureden. Sie betrachtete ihn und wandte sich mit abwehrender Geste wieder dem Tablett mit dem Frühstück zu. “Sorry geht mich sicher nichts an und ich hab kein Recht dir da rein zu reden”, meinte sie und nahm ihren Toast wieder auf. Warum mischte sie sich ein? Vielleicht weckte er so was wie einen Beschützer Instinkt aber vielleicht wollte sie auch einfach nur was zurück geben und ganz vielleicht, begann sie sich tatsächlich für ihn zu interessieren.

@Liam Fairbanks


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#30

RE: A Place to stay || 12. Januar 2018 - Abends || Liam & Brooklyn

in Fairbanks Bay Hotel 14.05.2018 17:05
von Liam Fairbanks | 30 Beiträge

Im Moment wünschte er sich, dass dieses Gespräch ein baldiges Ende finden würde. Es war ihm peinlich, über solche Dinge zu sprechen, die eigentlich doch auch gar keine Rolle spielten. Er hielt sie tatsächlich nicht für so etwas wie eine Prostituierte, zumindest versuchte er, sich das einzureden, denn es war in seinen Augen mehr als unfreundlich, so etwas überhaupt auch nur zu denken. Aber wenn es denn stimmte? Natürlich war sein Verhalten zu höflich, um dort genauer nachzuhaken. Andere Männer hätten das sicherlich für sich genutzt, aber nicht Liam. Dennoch erwischte er sich immer wieder bei dem Gedanken, wie es wohl wäre mit ihr …

Innerlich ohrfeigte er sich dafür und war froh, als sie ihn wieder einmal ablenkte, auch wenn das Thema wohl ebenfalls nicht unbedingt das war, worüber er gerade reden wollte. Er räusperte sich. „Von nicht wollen kann nicht die Rede sein“, sagte er leise, sodass er hoffte, sie hätte es nicht gehört. Wie konnte er überhaupt nur so denken? Schließlich wusste Liam ja nicht, was ihm entging. Er hatte noch nie mit einer Frau geschlafen, hatte noch nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet und plötzlich kam jemand wie Brooklyn einfach daher und drehte seine Welt innerhalb eines einzigen Tages völlig auf den Kopf. Ob es wohl daran lag, dass er vorher noch nie mit einer Frau so lange geredet hatte? Nun ja, bis auf seine beste Freundin. Aber Nova mochte Frauen und das zählte auch nicht.

Er gab lediglich ein knappes Nicken von sich, wusste nicht, was er dazu sonst sagen sollte. Sie wäre wohl die erste Person, der er detailliert davon erzählen würde. Vorher hatte er all den Frust einfach nur in sich hineingefressen, gut, Nova kannte die Geschichte von seiner Schwester auch zum Teil, aber wohl nicht einmal annähernd so gut, wie es sich tatsächlich zugetragen hatte. „Ich … hab manchmal das Gefühl, als wäre ich auch auf die ganze Welt sauer.“ Er hielt für einen Moment inne, bevor er wieder weitersprach. „Wir wissen es nicht, aber wir glauben, dass sie entführt wurde. Es wurde nie irgendeine Leiche gefunden. Es kam zu einer großen Suchaktion und jeder noch so kleine Hinweis verlief ins Leere, weswegen ich auch auf die Leute sauer bin. Viele haben diese Situation ausgenutzt und wollten gut dastehen, bis irgendwann rauskam, dass sie eigentlich nichts wissen“, erklärte er ihr.
„Sie war erst drei“, fügte er dann noch hinzu und zuckte mit den Schultern. „Eigentlich sollte das Thema für mich jetzt keine Rolle mehr spielen, weil es schon ewig her ist, aber es hat mich verändert.“ Er winkte ab. „Auch nicht mehr wichtig. Vergiss es einfach.“ Wie froh er wäre, wenn es irgendjemand mal schaffte, ihn wenigstens für einige Stunden abzulenken. Inzwischen empfand er es schon nicht mehr als normal, dass er andauernd an sie dachte. Aber so war es doch. Leider. Er versuchte sich in einem winzigen Lächeln, klang es doch für ihn selber gerade ziemlich lächerlich, dass er mit ihr über solche privaten Dinge redete, die sie doch sicherlich sowieso nicht interessierten.

Doch dann fing sie an, sich darüber auszulassen. Liam schluckte schwer. Innerlich wusste er genau, dass sie recht hatte, aber das bedeutete noch lange nicht, dass ihre Worte nicht auch wehtaten. „Alkohol kann aber nicht die Lösung sein. Ich … kann mich doch nicht jeden Tag betrinken, damit ich die ganze Situation vergesse. Außerdem glaube ich, dass Alkohol nichts bringen wird. Aber klar, du hast recht. Wenn es jetzt noch so leicht wäre, umzusetzen, dann sag ich dir auf jeden Fall Bescheid“, meinte er und seufzte. Mit dem Rücken lehnte er sich gegen die Wand, an der sich das Kopfteil vom Bett befand und warf einen kurzen Blick auf sein Handy, aber niemand hatte sich gemeldet. Weder seine Eltern, die ihm immer eine kurze Nachricht zukommen ließen, wenn sie ihn im Hotel brauchten, um ihn nicht suchen zu müssen, noch Nova. Jemand anderes würde sich sonst nicht bei ihm melden.
Er steckte das Gerät wieder ein und sah abermals zu Brooklyn, nicht mehr wissend, was er sonst noch sagen sollte. Also schwieg er. Mal ganz was neues!

@Brooklyn Rose


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